Sozialwissenschaftliches Arbeiten at Universität Zu Köln | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Praktisches Wissen

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TESTE DEIN WISSEN

Wissen, wie etwas funktioniert 

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TESTE DEIN WISSEN

Phänomenales Wissen

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TESTE DEIN WISSEN

Wissen, wie etwas ist 

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TESTE DEIN WISSEN

3 Formen von Wissen

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TESTE DEIN WISSEN

1. Propositionales Wissen (Wissen, dass)

2. Praktisches Wissen (Wissen, wie funktioniert)

3. Phänomenales Wissen (Wissen, wie es ist)

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TESTE DEIN WISSEN

Voraussetzungen (empirischer) Wissenschaft

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TESTE DEIN WISSEN

Empirische Wissenschaft geht von der Annahme aus, 

- dass eine von uns unabhängige Wirklichkeit und Realität existiert,

-die über Vernunft und Beobachtung erfahrbar ist (wissenschaftlicher Realismus)

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist wissenschaftliches Arbeiten?

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TESTE DEIN WISSEN

Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet, 

- von einer Fragestellung auszugehen,

- diese systematisch zu untersuchen und dadurch

- zu neuen Erkenntnissen (Wissen) zu gelangen 

- und sowohl die Untersuchung als auch die Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren 



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TESTE DEIN WISSEN

Forschungshypothesen

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TESTE DEIN WISSEN

- Zusammenhangshypothesen 

- Unterschiedshypothesen 

- Veränderungshypothesen

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist (empirisches) Wissen ?

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TESTE DEIN WISSEN

1. "Wissen" ist eine gerechtfertigt wahre Überzeugung und das Ergebnis von "Erkennen"


2. "Wissen" besitzt einen Anspruch auf Wahrheit und

- bezieht sich mit diesem Anspruch auf eine zuverlässige Basis von Informationen und Regeln,

- die nachprüfbar, nachvollziehbar und ihrerseits begründet sein müssen


3. -> Erste karge Antwort: Wissenschaft ist die Gesamtheit von allem vorhandenen Wissen über ein Gebiet, die über Forschung bestrebt ist, dieses Wissen zu vermehren 


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TESTE DEIN WISSEN

Propositionales Wissen

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TESTE DEIN WISSEN

Wissen, dass etwas wahr oder falsch ist (aber etwas kann nur eher akzeptabel oder eher nicht akzeptabel sein)

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TESTE DEIN WISSEN

2. Formen der Induktion

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TESTE DEIN WISSEN

1. Verallgemeinernde Induktion:

Bei der induktiven Verallgemeinerung wird von einer Teilmenge auf die Gesamtmenge geschlossen, d.h. es wird von der Prämisse ausgegangen, dass wenn alle Elemente der Teilmenge eine bestimmte Eigenschaft aufweisen, dann wird diese Eigenschaft auch für die Elemente der Gesamtmenge zutreffen. 


2. Voraussagende Induktion:

Bei der voraussagenden Induktion wird von einer Teilmenge auf eine andere Teilmenge (NICHT Gesamtmenge) geschlossen, d.h. es wird von der Prämisse ausgegangen, dass wenn alle Elemente der Teilmenge eine bestimmte Eigenschaft aufweisen, dann wird diese Eigenschaft auch für die Elemente einer Teilmenge zutreffen, die noch nicht beobachtet wurde. 

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TESTE DEIN WISSEN

EINHEIT DER METHODE
Vs.
METHODENDUALISMUS

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TESTE DEIN WISSEN

1. Einheit der Methode = Ziel jeglicher Erfahrungswissenschaft ist das Finden von
befriedigenden Erklärungen für alles, was einer Erklärung bedarf


2. Methodendualismus = Die tradierte These lautet, dass die Naturwissenschaften aufgrund ihres Untersuchungsgegenstandes ERKLÄREN
(quantitativ orientiert) und die Geistes- und
Sozialwissenschaften auf Grund ihres
Untersuchungsgegenstandes VERSTEHEN (qualitativ orientiert).


- zu Methodendualismus in der Soziologie: 

In der empirischen Sozialforschung lautet die These, dass die quantitativ orientierte Sozialforschung ERKLÄRT (Sinneserfahrung) und die qualitativ orientierte Sozialforschung VERSTEHT (Sinnerfahrung)


-> möglicher Ausweg: Eine andere Sichtweise auf die Beziehung von Erklärung und Verstehen


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TESTE DEIN WISSEN

Wissenschaftliches Verstehen

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TESTE DEIN WISSEN

- Ausgangsüberlegung:
Eine Erklärung dient dazu, etwas überhaupt oder gar besser zu verstehen.


- Um ein Phänomen zu verstehen, versuchen wir, es in unser Hintergrundwissen, in unsere Schemata oder Theorien einzuordnen und erklären es somit

(-> Schluss auf die beste Erklärung (Abduktion))


- Interkorrelation zwischen Erklären und Verstehen:

„Wenn wir etwas verstehen, dann können wir es erklären und wenn wir etwas erklären können, dann verstehen wir es.“

UND
„Jede Erklärung bewirkt Verstehen. Jedes Verstehen wird durch eine Erklärung bewirkt“ 



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TESTE DEIN WISSEN

Ideal der Intersubjektivität 

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TESTE DEIN WISSEN

Wissenschaftliches Wissen muss sich 

- intersubjektiv mitteilen müssen 

- intersubjektiv nachprüfen lassen


Deshalb: Wissenschaftliche Behauptungen müssen stets klar verständlich sein!


