Mind-Map Beispiele – 10 wertvolle Anwendungsbereiche im Studium

Mind-Map Beispiele – 10 wertvolle Anwendungsbereiche im Studium

Herzlich Willkommen im ultimativen Leitfaden zu Deinem Studienerfolg. Sicherlich hast auch Du Dich schon einmal gefragt, wie Du dem täglichen Vorlesungs- und Seminarstress Herr oder Herrin werden kannst? In diesem Artikel zeigen wir dir 10 Mind-Map Beispiele für die Anwendung in der Uni.

Das Zauberwort lautet: „Mindmapping“.

Bei einer Mind-Map handelt es sich im Grunde genommen um eine Art Diagramm, welches Dir entsprechende Informationen visuell veranschaulicht. Die Hauptinformation einer Mind-Map befindet sich immer in der Mitte, von dort aus zweigen dann verschiedene Informationen, die mit dem Hauptthema zu tun haben, ab – und zwar in alle Richtungen. Dadurch erstellst Du Dir ein Geflecht aus Ideen, sinnverwandten Themen, Schlüsselwörtern und schlussendlich auch eine Denkstruktur, die Dir beim Lernen hilft. 

Zwar soll eine Mind-Map kein Kunstwerk werden, jedoch ist vor allem Deine Kreativität im Denken gefragt. Nützliche Software-Tools können das Erstellen einer Mind-Map zudem deutlich vereinfachen. Im Folgenden möchten wir Dir jedoch erst einmal ein paar Beispiele aufzeigen, wofür du Mind-Maps anwenden kannst.

10 Mind-Map Beispiele für ein erfolgreiches Studium

Mind-Map Beispiele Brainstorming

1. Brainstorming

Mindmapping eignet sich vor allem für das Brainstorming, weil es Dir dabei hilft, sämtliche zu einem Thema gehörenden Informationen, schnell und einfach zusammenzustellen. Das Erstellen einer Mind-Map wird in puncto Brainstorming Deine kreativen Säfte aktivieren. Rufe dafür einfach alle in Dir verfügbaren Informationen aus Deinem Speicher ab und lasse Deinen Gedanken freien Lauf. Gehen Dir die Ideen aus, zeichne einfach leere Äste in Deine Mind-Maps – unser Gehirn ist darauf getrimmt, dass es keine unfertigen Dinge mag. Schon bald fallen Dir weitere Dinge ein, um die leeren Äste mit Ideen und Stichwörtern zu komplettieren.

2. Um in Vorlesungen und Seminaren Notizen zu machen

Lineare Notizen vom Vorlesungsstoff zu machen (wie es die meisten tun) war gestern: Mind-Maps sind hier ein viel flexibleres und aktiveres Werkzeug, um die Informationen aus Vorlesung oder Seminar bestmöglich festzuhalten. Denn anstatt alles, was der Professor sagt, automatisch zu transkribieren, zwingt eine Mind-Map Dich dazu, Deinen Kopf einzuschalten und das Aufgenommene gleich zu verarbeiten. Schreibe hier also lediglich Stichwörter, anstatt ganze Sätze auf – dann bleibt alles gleich viel besser im Gedächtnis und Du sparst Dir unnötige Nacharbeit zu Hause.

3. Beim Auswendiglernen

Mind-Maps eignen sich auch hervorragend zum Auswendiglernen, da diese alle kortikalen Fähigkeiten im Gehirn aktivieren und Dir dabei helfen, einen guten Überblick über den Lernstoff zu bewahren. Zudem führt die optische Attraktivität einer selbst erstellten Mind-Map in der Regel auch dazu, dass die Wahrscheinlichkeit für eine spontane Erinnerung an den jeweiligen Lernstoff deutlich steigt. Das eignet sich insgesamt perfekt zum Erlernen von Diagrammen und Zeichnungen, sowie auch komplexen Textinhalten.

