Quantitative Sozialforschung at Universität zu Köln

Flashcards and summaries for Quantitative Sozialforschung in the degree program Social Sciences at Universität zu Köln in Köln

CityCITY: Köln

CountryCOUNTRY: Germany

Your peers in the course Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln create and share summaries, flashcards, study plans and other learning materials with the intelligent StudySmarter learning app.

Check out StudySmarter to see which learning materials your fellow students have already created. Let's go!

Your peers in the course Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln create and share summaries, flashcards, study plans and other learning materials with the intelligent StudySmarter learning app.

Check out StudySmarter to see which learning materials your fellow students have already created. Let's go!

Study with flashcards and summaries for the course Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln

Exemplary flashcards for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln on StudySmarter:

Aggregationsregel/ Transformationsregel

Exemplary flashcards for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln on StudySmarter:

Gründe, warum Wertungen im Forschungsprozess vermieden werden sollen

Exemplary flashcards for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln on StudySmarter:

Ziele empirischer Sozialforschung

Exemplary flashcards for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln on StudySmarter:

Welche Arten von Aussagen soll empirische Sozialforschung ermöglichen?

Exemplary flashcards for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln on StudySmarter:

Methodologischer Individualismus

Exemplary flashcards for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln on StudySmarter:

Probleme des Induktionsschlusses

Exemplary flashcards for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln on StudySmarter:

Hypothese

Exemplary flashcards for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln on StudySmarter:

Veränderungen des Informationsgehaltes

Exemplary flashcards for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln on StudySmarter:

Folgeprobleme (Korrespondenzproblem)

Exemplary flashcards for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln on StudySmarter:

Folgeprobleme (Basissatzproblem)

Exemplary flashcards for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln on StudySmarter:

Vorgehensweise

Exemplary flashcards for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln on StudySmarter:

Wissenschaftliche Hypothesen (Wenn-dann-Hypothese)

Exemplary flashcards for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln on StudySmarter:

Quantitative Sozialforschung

Aggregationsregel/ Transformationsregel
– Hypothese darüber, wie sich aus Individualmerkmalen Kollektivmerkmale bestimmen lassen
– Häufig handelt es sich um schlichte Aggregation individuellen Verhaltens (Durchschnittsbildung); die angenommen Wirkungszusammenhänge von Individuellem Verhalten auf Kollektivmerkmale können aber auch sehr viel komplexer sein
– Beispiel: Qualität von Schulen

Quantitative Sozialforschung

Gründe, warum Wertungen im Forschungsprozess vermieden werden sollen
1. Widerspruch zum Wahrheitskriterium der Falsifizierbarkeit: Werte sind empirisch nicht zu überprüfen
2. Wertpluralismus schließt eine Verabsolutierung eines einzelnen Wertstandpunktes aus: das Werturteil eines Forschers als Forscher wäre aber eine solche Verabsolutierung. Unterschiedliche Forscher kämen zu unterschiedlichen Ergebnissen
= Problem der Objektivität

Quantitative Sozialforschung

Ziele empirischer Sozialforschung
– Explorative Studien zur Erkundung wenig bekannter sozialer Phänomene. Sie dienen oft der Hypothesengenerierung
– Deskriptive Studien zur Beschreibung sozialer Tatbestände & Regelmäßigkeiten (z.B. Sozialberichterstattung)
– Erklärung: empirischer Nachweis, dass ein beobachtetes Phänomen auf theoretisch bestimmte Ursachen & Mechanismen (Hypothesenprüfung) zurück geführt werden kann
– Prognose: Vorhersage zukünftiger sozialer Entwicklungen (=> Beratung) unter Berücksichtigung der (bekannten) Veränderung theoretisch relevanter Randbedingungen
– Praxis- & Politikberatung: Anwendung sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse auf praktische & politische Fragestellungen/ Handlungsfelder

Quantitative Sozialforschung

Welche Arten von Aussagen soll empirische Sozialforschung ermöglichen?
– Aussagen über “empirische”, also erfahrbare Wirklichkeit
– Aussagen müssen intersubjektiv nachprüfbar (nachvollziehbar) sein, gelten aber dennoch als prinzipiell ungesichert, d.h. sie müssen “an Erfahrung scheitern können” (Falsifizierbarkeit, Popper)
– Aussagen sollen generalisierbar sein
– Aussagen sollten theoretische Annahmen (Hypothesen) überprüfen oder entwickeln und so Erklärungen ermöglichen

Quantitative Sozialforschung

Methodologischer Individualismus
– Der Erklärungsgegenstand (das Explanandum) der Soziologie sind soziale Phänomene (Makroebene)
– Problem: Makrophänomene durch andere Makrophänomene zu erklären; Wenn man die soziale Realität als unabhängig von den Individuen (Makroebene) ansieht, dann betrachtet man eine Abfolge von Phänomenen, aber die Ursache von Wandel bleibt unklar
– Gedankenexperiment: Alle Individuen werden schlagartig eingefroren. Würde auf der Makroebene (der Gesellschaft) noch irgendwas passieren?
– Ziel des methodologischen Individualismus ist es, Makrophänomene aus individuellem Handeln zu erklären

