Biologische Psychologie at University Of Zürich | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Biologische Psychologie an der University of Zürich

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Biologische Psychologie Kurs an der University of Zürich zu.

TESTE DEIN WISSEN

Goldman-Gleichung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Anhand der Konzentration und Leitfähigkeit der Ionen kann das Ruhemembranpotential berechnet werden.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Refraktärzeit (3 Punkte)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Refraktärzeit: Zeitraum nach Auslösung eines APs, in dem die auslösende Nervenzelle nicht erneut auf einen Reiz reagieren kann 
  • Absolute Refraktärphase: Während dieser Zeit kann kein AP ausgelöst werden, unabhängig von der Reizstärke, da sich die spannungsabhängigen Na-Kanäle in einem inaktivierten Zustand befinden 
  • Relative Refraktärphase: Mehrere Na-Kanäle sind wieder im aktivierbaren, geschlossenen Zustand. Es können Aktionspotentiale ausgelöst werden, allerdings ist dazu eine höhere Reizstärke notwendig und die Amplitude der Aktionspotentiale sowie die Steilheit der Depolarisation sind vermindert 


Die Refraktärzeit begrenzt die maximale AP-Frequenz eines Neurons und verhindert eine retrograde Erregungsausbreitung entgegen der Informationsrichtung.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Phineas Gage:

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Bohrlöcher mit Sprengstoff, er gräbt mit einer Eisenstange im Loch herum. 
  • Explodiert, Eisenstange schlägt durch seinen Schädel. 
  • Er überlebt, zeigt aber starke Verhaltensveränderungen (Bemerkungen, unorganisiert, beleidigt andere. Heute würde man sagen soziopathisch). 
  • Veränderung der Hirnaktivität hat zur Veränderung des Wesens (seiner Verhaltensweise) geführt

Herausforderung für den Dualismus (Seele): für uns existiert das nicht, weil alles über das Gehirn läuft

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Descartes – Dualismus

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Immaterielle Psyche (Seele) und materieller Körper; Psyche wirkt mechanisch auf Körper 
  • Psyche wirkt über Zirbeldrüse (winzig kleine Drüse im Gehirn, ca. Mitte) auf Körper ein und wird mit einem Pump/ Drucksystem verteilt, damit dieser sich bewegt 

Seele wirkt nicht ein auf das Gehirn; aus heutiger Sicht komplett falsch, weil für Seele kein Beweis. Noch sehr weit entfernt von Realität.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Darwin – Materialismus

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Materialismus 
  • Verhalten wird durch das Gehirn und die Gene kodiert und bestimmt 
  • Gemeinsame Abstammung (mit Affen) - Natürliche Auswahl (Selektion) 
  • Gene (kodieren und bestimmen Verhalten)

Die Gene sind also das Wissen. Es ist Darwin zu verdanken, dass wir diese Begriffe heute kennen, er hat sie damals eingeführt und beschrieben.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Evolution des Menschen 

Wichtige Daten

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Vor 4.5 Mia. Jahren Ursprung der Erde 
  • Vor 3.5 Mia. Jahren: Erstes Leben 
  • Vor 700 Mio. Jahren: Tiere mit ersten Hirnzellen 
  • Vor 250 Mio. Jahren: Das 1. Gehirn 
  • Vor ca. 4 Mio Jahren: Das 1. Menschenähnliche Gehirn 
  • Vor ca. 200’000-100'000 Jahren: Modernes Menschengehirn
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Domänen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Gesamtheit aller Organismen wird in 3 Domänen eingeteilt: 

  • Archaebakterien (Archaea) 
  • Bakterien (Bacteria) 
  • Eukaryoten (Eukarya) 
    • Tiere 
    • Pflanzen 
    • Pilze 
    • Protisten (einzellige Lebewesen)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Belege für die Evolutionstheorie (3)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Homologie: Phänomenologische (äusserliche) Ähnlichkeiten aufgrund genetischer Ähnlichkeiten (Lage, Struktur, Stetigkeit). Bsp. Schädel Affe/Mensch 
  • Konvergenz/ Analogie: Phänomenologische Ähnlichkeiten aufgrund gleicher Selektionsdrücke aber unterschiedlicher genetischer Grundlagen (Bsp. Maulwurf vs. Käfer: Grabarm). 
  • Fitness: Fähigkeit eines Organismus zu überleben und die eigenen Gene an die nächste Generation weiterzugeben.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Stammbaum der Primaten

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN


  • Halbaffen 
    • Uneinheitliche Gruppe
    • Leben vorw. Auf Madagaskar 
    • Südostasien 
  • Neuweltaffen 
    • Süd- und Lateinamerika 
    • Runde Nasenlöcher und breiter Nasensteg 
  • Altweltaffen 
    • Afrika & Asien 
    • Kommaförmige Nasenlöcher und schmaler Nasensteg 
  • sind uns genetisch am ähnlichsten (nicht nur körperlich, auch im Verhalten)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Evolution des Gehirns und des Verhaltens

