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Lernmaterialien für Strafrecht an der Universität zu Köln

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TESTE DEIN WISSEN

Alternative Kausalität

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TESTE DEIN WISSEN

Von mehreren Bedingungen die alternativ, aber nicht kumulativ hinweggedacht werden können, ohne das der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele, ist jede für den Erfolg ursächlich.


Aus diesen Gründen:

Würde man eine Handlung weg denken, so würde die andere bestehen bleiben. Diese Argumentation können beide vertreten, sodass sich keiner strafbar gemacht hätte. 


Daher: Modifizierung s.o.


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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Grund-Qualifikationen des § 223 I StGB (Körperverletzung) ?

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TESTE DEIN WISSEN

§ 224 StGB - Gefährliche Körperverletzung

§ 226 StGB - Schwere Körperverletzung

§ 227 StGB  - Körperverletzung mit Todesfolge


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TESTE DEIN WISSEN

Wann beginnt der Versuch ?

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TESTE DEIN WISSEN

Der Versuch beginnt, wenn der Täter Tatentschluss gefasst hat und objektiv unmittelbar ansetzt.

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TESTE DEIN WISSEN

Fortwirkende Kauslität

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TESTE DEIN WISSEN

Wenn eine Ursache an eine Zweithandlung anknüpft, die den Erfolg herbeiführt, bleibt die erste Bedingung kausal, wenn sie bis zum Erfolgseintritt fortwirkt.


Kurz: Die zweite Handlung knüpft an die Umstände der ersten Handlung an und modifziert diese, wobei die erste lediglich begünstigt (schneller, anders).


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TESTE DEIN WISSEN

Wo werden atypische Kausalverläufe geprüft ?

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TESTE DEIN WISSEN

In der objektiven Zurechnung.

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Was ist ein atypischer Kausalverlauf ?

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TESTE DEIN WISSEN

Ein atypischer Kausalverlauf ist gegeben, "wenn der eingetretene Erfolg völlig außerhalb dessen liegt, was nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung noch in Rechnung zu stellen ist".


Aytpische Kausalverläufe sind immer noch kausal!

= Objetive Zurechnung

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TESTE DEIN WISSEN

Definition objektive Zurechnung

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TESTE DEIN WISSEN

Der Erfolg ist dem Täter objektiv zurechenbar, wenn er eine rechtlich missbilligende Gefahr geschaffen hat, die sich im tatbestandlichen Erfolg verwirklicht hat.

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TESTE DEIN WISSEN

Wie lautet das Schema zum Versuch

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TESTE DEIN WISSEN

Vorprüfung:

1. Keine zurechenbare Vollendung

2. Versuchsstrafbarkeit 

I. Tatbestandsmäßigkeit

1. Subjektiver Tatbestand (Tatentschluss)

a) Vorsatz bzlg. des OBT

b) Besondere subj. Merkmale

2. Objektiver Tatbestand

Unmittelbaresansetzen gem. § 22 StGB


II. RW

III. Schuld

IV. Strafzumessung (Regelbeispiele)

V. Rücktritt gem. § 24 StGB

VI. Pers. Strafmilderungsgründe 

VII. Prozessvoraussetzungen

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Wie lautet das Schema zur Mittäterschaft?

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TESTE DEIN WISSEN

Vorprüfung:

A.Strafbarkeit des tatnächsten Beteiligten A. 


B. Strafbarkeit des anderen Beteiligten  B.

I. Tatbestandsmäigkeit

1. Feststellung, dass der B die obj. Tatbestandsmerkmale nicht selbst täterschaftlich (vollständig) verwirklicht hat.

2. Zurechnung der objektiven Tathandlungen des A zu B gem. § 25 II StGB.

a). Gemeinsamer Tatplan / Entschluss (SBT)

Verabredung zwischen Haupttäter und Beteiligten

= kommunikative Übereinkunft (ausdrücklich/konkludent)

Vorsatz bezüglich der Haupttat (P: Exzess)

b) Gemeinsame Tatausführung (OBT)

Rspr.: Wertende Gesamtbetrachtung des Tatbeitrags

- Eigenes Tatinteresse (wichtig für subj. Theorie)

- Umfang und Wille zur Tatherrschaft

Lit.: Tatherrschaftslehre

In-den-Hände-Halten-des Geschehens 

- also: Planvoll, lenkende mitgestaltende Funktion

- gleichberechtigte Partner mit Einfluss

3. Besondere subjektive Merkmale


II. RW

III. Schuld


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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die abbrechende/überholende Kausalität ?


