Konstruktives Gestalten
Erlernen von Design-for-X-Strategien und Durchführung von Produktanalysen zur Identifikation von Gestaltungsregeln.
Der Studiengang Qualitäts- und Zuverlässigkeitsingenieurwesen an der Bergischen Universität Wuppertal richtet sich an Absolvent:innen eines ingenieurwissenschaftlichen Erststudiums, die technische Systeme nicht nur entwerfen, sondern auch auf Belastbarkeit, Lebensdauer und Ausfallsicherheit hin auslegen wollen. Der Fokus liegt auf der methodischen Verknüpfung von Konstruktion und Qualitätsingenieurwesen – einer Kombination, die im klassischen Maschinenbaustudium oft nur am Rande vorkommt.
Wuppertal bietet dafür ein Umfeld mit enger Anbindung an Konstruktionslehre, Leichtbau und Sondermaschinenbau, sodass Studierende Zuverlässigkeitsfragen direkt an realen Bauteil- und Maschinenkonzepten durcharbeiten. Der Studiengang ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit solider ingenieurwissenschaftlicher Vorkenntnisse.
Als konsekutiver Masterstudiengang mit Abschluss M.Sc. baut das Programm auf einem technischen Bachelor auf und vertieft die Fähigkeit, Qualitäts- und Zuverlässigkeitsanforderungen bereits in der Konstruktionsphase mitzudenken.
49 Module · 210 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Erlernen von Design-for-X-Strategien und Durchführung von Produktanalysen zur Identifikation von Gestaltungsregeln.
Fähigkeiten zur Auslegung von Leichtbaustrukturen für mobile Produkte wie Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe.
Vermittlung von Aufbau, Entwurf und Bau von Sondermaschinen in Kooperation mit regionalen Unternehmen.
Behandlung des Normensystems der Geometrischen Produktspezifikation mit Fokus auf Tolerierung und technische Zeichnungen.
Vermittlung von Methoden der Produktentwicklung und Anwendung moderner Design-Methoden zur Analyse technischer Systeme.
Vermittlung der Grundlagen moderner Antriebssysteme mit Fokus auf Auslegung und Analyse von Zahnradgetrieben und weiteren Antriebselementen.
Bearbeitung ingenieurwissenschaftlicher Fragestellungen in internationalen Teams mit Methoden des Design Thinkings.
Vermittlung der Wichtigkeit von Zuverlässigkeit in der Entwicklung mechatronischer Systeme und Planung zur Vermeidung von Systemversagen.
Darstellung verschiedener Verfahren zur Risikoanalyse in Safety und Security mit Fokus auf Erkennung und Beseitigung von Risiken.
Vermittlung von Grundlagen der Prozessortechnik, Mikrocontrollern und digitaler Signalverarbeitung mit praktischer Programmierung.
Vermittlung von Klassifikation, Arten und Verarbeitung von Sensoren sowie analoger Schaltungen zur Signalverarbeitung.
Einblick in künstliche Intelligenz und moderne Sensortechnologien für autonomes Fahren mit praktischen Python-Übungen.
Einführung in Antriebstechnik verschiedener Maschinentypen mit Fokus auf Regelung und Steuerung durch Mikrocontroller.
Vermittlung moderner Datenverarbeitungssysteme mit Methoden wie MapReduce und Apache Spark für Big Data Anwendungen.
Praxisnahe Einführung in maschinelles Lernen mit Methoden des überwachten und unbeaufsichtigten Lernens mittels Python.
Darstellung wichtiger Nichteisenmetalle bezüglich ihrer Herstellung, Gefügebildung, Eigenschaften und Anwendungszwecke.
Umfassende Einführung in die Herstellung und Verarbeitung von Bauteilen aus Pulvern mit Behandlung technologisch wichtiger Werkstoffe.
Vermittlung von Herstellung und Eigenschaften relevanter Polymere sowie deren Konstruktion und Recycling.
Wiederholung und Vertiefung von Inhalten der Schulmathematik als Grundlage für das Ingenieurstudium.
Vermittlung der physikalischen und chemischen Grundlagen, die für das Maschinenbau-Studium notwendig sind.
Einführung in die Berechnung von Kräften und die grundlegenden Prinzipien der Mechanik.