Rationalitätspostulat für die Wissenschaftlichkeit von Forschung und ihrer Ergebnisse: 

Wissenschaftliche Aussagen und Sätze müssen den formalen Kriterien der Klarheit und Präzision, der Intersubjektivität und der Begründung genügen 

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Q:

Praktisches Wissen

A:

Wissen, wie etwas funktioniert 

Q:

Phänomenales Wissen

A:

Wissen, wie etwas ist 

Q:

3 Formen von Wissen

A:

1. Propositionales Wissen (Wissen, dass)

2. Praktisches Wissen (Wissen, wie funktioniert)

3. Phänomenales Wissen (Wissen, wie es ist)

Q:

Voraussetzungen (empirischer) Wissenschaft

A:

Empirische Wissenschaft geht von der Annahme aus, 

- dass eine von uns unabhängige Wirklichkeit und Realität existiert,

-die über Vernunft und Beobachtung erfahrbar ist (wissenschaftlicher Realismus)

Q:

Was ist wissenschaftliches Arbeiten?

A:

Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet, 

- von einer Fragestellung auszugehen,

- diese systematisch zu untersuchen und dadurch

- zu neuen Erkenntnissen (Wissen) zu gelangen 

- und sowohl die Untersuchung als auch die Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren 



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Q:

Forschungshypothesen

A:

- Zusammenhangshypothesen 

- Unterschiedshypothesen 

- Veränderungshypothesen

Q:

Was ist (empirisches) Wissen ?

A:

1. "Wissen" ist eine gerechtfertigt wahre Überzeugung und das Ergebnis von "Erkennen"


2. "Wissen" besitzt einen Anspruch auf Wahrheit und

- bezieht sich mit diesem Anspruch auf eine zuverlässige Basis von Informationen und Regeln,

- die nachprüfbar, nachvollziehbar und ihrerseits begründet sein müssen


3. -> Erste karge Antwort: Wissenschaft ist die Gesamtheit von allem vorhandenen Wissen über ein Gebiet, die über Forschung bestrebt ist, dieses Wissen zu vermehren 


Q:

Propositionales Wissen

A:

Wissen, dass etwas wahr oder falsch ist (aber etwas kann nur eher akzeptabel oder eher nicht akzeptabel sein)

Q:

2. Formen der Induktion

A:

1. Verallgemeinernde Induktion:

Bei der induktiven Verallgemeinerung wird von einer Teilmenge auf die Gesamtmenge geschlossen, d.h. es wird von der Prämisse ausgegangen, dass wenn alle Elemente der Teilmenge eine bestimmte Eigenschaft aufweisen, dann wird diese Eigenschaft auch für die Elemente der Gesamtmenge zutreffen. 


2. Voraussagende Induktion:

Bei der voraussagenden Induktion wird von einer Teilmenge auf eine andere Teilmenge (NICHT Gesamtmenge) geschlossen, d.h. es wird von der Prämisse ausgegangen, dass wenn alle Elemente der Teilmenge eine bestimmte Eigenschaft aufweisen, dann wird diese Eigenschaft auch für die Elemente einer Teilmenge zutreffen, die noch nicht beobachtet wurde. 

Q:

EINHEIT DER METHODE
Vs.
METHODENDUALISMUS

A:

1. Einheit der Methode = Ziel jeglicher Erfahrungswissenschaft ist das Finden von
befriedigenden Erklärungen für alles, was einer Erklärung bedarf


2. Methodendualismus = Die tradierte These lautet, dass die Naturwissenschaften aufgrund ihres Untersuchungsgegenstandes ERKLÄREN
(quantitativ orientiert) und die Geistes- und
Sozialwissenschaften auf Grund ihres
Untersuchungsgegenstandes VERSTEHEN (qualitativ orientiert).


- zu Methodendualismus in der Soziologie: 

In der empirischen Sozialforschung lautet die These, dass die quantitativ orientierte Sozialforschung ERKLÄRT (Sinneserfahrung) und die qualitativ orientierte Sozialforschung VERSTEHT (Sinnerfahrung)


-> möglicher Ausweg: Eine andere Sichtweise auf die Beziehung von Erklärung und Verstehen


Q:

Wissenschaftliches Verstehen

A:

- Ausgangsüberlegung:
Eine Erklärung dient dazu, etwas überhaupt oder gar besser zu verstehen.


- Um ein Phänomen zu verstehen, versuchen wir, es in unser Hintergrundwissen, in unsere Schemata oder Theorien einzuordnen und erklären es somit

(-> Schluss auf die beste Erklärung (Abduktion))


- Interkorrelation zwischen Erklären und Verstehen:

„Wenn wir etwas verstehen, dann können wir es erklären und wenn wir etwas erklären können, dann verstehen wir es.“

UND
„Jede Erklärung bewirkt Verstehen. Jedes Verstehen wird durch eine Erklärung bewirkt“ 



Q:

Ideal der Intersubjektivität 

A:

Wissenschaftliches Wissen muss sich 

- intersubjektiv mitteilen müssen 

- intersubjektiv nachprüfen lassen


Deshalb: Wissenschaftliche Behauptungen müssen stets klar verständlich sein!


Rationalitätspostulat für die Wissenschaftlichkeit von Forschung und ihrer Ergebnisse: 

Wissenschaftliche Aussagen und Sätze müssen den formalen Kriterien der Klarheit und Präzision, der Intersubjektivität und der Begründung genügen 

Sozialwissenschaftliches Arbeiten

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