Medizinische Grundlagen
Grundlagen der menschlichen Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre mit Vertiefung ausgewählter Organe und Organsysteme, einschließlich medizinischer Terminologie.
Statt sich von Beginn an auf eine einzelne Gesundheitsprofession festzulegen, setzt die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit diesem Studiengang auf ein interprofessionelles Grundverständnis: Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Pflege werden gemeinsam gedacht, weil Patientinnen und Patienten in der Praxis selten nur eine Berufsgruppe brauchen. Das duale Format kombiniert Theoriephasen an den Standorten Heidenheim und Lörrach mit Praxisphasen bei kooperierenden Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Die Zulassung ist zulassungsfrei, was den Zugang erleichtert, allerdings ersetzt das nicht die Notwendigkeit, vorab einen Praxispartner zu finden – ohne diesen ist ein Studienbeginn im dualen Modell nicht möglich. Wer sich für interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen interessiert und lieber praxisnah als rein akademisch lernt, findet hier ein Format, das Theorie und Berufsalltag von Anfang an eng verzahnt.
41 Module · 210 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundlagen der menschlichen Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre mit Vertiefung ausgewählter Organe und Organsysteme, einschließlich medizinischer Terminologie.
Vermittlung von Arbeitssicherheit, Hygiene, Infektionslehre, Notfallmanagement sowie berufsrelevanten Rechtskenntnissen aus Zivil-, Straf- und Sozialrecht.
Vertiefung berufsspezifischer Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie relevanter Organe und Organsysteme mit Fokus auf Diagnostik und Therapieansätze.
Vermittlung berufsspezifischer Pflege- und Therapeutischer Fähigkeiten einschließlich Versorgungskonzepte, Befundung nach ICF und Pflegediagnostik sowie Behandlung orthopädischer Erkrankungen.
Vertiefung chronischer und akuter Erkrankungen, Schmerzmanagement, Palliativversorgung sowie interprofessionelle Zusammenarbeit in diesen Bereichen.
Vermittlung von Konzepten der Prävention und Rehabilitation im Gesundheitssystem.
Praktisches Modul zur Anwendung der gelernten Inhalte in realen Pflegeund Therapiesettings.
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und Forschungsmethoden für Gesundheitsberufe.
Vermittlung von englischen Fachbegriffen und Kommunikationsfähigkeiten im Gesundheitskontext.
Entwicklung von Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten für professionelle Kontexte.
Schulung in klinischem Denken und strukturierter Problemlösung im therapeutischen und pflegerischen Handeln.
Anwendung sozialwissenschaftlicher Konzepte auf Fragen der Gesundheitsversorgung und Patientenbetreuung.
Vertiefung spezialisierter Pflege- und Therapiekompetenzen im zweiten Studienjahr.
Spezielle Inhalte zur Versorgung älterer Menschen und alterungsbezogener Erkrankungen.
Vermittlung von Methoden zur Identifikation, Bewertung und Anwendung von evidenzbasierten Praktiken.
Auseinandersetzung mit anthropologischen Perspektiven auf Gesundheit, Krankheit und menschliche Entwicklung.
Vermittlung von Techniken des Motivational Interviewing zur Verhaltensänderung und Patient*innenberatung.
Spezielle Aspekte der interprofessionellen Versorgung von Kindern und Jugendlichen.
Auseinandersetzung mit ethischen Fragen und Dilemmas in der therapeutischen und pflegerischen Praxis.
Einführung in Digitalisierung im Gesundheitswesen und Nutzung digitaler Technologien in der Praxis.
Interprofessionelle Ansätze zum Management von Schluckstörungen unter Beteiligung verschiedener Gesundheitsberufe.
Theoretische und praktische Inhalte zu Stimmstörungen und deren Behandlung in der klinischen Praxis.
Interprofessionelle Versorgungskonzepte speziell für chronisch kranke und ältere Menschen.
Praktisches Modul zur Vertiefung von Pflege- und Therapiekompetenzen in realen Settings.
Praktisches Modul zur Vertiefung von Pflege- und Therapiekompetenzen in realen Settings.
Eigenständige wissenschaftliche Arbeit zu einem Thema aus dem Bereich interprofessionelle Gesundheitsversorgung.
Vermittlung von Konzepten und Methoden des Qualitäts- und Risikomanagements im Gesundheitswesen.
Grundlagen des Managements und der Betriebswirtschaftslehre im Kontext des Gesundheitswesens.
Anwendung wissenschaftlicher Methoden und Forschungsergebnisse in der interprofessionellen klinischen Praxis.
Spezielle Methoden und Konzepte des neuromuskulären Trainings und neuronaler Adaptation.
Konzepte und Maßnahmen zur Förderung der öffentlichen Gesundheit auf Population und Gemeinschaftsebene.
Interprofessionelle Ansätze zum Management von Erkrankungen über professionelle Grenzen hinweg.
Entwicklung von Teamkompetenzen und Vermittlung von Projektmanagementmethoden im interprofessionellen Kontext.
Techniken der patientenzentrierten Kommunikation und Gesprächsführung in therapeutischen und pflegerischen Settings.
Umfassender interprofessioneller Ansatz zur Diagnose, Behandlung und Bewältigung von chronischen und akuten Schmerzen.
Interprofessionelle Konzepte und Verfahren zur Wundversorgung und Wundheilung.
Theorien und Methoden zur Patientenedukation und Förderung von Verhaltensveränderungen für bessere Gesundheitsergebnisse.
Untersuchung der Zusammenhänge zwischen kognitiven Funktionen und Sprache sowie deren Störungen und therapeutischen Interventionen.
