Politische Institutionen at Universität Zu Köln | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Politische Institutionen an der Universität zu Köln

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TESTE DEIN WISSEN

Vergleichen Sie den klassischen Institutionalismus und den Neoinstitutionalismus als Ansätze der Vergleichenden PoWi!

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TESTE DEIN WISSEN

Unterschiede zwischen klassischem und Neoinstitutionalismus: 

• Der Neoinstitutionalismus ist wesentlich

komplexer

• Institutionalismus sehr grob (Tabelle Aristoteles 2x3 gegen 128 mögliche Kombinationen)

• Institutionalismus nur eine “ thick description

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie den Neoinstitutionalismus an einem Beispiel!

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TESTE DEIN WISSEN

 

Credo: Institutionsmatter! -> Institutionen nicht determinierend, prägen und strukturieren stattdessen Akteursverhalten -> Prägekraft entscheidend 


  • Reaktion auf „Institutionenblindheit“ von behavioristischen und soziologischen Konzepten 
  • Institutionen haben handlungsermöglichende und handlungsbeschränkende Wirkung im politischen Prozess 
  • Institutionen sind maßgebend für soziales und politisches Handeln 
  • Drei Varianten (vielleicht nur kurz drauf eingehen):
    • Rational-Choice-Institutionalismus
    • Historischer Institutionalismus
    • Strukturalistisch-kulturalistischer(soziologischer) Institutionalismus
  •  
  • Anknüpfung an klassischen Institutionalismus, doch dessen Ordnungsraster unterkomplex (Vergleiche Aristoteles Tabelle mit den vielen Unterschieden von politischen Systemen)
  • Baut auf den drei anderen Theorien auf und versucht, diese zu verbinden  
  • Beispiel für den Neoinstitutionalismus
    • Wenn die institutionellen Arrangements Einfluss auf das Handeln nehmen (Wie werden noch einige davon kennenlernen)
  •  
    • In VL genannt : Die grüne Wählerin in Deutschland oder im Vereinigten Königreich
    • Auch Beispiele zu den einzelnen Formen möglich
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TESTE DEIN WISSEN

Was heißt Vergleichen in der Politikwissenschaft? Welche unterschiedlichen Vergleichsstrategien gibt es? Wie erfolgt jeweils die Fallauswahl?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Vergleich ist sehr wichtig :
    1. Erklärung und Vorhersage
    2. Testen der Konzepte
    3. Kriterien zur Beschreibung des Einzelfalls finden

 

  • Der Vergleich als Quasi-Experiment
    1. Variation von X (unabhängiger Variable)
    2. WirkungaufY (abhängiger Variable)
    3. Quasi-Experimentell : in der Realität ist Experiment nicht ganz möglich. Wir versuchen so nah wie möglich an ein Experiment zu 

 

  • (Einzel-)Fallstudien
    1. Intensive Untersuchung eines Falls oder mehrerer Fälle
  • Statistische/empirische Verfahren
    1. Suche nach Zusammenhängen in größeren Datenmengen
  • Fokussierter Vergleich
    1. Kleine Anzahl von Fällen werden nur in ganz speziellen Aspekten betrachtet
    2. Differenzmethode und Konkordanzmethode
      • Differenzmethode: Analyse ähnlicher Systeme nach Ungleichheiten
        • Most similiar cases different outcome design 
        • Methode: Analyse ähnlicher Systeme nach Ungleichheiten 
        • Ausschluss der hinreichenden Bedingung (verschiedenes Outcome, aber gleiche Kontextvariablen)

Fall                  uV                   aV

1                      ABCD               Y

2                      AbCD               Nicht-Y

                  ABCd               Y

4                      abCD               Nicht-Y

  • Konkordanzmetode: Analyse unterschiedlicher Systeme nach Gleichheiten
    • Most different cases similiar outcome design
    • Methode: Analyse unterschiedlicher Systeme nach Gleichheiten
    • Ausschluss der notwendigen Bedingung (gleiches Outcome, unterschiedliche Kontextvariablen)

Fall                  uV                   aV

1                      ABCD               Y

2                      aBcd                Y

3                      ABcd                Y

4                      aBCD               Y

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TESTE DEIN WISSEN

Skizzieren Sie in Grundzügen den systemtheoretischen Ansatz in der vergleichenden PoWi!

