Geologie at ZHAW - Zürcher Hochschule Für Angewandte Wissenschaften | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Geologie an der ZHAW - Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Geologie Kurs an der ZHAW - Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zu.

TESTE DEIN WISSEN

Physikalische Verwitterung 

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TESTE DEIN WISSEN

Verschiedene Prozesse können eine Verkleinerung des Gesteins verursachen: 

- Thermische Spannungen: Temperaturschwankungen führen wegen richtungsabhängiger Aus-dehnung der Minerale zu Mikrorissen im Gestein. 

- Frostsprengung: am Tag fliesst Wasser in Mikrorisse. Wenn das Wasser in der Nacht gefriert, wird das Gestein durch die Volumenzunahme beim Gefrieren gesprengt 

- Salzsprengung: In Küstennähe kann auch das Wachstum von Salzkristallen Gestein sprengen 

- Mechanische Einwirkung: Gletscher, Geschiebebewegung in Fliessgewässern oder Felsstürze führen zu einer mechanischen Zerkleinerung des Gesteins. 

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TESTE DEIN WISSEN

Metamorphite

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Bilden sich durch endogene Prozesse tief in der Erde. Metamorphite entstehen durch Umwandlung von Gesteinen bei erhöhten Druck- und Temperaturbedingungen.

Kurz: bei der Metamorphose werden Gesteine umgewandelt

Mögliche Merkmale: typische Minerale (z.B. Granat), Schieferung, Faltung

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnostische Eigenschaften von Mineralen

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TESTE DEIN WISSEN

1. Härte

2. Spaltbarkeit

3. Glanz

4. Farbe und Transparenz

5. Kristallform

6. Reaktion mit verdünnter Salzsäure

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TESTE DEIN WISSEN

Sedimente und Sedimentite



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TESTE DEIN WISSEN

Entstehen durch exogene Prozesse an der Erdoberfläche, d.h. durch Verwitterung, Erosion und Ablagerung (Sedimentation) von Gestein.

Sedimente sind ein lockerer Verbund von Komponenten (z.B. Sandkörner). Sie gehören zu den Lockergesteinen, da sie nicht durch Zementation verfestigt worden (z.B. Schotter)

Bei Sedimentiten sind die Komponenten durch Diagenese[1] verfestigt wurden (zementiert). Im Gegensatz zu den Sedimenten ist der Sedimentit hart und gehört zu den Festgesteinen.

Sedimentite werden wiederum in drei weitere Typen unterteilt: klastische, biogene und chemische Sedimentite.

Klastisch: entstehen durch zerbrechen von Gestein (z.B. Gesteinsbruchstücke, einzelne Minerale, Sand)

Biogen: sind aus Lebewesen entstanden (meist Skelette von Wasserlebewesen z.B. Kalkalgen, Kieselalgen)

Chemisch: haben sich durch chemische Prozesse gebildet (z.B. Evaporite)


[1] Überbegriff für die Verfestigung von Gestein


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TESTE DEIN WISSEN

Mineralbestand Spaltbarkeit

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TESTE DEIN WISSEN

- Die Spaltbarkeit kann beurteilt werden, indem man das Gestein mit dem Hammer anschlägt

- Sie kann gut oder schlecht sein

- Aufschlussreich können auch Winkel zwischen den Flächen sein

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TESTE DEIN WISSEN

Mineralbestand Reaktion mit Salzsäure

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TESTE DEIN WISSEN

- Calcit (Kalk) reagiert mit verdünnter Salzsäure (HCl) durch Aufbrausen

- Wenn nur wenig Kalk im Gestein ist, schäumt es auch nur wenig.

- Gute Unterscheidung zu Dolomit, der praktisch nicht aufbraust sonst aber sehr ähnlich aussieht wie Calzit

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TESTE DEIN WISSEN

Das ABC der Gesteinsbestimmung

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TESTE DEIN WISSEN

1. Raumfüllung

2. Korngrösse (relativ und absolut)

3. Kornform (rund, eckig, idiomorph, xenomorph)

4. Gefügemerkmale (Schieferung, Schichtung)

5. Farbe


Merksatz: RKKG F(uck)

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnostische Eigenschaften von Mineralen

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TESTE DEIN WISSEN

1. Härte

2. Spaltbarkeit

3. Glanz

4. Farbe und Transparenz

5. Kristallform

6. Reaktion mit verdünnter Salzsäure

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnostische Eigenschaft Mineral: Spaltbarkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Die Spaltbarkeit von Mineralen kann man im Feld untersuchen, wenn man das Gestein mit dem Hammer anschlägt. Ist die Spaltbarkeit gut, bricht das Gestein entlang von Flächen, die durch die Kristallstruktur vorgegeben sind. Bei schlechter Spaltbarkeit bricht das Gestein nach anderen Kriterien. Ein Spezialfall stellen dabei gewölbte Bruchflächen dar, was man muscheligen Bruch nennt, der beispiels-weise für Quarz typisch ist.