Vermittlung der grundlegenden Eigenschaften von Werkstoffen und deren Charakterisierung.
Einführung in die konstruktionssystematische Produktentwicklung und die prinzipielle Bauteilmodellierung in CAD-Systemen.
Vermittlung der Grundlagen von Betriebswirtschaftslehre und Projektmanagement zur Vorbereitung auf spätere Projektarbeit.
Vertiefung der mathematischen Fähigkeiten und Abschluss der grundlegenden mathematischen Inhalte für Ingenieure.
Berechnung komplexerer mechanischer Systeme aufbauend auf den Grundlagen aus Technische Mechanik 1.
Vermittlung des normgerechten technischen Zeichnens und der Tolerierung von Baugruppen.
Anwendung des Werkstoffwissens und Aufzeigung des sinnvollen Einsatzes bestimmter Materialien.
Vermittlung eines wichtigen Bausteins für den zukunftsfähigen Ingenieursberuf durch nachhaltige Gestaltungsprinzipien.
Einführung in die Elektrotechnik mit praktischem Laboranteil zur Unterstützung mechatronischer Systeme.
Einführung in die höhere Mathematik als Basis für fortgeschrittene ingenieurwissenschaftliche Berechnungen.
Betrachtung der Kinetik in dynamischen Systemen als Weiterführung der mechanischen Grundlagen.
Erlernen des Berechnens von Bauteilen und Verbindungen im konstruktiven Bereich.
Vermittlung des thermodynamischen Verhaltens von Gasen und ähnlichen Verbindungen.
Betrachtung der Herstellung von Werkstoffen und Bauteilen nach deren Eigenschaften.
Vermittlung der Grundlagen von Programmabläufen und Programmierung.
Methoden zur Berechnung nicht-linearer Gleichungen und deren Lösung mittels Computern.
Praktische Anwendung numerischer Berechnungsmethoden mit praktischen Beispielen.
Vertiefung und Erweiterung des Wissens aus Maschinenelemente 1 auf ganzen Baugruppen und weitere Bauteile.
Inhaltliche Vertiefung und Aufbau auf den Inhalten von Thermodynamik 1.
Erlernen der Berechnung von Strömungen, Rohrsystemen und deren Einfluss.
Einführung in mechatronische Systeme und das Zusammenspiel von Messen und Steuern.
Vermittlung des wissenschaftlichen Arbeitens und Forschens für die Vorbereitung auf die Bachelorthesis.
Vermittlung des Nutzens und möglicher Einsatzgebiete von KI sowie Schulung im Umgang mit Daten und deren Verarbeitung.
Vertiefung der Inhalte aus Strömungsmechanik 1 aufbauend auf vorherigem Wissen.
Vermittlung des Regelns von Anlagen aufbauend auf Grundlagen der Mechatronik.
Erstes Projekt mit wissenschaftlichem Arbeitansatz zur Vorbereitung auf die Bachelorthesis.
Praktischer Teil des Abschlussmoduls zur Anwendung des gelernten Wissens.
Wissenschaftliche Abschlussarbeit mit Kolloquium zum Abschluss des Bachelorstudiums.
Keine Module gefunden. Suche anpassen oder Filter zurücksetzen.
Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Qualitäts- und Zuverlässigkeitsingenieurwesen an der Bergischen Universität Wuppertal positioniert sich als vertiefender Masterstudiengang, der klassische Konstruktionsmethodik mit den Anforderungen an Betriebsfestigkeit, Ausfallsicherheit und Qualitätsmanagement zusammenführt. Statt Qualitätssicherung als nachgelagerten Prüfschritt zu behandeln, wird sie hier als integraler Bestandteil des Entwicklungsprozesses vermittelt.
Die Nähe zu Konstruktionslehre und Leichtbau am Standort Wuppertal sorgt dafür, dass theoretische Zuverlässigkeitsmodelle an konkreten technischen Systemen erprobt werden können.
Zentrale Themen sind konstruktives Gestalten unter Berücksichtigung von Zuverlässigkeitsanforderungen, die Auslegung von Leichtbaustrukturen mit Blick auf Materialermüdung und Belastungsgrenzen sowie die besonderen Anforderungen des Sondermaschinenbaus, wo Einzelstücke oder Kleinserien ohne breite Erprobungsbasis funktionssicher ausgelegt werden müssen.
