Grundlagen Der Soziologie at University Of Zürich | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Die «Soziologische Brille»

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TESTE DEIN WISSEN

• Die alltägliche Welt des menschlichen Zusammenlebens mit
soziologischen Mitteln betrachten
-> Spezifische Begriffe, Konzepte und Theorien
• Ermöglicht neue «Entdeckungen» und Einsichten in einer
bekannten Welt
-> Blick hinter die Kulissen: Zusammenhänge und Mechanismen erkennen
-> Infragestellung von Selbstverständlichkeiten
• Keine klare Abgrenzung zu anderen Disziplinen (insb. Geschichte,
Ökonomie, Psychologie, Ethnologie)
-> Gemeinsame Betrachtung mehrerer Dimensionen des sozialen Lebens

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TESTE DEIN WISSEN


Gegenstandsbereiche der Soziologie


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TESTE DEIN WISSEN

Soziale Struktur -> Entstehung, Aufrechterhaltung und Wandel von gesellschaftlichen Regeln und Ordnungsstrukturen Soziale Beziehungen -> Entstehung, Aufrechterhaltung und Wandel von Verhältnissen zwischen menschlichen Akteuren Soziales Handeln -> Handeln von menschl. Akteuren in sozialen Kontexten -> Nicht spezifische, sondern typische individuelle Akteure

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TESTE DEIN WISSEN


Verhalten:

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TESTE DEIN WISSEN

Jede Stellungnahme eines lebenden Organismus zur Umwelt
«Verhalten ist jede motorische, verbale, kognitive oder emotionale Aktivität eines
Organismus, die einen Einfluß auf die Beziehung zwischen dem Organismus
und der Umwelt hat.» (Esser, SSG 1: 178)
-> Menschen, Tiere, Pflanzen (, Gegenstände)
-> bewusst/unbewusst, kontrolliert/unkontrolliert.
Aber immer: Selektion
-> Zentrale Funktionen: Sicherung der individuellen Existenz und der
individuellen Reproduktion
-> Genetisch programmiert, gelernt, überlegt/intendiert

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TESTE DEIN WISSEN


Max Weber


Biographie:

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TESTE DEIN WISSEN

* 1864 Erfurt, 1889 Dr. jur. (B), 1892 Habil. (B),
1894 Prof. Nationalökonomie (FR, HD),
1903 Ruhestand, aber weitere Publikationen, † 1920 München

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TESTE DEIN WISSEN


Max Weber

Wichtigste Werke:

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TESTE DEIN WISSEN


Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (1904)
Wirtschaft und Gesellschaft (1922)
Gesammelte Aufsätze (1921-24): Religionssoziologie, Wissenschaftslehre, ...

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TESTE DEIN WISSEN


Max Weber

Wichtigste Themen:

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TESTE DEIN WISSEN

Allgemeine Soziologie, Wirtschaftssoziologie, Religionssoziologie, Rechts-
soziologie, Historisch-vergleichende Soziologie

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TESTE DEIN WISSEN


Systematik der Soziologie


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TESTE DEIN WISSEN

• Analyseniveaus
-> Mikrosoziologie: Individuelles Handeln als zentrale Analyseeinheit, Wechselwirkungen zwischen Individuen, Ausgangspunkt für alle sozialen Phänomene
-> Mesoebene
-> Makrosoziologie: Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Grossgruppen und Teilbereichen,
gesamtgesellschaftliche Regeln und Ordnungsstrukturen
• Inhaltliche Differenzierung
-> Allgemeine Soziologie: Allgemeingültige Theorien des Sozialen (Handeln, Gesellschaft)
-> Spezielle Soziologien: Bildungs-, Familien-, Organisations-, Technik-, Wirtschaftssoziologie, etc...
• Methodische Differenzierung
-> Interpretative Soziologie vs. Erklärende Soziologie
-> Qualitative Sozialforschung vs. Quantitative Sozialforschung

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TESTE DEIN WISSEN


Handeln:

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TESTE DEIN WISSEN

»Handeln soll dabei ein menschliches Verhalten (einerlei ob äußeres oder inner-
liches Tun, Unterlassen oder Dulden) heißen, wenn und insofern als der oder die
Handelnden mit ihm einen subjektiven Sinn verbinden.» (Weber, 1988/1921: 542)

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TESTE DEIN WISSEN


Bedeutung des Handelns für den handelnden Akteur

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TESTE DEIN WISSEN

 Individuelle Motive, Absichten, Gründe, Intentionen
«objektiv richtiger» oder «wahrer» Sinn (z.B. Logik, Ethik, Ästhetik)
 Sinnhaftes Handeln ist verstehbares Handeln («intellektuell» oder «einfühlend»)

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TESTE DEIN WISSEN


Was macht den Sinn eines Handelns verständlich?

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TESTE DEIN WISSEN

-> Ziele/Zwecke und Mittel
-> Werte
-> Affekte/Emotionen

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Idealtypen?