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Australopithecus: Ausgestorbene Rasse der Hominide 

  • 1.1-1.4m, 30-40kg, aufrechter Gang, Gehirn ca. 500g 
  • Vermutete Wanderung der Menschvorfahren: Mensch ist Ergebnis einer geophysikalischen Katastrophe (durch Tektorialverschiebung entstand ein grosses Gebrige, das den östlichen vom westlichen Teil von Afrika trennte und zu grossen Klimaverschiebungen führte. Im Osten sehr trocken à Tiere mussten sich anpassen, Wesen haben sich entwickelt) 
  • Homo sapiens «Lucy» 
  • Die ersten Vorfahren des Menschen entstanden vor ca. 4 Mio. Jahren. Über die Zeit gab es verschiedene Gattungen des Australopithecus bzw. des Homo. Die ersten Vorfahren wanderten von Afrika in den Rest der Welt aus.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Biologische Grundlagen von Verhalten (3 Punkte)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Weitergabe von Genen 
  • Fitness 
  • Überlebenswichtige Verhaltensweisen: Kooperation – Kompetition – Fürsorge – Empathie – Aggression – Fortpflanzung – Brutpflege – Anpassungsfähigkeit 
    • viele Gegensätze (wir investieren sehr viele Ressourcen in Aufbau und Bindung, aber weil unser grösster Feind der Mensch selbst ist, müssen wir so herausfinden, wem wir vertrauen können). Tit for Tat: nur wenn man was gibt, erhält man was zurück
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Aristoteles – Mentalismus

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Verhalten wird durch Psyche (Seele) bestimmt, die im Herz sitzt (Sitz der Seele)
  • Mentale Vorgänge sind nicht untersuchbar 
  • Psychische Funktionen: Wahrnehmung, Empfindung, Aufmerksamkeit, Emotion, Motivation, Gedächtnis, Wille

Laut Aristoteles ist Gehirn Kühlorgan mit Hohlräumen (=Psyche). Dem Gehirn wird also keine Bedeutung geschenkt.

Lösung ausblenden
  • 53485 Karteikarten
  • 966 Studierende
  • 10 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Biologische Psychologie Kurs an der University of Zürich - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Goldman-Gleichung

A:

Anhand der Konzentration und Leitfähigkeit der Ionen kann das Ruhemembranpotential berechnet werden.

Q:

Refraktärzeit (3 Punkte)

A:
  • Refraktärzeit: Zeitraum nach Auslösung eines APs, in dem die auslösende Nervenzelle nicht erneut auf einen Reiz reagieren kann 
  • Absolute Refraktärphase: Während dieser Zeit kann kein AP ausgelöst werden, unabhängig von der Reizstärke, da sich die spannungsabhängigen Na-Kanäle in einem inaktivierten Zustand befinden 
  • Relative Refraktärphase: Mehrere Na-Kanäle sind wieder im aktivierbaren, geschlossenen Zustand. Es können Aktionspotentiale ausgelöst werden, allerdings ist dazu eine höhere Reizstärke notwendig und die Amplitude der Aktionspotentiale sowie die Steilheit der Depolarisation sind vermindert 


Die Refraktärzeit begrenzt die maximale AP-Frequenz eines Neurons und verhindert eine retrograde Erregungsausbreitung entgegen der Informationsrichtung.

Q:

Phineas Gage:

A:
  • Bohrlöcher mit Sprengstoff, er gräbt mit einer Eisenstange im Loch herum. 
  • Explodiert, Eisenstange schlägt durch seinen Schädel. 
  • Er überlebt, zeigt aber starke Verhaltensveränderungen (Bemerkungen, unorganisiert, beleidigt andere. Heute würde man sagen soziopathisch). 
  • Veränderung der Hirnaktivität hat zur Veränderung des Wesens (seiner Verhaltensweise) geführt

Herausforderung für den Dualismus (Seele): für uns existiert das nicht, weil alles über das Gehirn läuft

Q:

Descartes – Dualismus

A:
  • Immaterielle Psyche (Seele) und materieller Körper; Psyche wirkt mechanisch auf Körper 
  • Psyche wirkt über Zirbeldrüse (winzig kleine Drüse im Gehirn, ca. Mitte) auf Körper ein und wird mit einem Pump/ Drucksystem verteilt, damit dieser sich bewegt 

Seele wirkt nicht ein auf das Gehirn; aus heutiger Sicht komplett falsch, weil für Seele kein Beweis. Noch sehr weit entfernt von Realität.

