Sozialpsychologie at University Of Luxemburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für sozialpsychologie an der University of Luxemburg

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TESTE DEIN WISSEN

Anfänge der modernen Sozialpsychologie: Erstes Lehrbuch

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TESTE DEIN WISSEN

Von Floyd Allport (1924) : Behaviorist, erworbene Verhaltensweisen sind Fokus. Soziale Situation reduziert sich auf bloße Anwesenheit anderer, soziale Reizkonstellation wird physikalisch definiert. Gruppen sind nur begriffliche Abstraktionen, Realitätscharakter haben nur Individuen

Beitrag des Lehrbuches:

  1. Gegenstand: Untersuchung des Sozialverhaltens
  2. Eingliederung: Sozialpsychologie ist Teil der Psychologie des Individuums
  3. Methode: Betonung der experimentellen Methode
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TESTE DEIN WISSEN

Dilemma: Altruistisches Verhalten (Beispiel)

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TESTE DEIN WISSEN

Ein Anubispavianmännchen hilft einem andern Männchen, einen Rivalen zu besiegen, trotz der Gefahr selbst verletzt zu werden. 

Die Soldatenkaste einer Termitenkolonie verteidigt diese mit ihrem Leben. 

Ein mexikanischer Eichelhäher zeigt kooperatives Brutverhalten, indem er den Nachwuchs anderer Artgenossen füttert.

Wildhunde jagen kooperativ und teilen ihre Nahrung mit Nichtjägern.

Gut genährte Blattnasenfledermäuse füttern diejenigen Artgenossen, die bei der Nahrungssuche weniger erfolgreich waren. 


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TESTE DEIN WISSEN

Völkerpsychologie - frühes 19. Jahrhundert (Lazarus, Steinthal, Wundt)

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Ursprung des deutschen sozialpsychologischen Denkens 

Volk ist die primäre kulturelle Gemeinschaft innerhalb derer Menschen sich entwickeln

Sprache, Denken und menschliches Verhalten sind in soziokulturelles Umfeld eingebettet

Sprache als das Medium durch das eine Gesellschaft seine Mitglieder formt

Volksgeist als einheitstiftendes Prinzip. Elemente: Mythologie, Sprache, Religion, Kultur, Folklore, Schrift und das praktische Leben mit Sitte, Ethik und Moral

Wesen des Volksgeistes ist gleiches Bewusstsein vieler, entstanden durch gleiche Abstammung und Nähe.


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Völkerpsychologie

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Primäre Form des Zusammenschlusses von Menschen ist die Kultur- und Sprachgemeinschaft (Volk definiert sich über Sprache, Sitten, Mythen), hier erfolgt auch die Bildung der individuellen Persönlichkeit – durch Formung und Erziehung.

Wilhelm v. Humboldt: Es gibt einen kausalen Zusammenhang zwischen Sprache und Denken.

Wilhelm Wundt: Individualität entsteht erst im Zuge sozialer Interaktionsprozesse.

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Gütemerkmale von Hypothesen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Widerspruchsfreiheit: Hypothese(n) und die dazugehörigen Theorien und Zusatzannahmen müssen widerspruchsfrei sein. 
  • Operationalisierung der Begriffe:
    Empirischer Bezug der verwendeten Begriffe und Möglichkeit der Messung der Konstrukte. 
  • Theoriebezug und Begründbarkeit:
    Die Hypothese sollte zwar eine Vermutung sein, jedoch eine plausibel begründbare Vermutung. 
  • Testbarkeit und Falsifizierbarkeit:
    
Möglichkeit empirischer Widerlegung der Hypothese, Gültigkeit unter Vorbehalt („kritischer Rationalismus“) .
  • Ockhams Rasiermesser und Morgans Kanon:
    Möglichst sparsame Erklärung der Effekte; keine unnötige (spekulative) Unterstellung komplexer psychischer Prozesse. 


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TESTE DEIN WISSEN

Laborexperiment:

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TESTE DEIN WISSEN

Vorteile:

hochkontrollierte Versuchsbedingungen

optimale Kontrolle von Störvariablen

eindeutige Kausalaussagen möglich 

Nachteile:

artifizielle Laborbedingungen 

„Demand Characteristics“ Phänomen: vorbewusstes Verhalten der Teilnehmer.


