Kommilitonen –  7 Typen von Mitstudenten, die jeder kennt

Kommilitonen – 7 Typen von Mitstudenten, die jeder kennt

Kommilitonen sind irgendwie wie die Mitschüler damals in der Schule – nur mit mehreren Nebenjobs. Wusstest du eigentlich, woher die Bezeichnung stammt?  Das Wort stammt vom lateinischen Begriff „Commolitio“ ab und hat eine tiefere Bedeutung, als du vielleicht denkst.

Der Begriff Kommilitone beschreibt nämlich nicht nur einen Mitstudenten, sondern einen Mitstreiter, einen Mit-Kämpfer, sozusagen. Und ja, uns ist klar, dass man im alten Rom scheinbar etwas überzogene Ideen von „deinen Kollegen“ hatte. Denn es gibt bestimmte Typen von Kommilitonen, die jeder kennt: Zum Beispiel „Rudi“, den ewigen Kippen-Schnorrer, der aussieht, als ob er zu viel Nikotin und Koffein intus hat. Oder „Ina“, die sich bereits während ihres verlängerten Jura-Studiums den halben Gucci-Laden in der „High Society“-Street leisten kann und keinen Hehl daraus macht. Hier sechs Typen von Mitstudenten, die du auf jeden Fall kennen, aber selten „lieben“ gelernt hast!

#1 „Der Checker“

Er hat einfach alles im Griff und findet sich selbst so „supi“, dass es schon fast wehtut. Leider schafft er auch einfach alles, was er sich vornimmt, und macht aus seinen täglichen Siegen mindestens sieben Twitter-Posts. Dieser Typ ist der lebende Beweis dafür, dass selbsterfüllende Prophezeiungen keine Hirngespinste sind – denn sein Erfolg gibt ihm auf ganzer Linie recht.

#2 „Die Drama-Queen“

Mit verheulten Augen und dem fünften Becher Kaffee stiefelt sie gleich am frühen Morgen in die Mensa, um dir zu erklären, dass sie die Klausur „nicht packen“ wird und bereits ihr Ableben plant. Ernst nehmen kannst du diese Art von Kommilitonen eh nicht, da besagte Person am Ende eh immer mit einer besseren Note als du durchkommt. Also: Nicken, lächeln und Verständnis heucheln.

#3 „Die YOLO-Fraktion“

So la da da di we like to party!“ Deine Kommilitonen sind echte Party-Freaks und nehmen den Spruch “Carpe Diem” etwas zu wörtlich? Dann herzlichen Glückwunsch! Wozu studieren, wenn man auch jetzt schon jeden Tag feiern kann? Diese lieben Mitstudenten machen dir auf bekifft-philosophische Art und Weise klar, dass das Leben einfach zu kurz fürs Dauerlernen ist, und halten alle permanent von selbigem ab. Noch ein Tequila, anyone?

#4 „Der Streber“

Mit Kommilitonen lernen

Er weiß immer alles und manchmal sogar mehr als sein Prof. Dabei scheint er sich in Birkenstock-Sandalen und grauen Woll-Oberteilen wohl zu fühlen und kein wirkliches Privatleben zu haben. Dieser Umstand scheint dich allerdings mehr zur stören als ihn, denn die Uni ist sein Leben. Deiner Meinung nach leidet er an einer schweren Form von Perfektionismus. Er wird fast schon high, wenn er eine Formelsammlung sieht, und konnte wahrscheinlich gleich nach der Geburt sieben Sprachen gleichzeitig sprechen. Du verspottest ihn  im Geiste, doch hättest gerne ein Kleines bisschen mehr von seinem Ehrgeiz … erwischt!

#5 „Der Schwarzseher“

Diesem Typen von Kommilitonen brauchst du nun wirklich nichts aus deinem Leben zu erzählen, denn er ist ein notorischer Schwarzseher. Erzählst du ihm von deiner neuen Flamme, hat er gleich die passende Statistik parat, die den genauen Tag des Untergangs deiner neuen Beziehung prophezeit. Bereitest du dich auf eine Klausur vor, sagt er dir, dass es eh nichts bringt und dass die Welt sowieso unfair wäre. Motivation ist was anderes …

#6 Die Laberbacke

Hast du diesen Menschen jemals beim ernsthaften Studieren erwischt? Die Laberbacke tut nämlich herzlich wenig, um ihr Studium zu vollenden. Stattdessen ist sie ständig am diskutieren, kennt gefühlt jede.einzelne.Person. an der Uni und hat mehr Klatsch und Tratsch parat als  RTL und Pro 7 zusammen.

