Klinische Psychologie I at University Of Basel | Flashcards & Summaries

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Welche Themen gehören u.a. zur Klinischen Psychologie?

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  • Ätiologie und Bedingungsanalyse
  • Klassifikation und Diagnostik
  • Prävention, Psychotherapie und Rehabilitation
  • Epidemiologie, Gesundheitsversorgung und Evaluation
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Was sind psychische Störungen?

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  • sind nicht eindeutig definierte, feststehende Entitäten 


  • stellen nach dem aktuellen Stand der Forschung sowie für die Praxis sinnvolle und nützliche Konstrukte dar, auf die sich Forscher und Praktiker als bestmögliche Lösung für eine begrenzte Zeit geeignet haben


  • bedeutet, dass sich die Definition psychischer Störungen oder ganzer Teile eines Klassifikationssystems ändern kann, wenn es z.B. neue wissenschaftliche Erkenntnisse gibt
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Was ist wichtig bei Diagnosen psychischer Störungen?

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Diagnosen psychischer Störungen sind als zeitlich begrenzte Konstrukte anzusehen. 

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Was läuft unter eine psychische Störung?

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Unter psychische Störungen subsumieren wir diagnostische Bezeichnen wie z.B.

  • Schizophrenie
  • Alkoholkonsumstörung


oder auch psychische Störungsphänomene bei somatischen Erkrankungen, verschiedenartige Verhaltensstörungen des Kindesalters sowie Persönlichkeitsstörungen. 

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Haben Neurowissenschaftler recht, die vertreten, dass nur Hirnprozesse "kausale" Auswirkungen auf die Psyche haben können, aber nicht umgekehrt? Oder bleibt es dabei: Gehirnprozesse haben einen kausalen Einfluss auf psychische Prozesse, aber die Psyche beeinflusst als eigenständige Entität auch Vorgänge im Gehirn?

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Die Forschung zeigt zumindest, dass psychische Störungen viel "Körperliches" enthalten und körperliche Störungen viel "Psychisches". Dieses Problem ist gut dokumentiert - eine angemessene Lösung dieses vielleicht nur terminologischen Problems ist noch nicht gefunden.

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Was ist ein weit verbreitetes Missverständnis bezüglich fundiertes Wissen um die Erscheinungsform psychischer Störungen, ihre Klassifikation und die damit verbundenen diagnostischen Vorgehensweisen?

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Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass das Wissen um psychische Störungen nur von denjenigen Psychologen zu erwarten ist, die im klinischen Kontext tätig sind. 


Auch in anderen Bereichen wird von Psychologen allgemein erwartet, dass sie psychische Störungen zumindest erkennen können. Dabei geht es nicht zwangsläufig um die Fähigkeit, eine präzise Diagnose mit Behandlungsvorschlägen zu stellen, sondern darum, allgemein das Vorliegen psychischer Störungen zu erkennen, um die Betroffenen zu einer entsprechenden differenzierten klinisch-diagnostischen Abklärung zu motivieren oder ggf. zuzuweisen.

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Wie lassen sich psychische Störungen definieren:

Wer wird als "gesund" angesehen?

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Menschen, die sich die wechselnden Anforderungen und Herausforderungen anpassen und den elementaren Funktionsaufgaben des Alltagslebens gerecht werden, werden gewöhnlich als "psychisch gesund" angesehen.

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Ab wann sprechen wir von von sog. psychischen Störungen bei einem Menschen?

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Wenn Verhaltens- und psychische Probleme die Fähigkeit eines Menschen zu oft, zu lange und/oder zu massiv beeinträchtigen, sodass es bei den alltäglichen Anforderungen zu Hause, in der Schule oder bei der Arbeit zu Schwierigkeiten kommt, bzw. wenn psychische oder Verhaltensprobleme die Person daran hindern, gesellschaftliche, normative oder persönliche Ziele zu erreichen oder wenn sie darunter "leiden", sprechen wir bei Vorliegen bestimmter Kriterien von sog. psychischen Störungen.

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Definition von psychischen Störungen?

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Sie sind ein klinisch bedeutsames Verhaltens- oder psychisches Syndrom oder Muster, das be einer Person auftritt und das mit momentanem Leiden (z.B. ein schmerzhaftes Symptom) oder einer Beeinträchtigung (z.B. Einschränkungen im sozialen Leben) oder mit einem stark erhöhten Risiko einhergeht, zu sterben, Schmerz, Beeinträchtigung oder einen tiefgreifenden Verlust an Freiheit zu erleiden.

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Was ist wichtig bei der Definition von psychischen Störungen?

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Das Syndrom doer Muster darf nicht nur eine verständliche und kulturell sanktionierte Reaktion auf ein Ereignis sein, wie z.B. eine normale Trauerreaktion beim Verlust eines geliebten Menschen. 


Unabhängig vom ursprünglichen Auslöser muss bei der betroffenen Person eine verhaltensmässige, psychische, entwicklungsbezogene oder biologische Funktionsstörung zu beobachten sein.

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Was sind keine psychischen Störungen?

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Weder normabweichendes Verhalten (z.B. politischer, sexueller oder religiöser Art) noch Konflikte des Einzelnen mit der Gesellschaft sind psychische Störungen, solange die Abweichung oder der Konflikt kein Symptom einer Funktionsstörung bei der betroffenen Person darstellt.

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Definition von Klinischer Psychologie?

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Klinische Psychologie ist diejenige Teildisziplin der Psychologie, die sich mit psychischen Störungen und den psychischen Aspekten somatischer Störungen und Krankheiten in der Forschung, der Diagnostik und Therapie beschäftigt.

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Q:

Welche Themen gehören u.a. zur Klinischen Psychologie?