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TESTE DEIN WISSEN

-> «Extremformen» von Merkmalskombinationen,
die auf eine «Idee» verweisen
-> Gedankliche (theoretische) Konstruktionen über
mögliche Zusammenhänge
-> Vergleichsmassstab für empirische Wirklichkeit

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TESTE DEIN WISSEN


Beispiel: Kaffeetrinken

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TESTE DEIN WISSEN

• Es geht weniger um das Konsumieren eines Heissgetränks, sondern:
-> Ritual mit symbolischem Wert
-> Soziale Interaktion
-> Kulturelle Akzeptanz einer koffeinhaltigen Droge
-> Einbindung in weitläufige soziale und ökonomische Netzwerke
-> Setzt soziale und ökonomische Entwicklung voraus
-> Differenzierung nach Lebensstilen
• Soziologie bietet eine Vielzahl von Begriffen und Konzepten, um derartige
soziale Phänomene zu verstehen und systematisch zu analysieren

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Q:

Die «Soziologische Brille»

A:

• Die alltägliche Welt des menschlichen Zusammenlebens mit
soziologischen Mitteln betrachten
-> Spezifische Begriffe, Konzepte und Theorien
• Ermöglicht neue «Entdeckungen» und Einsichten in einer
bekannten Welt
-> Blick hinter die Kulissen: Zusammenhänge und Mechanismen erkennen
-> Infragestellung von Selbstverständlichkeiten
• Keine klare Abgrenzung zu anderen Disziplinen (insb. Geschichte,
Ökonomie, Psychologie, Ethnologie)
-> Gemeinsame Betrachtung mehrerer Dimensionen des sozialen Lebens

Q:


Gegenstandsbereiche der Soziologie


A:

Soziale Struktur -> Entstehung, Aufrechterhaltung und Wandel von gesellschaftlichen Regeln und Ordnungsstrukturen Soziale Beziehungen -> Entstehung, Aufrechterhaltung und Wandel von Verhältnissen zwischen menschlichen Akteuren Soziales Handeln -> Handeln von menschl. Akteuren in sozialen Kontexten -> Nicht spezifische, sondern typische individuelle Akteure

Q:


Verhalten:

A:

Jede Stellungnahme eines lebenden Organismus zur Umwelt
«Verhalten ist jede motorische, verbale, kognitive oder emotionale Aktivität eines
Organismus, die einen Einfluß auf die Beziehung zwischen dem Organismus
und der Umwelt hat.» (Esser, SSG 1: 178)
-> Menschen, Tiere, Pflanzen (, Gegenstände)
-> bewusst/unbewusst, kontrolliert/unkontrolliert.
Aber immer: Selektion
-> Zentrale Funktionen: Sicherung der individuellen Existenz und der
individuellen Reproduktion
-> Genetisch programmiert, gelernt, überlegt/intendiert

Q:


Max Weber


Biographie:

A:

* 1864 Erfurt, 1889 Dr. jur. (B), 1892 Habil. (B),
1894 Prof. Nationalökonomie (FR, HD),
1903 Ruhestand, aber weitere Publikationen, † 1920 München

Q:


Max Weber

Wichtigste Werke:

A:


Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (1904)
Wirtschaft und Gesellschaft (1922)
Gesammelte Aufsätze (1921-24): Religionssoziologie, Wissenschaftslehre, ...

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Q:


Max Weber

Wichtigste Themen:

A:

Allgemeine Soziologie, Wirtschaftssoziologie, Religionssoziologie, Rechts-
soziologie, Historisch-vergleichende Soziologie

Q:


Systematik der Soziologie


A:

• Analyseniveaus
-> Mikrosoziologie: Individuelles Handeln als zentrale Analyseeinheit, Wechselwirkungen zwischen Individuen, Ausgangspunkt für alle sozialen Phänomene
-> Mesoebene
-> Makrosoziologie: Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Grossgruppen und Teilbereichen,
gesamtgesellschaftliche Regeln und Ordnungsstrukturen
• Inhaltliche Differenzierung
-> Allgemeine Soziologie: Allgemeingültige Theorien des Sozialen (Handeln, Gesellschaft)
-> Spezielle Soziologien: Bildungs-, Familien-, Organisations-, Technik-, Wirtschaftssoziologie, etc...
• Methodische Differenzierung
-> Interpretative Soziologie vs. Erklärende Soziologie
-> Qualitative Sozialforschung vs. Quantitative Sozialforschung

Q:


Handeln:

A:

»Handeln soll dabei ein menschliches Verhalten (einerlei ob äußeres oder inner-
liches Tun, Unterlassen oder Dulden) heißen, wenn und insofern als der oder die
Handelnden mit ihm einen subjektiven Sinn verbinden.» (Weber, 1988/1921: 542)

Q:


Bedeutung des Handelns für den handelnden Akteur

A:

 Individuelle Motive, Absichten, Gründe, Intentionen
«objektiv richtiger» oder «wahrer» Sinn (z.B. Logik, Ethik, Ästhetik)
 Sinnhaftes Handeln ist verstehbares Handeln («intellektuell» oder «einfühlend»)

Q:


Was macht den Sinn eines Handelns verständlich?

A:

-> Ziele/Zwecke und Mittel
-> Werte
-> Affekte/Emotionen

Q:

Was sind Idealtypen?

A:

-> «Extremformen» von Merkmalskombinationen,
die auf eine «Idee» verweisen
-> Gedankliche (theoretische) Konstruktionen über
mögliche Zusammenhänge
-> Vergleichsmassstab für empirische Wirklichkeit

Q:


Beispiel: Kaffeetrinken

A:

• Es geht weniger um das Konsumieren eines Heissgetränks, sondern:
-> Ritual mit symbolischem Wert
-> Soziale Interaktion
-> Kulturelle Akzeptanz einer koffeinhaltigen Droge
-> Einbindung in weitläufige soziale und ökonomische Netzwerke
-> Setzt soziale und ökonomische Entwicklung voraus
-> Differenzierung nach Lebensstilen
• Soziologie bietet eine Vielzahl von Begriffen und Konzepten, um derartige
soziale Phänomene zu verstehen und systematisch zu analysieren

Grundlagen der Soziologie

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