Quantitative Sozialforschung

Probleme des Induktionsschlusses
– Die Beobachtungen können fehlerhaft sein
– Die Beobachtungen beschränken sich auf eine endliche Menge von Tatbeständen, Situationen
– Die Aussagen, die daraus abgeleitet werden sollen, sind aber All-Sätze (generelle Sätze)
– Deshalb kann von einer oder auch mehreren Beobachtungen singulärer Ereignisse nicht auf die universelle Gültigkeit eines Satzes geschlossen werden (Bsp.: der “induktivistische Truthahn”)
– All-Sätze können durch Beobachtung nicht endgültig verifiziert (sondern nur falsifiziert) werden
– Wissenschaftlicher Fortschritt durch induktive Bestätigung von Theorien ist nicht (bzw. nur eingeschränkt) möglich

Quantitative Sozialforschung

Hypothese
Hypothesen vermuten in Form von empirisch überprüfbaren Sätzen Zusammenhänge zwischen zwei Variablen (wenn->dann, je->desto)

Quantitative Sozialforschung

Veränderungen des Informationsgehaltes
– Beispiel eines universellen All-Satzes (Gesetz): Wenn Menschen eine Flasche Wein trinken, dann verlängert sich ihre Reaktionszeit – Der Gehalt einer Hypothese wächst, je spezifischer der „dann“-Bestandteil ist. Sie ist informativer, weil sie genauere Vorhersagen zulässt
→ Wenn Menschen eine Flasche Wein trinken, dann verlängert sich ihre Reaktionszeit um 30-50%.
– Der Gehalt einer Hypothese sinkt, je spezifischer der „wenn“-Bestandteil ist. Der Anwendungsbereich der Hypothese wird kleiner,
→ Wenn erwachsene Männer eine Flasche Wein trinken, dann verlängert sich ihre Reaktionszeit
– Eine Hypothese mit einem höheren empirischen Gehalt ist riskanter, denn sie ist in mehr empirischen Situationen überprüfbar und wird leichter abgelehnt (→ Falsifizierbarkeit)

Quantitative Sozialforschung

Folgeprobleme (Korrespondenzproblem)
-betrifft die Zuordnung empirischer Indikatoren zu den theoretischen Konstrukten, d.h.:
– Inwieweit erfassen meine Indikatoren tatsächlich das, was mit den theoretischen Konstrukten und Begriffen gemeint ist
– Die Beurteilung von Theorien setzt immer auch Annahmen über die Gültigkeit empirischer Korrespondenzregeln (Hilfstheorie, Instrumententheorie) voraus

Quantitative Sozialforschung

Folgeprobleme (Basissatzproblem)
-Frage nach der korrekten Erfassung des Beobachteten, d.h. inwieweit stimmen Beobachtungsprotokolle und Beschreibungen mit der Realität überein
– Aufgrund unzulänglicher Beobachtungen können wahre Theorien abgelehnt werden und falsche Theorien bestätigt werden!
– Zwei Beispiele zur unzureichenden Erfassung der Realität durch die menschlichen Sinne: …

Quantitative Sozialforschung

Vorgehensweise
– Ein erklärungsbedürftiges Phänomen
– Hypothesen, die getestet werden
– Die Hypothese, die Test besteht (also nicht falsifiziert wird), wird (vorläufig) akzeptierte Theorie und verallgemeinert (Induktion)
– Umsetzung der Erkenntnis zur Verbesserung der Situation

Quantitative Sozialforschung

Wissenschaftliche Hypothesen (Wenn-dann-Hypothese)
→ Zusammenhang zwischen kategorialen Variablen
→ Implikation: Wenn A, dann B
Bei ¬A kann B oder ¬B auftreten
→ Äquivalenz: Wenn A (und nur wenn A), dann B
Wenn ¬A , dann ¬B
(„Wenn-und-nur-wenn-dann-Beziehung“)
A ist eine hinreichende und notwendige Bedingung

¬A= nicht A

Gradient

Sign up for free to see all flashcards and summaries for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln

Singup Image Singup Image

Other courses from your degree program

For your degree program Social Sciences at the Universität zu Köln there are already many courses on StudySmarter, waiting for you to join them. Get access to flashcards, summaries, and much more.

Back to Universität zu Köln overview page

Soziologie

Sozialstrukturanalyse

Altklausur Fragen

Psychologie 2

Statistik A

Einführung in die Soziologische Theorie

What is StudySmarter?

What is StudySmarter?

StudySmarter is an intelligent learning tool for students. With StudySmarter you can easily and efficiently create flashcards, summaries, mind maps, study plans and more. Create your own flashcards e.g. for Quantitative Sozialforschung at the Universität zu Köln or access thousands of learning materials created by your fellow students. Whether at your own university or at other universities. Hundreds of thousands of students use StudySmarter to efficiently prepare for their exams. Available on the Web, Android & iOS. It’s completely free.

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

How it works

Get a learning plan

Prepare for all of your exams in time. StudySmarter creates your individual learning plan, tailored to your study type and preferences.

Create flashcards

Create flashcards within seconds with the help of efficient screenshot and marking features. Maximize your comprehension with our intelligent StudySmarter Trainer.

Create summaries

Highlight the most important passages in your learning materials and StudySmarter will create a summary for you. No additional effort required.

Study alone or in a group

StudySmarter automatically finds you a study group. Share flashcards and summaries with your fellow students and get answers to your questions.

Statistics and feedback

Always keep track of your study progress. StudySmarter shows you exactly what you have achieved and what you need to review to achieve your dream grades.

1

Learning Plan

2

Flashcards

3

Summaries

4

Teamwork

5

Feedback

There is nothing here for you?

No problem. Sign up for free and create flashcards and summaries for Quantitative Sozialforschung at Universität zu Köln in record time with StudySmarter's intelligent learning tool.