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TESTE DEIN WISSEN

Der Erfolg wird durch eine neue unabhängige Ursachenkette hervorgerufen.


Ein Täter setzt einen zum Erfolg führenden Kausalverlauf in Gang, wodurch anschließend ein andere Täter einen neuen Kausalverlauf mit neuen Bedingungen in Gang setzt, worduch unabhängig vom ersten Kausalverlauf der Erfolg herbeigeführt worden wäre. 


Lösung: 1. Täter = Versuch / 2. Täter = Vollendung

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Was ist bei der Kauslität bei Gremienentscheidungen zu beachten ?

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TESTE DEIN WISSEN

Problamatisch ist die Kausaliät bei Mehrheits- Abstimmungen, wenn es sich um starfbare Handlungen ringt.


Die Abstimmung für ein rechtswidriges Vorgehen kann oft eine Mittäterschaftskonstellation auslösen. 


P) Fehlen einer Abrede der Mittäterschaft

Arg.: "Die Mehrheit wäre auch ohne meine Stimme erfolgt".


Löschung: Jede Mehrheitsstimme bleibt kausal für den Erfolg!


Negative Stimmen sind evtl. mittelbar Kausal hinsichtlich der Mehrheitsberechnung = fehlt an Zurechenbarkeit, Vorsatz.

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Welche Grundqualifikationen sind Vorsatz- welche Fahrlässigkeitsdelikte ?

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§ 224 StGB - Vorsatzdelikt

§ 226 StGB - Fahrlässigkeit reicht aus (aber Vorsatz prüfen!) Wortlaut: " hat (...) zur Folge"


§ 227 StGB - Fahrlässigkeit reicht aus (aber Vorsatz prüfen!) Wortlaut: "verursacht durch"

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Strafrecht Kurs an der Universität zu Köln - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Alternative Kausalität

A:

Von mehreren Bedingungen die alternativ, aber nicht kumulativ hinweggedacht werden können, ohne das der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele, ist jede für den Erfolg ursächlich.


Aus diesen Gründen:

Würde man eine Handlung weg denken, so würde die andere bestehen bleiben. Diese Argumentation können beide vertreten, sodass sich keiner strafbar gemacht hätte. 


Daher: Modifizierung s.o.


Q:

Was sind die Grund-Qualifikationen des § 223 I StGB (Körperverletzung) ?

A:

§ 224 StGB - Gefährliche Körperverletzung

§ 226 StGB - Schwere Körperverletzung

§ 227 StGB  - Körperverletzung mit Todesfolge


Q:

Wann beginnt der Versuch ?

A:

Der Versuch beginnt, wenn der Täter Tatentschluss gefasst hat und objektiv unmittelbar ansetzt.

Q:

Fortwirkende Kauslität

A:

Wenn eine Ursache an eine Zweithandlung anknüpft, die den Erfolg herbeiführt, bleibt die erste Bedingung kausal, wenn sie bis zum Erfolgseintritt fortwirkt.


Kurz: Die zweite Handlung knüpft an die Umstände der ersten Handlung an und modifziert diese, wobei die erste lediglich begünstigt (schneller, anders).


Q:

Wo werden atypische Kausalverläufe geprüft ?

A:

In der objektiven Zurechnung.

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Q:

Was ist ein atypischer Kausalverlauf ?

A:

Ein atypischer Kausalverlauf ist gegeben, "wenn der eingetretene Erfolg völlig außerhalb dessen liegt, was nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung noch in Rechnung zu stellen ist".


Aytpische Kausalverläufe sind immer noch kausal!