A:
  • Ätiologie und Bedingungsanalyse
  • Klassifikation und Diagnostik
  • Prävention, Psychotherapie und Rehabilitation
  • Epidemiologie, Gesundheitsversorgung und Evaluation
Q:

Was sind psychische Störungen?

A:
  • sind nicht eindeutig definierte, feststehende Entitäten 


  • stellen nach dem aktuellen Stand der Forschung sowie für die Praxis sinnvolle und nützliche Konstrukte dar, auf die sich Forscher und Praktiker als bestmögliche Lösung für eine begrenzte Zeit geeignet haben


  • bedeutet, dass sich die Definition psychischer Störungen oder ganzer Teile eines Klassifikationssystems ändern kann, wenn es z.B. neue wissenschaftliche Erkenntnisse gibt
Q:

Was ist wichtig bei Diagnosen psychischer Störungen?

A:

Diagnosen psychischer Störungen sind als zeitlich begrenzte Konstrukte anzusehen. 

Q:

Was läuft unter eine psychische Störung?

A:

Unter psychische Störungen subsumieren wir diagnostische Bezeichnen wie z.B.

  • Schizophrenie
  • Alkoholkonsumstörung


oder auch psychische Störungsphänomene bei somatischen Erkrankungen, verschiedenartige Verhaltensstörungen des Kindesalters sowie Persönlichkeitsstörungen. 

Q:

Haben Neurowissenschaftler recht, die vertreten, dass nur Hirnprozesse "kausale" Auswirkungen auf die Psyche haben können, aber nicht umgekehrt? Oder bleibt es dabei: Gehirnprozesse haben einen kausalen Einfluss auf psychische Prozesse, aber die Psyche beeinflusst als eigenständige Entität auch Vorgänge im Gehirn?

A:

Die Forschung zeigt zumindest, dass psychische Störungen viel "Körperliches" enthalten und körperliche Störungen viel "Psychisches". Dieses Problem ist gut dokumentiert - eine angemessene Lösung dieses vielleicht nur terminologischen Problems ist noch nicht gefunden.

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Q:

Was ist ein weit verbreitetes Missverständnis bezüglich fundiertes Wissen um die Erscheinungsform psychischer Störungen, ihre Klassifikation und die damit verbundenen diagnostischen Vorgehensweisen?

A:

Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass das Wissen um psychische Störungen nur von denjenigen Psychologen zu erwarten ist, die im klinischen Kontext tätig sind. 


Auch in anderen Bereichen wird von Psychologen allgemein erwartet, dass sie psychische Störungen zumindest erkennen können. Dabei geht es nicht zwangsläufig um die Fähigkeit, eine präzise Diagnose mit Behandlungsvorschlägen zu stellen, sondern darum, allgemein das Vorliegen psychischer Störungen zu erkennen, um die Betroffenen zu einer entsprechenden differenzierten klinisch-diagnostischen Abklärung zu motivieren oder ggf. zuzuweisen.

Q:

Wie lassen sich psychische Störungen definieren:

Wer wird als "gesund" angesehen?

A:

Menschen, die sich die wechselnden Anforderungen und Herausforderungen anpassen und den elementaren Funktionsaufgaben des Alltagslebens gerecht werden, werden gewöhnlich als "psychisch gesund" angesehen.

Q:

Ab wann sprechen wir von von sog. psychischen Störungen bei einem Menschen?

A:

Wenn Verhaltens- und psychische Probleme die Fähigkeit eines Menschen zu oft, zu lange und/oder zu massiv beeinträchtigen, sodass es bei den alltäglichen Anforderungen zu Hause, in der Schule oder bei der Arbeit zu Schwierigkeiten kommt, bzw. wenn psychische oder Verhaltensprobleme die Person daran hindern, gesellschaftliche, normative oder persönliche Ziele zu erreichen oder wenn sie darunter "leiden", sprechen wir bei Vorliegen bestimmter Kriterien von sog. psychischen Störungen.

Q:

Definition von psychischen Störungen?

A:

Sie sind ein klinisch bedeutsames Verhaltens- oder psychisches Syndrom oder Muster, das be einer Person auftritt und das mit momentanem Leiden (z.B. ein schmerzhaftes Symptom) oder einer Beeinträchtigung (z.B. Einschränkungen im sozialen Leben) oder mit einem stark erhöhten Risiko einhergeht, zu sterben, Schmerz, Beeinträchtigung oder einen tiefgreifenden Verlust an Freiheit zu erleiden.

Q:

Was ist wichtig bei der Definition von psychischen Störungen?

A:

Das Syndrom doer Muster darf nicht nur eine verständliche und kulturell sanktionierte Reaktion auf ein Ereignis sein, wie z.B. eine normale Trauerreaktion beim Verlust eines geliebten Menschen. 


Unabhängig vom ursprünglichen Auslöser muss bei der betroffenen Person eine verhaltensmässige, psychische, entwicklungsbezogene oder biologische Funktionsstörung zu beobachten sein.

Q:

Was sind keine psychischen Störungen?

A:

Weder normabweichendes Verhalten (z.B. politischer, sexueller oder religiöser Art) noch Konflikte des Einzelnen mit der Gesellschaft sind psychische Störungen, solange die Abweichung oder der Konflikt kein Symptom einer Funktionsstörung bei der betroffenen Person darstellt.

Q:

Definition von Klinischer Psychologie?

A:

Klinische Psychologie ist diejenige Teildisziplin der Psychologie, die sich mit psychischen Störungen und den psychischen Aspekten somatischer Störungen und Krankheiten in der Forschung, der Diagnostik und Therapie beschäftigt.

Klinische Psychologie I

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