Farblehre I+II
Grundlagen der Farbtheorie und Farbanwendung in der Innenarchitektur.
Der Master Innenarchitektur an der Akademie der Bildenden Künste München richtet sich an Studierende, die Raumgestaltung nicht nur als technische Disziplin, sondern als künstlerisch-gestalterische Auseinandersetzung verstehen wollen. Die Nähe zur bildenden Kunst prägt das Profil: Innenräume werden hier als Ausdrucksträger begriffen, nicht allein als funktionale Hüllen.
Anders als an klassischen Architekturfachbereichen liegt der Schwerpunkt auf freiem gestalterischem Arbeiten, konzeptueller Schärfe und der Fähigkeit, eigene Positionen zu Raum, Material und Licht zu entwickeln und zu vertreten.
Das Studium ist zulassungsfrei zugänglich, verlangt aber – wie an einer Kunstakademie üblich – ein hohes Maß an Eigeninitiative, künstlerischer Reife und Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Entwurfshaltung.
59 Module · 240 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundlagen der Farbtheorie und Farbanwendung in der Innenarchitektur.
Überblick über die Geschichte der Baukunst und architektonische Entwicklungen.
Wahlpflichtmodul zur Vertiefung von Kunst- und Kulturgeschichte oder Philosophie durch Referate oder Essays.
Wahlpflichtmodul zur Vertiefung von Kunst- und Kulturgeschichte oder Philosophie durch schriftliche Arbeiten.
Vortragsreihe mit wechselnden Themen zu Architektur, Design und Kunstgeschichte.
Intensivwerkstatt zu wechselnden Themen der Innenarchitektur und Gestaltung.
Exkursion zu bedeutenden Bauwerken und Ausstellungen zur Vertiefung praktischer Erfahrungen.
Vertiefungsangebot am gewählten Lehrstuhl zur individualisierten Schwerpunktsetzung.
Auseinandersetzung mit Lichtwirkung und deren Bedeutung für Raumwahrnehmung und Gestaltung.
Praktische Übungen zur räumlichen Gestaltung und Komposition von Innenräumen.
Grundlagen der Flächengestaltung und Oberflächenbearbeitung in der Innenarchitektur.
Vertiefung konstruktiver Techniken und handwerklicher Fähigkeiten in fortgeschrittenen Projekten.
Untersuchung der Wechselwirkung zwischen Materialeigenschaften und struktureller Gestaltung.
Einführung in technologische Verfahren und Systeme der modernen Innenarchitektur.
Theoretische Vorlesungen zu aktuellen Themen der Innenarchitektur und angrenzender Disziplinen.
Grundlagen des Baurechts und behördlicher Anforderungen für Innenarchitektur-Projekte.
Auseinandersetzung mit nachhaltigen Designprinzipien und gesellschaftlicher Verantwortung.
Wahlpflichtvertiefung zu fortgeschrittenen konstruktiven Techniken und handwerklichen Verfahren.
Vertiefung von Lichteinsatz und szenografischen Techniken in der Raumgestaltung.
Wahlpflichtmodul zur Vertiefung theoretischer Themen durch Referate oder Essays.
Wahlpflichtmodul zur Vertiefung theoretischer Themen durch schriftliche wissenschaftliche Arbeiten.
Einführung in grundlegende zwei- und dreidimensionale Zeichnungen sowie deren Besonderheiten in der Architekturdarstellung. Fokus auf präzises Beobachten von Objekten und Architekturen mit Techniken wie Grundriss, Ansicht und Schnitt.
Einführung in die Grundlagen des Entwerfens mit Fokus auf Raumanalyse, Maßstäblichkeit und Proportion mittels Skizzen, Fotografie und Modellbau.
Einführung in die tektonischen Grundlagen des Gestaltens mit Fokus auf Maß, Struktur und Ordnung aus Material, Aufbau und Wiederholung sowie deren räumliche Wirkung.
Grundlegende Einführung in Konstruktion als Mittel architektonischen Ausdrucks mit Schwerpunkt auf Materialien Holz und Mauerwerk sowie Bau- und Fügungsprinzipien.
