Förderschwerpunkt Math at University Of Fribourg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Förderschwerpunkt Math an der University of Fribourg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Förderschwerpunkt Math Kurs an der University of Fribourg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie die 7 Phasen des Lern-Fördergesprächs und pro Phase jeweils einen möglichen
Beispielsatz.


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Phase: Gesprächseröffnung durch die Lehrkraft

  • Hallo Anna. Schön hast du dir Zeit für dieses Gespräch genommen.


2. Phase: Emotionaler/Spontaner Rückblick durch das Kind

  • Ich fand gut, dass wir so viel an der Wandtafel die Zahlen geschrieben haben.


3. Phase: Gemeinsamer kompetenzorientierter Rückblick auf Stolpersteine im

Lernprozess (SuS erzählt, LP paraphrasiert)

  • SuS: das fand ich zu schwer: Das Rechnen mit den Zahlenhäusern.
  • LP: Ich habe verstanden, dass du das Zerlegen mit den Zahlenhäusern noch lernen möchtest.


4. Phase: gemeinsamer kompetenzorientierter Rückblick auf den Lernzuwachs

  • SuS: Ich habe gelernt wie man Zahlen richtig schreibt.
  • LP: Ich habe beobachtet, dass du die Zahlen bis 10 richtig schreibst und vorwärts und rückwärts auf 30 zählen kannst.


5. Phase: Beratungs- und Unterstützungsangebote zum Weiterlernen

  • Mit diesen Aufgaben kannst du  Zahlzerlegungen neu dazu lernen

6. Phase: Vereinbarungen treffen, Ausblick

  • Wir treffen uns wieder am 20. Januar


7. Phase: Rückblick auf das Lern-Fördergespräch durch das Kind

das Kind

  • Ich fand das Gespräch gut, weil ich jetzt weiss, wo ich weiterlernen kann.
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen und erläutern sie drei Aspekte, auf die es bei inklusiven Settings ankommt.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Grundsätzliches

  • Sehr individuelle, entwicklungsbezogene und handlungsorientierte
    Zugangsweisen
  • Alle Tätigkeiten mit numerischen Inhalten begleiten


Inhaltlich

  • Auf jenen Stufen des Krajewski-Modells arbeiten, welche für die SuS
    anspruchsvoll, aber zu bewältigen sind
  • Materialgestützt
  • Unpräzise Grössenvorstellungen
    • Vorwärts-Zählen so weit wie möglich
    • Zählen in 10er- und 100er-Schritten
    • Visuelles Vergleichen von Mengen
    • Herstellung von gleich mächtigen Mengen (Eins-zu-Eins-Zuordnung)
    • Erkennen und Benennen von Zahlen aus dem Alltag
  • Präzise Grössenvorstellung
    • Flexibles Zählen von beliebiger Startzahl aus
    • Zählen in Schritten
    • Abzählen von Objekten
    • Zuordnung Zahl-Anzahl
    • Präzises Vergleichen von gleichmächtigen und fast gleichmächtigen
      Mengen


Methodisch

  • Strukturen, Anschauungsmaterial, konkrete Handlungen, Vertiefung und
    Wiederholung
  • Klarer Bezug zwischen den EIS-Modell-Ebenen
  • Unterschiede und Heterogenität akzeptieren
  • Klare Fortschritte als solche wahrnehmen und würdigen
  • Z.B. Lernen durch Spiele
  • Sturkturfokussiert
  • Zahlenverständnis unterstützen durch Punkte legen auf Punktefeld


Materialbezogen

  • Zusätzliche, alltagsbezogene Materialen
  • Rechenketten
  • DIENES-Material


Ritualisiert

  • Regelmässige, festgelegte, signalisierte Arbeitsphasen
  • Geschultes, vertrautes Personal
  • Individuelle Wochenpläne
  • Phasen gegenseitiger Präsentationen im Klassenverband


Absprache im Team

  • Differenzierungen vornehmen und von unterschiedlichen (Fach-)Lehrkräften
    durchführen lassen
  • Aber Z.B. gemeinsamer Unterrichtseinstieg
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TESTE DEIN WISSEN

