Finanzwissenschaften I at Wirtschaftsuniversität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Finanzwissenschaften I an der Wirtschaftsuniversität Wien

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TESTE DEIN WISSEN


Finanzwissenschaft

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TESTE DEIN WISSEN

(= „Public Finance“; vgl. auch „Public Economics“
weiter unten)
Lehre von der öffentlichen Finanzwirtschaft (= Gebietskörperschaften und
öffentliche Haushalte, z.B. Sozialversicherungsträger)
Historische Wandlung des Begriffes: ursprünglich Finanz(en) als „negativer“
Begriff (Entstehung der Kameral- und Finanzwissenschaft im 18. Jhdt.);
heute begriffliche Mehrdeutigkeit (siehe oben)

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TESTE DEIN WISSEN


Finanzpolitik

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TESTE DEIN WISSEN

Konkrete Umsetzung von finanzwissenschaftlichen „Theorien“ mittels
öffentlicher Haushalte (und anderer nicht-finanzieller Instrumente)

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TESTE DEIN WISSEN


Richtungen der Finanzwissenschaft
 Positiver/Institutioneller Ansatz

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TESTE DEIN WISSEN

(mit normativer Basis)
Erklärung von Volumen und Struktur des öffentlichen Haushalts
durch Entscheidungsprozesse und historisch-institutionelle
Rahmenbedingungen
Grundlage ist Musgrave‘s Ansatz der „Multiplen Theorie des öffentlichen
Haushaltes“ (siehe Institutionelle Finanzwissenschaft ab 5. Themenblock)

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TESTE DEIN WISSEN

Öffentliche Ökonomie und Ideologie (1)
 Die organische Ansicht

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TESTE DEIN WISSEN

 Gesellschaft als natürlicher Organismus (Platon: Politeia, Hegel, Marx)
 Individuen sind Teil dieses Organismus, wobei die Regierung das Herz ist
davon (Personen werden nur durch ihren Beitrag zur Verwirklichung von
soziale Ziele)
 Gemeinschaft steht über dem Einzelnen: Was dem Ganzen gut tut, ist
auch gut für den Einzelnen

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TESTE DEIN WISSEN


Öffentliche Ökonomie und Ideologie (2)
 Die mechanistische Sicht

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

 Das Individuum und nicht jeder Organismus steht im Mittelpunkt
 Der Staat ist eine Einheit, die von den Einzelnen aufgebaut wird, um ihre Ziele besser zu erreichen
(Staat als Vertrag zwischen Individuen; z. B. John Lockes Konzept der
Gesellschaftsvertrag)
 Umfang und Größe der Regierung?
 Libertäre: Kleine Rolle des Staates (z. B. Schutz vor Gewalt,
Eigentumsrechte, Recht und Ordnung)
 Sozialdemokraten: Größere Rolle des Staates (z. B. Wohlfahrtsprogramme,
Transfers, Ausbildung)

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TESTE DEIN WISSEN


Die Relevanz des öffentlichen Sektors

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TESTE DEIN WISSEN

Der Staat beeinflusst wirtschaftliche Entscheidungen von
Individuen (z. B. Konsum, Arbeits-Freizeit, Sparen usw.)
Unternehmen (z.B. Investitionen, Standort, etc.)
andere Regierungen: strategische Interaktion zwischen Regierungen
horizontal: Steuer- und Ausgabenwettbewerb
vertikal: Beziehung zwischen Regierungen der oberen und unteren Ebenen
(fiskalischer Föderalismus)

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TESTE DEIN WISSEN

Begründung von Regierungsaktivitäten

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TESTE DEIN WISSEN

 Wettbewerbsfähiges Marktgleichgewicht: Anpassung der Preise garantiert, dass das Angebot
gleich Nachfrage -> effizientes Ergebnis (erster Wohlfahrtssatz!)
aber:
Märkte führen unter Umständen nicht zu effizienzmaximierenden Ergebnissen: Theorie des Marktversagens (Marktmacht – Monopol/Oligopol, Fehlen von Märkten – asymmetrische Information/Externalität/öffentliches Gut)
jedoch:
 Ineffiziente Märkte bedeuten nicht unbedingt staatliche Eingriffe
 Umverteilung: Oft mit Effizienzverlusten verbunden -> Eigenkapitaleffizienz
Abtausch