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Vergleich verwandter Disziplinen.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Soziologie - beschäftigt sich mit generellen Gesetzmäßigkeiten und theorien, die für Gesellschaften gelten und nicht für das Individuum (Regeln, Normen
  • Sozialpsychologie - untersucht die psychischen Prozesse die Menschen gemeinsam sind und die sie für sozialen Einfluss empfänglich machen.


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Ursprünge des sozialen Denkens


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TESTE DEIN WISSEN
  • platonisch = gesellschaftszentrierter Ansatz (Erziehung des Individuums zum sozialen Wesen unter der Verantwortung von Autoritäten) versus
  • aristotelisch = individuumszentrierter Ansatz (Individuum ist von Natur aus sozial, fähig zusammenzuleben und persönliche Beziehungen einzugehen)


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TESTE DEIN WISSEN

Gibt dir Grundprinzipien von Smith und Mackie an 

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TESTE DEIN WISSEN

Konstruktion von Realität

Sozialer Einfluss

Motivationale Prinzipien

Prozessbezogene Prinzipien

Ergänzung von Scholl: Interaktive Prinzipien

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Bezug zu Sozialpsychologie und Allgemeiner psycho

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TESTE DEIN WISSEN

Wenn die Anwesenheit anderer das Erregungs- Niveau erhöht, steigt dann auch die Leistungsfähigkeit einer Person

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TESTE DEIN WISSEN

Krisenjahre

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TESTE DEIN WISSEN

Selbstbewusstseinskrise, durch zwei Beiträge:

  • Kenneth Ring (1967): Spass-Spiele-Einstellung der Sozialpsychologie
  • Kenneth Gergen (1973): Was ist der wissenschaftliche Wert der Sozialpsychologie? 

a) Wissen über Prinzipien hebt diese auf;

b) Motive unterliegen kulturellem Wandel

Zusätzlich traten andere Entwicklungen in Kraft:

  • Nützlichkeit des Begriffs „Einstellung“ wird in Frage gestellt
  • Kritische Auseinandersetzung mit der experimentellen Methode (z.B. Rosenthal- Effekt)

Konsequenz: Eigene sozialpsychologische Schulen


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Dissonanztheorie von Festinger

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Die Theorie ist sehr sparsam.
  2. Sie hat einen großen Anwendungsbereich
  3. Sie kommt zu nicht-trivialen, dem gesunden Menschenverstand häufig widersprechenden Vorhersagen.
  4. Sie ist empirisch gut bewährt.
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Q:

Anfänge der modernen Sozialpsychologie: Erstes Lehrbuch

A:

Von Floyd Allport (1924) : Behaviorist, erworbene Verhaltensweisen sind Fokus. Soziale Situation reduziert sich auf bloße Anwesenheit anderer, soziale Reizkonstellation wird physikalisch definiert. Gruppen sind nur begriffliche Abstraktionen, Realitätscharakter haben nur Individuen

Beitrag des Lehrbuches:

  1. Gegenstand: Untersuchung des Sozialverhaltens
  2. Eingliederung: Sozialpsychologie ist Teil der Psychologie des Individuums
  3. Methode: Betonung der experimentellen Methode
Q:

Dilemma: Altruistisches Verhalten (Beispiel)

A:

Ein Anubispavianmännchen hilft einem andern Männchen, einen Rivalen zu besiegen, trotz der Gefahr selbst verletzt zu werden. 

Die Soldatenkaste einer Termitenkolonie verteidigt diese mit ihrem Leben. 

Ein mexikanischer Eichelhäher zeigt kooperatives Brutverhalten, indem er den Nachwuchs anderer Artgenossen füttert.

Wildhunde jagen kooperativ und teilen ihre Nahrung mit Nichtjägern.

Gut genährte Blattnasenfledermäuse füttern diejenigen Artgenossen, die bei der Nahrungssuche weniger erfolgreich waren. 


Q:

Völkerpsychologie - frühes 19. Jahrhundert (Lazarus, Steinthal, Wundt)

A:

Ursprung des deutschen sozialpsychologischen Denkens 

Volk ist die primäre kulturelle Gemeinschaft innerhalb derer Menschen sich entwickeln

Sprache, Denken und menschliches Verhalten sind in soziokulturelles Umfeld eingebettet

Sprache als das Medium durch das eine Gesellschaft seine Mitglieder formt

Volksgeist als einheitstiftendes Prinzip. Elemente: Mythologie, Sprache, Religion, Kultur, Folklore, Schrift und das praktische Leben mit Sitte, Ethik und Moral

Wesen des Volksgeistes ist gleiches Bewusstsein vieler, entstanden durch gleiche Abstammung und Nähe.