Einführung in computergestützte Zeichnung und digitale Werkzeuge mit Fokus auf zweidimensionale Zeichenarten in der Innenarchitektur wie Grundriss, Ansicht und Schnitt.
Vermittlung der Wahrnehmung, des Verständnisses und der zeichnerischen Darstellung architektonischer und räumlicher Zusammenhänge in verschiedenen Projektionsdarstellungen.
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens in Kunstgeschichte und Philosophie mit Überblick über die Geschichte der Kunst und ihre wichtigsten Methoden und Themenfelder.
Erwerb von Werkzeugen zur präzisen Analyse von Architekturen und Fähigkeit zur Ausarbeitung eigener gestalterischer Konzepte durch Transformationsprozesse.
Vermittlung von Fähigkeiten zur Erfassung und Entwicklung von Raumabfolgen und Kompositionen mit Fokus auf Übergänge, Schwellen und Sequenzen als zentrale Elemente der Raumerfahrung.
Analyse und Gestaltung von Möbeln und Objekten als raumbildende Elemente mit Verständnis von Maß, Nutzung und Material als zusammenhängende Faktoren räumlicher Wirkung.
Vertiefung von konstruktiven Grundlagen mit praktischer Anwendung in Zeichnung und Modellbau.
Vertiefung von computergestützter Zeichnung und digitalen Werkzeugen für Entwurf und Darstellung.
Vertiefung der Freihandzeichnungskompetenzen mit fortgeschrittenen Techniken der räumlichen Darstellung.
Fortsetzung der Kurzübungen Künstlerischer Entwurf mit vertieften Entwurfsfähigkeiten.
Fortsetzung der Kurzübungen Künstlerischer Entwurf mit Fokus auf Raumentwicklung.
Fortsetzung der Kurzübungen Künstlerischer Entwurf mit Schwerpunkt auf Gestaltungsfähigkeiten.
Weitere Vertiefung konstruktiver Grundlagen und praktischer Anwendung.
Grundlagen der Materialwahl und Oberflächengestaltung in der Innenarchitektur.
Grundlagen statischer und konstruktiver Prinzipien in der Innenarchitektur.
Überblick über die Geschichte der Architektur und des Designs mit Fokus auf Innenarchitektur.
Vertiefung kunsthistorischer und philosophischer Grundlagen mit Anwendung auf Entwurfsfragen.
Grundlagen sozialwissenschaftlicher Perspektiven auf Raum und Gesellschaft.
Fortsetzung der Kurzübungen Künstlerischer Entwurf mit vertieften Darstellungskompetenzen.
Fortsetzung der Kurzübungen Künstlerischer Entwurf mit fortgeschrittenen Raumgestaltungsaufgaben.
Fortsetzung der Kurzübungen Künstlerischer Entwurf mit Schwerpunkt auf komplexe Gestaltungsaufgaben.
Abschluss der Grundlagenvorlesung Baukonstruktion mit vertieften konstruktiven Konzepten.
Vertiefung von Materialwahl und Oberflächengestaltung in der Innenarchitektur.
Vertiefung statischer und konstruktiver Prinzipien in der Innenarchitektur.
Fortsetzung der Architektur- und Designgeschichte mit vertieften Beispielen und Analysen.
Vertiefung kunsthistorischer und philosophischer Perspektiven auf Entwurfsprobleme.
Vertiefung sozialwissenschaftlicher Perspektiven auf Raum, Gesellschaft und Nachhaltigkeit.
Erstes größeres Entwurfsprojekt mit komplexeren räumlichen Aufgabenstellungen.
Zweites Entwurfsprojekt mit zunehmender Komplexität und eigenständiger künstlerischer Auseinandersetzung.
Drittes Entwurfsprojekt mit vertieften Analysefähigkeiten und präziser Projektausarbeitung.
Abschlussmodul mit Entwurfsprojekt Bachelorthesis, Kolloquium und freiem Vertiefer.
Eigenständige Entwurfsarbeit als Bachelorarbeit mit wissenschaftlicher und künstlerischer Auseinandersetzung.
Begleitendes Seminar zur Reflexion und Diskussion der Bachelorthesis.
