Gesundheit und ihre Determinanten
Einführung in Konzepte von Gesundheit und deren Einflussfaktoren sowie grundlegende Pflege- und Gesundheitswissenschaft.
Die Eberhard-Karls-Universität Tübingen bietet den Erziehungswissenschaft-Studiengang als B.Sc. an – eine für dieses Fach eher untypische Abschlussbezeichnung, die auf eine forschungs- und methodenorientierte Ausrichtung hindeutet. Studierende setzen sich mit Bildungsprozessen über die Lebensspanne, institutionellen Rahmenbedingungen von Erziehung und den gesellschaftlichen Funktionen pädagogischer Arbeit auseinander.
Tübingen als traditionsreicher Universitätsstandort mit ausgeprägter geistes- und sozialwissenschaftlicher Fakultätslandschaft bietet ein Umfeld, in dem Erziehungswissenschaft eng mit Psychologie, Soziologie und Bildungsforschung verzahnt ist. Der Studiengang ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, ersetzt aber nicht die inhaltliche Auseinandersetzung mit einem anspruchsvollen, theorielastigen Fach.
Wer sich für die wissenschaftliche Durchdringung von Erziehungs- und Bildungsprozessen interessiert und später in pädagogischen, beratenden oder organisatorischen Feldern arbeiten möchte, findet hier eine fundierte fachliche Basis.
32 Module · 210 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Einführung in Konzepte von Gesundheit und deren Einflussfaktoren sowie grundlegende Pflege- und Gesundheitswissenschaft.
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und Einführung in Forschungsmethoden für pflegeberufliche Fragestellungen.
Grundlagen der menschlichen Anatomie und Physiologie als Basis für Pflegehandlungen.
Praktische Lerneinheit mit Praxiseinsätzen und Pflegepraktischen Gruppenanleitungen für stufenweisen Kompetenzerwerb.
Wahlpflicht-Module zur Spezialisierung in Pflege im Krankenhaus, Kinderkrankenpflege oder ambulante/stationäre Altenhilfe.
Regelmäßige praktische Schulungen in praxisnahen Lernumgebungen zur psychomotorischen Übung von Pflegeinterventionen vor Anwendung im Praxisfeld.
Theoretische Grundlagen pflegerischer Prozesse, Modelle und Konzepte der Pflegepädagogik.
Psychologische und soziologische Grundlagen für das Verständnis menschlichen Verhaltens in Gesundheits- und Krankheitssituationen.
Einführung in Krankheitslehre und Grundprinzipien der Arzneimittelwirkung für pflegerische Kontexte.
Fortsetzung der praktischen Lerneinheit mit Praxiseinsätzen und Gruppenanleitungen im zweiten Semester.
Wahlpflicht-Fortsetzung der feldspezifischen Vertiefung in gewähltem Pflegeschwerpunkt.
Auseinandersetzung mit akuten Erkrankungen und evidenzbasierten pflegerischen Interventionen.
Auseinandersetzung mit chronischen Erkrankungen und langfristigen Pflege- und Unterstützungskonzepten.
Grundlagen medizinischer diagnostischer und therapeutischer Verfahren für das Verständnis ärztlich angeordneter Maßnahmen.
Praktische Lerneinheit mit erweiterten Praxiseinsätzen und Gruppenanleitungen im dritten Semester.
Wahlpflicht-Fortsetzung der feldspezifischen Vertiefung mit Fokus auf Gesundheit und Krankheit im gewählten Schwerpunkt.
Konzepte und Methoden von Kommunikation, Interaktion und Beratung in pflegerischen Beziehungen.
Grundlagen interdisziplinärer Kooperation und Kommunikation zwischen Gesundheitsberufen.
Ethische Reflexion und rechtliche Rahmenbedingungen pflegerischen Handelns sowie kritische Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit.
Praktische Lerneinheit mit intensivierten Praxiseinsätzen und praktischer Modulabschlussprüfung.
Wahlpflicht-Vertiefung zu Kommunikation und Kooperation im gewählten Pflegeschwerpunkt.
Auseinandersetzung mit hochkomplexen Pflegesituationen gekennzeichnet durch Multimorbidität und erforderliche spezialisierte Interventionen.
Spezialisierte pflegerische Interventionen für verschiedene Altersgruppen und Patientengruppen mit präventiven, kurativen und palliativen Aspekten.
Praktische Lerneinheit mit Praxiseinsätzen zum Erwerb von Kompetenzen in hochkomplexen Pflegesituationen.
Wahlpflicht-Vertiefung zu Pflegeinterventionen im gewählten Pflegeschwerpunkt.
Fortgeschrittene Auseinandersetzung mit hochkomplexen Pflegesituationen mit Fokus auf individuelle Bewältigung und Qualitätssicherung.
Konzepte und Methoden des Qualitätsmanagements, von Leitlinien und Expertenstandards in der Pflege.
Praktische Lerneinheit mit vertieften Praxiseinsätzen und schriftlicher sowie mündlicher Modulabschlussprüfung zur Berufszulassung.
Wahlpflicht-Vertiefung mit Schwerpunkt auf Pflegesetting und Steuerung im gewählten Pflegebereich.