Q:

Darwin – Materialismus

A:
  • Materialismus 
  • Verhalten wird durch das Gehirn und die Gene kodiert und bestimmt 
  • Gemeinsame Abstammung (mit Affen) - Natürliche Auswahl (Selektion) 
  • Gene (kodieren und bestimmen Verhalten)

Die Gene sind also das Wissen. Es ist Darwin zu verdanken, dass wir diese Begriffe heute kennen, er hat sie damals eingeführt und beschrieben.

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Evolution des Menschen 

Wichtige Daten

A:
  • Vor 4.5 Mia. Jahren Ursprung der Erde 
  • Vor 3.5 Mia. Jahren: Erstes Leben 
  • Vor 700 Mio. Jahren: Tiere mit ersten Hirnzellen 
  • Vor 250 Mio. Jahren: Das 1. Gehirn 
  • Vor ca. 4 Mio Jahren: Das 1. Menschenähnliche Gehirn 
  • Vor ca. 200’000-100'000 Jahren: Modernes Menschengehirn
Q:

Domänen

A:

Gesamtheit aller Organismen wird in 3 Domänen eingeteilt: 

  • Archaebakterien (Archaea) 
  • Bakterien (Bacteria) 
  • Eukaryoten (Eukarya) 
    • Tiere 
    • Pflanzen 
    • Pilze 
    • Protisten (einzellige Lebewesen)
Q:

Belege für die Evolutionstheorie (3)

A:
  • Homologie: Phänomenologische (äusserliche) Ähnlichkeiten aufgrund genetischer Ähnlichkeiten (Lage, Struktur, Stetigkeit). Bsp. Schädel Affe/Mensch 
  • Konvergenz/ Analogie: Phänomenologische Ähnlichkeiten aufgrund gleicher Selektionsdrücke aber unterschiedlicher genetischer Grundlagen (Bsp. Maulwurf vs. Käfer: Grabarm). 
  • Fitness: Fähigkeit eines Organismus zu überleben und die eigenen Gene an die nächste Generation weiterzugeben.
Q:

Stammbaum der Primaten

A:


  • Halbaffen 
    • Uneinheitliche Gruppe
    • Leben vorw. Auf Madagaskar 
    • Südostasien 
  • Neuweltaffen 
    • Süd- und Lateinamerika 
    • Runde Nasenlöcher und breiter Nasensteg 
  • Altweltaffen 
    • Afrika & Asien 
    • Kommaförmige Nasenlöcher und schmaler Nasensteg 
  • sind uns genetisch am ähnlichsten (nicht nur körperlich, auch im Verhalten)
Q:

Evolution des Gehirns und des Verhaltens

A:

Australopithecus: Ausgestorbene Rasse der Hominide 

  • 1.1-1.4m, 30-40kg, aufrechter Gang, Gehirn ca. 500g 
  • Vermutete Wanderung der Menschvorfahren: Mensch ist Ergebnis einer geophysikalischen Katastrophe (durch Tektorialverschiebung entstand ein grosses Gebrige, das den östlichen vom westlichen Teil von Afrika trennte und zu grossen Klimaverschiebungen führte. Im Osten sehr trocken à Tiere mussten sich anpassen, Wesen haben sich entwickelt) 
  • Homo sapiens «Lucy» 
  • Die ersten Vorfahren des Menschen entstanden vor ca. 4 Mio. Jahren. Über die Zeit gab es verschiedene Gattungen des Australopithecus bzw. des Homo. Die ersten Vorfahren wanderten von Afrika in den Rest der Welt aus.
Q:

Biologische Grundlagen von Verhalten (3 Punkte)

A:
  • Weitergabe von Genen 
  • Fitness 
  • Überlebenswichtige Verhaltensweisen: Kooperation – Kompetition – Fürsorge – Empathie – Aggression – Fortpflanzung – Brutpflege – Anpassungsfähigkeit 
    • viele Gegensätze (wir investieren sehr viele Ressourcen in Aufbau und Bindung, aber weil unser grösster Feind der Mensch selbst ist, müssen wir so herausfinden, wem wir vertrauen können). Tit for Tat: nur wenn man was gibt, erhält man was zurück
Q:

Aristoteles – Mentalismus

A:
  • Verhalten wird durch Psyche (Seele) bestimmt, die im Herz sitzt (Sitz der Seele)
  • Mentale Vorgänge sind nicht untersuchbar 
  • Psychische Funktionen: Wahrnehmung, Empfindung, Aufmerksamkeit, Emotion, Motivation, Gedächtnis, Wille

Laut Aristoteles ist Gehirn Kühlorgan mit Hohlräumen (=Psyche). Dem Gehirn wird also keine Bedeutung geschenkt.

Biologische Psychologie

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Biologische Psychologie
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Biologische Psychologie