Individuell wählbare Vertiefung in einem Themenbereich der Innenarchitektur.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang Innenarchitektur an der Akademie der Bildenden Künste München versteht sich als künstlerisch geprägte Ausbildung, die klassische Innenarchitektur-Themen mit dem Denken der bildenden Kunst verknüpft.
Im Zentrum steht die Entwicklung einer eigenständigen gestalterischen Handschrift, die in Entwürfen, Modellen und räumlichen Konzepten sichtbar wird.
Module wie Farblehre I+II und Baugeschichte I+II liefern das theoretische und wahrnehmungsbezogene Fundament, auf dem Entwurfsprojekte aufbauen. Farbe und Licht werden dabei nicht als Dekor, sondern als raumbildende Elemente behandelt.
Baugeschichte I+II schärft den Blick für die historische Entwicklung von Raumkonzepten und schafft einen Referenzrahmen für eigene Entwürfe. Referat und Essay im Bereich Kunst & Kultur/Praxis (KK/P) fördern die Fähigkeit, gestalterische Positionen sprachlich zu reflektieren und zu vertreten.
Der Studiengang eignet sich für Menschen, die Innenarchitektur als künstlerische Disziplin begreifen und bereit sind, sich intensiv mit Theorie, Geschichte und eigener Entwurfshaltung auseinanderzusetzen.
Wer eine stärker technisch-normative Ausbildung sucht, findet an einer klassischen Fachhochschule vermutlich ein passenderes Profil – hier steht die künstlerische Forschung im Vordergrund.
Absolventinnen und Absolventen bewegen sich beruflich im Umfeld der Berufe in der Architektur, oft mit Fokus auf gestalterisch anspruchsvolle Innenraumprojekte, Ausstellungsgestaltung oder eigene Ateliers.
Die künstlerische Prägung des Studiums öffnet auch Wege in angrenzende Bereiche wie Szenografie, Möbeldesign oder kuratorische Tätigkeiten.
Die Akademie der Bildenden Künste München bietet ein Studienumfeld, das stark von Ateliergemeinschaft, individueller Betreuung und künstlerischem Diskurs geprägt ist – ein Format, das sich deutlich von größeren technischen Hochschulen unterscheidet.
Der Standort München bringt zudem Nähe zu Museen, Ausstellungshäusern und einer aktiven Kunst- und Designszene mit sich.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der berufliche Weg nach dem Studium führt meist über gestalterisch geprägte Positionen im Umfeld der Architektur- und Raumgestaltungsbranche.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Architektur (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich künstlerische Innenarchitektur im Zusammenspiel mit neuen Technologien verändert, lässt sich schon heute in Grundzügen skizzieren.
KI-Werkzeuge verändern auch kreative Entwurfsprozesse in der Innenarchitektur, ohne die künstlerische Urteilskraft zu ersetzen.
Die Fähigkeit, Farbe und Raum bewusst einzusetzen, wird direkt in Farblehre I+II ausgebildet, während Baugeschichte I+II das historische Bewusstsein für Entwurfsentscheidungen schärft.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in München, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Akademie der Bildenden Künste München – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Wer eine stark technisch-normierte oder baurechtlich orientierte Ausbildung erwartet, sollte bedenken, dass der Schwerpunkt hier klar auf künstlerischer Entwurfsarbeit liegt – ergänzendes Fachwissen zu Bautechnik oder Normen muss oft selbst vertieft werden.
Nein, die Zulassung erfolgt zulassungsfrei, dennoch wird in der Regel eine künstlerisch-gestalterische Eignung erwartet.
Der Studiengang an der Akademie der Bildenden Künste München legt einen stärkeren Fokus auf künstlerische Entwurfsarbeit und eigene Gestaltungspositionen statt auf rein technische oder normbezogene Inhalte.
Typisch sind Tätigkeiten im Bereich der Berufe in der Architektur, etwa in gestalterisch anspruchsvollen Innenraumprojekten, Ausstellungsgestaltung oder in einer eigenen künstlerischen Praxis.
Sie bilden die konzeptionelle und historische Grundlage, auf der die künstlerischen Entwurfsprojekte im Studium aufbauen.
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