Q:

Völkerpsychologie

A:

Primäre Form des Zusammenschlusses von Menschen ist die Kultur- und Sprachgemeinschaft (Volk definiert sich über Sprache, Sitten, Mythen), hier erfolgt auch die Bildung der individuellen Persönlichkeit – durch Formung und Erziehung.

Wilhelm v. Humboldt: Es gibt einen kausalen Zusammenhang zwischen Sprache und Denken.

Wilhelm Wundt: Individualität entsteht erst im Zuge sozialer Interaktionsprozesse.

Q:

Gütemerkmale von Hypothesen

A:
  • Widerspruchsfreiheit: Hypothese(n) und die dazugehörigen Theorien und Zusatzannahmen müssen widerspruchsfrei sein. 
  • Operationalisierung der Begriffe:
    Empirischer Bezug der verwendeten Begriffe und Möglichkeit der Messung der Konstrukte. 
  • Theoriebezug und Begründbarkeit:
    Die Hypothese sollte zwar eine Vermutung sein, jedoch eine plausibel begründbare Vermutung. 
  • Testbarkeit und Falsifizierbarkeit:
    
Möglichkeit empirischer Widerlegung der Hypothese, Gültigkeit unter Vorbehalt („kritischer Rationalismus“) .
  • Ockhams Rasiermesser und Morgans Kanon:
    Möglichst sparsame Erklärung der Effekte; keine unnötige (spekulative) Unterstellung komplexer psychischer Prozesse. 


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Q:

Laborexperiment:

A:

Vorteile:

hochkontrollierte Versuchsbedingungen

optimale Kontrolle von Störvariablen

eindeutige Kausalaussagen möglich 

Nachteile:

artifizielle Laborbedingungen 

„Demand Characteristics“ Phänomen: vorbewusstes Verhalten der Teilnehmer.


Q:

Vergleich verwandter Disziplinen.

A:
  • Soziologie - beschäftigt sich mit generellen Gesetzmäßigkeiten und theorien, die für Gesellschaften gelten und nicht für das Individuum (Regeln, Normen
  • Sozialpsychologie - untersucht die psychischen Prozesse die Menschen gemeinsam sind und die sie für sozialen Einfluss empfänglich machen.


Q:

Ursprünge des sozialen Denkens


A:
  • platonisch = gesellschaftszentrierter Ansatz (Erziehung des Individuums zum sozialen Wesen unter der Verantwortung von Autoritäten) versus
  • aristotelisch = individuumszentrierter Ansatz (Individuum ist von Natur aus sozial, fähig zusammenzuleben und persönliche Beziehungen einzugehen)


Q:

Gibt dir Grundprinzipien von Smith und Mackie an 

A:

Konstruktion von Realität

Sozialer Einfluss

Motivationale Prinzipien

Prozessbezogene Prinzipien

Ergänzung von Scholl: Interaktive Prinzipien

Q:

Was ist der Bezug zu Sozialpsychologie und Allgemeiner psycho

A:

Wenn die Anwesenheit anderer das Erregungs- Niveau erhöht, steigt dann auch die Leistungsfähigkeit einer Person

Q:

Krisenjahre

A:

Selbstbewusstseinskrise, durch zwei Beiträge:

  • Kenneth Ring (1967): Spass-Spiele-Einstellung der Sozialpsychologie
  • Kenneth Gergen (1973): Was ist der wissenschaftliche Wert der Sozialpsychologie? 

a) Wissen über Prinzipien hebt diese auf;

b) Motive unterliegen kulturellem Wandel

Zusätzlich traten andere Entwicklungen in Kraft:

  • Nützlichkeit des Begriffs „Einstellung“ wird in Frage gestellt
  • Kritische Auseinandersetzung mit der experimentellen Methode (z.B. Rosenthal- Effekt)

Konsequenz: Eigene sozialpsychologische Schulen


Q:

Dissonanztheorie von Festinger

A:
  1. Die Theorie ist sehr sparsam.
  2. Sie hat einen großen Anwendungsbereich
  3. Sie kommt zu nicht-trivialen, dem gesunden Menschenverstand häufig widersprechenden Vorhersagen.
  4. Sie ist empirisch gut bewährt.
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