Sprachwissenschaft 2 at University of Zurich

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Was ist die Quelle des Definitartikels?

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Wie kann man Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen (vielleicht verwandten) Sprachen
erklären?

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Was bedeutet Lautgesetz?

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Was sind Kennzeichen des Indogermanischen/ Indoeuropäischen`?

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Welche weiteren lautlichen Veränderungen gab es zwischen IDG und WGERM?

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Gib Eckdaten zur Sprachverwandtschaft.

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Was sind die Folgen der 2. Lautverschiebung?

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Wie ist die Entwicklung der Vokale im Hauptton vom Germanischen zum Althochdeutschen?

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Gebe die wichtigsten Punkten der historischen Phonologie

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Gebe ein Übersicht des Weges des Umlauts in der Geschichte des Deutschen

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Beschreibe den Schritt 1 des i-Umlauts phonetisch gesehen.

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Erkläre die Ursache und Folgen der Nebensilbenschwächung.

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Sprachwissenschaft 2

Was ist die Quelle des Definitartikels?

Quelle:


– Einfaches Demonstrativpronomen ahd. der 'dieser‘


– (heute noch neben dem Def.-Artikel als betontes dér)

Sprachwissenschaft 2

Wie kann man Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen (vielleicht verwandten) Sprachen
erklären?

• Stammbaumtheorie


• Wellentheorie (und ihre Weiterentwicklungen)


Weitere Theorien, z.B. Substrattheorie/Superstrattheorie

Sprachwissenschaft 2

Was bedeutet Lautgesetz?

▪ zentraler Begriff der junggrammatischen Schule
▪ Annahme, dass sich bestimmte Laute in einer Sprache bei gleichen Bedingungen ausnahmslos in
gleicher Weise verändern (vgl. Naturgesetz)

Sprachwissenschaft 2

Was sind Kennzeichen des Indogermanischen/ Indoeuropäischen`?

• Flektierender / synthetischer Sprachtypus


• Differenziertes Flexionssystem


• Ablaut


• Freier und beweglicher Wortakzent


• Ähnlichkeiten im Wortschatz

Sprachwissenschaft 2

Welche weiteren lautlichen Veränderungen gab es zwischen IDG und WGERM?

• Svarabhakti


• 1. Lautverschiebung


• Verners Gesetz


• Akzentfestlegung auf der 1. Silbe


• Zusammenfall von idg. *o,a und *ō,ā


• Rhotazismus


• germ. *ê1 > *â


• Velarumlaut


• Westgerm. Konsonantengemination

Sprachwissenschaft 2

Gib Eckdaten zur Sprachverwandtschaft.

▪ 1786 postuliert William Jones, Richter am Obersten Gericht in Kalkutta, aufgrund von grammatischer
Ähnlichkeit eine genetische Verwandtschaft und gemeinsamen Ursprung von Sanskrit, Griechisch und
Latein (sowie weiteren Sprachen).


▪ 1816 weist Franz Bopp in seiner Arbeit Über das Conjugations-system der Sanskritsprache in Vergleichung
mit jenen der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprachen die Verwandtschaft des Sanskrits mit einer Reihe europäischer Sprachen nach. Die von ihm behandelten Sprachen bezeichnet er zusammenfassend als Indisch-Europäisch. Später setzt sich mit Julius Klaproth (1823, Asia polyglotta) der Terminus indogermanisch durch, welcher nach damaligem Wissen den östlichsten und westlichsten Vertreter innerhalb der Sprachgruppe zwischen Indien und Europa bezeichnet.


▪ 1861 entwirft August Schleicher in seinem Compendium der vergleichenden Grammatik der indo- germanischen Sprachen erstmals die Stammbaumtheorie: Sprachen entstehen durch Ausgliederung aus älteren Sprachen. Er orientiert sich dabei an Konzepten aus der Biologie, wie bes. augenfällig der Titel eines späteren Werkes zeigt: Die Darwinsche Theorie und die Sprachwissenschaft (1873).


