Grundlage der Versicherungsbetriebslehre at Wirtschaftsuniversität Wien

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Welche möglichen Ansätze gibt es, um das Versicherungsprodukt zu sehen (Produktkonzepte)?

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Was versteht man in der Versicherungsbetriebslehre unter Bedarfstheorie? Erläutern Sie die einzelnen Definitionsbestandsteile näher!

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Welche Kriterien müssen Risiken entsprechen, um versicherbar zu sein (Kriterien der Versicherbarkeit) und welche Maßnahmen gibt es zur Erhöhung der Versicherbarkeit? Kriterien

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Unterscheiden Sie die Versicherungsformen Summen- und Interessenversicherung und bringen Sie Beispiele

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Warum und unter welchen Voraussetzungen ist Rückversicherungsnahme sinnvoll?

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In welche Geschäftstypen lässt sich das Arbeiten im Versicherungsgeschäft einteilen?

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Aus welchen Bestandteilen besteht die Prämienkalkulation? Unterscheiden Sie Gewinn- und Sicherheitszuschlag

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Welche Besonderheiten der Versicherungsproduktion kann man nennen?

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Welche Besonderheiten des Absatzes (inkl. absatzhemmender Eigenschaften) kennen Sie?

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Welche arteigenen Produktionsfaktoren des Versicherungsgeschäftes gibt es und wie lassen sie sich unterscheiden?

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Welche Unternehmensziele findet man in Versicherungsunternehmen?

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Was versteht man unter Intensität des Versicherungsschutzes?

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Grundlage der Versicherungsbetriebslehre

Welche möglichen Ansätze gibt es, um das Versicherungsprodukt zu sehen (Produktkonzepte)?

Geldleistungskonzept – Leistung des Versicherers besteht nur in der Geldleistung (moralisches Risiko könnte tragend werden – wenn kein Schaden wurden die Prämien „unnötig“ gezahlt)


Versicherungsschutzkonzept – Das Produkt ist ein abstraktes Schutzversprechen, das sich im Schadenfall konkretisiert, meist in Form von Geldleistungen


Informationskonzept – Informationslieferung durch Zustandsgarantie 


Systemorientiertes Produktkonzept

Grundlage der Versicherungsbetriebslehre

Was versteht man in der Versicherungsbetriebslehre unter Bedarfstheorie? Erläutern Sie die einzelnen Definitionsbestandsteile näher!

Deckung eines im Einzelnen ungewissen, insgesamt geschätzten Mittelbedarfs auf der Grundlage des Risikoausgleiches

  • Mittelbedarf –entsteht durch Realisation von Risiken bei Wirtschaftseinheiten („wirtschaftliche Schäden), meist als Geldersatz (aber auch Naturalersatz). 
  • Ungewissheit – Unsicherheit bezüglich des Schadeneintritts (Grenzfälle denkbar z.B. Mitverursacher), Zufälligkeitskriterium 
  • Schätzbarkeit – Informationen über Erwartungswerte vorhanden (Schadenstatistiken, Sterbetafeln, „Gesetz der Großen Zahl“) 
  • Risikoausgleich – Übereinstimmung von Erwartungswerten und Effektivwerten herbeiführen
     (Im Kollektiv, in der Zeit); Problem: versicherungstechnisches Risiko, Einhaltung des Äquivalenzprinzip

Grundlage der Versicherungsbetriebslehre

Welche Kriterien müssen Risiken entsprechen, um versicherbar zu sein (Kriterien der Versicherbarkeit) und welche Maßnahmen gibt es zur Erhöhung der Versicherbarkeit? Kriterien

  • Zufälligkeit – bei Abschluss des Vertrages ist das Schadenereignis noch nicht bekannt, ist also dem Zufall überlassen
  • Eindeutigkeit – es muss bei Vertragsabschluss genau festgehalten werden, welche Leistungen vom Versicherungsunternehmen bei bestimmten Schadensfällen zu erbringen sind.
  • Schätzbarkeit – die Höhe des möglichen Schadens muss messbar, schätzbar sein 
  • Unabhängigkeit – ein Schadenereignis darf nicht bewirken, dass andere Schadensfälle wahrscheinlicher werden
  • Größe – ein zu versicherndes Risiko darf nicht so groß sein, dass es wesentlich größer ist als die anderen Risiken, somit kein Risikoausgleich mehr möglich ist.