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Diagnostische Eigenschaft Mineral: Kristallform
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Die Kristallform kann ein gutes Merkmal sein, aber es ist sehr wichtig zu beachten, dass in einem Gestein die Kristallform nicht immer sichtbar ist, da gewisse spät kristallisierende Minerale in den verbleibenden Hohlräumen wachsen und folglich nicht ihre charakteristische Kristallform ausbilden können. Ein Mineral mit typischer Kristallform ist der Granat, mit isometrischen Kristallen die wie kleine Fussbälle oder eben wie das Innere von Granatäpfeln

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TESTE DEIN WISSEN
Diagnostische Eigenschaft Mineral: Reaktion mit verdünnter Salzsäure
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TESTE DEIN WISSEN

Zur Identifikation von Kalk ist verdünnte Salzsäure (10%) ein wichtiges Hilfsmittel. Ein Tropfen Salzsäure auf Kalk schäumt intensiv. Ist der Anteil von Kalk im Gestein nur gering ist auch die Reaktion weniger deutlich.

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TESTE DEIN WISSEN

Einführung Mineralogie

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TESTE DEIN WISSEN

Ein Mineral ist ein natürlich entstandener Festkörper mit kristalliner Struktur und homogener, anorganischer Zusammensetzung. Es gibt aber auch Ausnahmen wie Minerale mit organischen Anteilen oder Minerale ohne Kristallstruktur (amorph) wie Opal. Ein Mineralname steht für eine Kristallstruktur und eine definierte Zusammensetzung. 

 

Kristallstruktur und chemische Zusammensetzung kann mit grossem technischem Aufwand bestimmt werden, ein Mineral kann aber auch im Feld, wenn es genug gross ist, oft von Auge oder mit Hilfe einer Lupe bestimmt werden. Man nutzt dabei die Auswirkungen von Kristallstruktur und Zusammensetzung aus zur Identifikation, wie der Winkel zwischen Kristallflächen, die Farbe, die Härte und die Spaltbarkeit. Die Reaktion mit 10%-Salzsäure kann die Anwesenheit oder den Anteil von Kalk zeigen.

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Q:

Physikalische Verwitterung 

A:

Verschiedene Prozesse können eine Verkleinerung des Gesteins verursachen: 

- Thermische Spannungen: Temperaturschwankungen führen wegen richtungsabhängiger Aus-dehnung der Minerale zu Mikrorissen im Gestein. 

- Frostsprengung: am Tag fliesst Wasser in Mikrorisse. Wenn das Wasser in der Nacht gefriert, wird das Gestein durch die Volumenzunahme beim Gefrieren gesprengt 

- Salzsprengung: In Küstennähe kann auch das Wachstum von Salzkristallen Gestein sprengen 

- Mechanische Einwirkung: Gletscher, Geschiebebewegung in Fliessgewässern oder Felsstürze führen zu einer mechanischen Zerkleinerung des Gesteins. 

Q:

Metamorphite

A:

Bilden sich durch endogene Prozesse tief in der Erde. Metamorphite entstehen durch Umwandlung von Gesteinen bei erhöhten Druck- und Temperaturbedingungen.

Kurz: bei der Metamorphose werden Gesteine umgewandelt

Mögliche Merkmale: typische Minerale (z.B. Granat), Schieferung, Faltung

Q:

Diagnostische Eigenschaften von Mineralen

A:

1. Härte

2. Spaltbarkeit

3. Glanz

4. Farbe und Transparenz

5. Kristallform

6. Reaktion mit verdünnter Salzsäure

Q:

Sedimente und Sedimentite



A:

Entstehen durch exogene Prozesse an der Erdoberfläche, d.h. durch Verwitterung, Erosion und Ablagerung (Sedimentation) von Gestein.

Sedimente sind ein lockerer Verbund von Komponenten (z.B. Sandkörner). Sie gehören zu den Lockergesteinen, da sie nicht durch Zementation verfestigt worden (z.B. Schotter)

Bei Sedimentiten sind die Komponenten durch Diagenese[1] verfestigt wurden (zementiert). Im Gegensatz zu den Sedimenten ist der Sedimentit hart und gehört zu den Festgesteinen.