▪ 1872 setzt Johannes Schmidt in seinem Werk Die Verwandtschaftsverhältnisse der indogermanischen Sprachen der Stammbaumtheorie die sog. Wellentheorie entgegen: Sprachen entstehen durch allmähliche Ausdifferenzierung, Neuerungen breiten sich um einen Innovationskern aus wie die Wellen eines ins Wasser geworfenen Steines.


In der 2. Hälfte des 19. Jh. entsteht die sog. Junggrammatische Schule, welche die Ausnahmslosigkeit der Lautgesetze ( Lautgesetz,  Analogie) zu ihrem Postulat erhebt. Diesprachtheoretischen Auffassungen der Junggrammatiker sind zusammengestellt in Hermann Pauls 1880 veröffentlichten Principien der Sprachgeschichte.

Sprachwissenschaft 2

Was sind die Folgen der 2. Lautverschiebung?

• Das Hochdeutsche spaltet sich von allen übrigen westgermanischen Sprachen ab


• Ausnahmen: Jiddisch, Luxemburgisch (gingen später aus hochdeutschen Dialekten hervor)


• Das Hochdeutsche entwickelt einen neuen Lauttyp, die Affrikata


• Die 2. LV ermöglicht die Datierung von Lehnwörtern (vorher oder nachher entlehnt)


• Die hochdeutschen Dialekte differenzieren sich im Konsonantismus aus (Ober- vs. Mitteldeutsch, rheinischer
Fächer)

Sprachwissenschaft 2

Wie ist die Entwicklung der Vokale im Hauptton vom Germanischen zum Althochdeutschen?

• Ahd. Monophthongierung (~ 7./8. Jh.)
• Ahd. Diphthongwandel (~ 8./9. Jh.)
• Ahd. Diphthongierung (~ 8./9. Jh.)

Sprachwissenschaft 2

Gebe die wichtigsten Punkten der historischen Phonologie

• Der sog. i-Umlaut – vom Althochdeutschen bis ins Neuhochdeutsche


• Übergang zum Mittelhochdeutschen: Kennzeichen des Mittelhochdeutschen


• Übergang zum Frühneuhochdeutschen: Kennzeichen des Frühneuhochdeutschen

Sprachwissenschaft 2

Gebe ein Übersicht des Weges des Umlauts in der Geschichte des Deutschen

von der Phonetik (AHD) – über die Phonologie (MHD) – in die Grammatik (spätestens FRNHD)


– Schritt 1 (phonetischer Aspekt): Umlaut als rein phonetisches Phänomen


– Schritt 2 (phonologischer Aspekt): Allophone erlangen Phonemstatus (erkennbar im MHD)


– Schritt 3 (morphologischer Aspekt): Umlaut erhält grammatische Funktionen (Beispiel Plural  Sitzung zu morphologischem Wandel)

Sprachwissenschaft 2

Beschreibe den Schritt 1 des i-Umlauts phonetisch gesehen.

• eigentlich nur eine von vielen Assimilationen, z.B. Hebung von germ. ë > i / _ i, ī, j der Folgesilbe, z.B. ahd. nëman vs. (3.Sg.Präs.Ind.) nimit


• durch Jacob Grimm eingebürgerte Bezeichnung für eine regressive Fernassimilation der Haupttonsilbe an
den Vokal der schwach- oder unbetonten Folgesilbe


• bezeichnet die Palatalisierung velarer Vokale (a/ā, o/ō, u/ū) und Diphthonge (uo, ou) vor i, ī, j


• wird nach dem Kriterium der Verschriftung unterteilt in Primärumlaut und Sekundärumlaut

Sprachwissenschaft 2

Erkläre die Ursache und Folgen der Nebensilbenschwächung.

Ursache: Die Nebensilbenabschwächung wird meist ursächlich mit der germanischen Erstsilbenbetonung in
Zusammenhang gebracht.


Folgen:
▪ Phonemisierung der Allophone aus dem i-UL
▪ Zusammenfall von Flexionsformen (z.B. in der Substantivflexion)

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