Maßnahmen sind die Risikowahrscheinlichkeit zu verringern (z.B. HORA)

Grundlage der Versicherungsbetriebslehre

Unterscheiden Sie die Versicherungsformen Summen- und Interessenversicherung und bringen Sie Beispiele

Summenversicherung: (abstrakte Bedarfsdeckung) - gestaffelte Summenversicherung (z.B.: Unfallversicherung, Lebensversicherung) – die Schäden an Personen kaum in Geld bewertet werden können


Interessenversicherung: (konkrete Bedarfsdeckung)

  • Reine / unbegrenzte Interessenversicherung ist eine Vollversicherung, d.h. die Entschädigung ist immer gleich der Höhe des Schadens

  • Erstrisikoversicherung – die Entschädigung wird nach obenhin begrenzt und wird unabhängig von der Unterversicherung bezahlt

  • Vollwertversicherung –stellt maximale Entschädigung dar und legt Intensität des Versicherungsschutzes fest
    (Beispiel: Wert einer Maschine beträgt 500.000. Maschine wird aber nur mit 400.000 Versicherungssumme versichert, also liegt eine Unterversicherung vor. Ein Schadenfall mit einer Schadenshöhe von 100.000 tritt ein. Aufgrund der Unterversicherung wird aber nur 80.000 ausbezahlt.
    Berechnung der Entschädigung:

Enschädigung=(Vers.Summe)/(Vers.Wert)*Schaden


  • Bruchteilversicherung – Diese Versicherungsform vereinigt die Wesensmerkmale der Vollwert- und der Erstrisikoversicherung in sich, da es Schadenereignisse gibt, bei denen nur Teile der versicherten Sache Schaden erleiden, hier greift die Bruchteilversicherung. Es gibt zwei Versicherungssummen:
    • angezeigter Wert – legt die Intensität des Versicherungsschutzes fest
    • die andere Versicherungssumme stellt die maximale Entschädigung dar
      Beispiel: Wert eines Lagers beträgt 2.000.000. (angezeigte Wert) Für Leitungswasserschäden wird eine Bruchteilversicherung von 400.000 abgeschlossen, daher wird bei einem Schadensfall bis maximal 400.000 abgegolten. Selbst wenn der angezeigte Wert, höher als der Versicherungswert ist, wird nicht mehr als 400.000 ausbezahlt. (Bereicherungsverbot).

Grundlage der Versicherungsbetriebslehre

Warum und unter welchen Voraussetzungen ist Rückversicherungsnahme sinnvoll?

Rückversicherung ist die Versicherungsnahme eines Erstversicherers. Man spricht von der Versicherung der Versicherung. Damit wird das Risiko auf mehrere Versicherungsgesellschaften geteilt. 


Ziele der Rückversicherung:

  • Technische Ziele
    1. Erhöhung der Zeichnungskapazität
    2. Verringerung des versicherungstechnischen Risikos
  • Finanzielle Ziele
    1. Finanzierungshilfe
    2. Kapitalersetzende Funktion
  • Sonstige Ziele
    1. Informationspotential

 

Es ist vorausgesetzt, dass wenn die Wahrscheinlichkeit des Schadeneintritts sehr groß ist, bzw. die Summen hoch sind, ist es sinnvoll das Risiko weiterzugeben bzw. aufzuteilen.

Grundlage der Versicherungsbetriebslehre

In welche Geschäftstypen lässt sich das Arbeiten im Versicherungsgeschäft einteilen?

Versicherungsgeschäft:

  • Risikogeschäft – Versicherungsnehmer lässt sich gegen ein bestimmtes Risiko versichern, zahlt die Prämie. Versicherung verspricht im Falle eines Schadeneintrittes die versprochene Leistung zu erbringen.
  • Spar/Entspargeschäft – der Versicherungsnehmer zahlt einmalig oder laufend Sparbeträge an das Versicherungsunternehmen. Dieses verpflichtet sich zu einem bestimmten Zeitpunkt unter bestimmten Bedingungen einmalig oder in Form einer Rente das entstandene Sparkapital an den Versicherungsnehmer zurückzuzahlen. 
  • Dienstleistungsgeschäft: besteht aus Beratung und Abwicklung

 

Kapitalanlagegeschäft – dem Versicherungsunternehmen fließen Geldmittel zu, die möglichst gewinnbringend angelegt werden sollten., zb. Vergabe von Krediten, Kauf von Wertpapieren, Vermietung von Immobilien