Ergänzt wird dies durch qualitätsmethodische Werkzeuge, mit denen Fehlerrisiken systematisch identifiziert und in Konstruktionsentscheidungen übersetzt werden.
Der Studiengang eignet sich für Ingenieur:innen, die bereits einen Bachelor in Maschinenbau oder einem verwandten Feld mitbringen und sich auf die Schnittstelle von Konstruktion, Qualität und Zuverlässigkeit spezialisieren möchten. Interesse an analytischem, detailgenauem Arbeiten ist dabei hilfreicher als reine Kreativität im Entwurf.
Wer später in Branchen mit hohen Sicherheits- oder Zuverlässigkeitsanforderungen arbeiten möchte, findet hier eine gezielte Vertiefung.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in Berufen der Konstruktion und des Gerätebaus, etwa in Entwicklungsabteilungen, die Bauteile und Baugruppen mit dokumentierten Zuverlässigkeitsanforderungen entwerfen. Auch Qualitätsingenieur:innen-Rollen in produzierenden Unternehmen sind ein naheliegendes Berufsfeld.
Die Kombination aus konstruktiver Kompetenz und Zuverlässigkeitswissen ist besonders in Branchen mit langen Produktlebenszyklen und hohen Sicherheitsanforderungen gefragt.
Als Präsenzstudiengang in Vollzeit an einer Universität setzt das Programm auf klassische Lehrformate mit Vorlesungen, Übungen und Konstruktionsprojekten. Der Studienort Wuppertal bietet dabei die Infrastruktur einer technischen Fakultät mit Bezug zu Maschinenbau und Fertigungstechnik.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die formale Eintrittshürde, verlangt aber von Studierenden ein hohes Maß an Eigenverantwortung beim Aufbau der notwendigen Grundlagen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet den Weg in Konstruktions- und Qualitätsfunktionen, die technische Systeme über den gesamten Lebenszyklus zuverlässig machen sollen.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe i.d. Konstruktion u. im Gerätebau (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf durch Automatisierung und KI verändert, hängt stark davon ab, wie viel Erfahrungswissen in Zuverlässigkeitsentscheidungen einfließt.
Simulationssoftware und Datenanalyse verändern bereits heute, wie Zuverlässigkeit in der Konstruktion bewertet wird.
Fähigkeiten aus Modulen wie Konstruktives Gestalten und Auslegung von Leichtbaustrukturen bilden die Grundlage für praxisnahe Zuverlässigkeitsbewertungen im späteren Berufsalltag.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Wuppertal, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Bergische Universität Wuppertal – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer mit dem Studiengang startet, sollte solide Grundlagen aus einem technischen Bachelorstudium mitbringen, da die Vertiefung in Zuverlässigkeitsfragen ohne konstruktives Vorwissen schnell anspruchsvoll wird; zudem ersetzt die zulassungsfreie Aufnahme keine realistische Selbsteinschätzung der eigenen fachlichen Basis.
Ohne fundierte konstruktive Vorkenntnisse aus dem Erststudium wird die Vertiefung in Zuverlässigkeitsmethodik schnell zur Überforderung – die zulassungsfreie Aufnahme sollte nicht über diesen Anspruch hinwegtäuschen.
Ein ingenieurwissenschaftlicher Bachelor, insbesondere im Maschinenbau oder verwandten Feldern, bildet die notwendige Grundlage, da der Studiengang direkt auf konstruktivem und technischem Vorwissen aufbaut.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was jedoch nicht bedeutet, dass fachliche Vorkenntnisse verzichtbar sind.
Typische Einsatzgebiete liegen in Konstruktion und Gerätebau, etwa in Entwicklungsabteilungen, die Zuverlässigkeit und Qualität von Bauteilen und Maschinen verantworten.
Module wie Sondermaschinenbau und die Auslegung von Leichtbaustrukturen sorgen dafür, dass Zuverlässigkeitsmethodik an konkreten technischen Systemen erprobt wird, statt rein theoretisch zu bleiben.
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