Sie kennen vier wichtige Voraussetzungen für das halbschriftliche Rechnen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Basiskompetenzen

  • 1+1, 1-1, 1x1, 1/1
  • Dezimalstruktur der Zahlen
  • Strategiewissen
  • Rechengesetze
    • Kommunikativ (a+b = b+a)
    • Assoziativ (a+(b+c)) = ((a+b) + c)
    • Distributiv (ax(b+c)) = ((axb) + (axb)
  • Flexibilität
  • Zahlzerlegungen
  • Raumorientierung
  • Graphomotorik
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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie kurz den Unterschied zwischen einer logarithmischen und einer linearen
Zahlenraumvorstellung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Logarithmisch: Abstände zwischen kleinen Zahlen überschätzt, zwischen grösseren
    Zahlen unterschätzt
  • Lineare Zahlenvorstellung: Mass für den gleichmässigen Abstand zwischen den
    Zahlen
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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie, was mit dem Begriff SFON gemeint ist.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • SFON = Special Focusing On Numbers
  • Intrinsische Motivation zur Beschäftigung mit solchen Inhalten
  • Könnte grossen Einfluss auf die weitere mathematische Entwicklung haben, inklusive Motivation und Interesse
  • Neigung von Kindern, sich spontan Zahlen und Mengen zuzuwenden
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie drei Aspekte, die bei angepassten Lehrmitteln besonders wichtig sind.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Vereinfachung und Reduktion
  • Zwischenschritte werden behandelt
  • Vereinfachte Darstellung
  • Möglichkeit am gleichen Thema, wie die Klasse zu arbeiten.
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TESTE DEIN WISSEN

Definieren sie "Dyskalkulie" traditionell und nehmen Sie dazu Stellung unter Einbezug neuer Sichtweisen.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Traditionelle Definition

  • Besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens und/oder des
    Zahlenverständnisses haben
  • Diese Schwierigkeiten sind nicht durch defizitäre sensorische/motorische
    Fertigkeiten, reduziertes intellektuelles Leistungsniveau und/oder
    mangelhafte Beschulung erklärbar
  • Sind v.a. Grundlagen betroffen (Grundoperationen)


Kritik am IQ-Rechenleistung-Diskrepanzkriterium

  • IQ kein stabiles Kriterium
  • Unterschiedliche Grenzwerte je nach Diagnoseinstrument (Angaben von
    Perzentilwerten)
  • Frage, ob sich Lernschwierigkeiten wirklich anders äusserten, je nach IQ => keine Unterschiede gefunden zwischen hohem und tieferem IQ bei
    Rechenproblemen


Einfluss des Unterrichts

  • Verschiebung von Problemfeld «Individuum» hin zum Problemfeld «System
    Unterricht»


Alternativer Ansatz

  • Es geht nicht mehr um die Feststellung einer Störung bei einzelnen
    Individuen, sondern um die Beschreibung von mathematischen
    Inhaltsbereichen, bei deren Erwerb (häufig) Schwierigkeiten auftreten


Dyskalkulie = Versagen im Mathematikunterricht

  • Rechenschwäche als „stark unterdurchschnittliche Mathematikleistung,
    welche sich auf unterschiedlichen Intelligenzniveaus und manchmal in
    Kombination mit Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten zeigt und durch
    komplexe Wechselwirkungen zwischen unterrichtlichen, individuellen und
    schulstrukturellen Faktoren zustande kommt.“
  • „Versagen beim Erwerb mathematischer Kompetenzen aufgrund spezifischer
    individueller Voraussetzungen und auch als ein Versagen des
    Mathematikunterrichts.“
  • ==> Unterricht verstanden in systemischer Hinsicht, nicht auf bestimmte
    Lehrperson bezogen.
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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie das didaktische Modell zum Aufbau von Grössen nach Schipper (2009) und illustrieren Sie Ihre Ausführungen mit einem Beispiel aus einem Grössenbereich.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Erfahrungen in Sach- und Spielsituationen im Alltag sammeln
  • Hohlmasse: Kinder bringen ein Gefäss mit in die Schule und es wird geschaut wer am meisten Wasser aus einem Messbecher ins Glas füllen kann, ohne dass dieses überläuft.