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TESTE DEIN WISSEN


Instruments of the public sector

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TESTE DEIN WISSEN

 Regulations and legal restrictions
 Mandatory private sale or purchase
 Price mechanism
 Taxes and other monetary contributions
 Subsidies (e.g., transfers)
 Public provision
 Public financing of private provision
Evaluation of such instruments is mainly a task of empirical public economics

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TESTE DEIN WISSEN

Eingriffe in die Realität

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TESTE DEIN WISSEN

 Politische Ökonomie und öffentliche Entscheidungsfindung
 Aggregation der Präferenzen der Bürger für kohärente politische Entscheidungen
 Modellierung von Verhalten und Präferenzen staatlicher Akteure
 Gutartige, wohlmeinende Schauspieler/Politiker
 Eigeninteressente Akteure (Public Choice)
-> Theorie des Staatsversagens

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TESTE DEIN WISSEN

Wohlfahrtsökonomie (1)

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TESTE DEIN WISSEN

Stellungnahme:
Staatliche Aktivitäten sind nur erwünscht, wenn die Markteffizienz verletzt wird, d.h.
wenn Märkte versagen
 Fragen:
 Was ist Markteffizienz?
 Wann sind Märkte effizient und unter welchen Bedingungen scheitern sie?
 Ist Markteffizienz an sich immer wünschenswert?

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TESTE DEIN WISSEN

Wohlfahrtsökonomie (2)

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TESTE DEIN WISSEN

 Wohlfahrtsökonomie untersucht die soziale Erwünschtheit alternativer Ökonomie
Zustände
 Bewertung verschiedener Wirtschaftszustände
 Normative Analyse basierend auf einer individualistischen Sozialphilosophie
 Ebenen der Effizienzanalyse:
 Kundenwahl
Produktionsmöglichkeiten
Pareto-Effizienz
Maximierung der Sozialhilfe

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Finanzwirtschaft

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TESTE DEIN WISSEN

Beschäftigt sich mit den Finanzierungsaspekten privater oder öffentlicher
Einheiten (betriebliche vs. öffentliche Finanzwirtschaft; „Finance“ =
Unternehmensfinanzierung)

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Q:


Finanzwissenschaft

A:

(= „Public Finance“; vgl. auch „Public Economics“
weiter unten)
Lehre von der öffentlichen Finanzwirtschaft (= Gebietskörperschaften und
öffentliche Haushalte, z.B. Sozialversicherungsträger)
Historische Wandlung des Begriffes: ursprünglich Finanz(en) als „negativer“
Begriff (Entstehung der Kameral- und Finanzwissenschaft im 18. Jhdt.);
heute begriffliche Mehrdeutigkeit (siehe oben)

Q:


Finanzpolitik

A:

Konkrete Umsetzung von finanzwissenschaftlichen „Theorien“ mittels
öffentlicher Haushalte (und anderer nicht-finanzieller Instrumente)

Q:


Richtungen der Finanzwissenschaft
 Positiver/Institutioneller Ansatz

A:

(mit normativer Basis)
Erklärung von Volumen und Struktur des öffentlichen Haushalts
durch Entscheidungsprozesse und historisch-institutionelle
Rahmenbedingungen
Grundlage ist Musgrave‘s Ansatz der „Multiplen Theorie des öffentlichen
Haushaltes“ (siehe Institutionelle Finanzwissenschaft ab 5. Themenblock)

Q:

Öffentliche Ökonomie und Ideologie (1)
 Die organische Ansicht

A:

 Gesellschaft als natürlicher Organismus (Platon: Politeia, Hegel, Marx)
 Individuen sind Teil dieses Organismus, wobei die Regierung das Herz ist
davon (Personen werden nur durch ihren Beitrag zur Verwirklichung von
soziale Ziele)
 Gemeinschaft steht über dem Einzelnen: Was dem Ganzen gut tut, ist
auch gut für den Einzelnen