#7 „Die Schleimerin

Wenn es nicht so peinlich wäre, würde sie dem Prof. sogar die Füße küssen – so kommt es dir zumindest vor. Sie zieht sich super-aufreizend an, hat ein Flirt-Lächeln wie auf der Parship-Werbung auf den Lippen und verwickelt den Professor gerne in unproduktive, banale Smalltalks, die eigentlich ihren Ehrgeiz untermauern sollen. Tun sie aber nicht ….

Kommilitonen: Qualität statt Quantität

Kommilitonen beim Feiern

Auch, wenn uns Kommilitonen mit ihren ganz besonderen Eigenarten manchmal ganz schön auf die Palme bringen können, so sind es doch auch die sozialen Kontakte, die das Studium erst schön machen. Und klar können bestimmte Charaktere einen zu Recht das Weite suchen lassen. Doch ganz ohne deine lieben Mitstudenten  geht es irgendwie auch nicht, oder?

Tatsache ist: Der Mensch ist nun einmal ein soziales Wesen. Trotzdem heißt das nicht, dass du dich mit jedem Hirni umgeben musst. Wie bei so vielen Dingen im Leben ist die Qualität durchaus wichtiger als die Quantität. Meiden solltest du auf jeden Fall jene Kommilitonen, die dich an 24/7 Ballermann erinnern und  mit durchgängigem Feiern und Dauerlabern vom Studieren abhalten. Ab und an mit dieser Damen und Herren am Wochenende Partys zu machen, sollten hingegen kein Problem darstellen.

Übrigens wurde festgestellt, dass man den Querschnitt jener fünf Menschen darstellt, mit denen man sich am meisten umgibt. Verbringe deine Zeit also am besten mit Kommilitonen, die ähnliche Ziele haben, wie du.

Gute Studienkollegen können dir nutzen!

Komilitonen beim Lernen

Ihr müsst ja nicht gleich BFFs werden und euch passende Tattoos stechen lassen, doch die richtigen Mitstudenten können dich durchaus weiterbringen. Wie wäre es beispielsweise einmal mit einer Lernsession mit dem  Streber? Er könnte dir den nötigen Ehrgeiz vermitteln, wenn du schwächeln solltest. Und der großkotzige Angeber? Na ja, du musst ihn ja nicht unbedingt heiraten – doch ein wenig von seiner Siegessicherheit würde dir hier und da sicherlich nicht schaden, oder? Halte dich am besten an Mitstudenten, die ein klares Ziel vor Augen haben, und sich von nichts und niemandem davon abhalten lassen. Ach ja, und mit Ziel meinten wir nicht den Sieg beim nächsten Bier-Bong-Contest .

Umgebe dich generell mit Menschen, die eine positive Grundeinstellung,, Ziele und Träume haben, und alles dafür tun, diese in der Realität umsetzen. Die nicht nur „schwafeln“, sondern handeln. Dass man von so viel geballter Power einfach „mitgezogen“ wird, ist klar. Und das ist nicht nur gut für dein Studium, sondern für dein ganzes Leben an sich. Außerdem: Wetten, dass man mit diesen Kommilitonen auch so richtig Spaß haben kann?

Gemeinsam statt einsam: Unterstützt euch gegenseitig

Übrigens kannst nicht nur du von anderen profitieren, sondern auch sie von dir. Wenn du anderen dabei hilfst, besser zu werden, wirst du es automatisch auch! Auch kann die gegenseitige Unterstützung ganz praktisch umgesetzt werden: Wenn ihr  eine Lern-App, wie beispielsweise StudySmarter, benutzt, könnt ihr unter anderem Karteikarten teilen, Zusammenfassungen erstellen und euch auf vielen virtuellen Wegen gegenseitig beim Lernen unterstützen.

Generell kann es sehr sinnvoll sein Lerngruppen zu bilden, euch gegenseitig abfragen und vielleicht auf diese Weise auch ein wenig die Angst vor Prüfungen verlieren.  Professor Werner Heister, Autor des Buches „Studieren mit Erfolg: Effizientes Lernen und Selbstmanagement“ ist vom größeren Erfolg von Lerngruppen vs. alleine lernen überzeugt. Wichtig ist nur, dass die Besetzung der Gruppe stimmt. Vier Leute, die sich in der zu lernenden Thematik kaum auskennen oder sich nicht an vorgegebene Termin halten, sind keine gute Ausgangslage, nicht wahr?

Fazit: Mit den richtigen Kommilitonen wird das Studium leichter

Kommilitonen sind wie Familie – man kann sie sich nicht direkt aussuchen. Und trotzdem ist es wichtig, Mitstudenten zu haben, denn wie langweilig und trocken wäre das Uni-Leben sonst? Wie du siehst, geht es also nicht darum, deine Kommilitonen beim Studium zu meiden, sondern herauszufinden, welche deiner Mitstudenten gut für dich sind und wie ihr euch gegenseitig während der  nicht immer so einfachen Zeit des Studiums supporten könnt.