Direktes Vergleichen von Repräsentanten
  • Der Inhalt von zwei Unterschiedlichen Gläsern wird in ein Messbecher gefüllt. Es wird ermittelt in welchem Glas mehr drin ist.

Indirektes Vergleichen mit Hilfe selbst gewählter Masseinheiten
  • Es wird geschaut wie viele Gläser Wasser es braucht, um einen grossen Kochtopf zu füllen.

Indirektes Vergleichen mit Hilfe standardisierter Masseinheiten als Bezugsgrösse => verschiedene Messgeräte wie z.B. Massstab
  • Flüssigkeiten werden mit einem Messbecher, einer Waage und Amerikanischen Messlöffeln gemessen.

Aufbau von Grössenvorstellungen
  • SuS können sich vorstellen wie gross ein Gefäss sein muss, damit ein 1l darin Platz hat.

Grössen schätzen
  • Kinder können schätzen wie viel Wasser in einer Tasse Platz hat.

Umwandeln: Verfeinern und Vergröbern der Masseinheiten
  • SuS können l in dl umwandeln.

Rechnen mit Grössen
  • SuS können Flüssige Mengenangaben verdoppeln.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie zwei Gründe, weshalb Geometrie auch für SuS mit besonderen Lernbedürfnissen
einen wichtigen Unterrichtsgegenstand darstellt.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • (Lebens)raum erfassen
  • Unterrichtsgegenstand an dem anschauungsgebundenen deduktiven Vorgehen
    erfahren und von Seiten der Lernenden praktiziert werden kann
  • Bezug zum Alltag
    • Orientierung im Raum Z.B. Einkaufen
    • Grundlage für viele handwerkliche Berufe
    • Lagebeziehungen
    • Symmetrie
    • Umgang mit Anschauungsmaterialien für den Mathematikunterricht
  • Raumvorstellung ist wichtig für das Schreiben und Lesen
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen sie drei Fördermöglichkeiten für den Bereich ebene Figuren und Flächen sowie drei
Fördermöglichkeiten für den Bereich Körper.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Fördermöglichkeiten Figuren und Flächen

  • Muster suchen in der Umgebung
  • Achsensymmetrie (Spiegel)
  • Graphomotorik (Umgang mit Geräten)
  • Begriffe waagrecht, parallel, senkrecht, Strecken, Linien


Fördermöglichkeiten Körper

  • Figuren aus Würfeln
    • bauen
    • Unterschiede beschreiben
    • Nachbauen einer Figur nach mündlichen Anweisungen
    • Schriftliche Anweisungen
  • Perspektivenwechsel
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TESTE DEIN WISSEN

Sie kenne drei häufige Fehler bei der schriftlichen Addition und Subtraktion.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Einsundeins/-minuseins:
  • Fehler mit der Null: Verwechslung mit Multiplikation (z.B. 7 + 0 ≠ 0 vs. 7 · 0 = 0)
  • Unterschiedliche Stellenzahl:
  • Fehler bei Übertrag
  • Notationsfehler:
  • Ausweichen Zehnerübergang bei Subtraktion: wenn obere Ziffer kleiner: untere Ziffer minus obere Ziffer
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TESTE DEIN WISSEN

Sie können den Nutzen (zwei Punkte) und Grenzen (zwei Punkte) des Taschenrechners kurz
erläutern.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Nutzen

  • Taschenrechner zum Entdecken nutzen z.B. Erforschen von Zahlenmustern
  • Erhöhung der Lernlust
  • Sachaufgaben/-kontexte allgemein (dort geht es nicht direkt um das Rechnen
    selbst, sondern mehr um den Lösungsweg)


Grenzen

  • Verwechslung der Ziffern im Display (z.B. 5 und 2)
  • Orientierung auf Tastatur
  • Motorik bei Eintippen
  • Operationszeichen für Multiplikation und Division
  • Blindes Vertrauen in die Ergebnisse!!!
  • => parallel mit gerundeten Zahlen halbschriftlich rechnen üben
  • Abhängigkeit vom Taschenrechner
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  • 32372 Karteikarten
  • 446 Studierende
  • 4 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Förderschwerpunkt Math Kurs an der University of Fribourg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Nennen Sie die 7 Phasen des Lern-Fördergesprächs und pro Phase jeweils einen möglichen
Beispielsatz.