= Objetive Zurechnung

Q:

Definition objektive Zurechnung

A:

Der Erfolg ist dem Täter objektiv zurechenbar, wenn er eine rechtlich missbilligende Gefahr geschaffen hat, die sich im tatbestandlichen Erfolg verwirklicht hat.

Q:

Wie lautet das Schema zum Versuch

A:

Vorprüfung:

1. Keine zurechenbare Vollendung

2. Versuchsstrafbarkeit 

I. Tatbestandsmäßigkeit

1. Subjektiver Tatbestand (Tatentschluss)

a) Vorsatz bzlg. des OBT

b) Besondere subj. Merkmale

2. Objektiver Tatbestand

Unmittelbaresansetzen gem. § 22 StGB


II. RW

III. Schuld

IV. Strafzumessung (Regelbeispiele)

V. Rücktritt gem. § 24 StGB

VI. Pers. Strafmilderungsgründe 

VII. Prozessvoraussetzungen

Q:

Wie lautet das Schema zur Mittäterschaft?

A:

Vorprüfung:

A.Strafbarkeit des tatnächsten Beteiligten A. 


B. Strafbarkeit des anderen Beteiligten  B.

I. Tatbestandsmäigkeit

1. Feststellung, dass der B die obj. Tatbestandsmerkmale nicht selbst täterschaftlich (vollständig) verwirklicht hat.

2. Zurechnung der objektiven Tathandlungen des A zu B gem. § 25 II StGB.

a). Gemeinsamer Tatplan / Entschluss (SBT)

Verabredung zwischen Haupttäter und Beteiligten

= kommunikative Übereinkunft (ausdrücklich/konkludent)

Vorsatz bezüglich der Haupttat (P: Exzess)

b) Gemeinsame Tatausführung (OBT)

Rspr.: Wertende Gesamtbetrachtung des Tatbeitrags

- Eigenes Tatinteresse (wichtig für subj. Theorie)

- Umfang und Wille zur Tatherrschaft

Lit.: Tatherrschaftslehre

In-den-Hände-Halten-des Geschehens 

- also: Planvoll, lenkende mitgestaltende Funktion

- gleichberechtigte Partner mit Einfluss

3. Besondere subjektive Merkmale


II. RW

III. Schuld


Q:

Was ist die abbrechende/überholende Kausalität ?


A:

Der Erfolg wird durch eine neue unabhängige Ursachenkette hervorgerufen.


Ein Täter setzt einen zum Erfolg führenden Kausalverlauf in Gang, wodurch anschließend ein andere Täter einen neuen Kausalverlauf mit neuen Bedingungen in Gang setzt, worduch unabhängig vom ersten Kausalverlauf der Erfolg herbeigeführt worden wäre. 


Lösung: 1. Täter = Versuch / 2. Täter = Vollendung

Q:

Was ist bei der Kauslität bei Gremienentscheidungen zu beachten ?

A:

Problamatisch ist die Kausaliät bei Mehrheits- Abstimmungen, wenn es sich um starfbare Handlungen ringt.


Die Abstimmung für ein rechtswidriges Vorgehen kann oft eine Mittäterschaftskonstellation auslösen. 


P) Fehlen einer Abrede der Mittäterschaft

Arg.: "Die Mehrheit wäre auch ohne meine Stimme erfolgt".


Löschung: Jede Mehrheitsstimme bleibt kausal für den Erfolg!


Negative Stimmen sind evtl. mittelbar Kausal hinsichtlich der Mehrheitsberechnung = fehlt an Zurechenbarkeit, Vorsatz.

Q:

Welche Grundqualifikationen sind Vorsatz- welche Fahrlässigkeitsdelikte ?

A:

§ 224 StGB - Vorsatzdelikt

§ 226 StGB - Fahrlässigkeit reicht aus (aber Vorsatz prüfen!) Wortlaut: " hat (...) zur Folge"


§ 227 StGB - Fahrlässigkeit reicht aus (aber Vorsatz prüfen!) Wortlaut: "verursacht durch"

Strafrecht

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