Der Prüfungstag steht vor der Tür – Mit diesen Tipps geht nichts schief!

Der Prüfungstag steht vor der Tür – Mit diesen Tipps geht nichts schief!

Man hat unter dem Semester immer fleißig mitgemacht, in der Klausurenphase die Skripte rauf und runter gelernt und Unmengen an Altklausuren bearbeitet. Trotz guter Vorbereitung und strikter Einhaltung des Lernplan, kann man jedoch am Prüfungstag seine Leistung nicht abrufen. Am Ende kommt eine schlechte Note raus, obwohl sie eigentlich viel besser hätte sein müssen.

Damit dir das nicht passiert und du dich für deine lange und ausdauernden Prüfungsvorbereitung mit einer super Note belohnen kannst, habe ich heute 3 Tipps für dich, die dir am Prüfungstag zu Bestleistungen verhelfen!

1. Am Prüfungstag ist gute Vorbereitung die halbe Miete

Um am Prüfungstag deine beste Leistung abrufen zu können, ist es besonders wichtig, dass du dich nicht mit Dingen rumschlagen musst, die du vermeiden hättest können. Es gibt nichts ärgerlicheres als am Klausurtag in Panik zu verfallen, weil man in Zeitnot gerät oder sein Zeug nicht beisammen hat. Überlege dir deshalb schon mindestens einen Tag davor, was du jetzt schon tun kannst, um am großen Tag möglichst entspannt in die Klausur gehen zu können.

Wann soll ich los? Die Stunden davor…wir kennen sie alle

Einerseits solltest du die Zeit vor der Klausur soweit planen, dass du nicht unter Zeitnot kommst. Du kannst dir überlegen, wann du aufstehen möchtest und zu welchem Zeitpunkt du losfahren musst. Wichtig ist hierbei, dass du mit ausreichend Puffer am Prüfungsort ankommst, da dieser manchmal ein Hörsaal ist, in welchem du noch nie warst. Gerade kurz vor Klausuren neigen zudem U-Bahnen urplötzlich dazu, auszufallen und Staus sind zu dieser Zeit auch sehr häufig. Dieser Tipp mag dir vielleicht etwas trivial erscheinen, ich weiß jedoch aus eigener Erfahrung, dass in jeder Klausur mindestens immer ein Student zu spät kommt. Ich gehe mal davon aus, dass du nicht dieser sein willst.Lernplan_Vorbereitung_Zeitnot_Hilfsmittel

Zum anderen sollte dir im Voraus klar sein, welche Hilfsmittel und sonstige Dinge du für die Klausur brauchst. Dies könnten unter anderem Formelsammlungen, Taschenrechner, Gesetzesbücher, Skripten, Zeichenmaterialien, Stifte, Geodreiecke und Ausweisdokumente sein. Der Teufel liegt hier oft im Detail. Erkundige dich also davor nochmal genau, was alles erlaubt ist. Beliebt sind unter anderem “nichtprogrammierbare” Taschenrechner, “einseitig handbeschriebene DIN-A4-Blätter” als Formelsammlung oder auch Bücher und Skripten “ohne Skizzen und Ergänzungen”.

Hierbei gibt es auch häufig Kandidaten, die dann kurz vor der Klausur die Prüfungsaufsicht fragen, ob sie ihre eigene Formelsammlung verwenden dürfen und nicht die offiziell freigegebene vom Lehrstuhl. Das wird in 99% der Fälle abgelehnt, da die Aufseher meist nur Mitarbeiter des Lehrstuhls sind und klare Anweisungen haben. Diese netten Damen und Herren habe wenig Lust von ihrem Chef später getadelt zu werden.

2. Chillen oder Lernen am Prüfungstag?

Unter den Studierenden gibt es den weit verbreiteten Mythos am Prüfungstag auf keinen Fall noch etwas für die Klausur zu lernen. „Es bringt nichts mehr, entspann dich lieber“. Auf der anderen Seite lernen viele Studenten gerade am Prüfungstag am meisten, da Sie im Panikmodus noch so viele Informationen wie möglich ins Kurzzeitgedächtnis reinhämmern möchten. Dies führt dazu, dass diese Studierenden aufgrund von Überanstrengung und erhöhtem Stresspegel ihr volles Leistungspotenzial nicht abrufen und sich nicht optimal konzentrieren können. Was sollte man denn jetzt tun?