A:

1. Phase: Gesprächseröffnung durch die Lehrkraft

  • Hallo Anna. Schön hast du dir Zeit für dieses Gespräch genommen.


2. Phase: Emotionaler/Spontaner Rückblick durch das Kind

  • Ich fand gut, dass wir so viel an der Wandtafel die Zahlen geschrieben haben.


3. Phase: Gemeinsamer kompetenzorientierter Rückblick auf Stolpersteine im

Lernprozess (SuS erzählt, LP paraphrasiert)

  • SuS: das fand ich zu schwer: Das Rechnen mit den Zahlenhäusern.
  • LP: Ich habe verstanden, dass du das Zerlegen mit den Zahlenhäusern noch lernen möchtest.


4. Phase: gemeinsamer kompetenzorientierter Rückblick auf den Lernzuwachs

  • SuS: Ich habe gelernt wie man Zahlen richtig schreibt.
  • LP: Ich habe beobachtet, dass du die Zahlen bis 10 richtig schreibst und vorwärts und rückwärts auf 30 zählen kannst.


5. Phase: Beratungs- und Unterstützungsangebote zum Weiterlernen

  • Mit diesen Aufgaben kannst du  Zahlzerlegungen neu dazu lernen

6. Phase: Vereinbarungen treffen, Ausblick

  • Wir treffen uns wieder am 20. Januar


7. Phase: Rückblick auf das Lern-Fördergespräch durch das Kind

das Kind

  • Ich fand das Gespräch gut, weil ich jetzt weiss, wo ich weiterlernen kann.
Q:

Nennen und erläutern sie drei Aspekte, auf die es bei inklusiven Settings ankommt.

A:

Grundsätzliches

  • Sehr individuelle, entwicklungsbezogene und handlungsorientierte
    Zugangsweisen
  • Alle Tätigkeiten mit numerischen Inhalten begleiten


Inhaltlich

  • Auf jenen Stufen des Krajewski-Modells arbeiten, welche für die SuS
    anspruchsvoll, aber zu bewältigen sind
  • Materialgestützt
  • Unpräzise Grössenvorstellungen
    • Vorwärts-Zählen so weit wie möglich
    • Zählen in 10er- und 100er-Schritten
    • Visuelles Vergleichen von Mengen
    • Herstellung von gleich mächtigen Mengen (Eins-zu-Eins-Zuordnung)
    • Erkennen und Benennen von Zahlen aus dem Alltag
  • Präzise Grössenvorstellung
    • Flexibles Zählen von beliebiger Startzahl aus
    • Zählen in Schritten
    • Abzählen von Objekten
    • Zuordnung Zahl-Anzahl
    • Präzises Vergleichen von gleichmächtigen und fast gleichmächtigen
      Mengen


Methodisch

  • Strukturen, Anschauungsmaterial, konkrete Handlungen, Vertiefung und
    Wiederholung
  • Klarer Bezug zwischen den EIS-Modell-Ebenen
  • Unterschiede und Heterogenität akzeptieren
  • Klare Fortschritte als solche wahrnehmen und würdigen
  • Z.B. Lernen durch Spiele
  • Sturkturfokussiert
  • Zahlenverständnis unterstützen durch Punkte legen auf Punktefeld


Materialbezogen

  • Zusätzliche, alltagsbezogene Materialen
  • Rechenketten
  • DIENES-Material


Ritualisiert

  • Regelmässige, festgelegte, signalisierte Arbeitsphasen
  • Geschultes, vertrautes Personal
  • Individuelle Wochenpläne
  • Phasen gegenseitiger Präsentationen im Klassenverband


Absprache im Team

  • Differenzierungen vornehmen und von unterschiedlichen (Fach-)Lehrkräften
    durchführen lassen
  • Aber Z.B. gemeinsamer Unterrichtseinstieg
Q:

Sie kennen vier wichtige Voraussetzungen für das halbschriftliche Rechnen

A:

Basiskompetenzen

  • 1+1, 1-1, 1x1, 1/1
  • Dezimalstruktur der Zahlen
  • Strategiewissen
  • Rechengesetze
    • Kommunikativ (a+b = b+a)
    • Assoziativ (a+(b+c)) = ((a+b) + c)
    • Distributiv (ax(b+c)) = ((axb) + (axb)
  • Flexibilität
  • Zahlzerlegungen
  • Raumorientierung
  • Graphomotorik
Q:

Erläutern Sie kurz den Unterschied zwischen einer logarithmischen und einer linearen
Zahlenraumvorstellung

A:
  • Logarithmisch: Abstände zwischen kleinen Zahlen überschätzt, zwischen grösseren
    Zahlen unterschätzt
  • Lineare Zahlenvorstellung: Mass für den gleichmässigen Abstand zwischen den
    Zahlen
Q:

Erläutern Sie, was mit dem Begriff SFON gemeint ist.

A:
  • SFON = Special Focusing On Numbers
  • Intrinsische Motivation zur Beschäftigung mit solchen Inhalten
  • Könnte grossen Einfluss auf die weitere mathematische Entwicklung haben, inklusive Motivation und Interesse
  • Neigung von Kindern, sich spontan Zahlen und Mengen zuzuwenden
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Nennen Sie drei Aspekte, die bei angepassten Lehrmitteln besonders wichtig sind.

A:
  • Vereinfachung und Reduktion
  • Zwischenschritte werden behandelt
  • Vereinfachte Darstellung
  • Möglichkeit am gleichen Thema, wie die Klasse zu arbeiten.
Q:

Definieren sie "Dyskalkulie" traditionell und nehmen Sie dazu Stellung unter Einbezug neuer Sichtweisen.

A:

Traditionelle Definition

  • Besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens und/oder des
    Zahlenverständnisses haben
  • Diese Schwierigkeiten sind nicht durch defizitäre sensorische/motorische
    Fertigkeiten, reduziertes intellektuelles Leistungsniveau und/oder
    mangelhafte Beschulung erklärbar
  • Sind v.a. Grundlagen betroffen (Grundoperationen)


Kritik am IQ-Rechenleistung-Diskrepanzkriterium

  • IQ kein stabiles Kriterium
  • Unterschiedliche Grenzwerte je nach Diagnoseinstrument (Angaben von
    Perzentilwerten)
  • Frage, ob sich Lernschwierigkeiten wirklich anders äusserten, je nach IQ => keine Unterschiede gefunden zwischen hohem und tieferem IQ bei
    Rechenproblemen


Einfluss des Unterrichts

  • Verschiebung von Problemfeld «Individuum» hin zum Problemfeld «System
    Unterricht»


Alternativer Ansatz

  • Es geht nicht mehr um die Feststellung einer Störung bei einzelnen
    Individuen, sondern um die Beschreibung von mathematischen
    Inhaltsbereichen, bei deren Erwerb (häufig) Schwierigkeiten auftreten


Dyskalkulie = Versagen im Mathematikunterricht

  • Rechenschwäche als „stark unterdurchschnittliche Mathematikleistung,
    welche sich auf unterschiedlichen Intelligenzniveaus und manchmal in
    Kombination mit Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten zeigt und durch
    komplexe Wechselwirkungen zwischen unterrichtlichen, individuellen und
    schulstrukturellen Faktoren zustande kommt.“
  • „Versagen beim Erwerb mathematischer Kompetenzen aufgrund spezifischer
    individueller Voraussetzungen und auch als ein Versagen des
    Mathematikunterrichts.“
  • ==> Unterricht verstanden in systemischer Hinsicht, nicht auf bestimmte
    Lehrperson bezogen.
Q:

Erklären Sie das didaktische Modell zum Aufbau von Grössen nach Schipper (2009) und illustrieren Sie Ihre Ausführungen mit einem Beispiel aus einem Grössenbereich.

A:
Erfahrungen in Sach- und Spielsituationen im Alltag sammeln
  • Hohlmasse: Kinder bringen ein Gefäss mit in die Schule und es wird geschaut wer am meisten Wasser aus einem Messbecher ins Glas füllen kann, ohne dass dieses überläuft.

