BWL - Organisation at Wirtschaftsuniversität Wien

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R40: Wann ist gemäß Burns/Stalker die Anwendung des mechanistischen Systems angemessen, wann diejenige des organischen Systems?

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R14: Was besagt die Kongruenz von Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung?

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R31: Beschreiben Sie die Vor- und Nachteile, die sich aus dem Substitutionsprinzip der Organisation für ein Unternehmen ergeben.

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R55: Was versteht man unter einer Spartenorganisation?

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R15: Grenzen Sie Anrufungs-, Mitsprache- und Anordnungswege voneinander ab.

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R07: Nennen Sie die formalen Elemente der Organisation.

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R06: Beschreiben Sie den Problemlösungsprozess der Organisation.

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R03: Beschreiben Sie die drei Bedeutungen des Begriffs „Organisation“.

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R11: Grenzen Sie die zentralen Dienste von den Stabsstellen ab.

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R10: Was sind Instanzen?

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R12: Wann wird eher personenbezogen und wann wird eher sachbezogen organisiert?

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R05: Nennen Sie mögliche Ursachen der Bildung informaler Organisationsstrukturen.

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BWL - Organisation

R40: Wann ist gemäß Burns/Stalker die Anwendung des mechanistischen Systems angemessen, wann diejenige des organischen Systems?

  • mechanistische System: in einer relativ stabilen Umwelt mit entsprechend geringen Innovationsraten 
  • organische System: in relativ dynamischen Umweltsituationen mit entsprechend hohen Innovationsraten

BWL - Organisation

R14: Was besagt die Kongruenz von Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung?

  • die übertragene Aufgabe, die zugewiesene Kompetenz und die zu übernehmende Verantwortung einander entsprechen müssen
  • ein Aufgabenträger muss jene Kompetenz erhalten, die er benötigt, um seine Aufgabe richtig erfüllen zu können

BWL - Organisation

R31: Beschreiben Sie die Vor- und Nachteile, die sich aus dem Substitutionsprinzip der Organisation für ein Unternehmen ergeben.

  • Vorteile
    • Rationalisierung des Betriebsablaufs wird erhöht
    • leitende und ausführende Stellen werden entlastet
    • Konflikte werden verhindert (weniger Unklarheiten bezüglich Kompetenzabgrenzungen)
  • Nachteile
    • (individueller) Gestaltungs- und Entscheidungsspielraum wird eingeschränkt
    • starre und schwerfällige Organisationsprozesse & -strukturen
    • verminderte Anpassungsfähigkeit gegenüber sich ändernden Anforderungen

BWL - Organisation

R55: Was versteht man unter einer Spartenorganisation?

  • das Gesamtunternehmen ist in verschiedene Sparten bzw. Divisionen durch Anwendung des Objektprinzips gegliedert
  • gleiche oder gleichartige Produkte oder Produktgruppen werden zu autonomen Divisionen zusammengefasst

BWL - Organisation

R15: Grenzen Sie Anrufungs-, Mitsprache- und Anordnungswege voneinander ab.

  • Anrufungswege finden sich dann, wenn eine Stelle zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe der Entscheidung einer anderen Stelle bedarf. Der Anrufung können aber auch die Rückfrage, der Vorschlag, der Antrag und die Beschwerde zugeordnet werden. Während die meisten Anrufungswege sowohl horizontal als auch vertikal verlaufen, sind Beschwerdewege nur vertikal, wobei meist noch Zwischeninstanzen übersprungen und direkt höhere Instanzen (z. B. Personal- oder Abteilungschef) angerufen werden können.
  • Mitsprachewege ergeben sich dann, wenn mehrere Stellen an einer Entscheidung beteiligt sind. Dabei kann der Grad der Entscheidungsbeteiligung unterschiedlich groß sein.
  • Anordnungswege sind im Gegensatz zu den Anrufungs- und Mitsprachewegen nur vertikal. Es geht dabei um die direkten Anordnungen einer Instanz an die ihr unter- stellte Stelle.

BWL - Organisation

R07: Nennen Sie die formalen Elemente der Organisation.

  1. Aufgaben und Aktivitäten
  2. Stellen & Stellengruppen
  3. Kompetenzen & Verantwortung
  4. Verbindungen zwischen den Stellen

BWL - Organisation

R06: Beschreiben Sie den Problemlösungsprozess der Organisation.

  1. Analyse der Ausgangslage (Umwelt & Unternehmen)
  2. Bestimmung der Organisationsziele (Aufbauorganisation & Ablauforganisation)
  3. Bestimmung der Organisationsmaßnahmen  (z.B. effiziente Arbeitsteilung, optimale Kommunikationswege)
  4. Bestimmung der Organisationsmittel (Organisationsinstrumente z.B. Stellenbeschreibung, Netzplan)
  5. Durchführung (Wiederstände und Konflikte können auftreten)
  6. Evaluation der Resultate

BWL - Organisation

R03: Beschreiben Sie die drei Bedeutungen des Begriffs „Organisation“.

  1. Gestalterischer Aspekt: das Unternehmen wird organisiert (Vorgehensschema)
  2. Instrumentaler Aspekt: das Unternehmen hat eine Organisation (bewusst geschaffene Ordnung / Strukturen)
  3. Institutionaler Aspekt: das Unternehmen ist eine Organisation (z.B. Unternehmen, öffentliche Betriebe, Verwaltungen, …)

BWL - Organisation

R11: Grenzen Sie die zentralen Dienste von den Stabsstellen ab.

  • Stab: Entscheidungsvorbereitung im Führungsprozess jedoch ohne Weisungsbefugnisse gegenüber Linienstellen
  • Zentrale Dienste: übernehmen fachlich zentralisierbare Aufgaben und besitzen ein fachtechnisches Weisungsrecht

BWL - Organisation

R10: Was sind Instanzen?

  • Eine Leitungseinheit (organisatorische Einheit) mit Weisungsbefugnis gegenüber den ihr hierarchisch untergeordneten organisatorischen Einheiten (z.B. Stellen), die selbst Instanzcharakter haben können.

BWL - Organisation

R12: Wann wird eher personenbezogen und wann wird eher sachbezogen organisiert?

  • sachbezogen organisieren (erst Stellen bilden und anschließend auf Personen übertragen)
    • bei Gründung
    • mit flexiblen Mitarbeitern
  • personenbezogen organisieren (Stellen / Aufgaben anhand der vorhandenen Personen erstellen)
    • bei Reorganisation
    • für höhere Führungsstellen
    • bei Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt

BWL - Organisation

R05: Nennen Sie mögliche Ursachen der Bildung informaler Organisationsstrukturen.

  • informale Struktur bildet sich in der betrieblichen Wirklichkeit, aufgrund von:
    1. menschlicheEigenheiten (z.B. Sympathie, gemeinsame Interessen),
    2. der soziale Status der Mitglieder des Unternehmens
    3. die zu lösende Aufgabe
    4. die Arbeitsbedingungen (z. B. Zeitdruck)

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