4. Um Deine Vorlesungsnotizen noch einmal durchzugehen

Mind-Map Beispiele Notizen

Auch bereits in Deinen Vorlesungen oder Seminaren gemachte Notizen sind ein hervorragendes Beispiel für eine Mind-Map Anwendung. Insofern noch nicht alle Notizen in eine Mind-Map aufgenommen worden sind (z.B. weil Übungsbögen vom Professor ausgegeben wurden), kannst Du diese zu Hause auch noch perfekt in Deine individuellen Mind-Maps nachtragen. Mache diese Übung zunächst aber aus dem Gedächtnis und prüfe schon einmal vorab, was bereits alles vom Lernstoff „hängen geblieben“ ist, bevor Du auf die Unterlagen siehst oder Dein Notebook aufklappst.

5. Für Dein Leseverständnis

Viele Skripte Deiner Vorlesungen oder Texte aus Lehrbüchern selbst können manchmal schwer zu verstehen sein. Vor allem wissenschaftliche Aufsätze, Romane oder News-Artikel kannst Du ideal auf eine leichter verständliche Mind-Map herunterbrechen. Unterteile hierfür alles Gelesene in kleinere, überschaubarere Stücke. Erfasse die Konzepte und Ideen der Texte in Deiner Mind-Map.

6. Fasse Deine Projekte zusammen

Dich haben Gruppenarbeiten in der Schule schon immer abgeschreckt? Dank Mind-Map Anwendung sollten diese aber nicht mehr länger ein Problem für Dich darstellen. Visualisiere mit einer Mind-Map Anwendung wer, wie, wo und was überhaupt von den einzelnen Gruppenmitgliedern getan werden muss. 

7. Erstelle mithilfe von Mind-Maps Präsentationen

Mind-Maps kannst Du auch wunderbar in Präsentationen integrieren, da sie eine ideale Möglichkeit darstellen, Informationen übersichtlich und schlüssig darzustellen. Zeichne z.B. eine Mind-Map auf, während Du eine Rede hältst. Nutze eine Mind-Map aber auch innerhalb Deiner Powerpoint-Präsentationen. Übe die zu erstellende Mind-Map zunächst ein paar Mal vorweg – es wird Deine Präsentation zu einem echten Erfolg werden lassen!

8. Organisiere Dich besser mithilfe einer Mind-Map Anwendung

Zwar ist dieser Vorschlag recht offensichtlich, sollte von Dir aber dennoch nicht unterschätzt werden: Mind-Maps Beispiele finden sich auch im Bereich der Erstellung von individuellen Aufgabenlisten wieder. So kannst Du mithilfe dieser z.B. sicherstellen, ob Du Deine Studienhausarbeiten bereits gemacht hast oder Du organisatorische Dinge (z.B. Prüfungseinschreibung usw.) bereits erledigt hast oder nicht.

9. Um Studienarbeiten zu schreiben

Nicht nur für das grundlegende Brainstorming vor der Anfertigung von Essays oder Studienarbeiten eignen sich Mind-Maps hervorragend, sondern auch zum Sammeln von Argumenten, Zitaten und Quellen für die Arbeit selbst. Zudem eignen sich Mind-Maps auch dafür, dass Du eine grundlegende Struktur Deiner Studienarbeit vorab skizzieren kannst.

10. Zur Prüfungsvorbereitung

Zu guter Letzt kannst Du eine weitere Mind-Map Anwendung aber auch im Bereich der Prüfungsvorbereitung vorfinden. Sammle mithilfe der Mind-Maps alle Prüfungsmaterialien und strukturiere Deine individuelle Vorgehensweise hinsichtlich des Lernens für die jeweilige Prüfung. Dafür kannst Du Deine Notizen aus den Vorlesungen, den Kapiteln Deiner Lehrbücher sowie Links, Quellen und Leselisten in Deine Mind-Maps mit einbringen. Außerdem kannst Du dank der Mind-Maps weitere Zusatzinformationen zu den Prüfungen mit aufnehmen – z.B. Datum, Uhrzeit, Format der Prüfung sowie weitere Anweisungen.