Q:


Öffentliche Ökonomie und Ideologie (2)
 Die mechanistische Sicht

A:

 Das Individuum und nicht jeder Organismus steht im Mittelpunkt
 Der Staat ist eine Einheit, die von den Einzelnen aufgebaut wird, um ihre Ziele besser zu erreichen
(Staat als Vertrag zwischen Individuen; z. B. John Lockes Konzept der
Gesellschaftsvertrag)
 Umfang und Größe der Regierung?
 Libertäre: Kleine Rolle des Staates (z. B. Schutz vor Gewalt,
Eigentumsrechte, Recht und Ordnung)
 Sozialdemokraten: Größere Rolle des Staates (z. B. Wohlfahrtsprogramme,
Transfers, Ausbildung)

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Q:


Die Relevanz des öffentlichen Sektors

A:

Der Staat beeinflusst wirtschaftliche Entscheidungen von
Individuen (z. B. Konsum, Arbeits-Freizeit, Sparen usw.)
Unternehmen (z.B. Investitionen, Standort, etc.)
andere Regierungen: strategische Interaktion zwischen Regierungen
horizontal: Steuer- und Ausgabenwettbewerb
vertikal: Beziehung zwischen Regierungen der oberen und unteren Ebenen
(fiskalischer Föderalismus)

Q:

Begründung von Regierungsaktivitäten

A:

 Wettbewerbsfähiges Marktgleichgewicht: Anpassung der Preise garantiert, dass das Angebot
gleich Nachfrage -> effizientes Ergebnis (erster Wohlfahrtssatz!)
aber:
Märkte führen unter Umständen nicht zu effizienzmaximierenden Ergebnissen: Theorie des Marktversagens (Marktmacht – Monopol/Oligopol, Fehlen von Märkten – asymmetrische Information/Externalität/öffentliches Gut)
jedoch:
 Ineffiziente Märkte bedeuten nicht unbedingt staatliche Eingriffe
 Umverteilung: Oft mit Effizienzverlusten verbunden -> Eigenkapitaleffizienz
Abtausch

Q:


Instruments of the public sector

A:

 Regulations and legal restrictions
 Mandatory private sale or purchase
 Price mechanism
 Taxes and other monetary contributions
 Subsidies (e.g., transfers)
 Public provision
 Public financing of private provision
Evaluation of such instruments is mainly a task of empirical public economics

Q:

Eingriffe in die Realität

A:

 Politische Ökonomie und öffentliche Entscheidungsfindung
 Aggregation der Präferenzen der Bürger für kohärente politische Entscheidungen
 Modellierung von Verhalten und Präferenzen staatlicher Akteure
 Gutartige, wohlmeinende Schauspieler/Politiker
 Eigeninteressente Akteure (Public Choice)
-> Theorie des Staatsversagens

Q:

Wohlfahrtsökonomie (1)

A:

Stellungnahme:
Staatliche Aktivitäten sind nur erwünscht, wenn die Markteffizienz verletzt wird, d.h.
wenn Märkte versagen
 Fragen:
 Was ist Markteffizienz?
 Wann sind Märkte effizient und unter welchen Bedingungen scheitern sie?
 Ist Markteffizienz an sich immer wünschenswert?

Q:

Wohlfahrtsökonomie (2)

A:

 Wohlfahrtsökonomie untersucht die soziale Erwünschtheit alternativer Ökonomie
Zustände
 Bewertung verschiedener Wirtschaftszustände
 Normative Analyse basierend auf einer individualistischen Sozialphilosophie
 Ebenen der Effizienzanalyse:
 Kundenwahl
Produktionsmöglichkeiten
Pareto-Effizienz
Maximierung der Sozialhilfe

Q:

Finanzwirtschaft

A:

Beschäftigt sich mit den Finanzierungsaspekten privater oder öffentlicher
Einheiten (betriebliche vs. öffentliche Finanzwirtschaft; „Finance“ =
Unternehmensfinanzierung)

Finanzwissenschaften I

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