Direktes Vergleichen von Repräsentanten
  • Der Inhalt von zwei Unterschiedlichen Gläsern wird in ein Messbecher gefüllt. Es wird ermittelt in welchem Glas mehr drin ist.

Indirektes Vergleichen mit Hilfe selbst gewählter Masseinheiten
  • Es wird geschaut wie viele Gläser Wasser es braucht, um einen grossen Kochtopf zu füllen.

Indirektes Vergleichen mit Hilfe standardisierter Masseinheiten als Bezugsgrösse => verschiedene Messgeräte wie z.B. Massstab
  • Flüssigkeiten werden mit einem Messbecher, einer Waage und Amerikanischen Messlöffeln gemessen.

Aufbau von Grössenvorstellungen
  • SuS können sich vorstellen wie gross ein Gefäss sein muss, damit ein 1l darin Platz hat.

Grössen schätzen
  • Kinder können schätzen wie viel Wasser in einer Tasse Platz hat.

Umwandeln: Verfeinern und Vergröbern der Masseinheiten
  • SuS können l in dl umwandeln.

Rechnen mit Grössen
  • SuS können Flüssige Mengenangaben verdoppeln.
Q:

Nennen Sie zwei Gründe, weshalb Geometrie auch für SuS mit besonderen Lernbedürfnissen
einen wichtigen Unterrichtsgegenstand darstellt.

A:
  • (Lebens)raum erfassen
  • Unterrichtsgegenstand an dem anschauungsgebundenen deduktiven Vorgehen
    erfahren und von Seiten der Lernenden praktiziert werden kann
  • Bezug zum Alltag
    • Orientierung im Raum Z.B. Einkaufen
    • Grundlage für viele handwerkliche Berufe
    • Lagebeziehungen
    • Symmetrie
    • Umgang mit Anschauungsmaterialien für den Mathematikunterricht
  • Raumvorstellung ist wichtig für das Schreiben und Lesen
Q:

Nennen sie drei Fördermöglichkeiten für den Bereich ebene Figuren und Flächen sowie drei
Fördermöglichkeiten für den Bereich Körper.

A:

Fördermöglichkeiten Figuren und Flächen

  • Muster suchen in der Umgebung
  • Achsensymmetrie (Spiegel)
  • Graphomotorik (Umgang mit Geräten)
  • Begriffe waagrecht, parallel, senkrecht, Strecken, Linien


Fördermöglichkeiten Körper

  • Figuren aus Würfeln
    • bauen
    • Unterschiede beschreiben
    • Nachbauen einer Figur nach mündlichen Anweisungen
    • Schriftliche Anweisungen
  • Perspektivenwechsel
Q:

Sie kenne drei häufige Fehler bei der schriftlichen Addition und Subtraktion.

A:
  • Einsundeins/-minuseins:
  • Fehler mit der Null: Verwechslung mit Multiplikation (z.B. 7 + 0 ≠ 0 vs. 7 · 0 = 0)
  • Unterschiedliche Stellenzahl:
  • Fehler bei Übertrag
  • Notationsfehler:
  • Ausweichen Zehnerübergang bei Subtraktion: wenn obere Ziffer kleiner: untere Ziffer minus obere Ziffer
Q:

Sie können den Nutzen (zwei Punkte) und Grenzen (zwei Punkte) des Taschenrechners kurz
erläutern.

A:

Nutzen

  • Taschenrechner zum Entdecken nutzen z.B. Erforschen von Zahlenmustern
  • Erhöhung der Lernlust
  • Sachaufgaben/-kontexte allgemein (dort geht es nicht direkt um das Rechnen
    selbst, sondern mehr um den Lösungsweg)


Grenzen

  • Verwechslung der Ziffern im Display (z.B. 5 und 2)
  • Orientierung auf Tastatur
  • Motorik bei Eintippen
  • Operationszeichen für Multiplikation und Division
  • Blindes Vertrauen in die Ergebnisse!!!
  • => parallel mit gerundeten Zahlen halbschriftlich rechnen üben
  • Abhängigkeit vom Taschenrechner
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