Sedimentite werden wiederum in drei weitere Typen unterteilt: klastische, biogene und chemische Sedimentite.

Klastisch: entstehen durch zerbrechen von Gestein (z.B. Gesteinsbruchstücke, einzelne Minerale, Sand)

Biogen: sind aus Lebewesen entstanden (meist Skelette von Wasserlebewesen z.B. Kalkalgen, Kieselalgen)

Chemisch: haben sich durch chemische Prozesse gebildet (z.B. Evaporite)


[1] Überbegriff für die Verfestigung von Gestein


Q:

Mineralbestand Spaltbarkeit

A:

- Die Spaltbarkeit kann beurteilt werden, indem man das Gestein mit dem Hammer anschlägt

- Sie kann gut oder schlecht sein

- Aufschlussreich können auch Winkel zwischen den Flächen sein

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Q:

Mineralbestand Reaktion mit Salzsäure

A:

- Calcit (Kalk) reagiert mit verdünnter Salzsäure (HCl) durch Aufbrausen

- Wenn nur wenig Kalk im Gestein ist, schäumt es auch nur wenig.

- Gute Unterscheidung zu Dolomit, der praktisch nicht aufbraust sonst aber sehr ähnlich aussieht wie Calzit

Q:

Das ABC der Gesteinsbestimmung

A:

1. Raumfüllung

2. Korngrösse (relativ und absolut)

3. Kornform (rund, eckig, idiomorph, xenomorph)

4. Gefügemerkmale (Schieferung, Schichtung)

5. Farbe


Merksatz: RKKG F(uck)

Q:

Diagnostische Eigenschaften von Mineralen

A:

1. Härte

2. Spaltbarkeit

3. Glanz

4. Farbe und Transparenz

5. Kristallform

6. Reaktion mit verdünnter Salzsäure

Q:

Diagnostische Eigenschaft Mineral: Spaltbarkeit

A:

Die Spaltbarkeit von Mineralen kann man im Feld untersuchen, wenn man das Gestein mit dem Hammer anschlägt. Ist die Spaltbarkeit gut, bricht das Gestein entlang von Flächen, die durch die Kristallstruktur vorgegeben sind. Bei schlechter Spaltbarkeit bricht das Gestein nach anderen Kriterien. Ein Spezialfall stellen dabei gewölbte Bruchflächen dar, was man muscheligen Bruch nennt, der beispiels-weise für Quarz typisch ist.

Q:
Diagnostische Eigenschaft Mineral: Kristallform
A:

Die Kristallform kann ein gutes Merkmal sein, aber es ist sehr wichtig zu beachten, dass in einem Gestein die Kristallform nicht immer sichtbar ist, da gewisse spät kristallisierende Minerale in den verbleibenden Hohlräumen wachsen und folglich nicht ihre charakteristische Kristallform ausbilden können. Ein Mineral mit typischer Kristallform ist der Granat, mit isometrischen Kristallen die wie kleine Fussbälle oder eben wie das Innere von Granatäpfeln

Q:
Diagnostische Eigenschaft Mineral: Reaktion mit verdünnter Salzsäure
A:

Zur Identifikation von Kalk ist verdünnte Salzsäure (10%) ein wichtiges Hilfsmittel. Ein Tropfen Salzsäure auf Kalk schäumt intensiv. Ist der Anteil von Kalk im Gestein nur gering ist auch die Reaktion weniger deutlich.

Q:

Einführung Mineralogie

A:

Ein Mineral ist ein natürlich entstandener Festkörper mit kristalliner Struktur und homogener, anorganischer Zusammensetzung. Es gibt aber auch Ausnahmen wie Minerale mit organischen Anteilen oder Minerale ohne Kristallstruktur (amorph) wie Opal. Ein Mineralname steht für eine Kristallstruktur und eine definierte Zusammensetzung. 

 

Kristallstruktur und chemische Zusammensetzung kann mit grossem technischem Aufwand bestimmt werden, ein Mineral kann aber auch im Feld, wenn es genug gross ist, oft von Auge oder mit Hilfe einer Lupe bestimmt werden. Man nutzt dabei die Auswirkungen von Kristallstruktur und Zusammensetzung aus zur Identifikation, wie der Winkel zwischen Kristallflächen, die Farbe, die Härte und die Spaltbarkeit. Die Reaktion mit 10%-Salzsäure kann die Anwesenheit oder den Anteil von Kalk zeigen.

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