Vertiefung von Digital Health mit Fokus auf Anwendungen und Implementierung digitaler Technologien in der Versorgungspraxis.
Fortgeschrittene Themen der Digital Health einschließlich Datenanalyse, Cybersecurity und Zukunftstechnologien.
Abschliessendes praktisches Modul zur Konsolidierung und Vertiefung aller erlernten Kompetenzen in realen Praxissettings.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung an der Duale Hochschule Baden-Württemberg richtet sich an angehende Fachkräfte aus Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Pflege, die von Beginn an lernen sollen, berufsübergreifend zu denken und zu handeln. Statt getrennter Studiengänge für jede Profession setzt die Hochschule auf gemeinsame Grundlagenmodule und berufsspezifische Vertiefungen im Wechsel.
An den Standorten Heidenheim und Lörrach wird das duale Prinzip konsequent umgesetzt: Theoriephasen an der Hochschule wechseln sich mit Praxiseinsätzen bei Partnereinrichtungen ab, sodass Studierende von Anfang an im klinischen oder therapeutischen Alltag mitarbeiten.
Module wie Medizinische Grundlagen und Medizinische Grundlagen II legen das fachliche Fundament, das für alle beteiligten Gesundheitsberufe relevant ist – von Anatomie und Physiologie bis zu Krankheitsbildern, die interprofessionell behandelt werden. Das Modul Grundlagen professionellen Handelns ergänzt dies um Kommunikation, Ethik und Teamarbeit über Berufsgrenzen hinweg.
Im weiteren Verlauf vertiefen sich die Studierenden in ihre jeweilige Profession, bleiben aber durch gemeinsame Seminare und Praxisprojekte mit den anderen Fachrichtungen verbunden. So entsteht ein Studium, das fachliche Tiefe mit einem breiten Verständnis für die gesamte Versorgungskette verknüpft.
Wer bereits eine klare Vorstellung von seiner Berufsrolle in Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie oder Pflege hat und zugleich Interesse an Teamarbeit über Berufsgrenzen hinweg mitbringt, ist hier gut aufgehoben. Praxisnahes Lernen und der direkte Kontakt zu Patientinnen und Patienten von Beginn an sind zentrale Bestandteile.
Weniger geeignet ist der Studiengang für alle, die ein rein theoretisches oder forschungsorientiertes Studium suchen – hier steht die Verbindung von Praxis und interprofessioneller Zusammenarbeit im Zentrum.
Der Arbeitsmarkt für Berufe in der Physiotherapie und verwandte Gesundheitsberufe gilt als stabil bis zulassungsbeschränkt auf Anbieterseite, da der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in Kliniken, Praxen und Reha-Einrichtungen kontinuierlich besteht. Die interprofessionelle Ausrichtung des Studiengangs kann dabei helfen, sich für Positionen zu qualifizieren, die Koordination und Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen erfordern.
Absolventinnen und Absolventen starten häufig direkt in ihrem gewählten Praxisberuf, haben durch das duale Studium aber zusätzlich akademische Kompetenzen, die für spätere Leitungs- oder Koordinationsaufgaben relevant werden können.
Die Duale Hochschule Baden-Württemberg ist auf das duale Studienmodell spezialisiert und bringt an den Standorten Heidenheim und Lörrach enge Kooperationen mit Einrichtungen des Gesundheitswesens mit. Das Format sorgt für einen hohen Praxisanteil, verlangt aber auch Organisationsfähigkeit, da Theorie- und Praxisphasen eng aufeinander abgestimmt werden müssen.
Da die Zulassung zulassungsfrei ist, entscheidet vor allem die Suche nach einem passenden Praxispartner über den Studienstart – ein Aspekt, der frühzeitig bedacht werden sollte.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der duale Aufbau bringt Studierende von Beginn an in Kontakt mit dem Berufsalltag, sodass sich Karrierewege oft schon während des Studiums andeuten.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Physiotherapie (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich Technologien und KI-Tools auf Berufe in der Physiotherapie und verwandte Gesundheitsberufe auswirken, lässt sich schon heute in Grundzügen einordnen.
KI-Systeme verändern zunehmend, wie Diagnostik, Dokumentation und Therapieplanung im Gesundheitswesen ablaufen.
Kompetenzen aus Grundlagen professionellen Handelns und Medizinische Grundlagen bilden die Basis für genau jene Aufgaben, die auch künftig menschliches Urteilsvermögen erfordern.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Heidenheim , Lörrach, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Duale Hochschule Baden-Württemberg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für dieses duale Studium interessiert, sollte frühzeitig einen passenden Praxispartner finden, da dies Voraussetzung für den Studienbeginn ist – ohne Praxisvertrag ist eine Aufnahme im dualen Modell nicht möglich.
Ja, da es sich um ein duales Studium handelt, ist ein Vertrag mit einer kooperierenden Einrichtung des Gesundheitswesens Voraussetzung für die Aufnahme an der Duale Hochschule Baden-Württemberg.
Der Studiengang kombiniert gemeinsame Grundlagen mit berufsspezifischer Vertiefung, sodass eine Ausrichtung auf die jeweilige Profession im Studienverlauf vorgesehen ist.
Das Studium wird an den Standorten Heidenheim und Lörrach der Duale Hochschule Baden-Württemberg angeboten.
Die Zulassung ist zulassungsfrei, entscheidend ist jedoch das Zustandekommen eines Praxisvertrags mit einem kooperierenden Partner im Gesundheitswesen.
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Mit StudyKit gehst du Studienwahl, Bewerbung und Finanzierung an einem Ort an, begleitet von einem persönlichen KI-Assistenten. Finde heraus, was wirklich zu dir passt, und starte deine Bewerbung Schritt für Schritt.
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