Die Wahrheit liegt bekanntlich in der Mitte. Am Klausurtag zu lernen ist per se nicht schlecht, solange man sich nicht übernimmt und nicht in Panik verfällt, weil man das Gefühl hat, nichts zu können. Wenn du beispielsweise erst am Mittag deine Prüfung schreibst, spricht nichts dagegen, am Vormittag nochmal deine Stoffinhalte durchzugehen. Alternativ kannst du dich davor nochmal mit deiner Lerngruppe treffen, um sich gegenseitig abzufragen oder um über Schwerpunktthemen zu diskutieren.

Spotify und die Routine

Natürlich kannst du auch Dinge tun, die dich wissentlich entspannen oder dir Energie geben, wie z.B. Musik hören und Sport machen. Daneben kannst du auch Sachen machen, bei denen du in einen produktiven Flow-Zustand kommst. Diese sollten dich geistig nicht besonders fordern und du solltest gleich ein positives Endergebnis sehen. Meist fallen diese Tätigkeiten unter Dinge, die in den vorangegangenen Tagen der Klausurvorbereitung ein wenig unter den Tisch gefallen sind. Du könntest beispielsweise deine Studentenwohnung sauber machen oder einkaufen gehen. Zudem solltest du an deinem Tagesablauf nichts schwerwiegendes ändern. Also wenn du davor immer um 6:30 Uhr aufgestanden bist, ist es eher suboptimal an diesem Tag bis um 11 Uhr auszuschlafen, nur weil du erst um 15 Uhr Klausur hast.

3. Deine Tagesform macht den Unterschied

Um während der Klausur performen zu können, ist es unabdingbar, dass du in einem positiven körperlichen Zustand bist. Du sollst dich fit und wohl fühlen. Achte deshalb darauf, genügend Schlaf zu haben und auch eine bequeme Kleidung zu tragen. Um klar denken zu können, ist es wichtig, dass dein Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist. Damit dein Denkorgan optimal bis zum Ende der Klausur mit Nährstoffen versorgt ist, kannst du auf Brainfood zurückgreifen. Als Snack kannst du dir Nüsse oder Bananen mitnehmen.

Viel wichtiger als dein körperlicher Zustand ist deine geistige bzw. emotionale Verfassung. Viele Studenten können in der Klausur nicht ihre volle Leistung abrufen, da sie zu gestresst sind und destruktive Gedanken haben. Deshalb kann ich dir empfehlen, vor der Klausur den Fokus auf die positiven Dinge in deinem Studium und Leben zu legen. Rufe dir deshalb deine größten Erfolge ins Bewusstsein. Überlege dir, was du schon alles tolles erreicht hast während deiner Schulzeit, Sportkarriere, im Studium etc.. Notiere dir diese Ereignisse schriftlich auf ein Blatt Papier und nimm dir diesen Zettel zur Klausur mit. Du kannst dann vor der Prüfung immer mal wieder einen Blick darauf werfen, was dir ein gutes Gefühl geben wird.

Zudem kannst du durch eine selbstbewusste Körperhaltung deinen Geist positiv beeinflussen. Falls du das nicht glaubst, kannst du dir den Ted-Talk von Amy Cuddy auf YouTube ansehen. Des Weiteren kannst du mit einer ruhigen, bewussten Atmung deinen Puls beruhigen und du wirst präsenter und reduzierst dein Stresslevel. Auf dem Weg zur Uni kannst du dir auch noch dein Lieblingslied anhören, welches dich in gute Laune versetzt.

Also…

Wenn du diese 3 Tipps beherzigt, hast du schon mal die optimalen Voraussetzungen, um am Prüfungstag deine Bestleistung abrufen zu können. Damit du auch während der Klausur performen kannst, solltest du dir auf jeden Fall die diesen Blog-Artikel anschauen. Dann steht dir einer super Note nichts mehr im Weg! 🙂

Viel Erfolg beim Umsetzen!

 

Zum Autor:

Fabian Bacherle ist Coach, Seminarleiter und Podcaster. Er hat es trotz anfänglichen Problemen geschafft, bereits ein Semester vor der Regelstudienzeit alle Klausuren in seinem Studium an der TU München erfolgreich abzulegen. Fabian unterstützt jetzt Studierende dabei, sich und ihr Studium auf das nächste Level zu bringen. Er zeigt dir sowohl in persönlichen Beratungsgesprächen als auch in seinem Podcast “Erfolg im Studium”, wie du konstant Bestleistungen im Studium ohne Stress und Zeitdruck erzielen kannst.

Du kannst dir den Inhalt dieses Artikels auch als Podcast-Folge von Fabian anhören (Episode 058).