 

Sonstige Geschäfte: 

  • Vermittlung von Geschäften (Finanzgeschäft)
  • Rückversicherung
  • Datenverarbeitungsdienstleistungen
  • Bearbeitungs- und Abwicklungsdienstleistungen für Dritte

Grundlage der Versicherungsbetriebslehre

Aus welchen Bestandteilen besteht die Prämienkalkulation? Unterscheiden Sie Gewinn- und Sicherheitszuschlag

Prämienkalkulation:

 

relative Schadenhäufigkeit

x

Durschnittschaden

 

Nettorisikoprämie

+

Sicherheitszuschlag

 

Bruttorisikoprämie

+

Betriebskostenzuschlag

+

Gewinnzuschlag

 

Bruttoprämie

 

Sicherheitszuschlag hat die Aufgabe zufällige Schäden eines Kollektivs zu decken und zur Finanzierung der zufälligen Schwankungen über mehrere Perioden hinweg beizutragen, zb. Schwankungsrückstellung. Der Versicherer muss auf Sicherheit bedacht sein, daher sollte die Prämie mehr erzielen, als der Erwartungswert der Kosten entspricht. 


Gewinnzuschlag – Prognostizierter Gewinn stellt den erwarteten Ertrag aus dem Geschäft dar. 

Grundlage der Versicherungsbetriebslehre

Welche Besonderheiten der Versicherungsproduktion kann man nennen?

  • Dienstleistungscharakter
  • Das versicherungstechnische Risiko
  • mangelnde Lagerfähigkeit → absatzhemmende Eigenschaften
  • Produktionsfaktoren besonderer Art
  • Permanente Produktion

Grundlage der Versicherungsbetriebslehre

Welche Besonderheiten des Absatzes (inkl. absatzhemmender Eigenschaften) kennen Sie?

Absatz: Abgabe der Versicherungsprodukte am Markt gegen Zahlung eines Preises, der Prämie
(Verkauf, Vertrieb) =/= Marketing

  • Absatz vor Leistungserstellung
  • Risikoausgleich verlangt eine Vielzahl an Risiken
  • Absatzhemmende Eigenschaften von Versicherungsschutz
    1. Immateriell, nicht lagerbar
    2. Subj. Nutzeinschätzung
    3. Erklärungsbedürftigkeit
    4. Auseinandersetzung mit negativen Ereignissen
    5. Langfristige Bindung
    6. Fortwährende Leistungserstellung

Grundlage der Versicherungsbetriebslehre

Welche arteigenen Produktionsfaktoren des Versicherungsgeschäftes gibt es und wie lassen sie sich unterscheiden?

Originäre PF

  • Arbeits- und Dienstleistungen
  • Dienstleistungen Dritter
  • Betriebsmittel
  • Geld für Versicherungsleistungen (Schadenvergütungen)
  • Rückversicherung
  • Kapitalnutzung (Gütervorrätigkeit)


Derivative PF

  • Außenorganisation
  • Innenorganisation
  • Vertragsabschlüsse
  • EDV-Programme
  • Informationen

 

Potentialfaktoren werden in Güterentstehungsprozess gebraucht

  • Arbeits- und Dienstleistungen
  • Sicherheitsmittel
  • Kapitalnutzung
  • Gebäude
  • EDV-Anlagen → Fixkosten


Repertierfaktoren werden im Leistungserstellungsprozess gebraucht

  • Betriebsmittel
  • Geld für Versicherungsleistungen
  • Rückversicherung
  • Hilfs- und Betriebsstoffe
  • Papier
  • Energie → variable Kosten

Grundlage der Versicherungsbetriebslehre

Welche Unternehmensziele findet man in Versicherungsunternehmen?

Formalziele

  • Monetäre
    1. Gewinnstreben
    2. Kostendeckung
    3. Bedarfsdeckung
    4. Umsatzstreben
    5. Sicherheitsstreben
  • Nicht monetäre
    1. Prestigestreben
    2. Macht
    3. Unabhängigkeit
    4. Image

Grundlage der Versicherungsbetriebslehre

Was versteht man unter Intensität des Versicherungsschutzes?

  • Vollversicherung: Entschädigung = Schaden, Versicherungswert = VSumme
  • Unterversicherung: Entschädigung ist kleiner als Schaden
  • Überversicherung: Entschädigung wäre größer als Schaden (Bereicherungsverbot)

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