Auseinandersetzung mit verschiedenen Pflegesettings, deren Rahmenbedingungen und der Steuerung von Pflegeprozessen.
Praktische Lerneinheit mit Nachtdiensteinsätzen (mindestens 90 Stunden) und Vertiefungseinsätzen im Schwerpunkt.
Wissenschaftliche Abschlussarbeit zu einer praxis- und berufsrelevanten Fragestellung der direkten Pflege im gewählten Schwerpunkt.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der B.Sc. Erziehungswissenschaft an der Uni Tübingen richtet sich an Studierende, die pädagogische Fragestellungen wissenschaftlich fundiert bearbeiten möchten. Im Zentrum stehen Theorien und Modelle von Erziehung, Bildung und Sozialisation sowie deren Anwendung in unterschiedlichen institutionellen Kontexten.
Der zulassungsfreie Zugang senkt die formale Eintrittsschwelle, das Studium selbst verlangt aber eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Literatur, empirischen Methoden und komplexen gesellschaftlichen Zusammenhängen.
Kern des Curriculums ist das Modul Erziehungswissenschaft, in dem grundlegende Theorien, historische Entwicklungslinien und aktuelle Debatten der Disziplin behandelt werden. Themen wie Bildungsungleichheit, institutionelle Erziehung und die Rolle pädagogischer Fachkräfte in unterschiedlichen Lebensphasen bilden den inhaltlichen Rahmen.
Ergänzend werden methodische Kompetenzen vermittelt, etwa im Umgang mit empirischer Bildungsforschung, die für spätere wissenschaftliche oder praxisorientierte Tätigkeiten von Bedeutung sind.
Geeignet ist der Studiengang für Menschen mit Interesse an gesellschaftlichen und individuellen Bildungsprozessen, die gerne lesen, analysieren und diskutieren. Wichtig sind Freude an wissenschaftlichem Arbeiten sowie ein echtes Interesse an Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen in Bildungs- und Betreuungskontexten.
Wer eher praktisch-handwerklich orientiert ist und sofort im pädagogischen Alltag arbeiten möchte, sollte prüfen, ob eine stärker praxisnahe Ausbildung nicht besser passt.
Absolvent:innen finden Anschluss an Berufsfelder im Umfeld der Kinderbetreuung und -erziehung, etwa in sozialpädagogischen Einrichtungen, Bildungsberatung oder Verwaltung. Häufig folgt ein konsekutiver Master, um sich weiter zu spezialisieren oder wissenschaftlich zu vertiefen.
Der Arbeitsmarkt für pädagogisch qualifizierte Fachkräfte gilt in Deutschland als vergleichsweise stabil, insbesondere im Bereich frühkindlicher und schulischer Bildung.
Die Uni Tübingen bietet ein forschungsstarkes Umfeld mit enger Anbindung an benachbarte sozialwissenschaftliche Disziplinen. Das Vollzeitstudium in Präsenz ermöglicht direkten Austausch mit Lehrenden und Kommiliton:innen sowie Zugang zu universitären Ressourcen und Bibliotheken.
Der Studienort Tübingen bietet zudem ein lebendiges akademisches Umfeld, das über die Fakultät hinaus interdisziplinären Austausch fördert.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Bachelor öffnet den Zugang zu pädagogischen Berufsfeldern und legt zugleich die Basis für eine wissenschaftliche Weiterqualifizierung.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe i.d. Kinderbetreuung, -erziehung (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Auch pädagogische Berufe verändern sich durch Digitalisierung und neue Technologien, wobei der menschliche Kern der Arbeit bestehen bleibt.
In Berufen der Kinderbetreuung und -erziehung übernehmen digitale Werkzeuge zunehmend administrative und dokumentarische Aufgaben.
Fähigkeiten wie das Einordnen von Bildungstheorien in gesellschaftliche Kontexte werden im Modul Erziehungswissenschaft gezielt aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Tübingen, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Eberhard-Karls-Universität Tübingen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer schnelle Praxisnähe sucht, sollte bedenken, dass der Studiengang stark theorie- und wissenschaftsorientiert ist; konkrete pädagogische Handlungskompetenz wird oft erst durch Praktika oder einen weiterführenden Master vertieft.
Wer sofort praktisch mit Kindern arbeiten möchte, ohne längere theoretische Ausbildung, sollte alternative, praxisnähere Ausbildungswege in Betracht ziehen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was bedeutet, dass keine Auswahlgrenze über die formalen Zugangsvoraussetzungen hinaus besteht.
Absolvent:innen finden Anschluss an Berufsfelder der Kinderbetreuung und -erziehung sowie an angrenzende pädagogische und beratende Tätigkeiten, häufig ergänzt durch einen konsekutiven Master.
Für viele wissenschaftliche oder leitende Positionen ist ein Master empfehlenswert, während der Bachelor bereits Zugang zu praxisnahen pädagogischen Tätigkeiten ermöglicht.
Der Studiengang ist überwiegend wissenschaftlich-theoretisch ausgerichtet; praktische Erfahrungen werden häufig ergänzend über Praktika oder Projekte gesammelt.
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