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Kritik am Institutionalismus
  • Verändertes Forschungsinteresse (Entstehung neuer Staaten, etablierte Demokratien kehren zu autoritären Systemen zurück, etc.)
  • Mitte des 20. Jahrhunderts: USA
    • Ableitung von der allgemeinen Systemtheorie
  • Politics Dimension (sozialer Kontext, politisches System)

Definitionen:

  • System:
    1.  eine Menge von Elementen, Objekten, Variablen, die in wechselseitigen Beziehungen stehen
    2. Offene Grenzen nach außen
  • Politisches System: „vom allgemeinen sozialen System abgrenzbares Subsystem mit Strukturen und Funktionen zur autoritativen Steuerung und Regulierung einer Gesellschaft“

 

Almonds Model des politischen Systems (1954): Strukturfunktionalismus

  • Struktur:
    1. Regelmäßige, beobachtbare (wahrnehmbare) Handlungsformen, bzw. Sätze von miteinander verbundenen Rollen
    2. Jede Struktur sei zweckrational darauf gerichtet, systemische Funktionen zu erfüllen um den Verfall zu vermeiden 
  • Funktion:
    1. Aufgaben und Leistungen, die von einer Struktur erbracht werden sollen

 

Funktionen politischer Systeme

 

  • Inputfunktionen:
    1. Interessenartikulation
    2. Interessenaggregation

 

  • Systemfunktionen (wichtig für das Systems):
    1. Politische Sozialisation
    2. Politische Rekrutierung
    3. Politische Kommunikation
  • Output Funktionen (Die drei Gewalten):
    1. Festlegung von Regeln (Legislative)
    2. Anwendung von Regeln (Exekutive)
    3. Überprüfung von Regeln (Judikative)
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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie die Elemente der Vetospieleranalyse!

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Vetospieler: Akteur, der Zustandekommen von Policiesverhindern kann
  • Vetopunkt: Punkt im politischen Prozess, an dem dieser blockiert werden kann
  • Idealpunkt: Policy, die Akteur umsetzen würden, wenn er ungehindert wäre
  • Status Quo: Aktuell gültige Policy
  • Winset ( Größe der „Gewinnmenge“)
    1. Menge der Policies, die von allen Vetospielern gegenüber SQ präferiert wird
      • Winset leer -> Policy-Stabilität
      • Winset nicht leer ->  Policy- Wandel
  • Core (Größe des Einstimmigkeitskerns)
    1. Menge der Policies, die zwischen den Idealpunkten der Vetospieler liegen
  • Absorptionsregel: Vetospieler mit Idealpolicies, die moderater sind als Idealpolicies anderer Vetospieler, diese dann irrelevant
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TESTE DEIN WISSEN

Worin unterscheiden sich parlamentarische und präsidentielle Demokratien?

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TESTE DEIN WISSEN

Parlamentarische und präsidentielle demokratie unterscheiden sich vor allem durch die Verknüpfung von Regierung und Parlament.

Nach W.Steffani ist das Recht des Parlaments (Legislative) die Regierung (Exekutive) aus politischen Gründen abzuberufen.

In parlamentarischen Demokratien ist diese Abberufung möglich, in präsidentiellen Systemen kann der Präsident als Chef der Exekutive nicht aus politischen Gründen abberufen werden.

 

Arendt Lijphart entwickelte eine 8-Felder-Matrix mit drei Unterscheidungskriterien.

1. Verhältnis Exekutive-Legislative (Exekutive durch Legislative abberufbar?)

2. Selektionsmodus der Exekutive (direkt gewählt oder nicht?)

3. Zahl der Exekutive bildenden Akteure (Exekutive eine Person ->Präsident, oder ein Kollektiv -> Regierung ?)

 

Von allen acht Feldern sind empirisch überwiegend zwei belegt: die der klassischen präsidentiellen und parlamentarischen Demokratie nach Steffani.

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie wesentliche Probleme, die sich beim Vergleich ergeben!

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TESTE DEIN WISSEN
  • Small-N-Problem: Anzahl der untersuchten Fälle ist zu gering, um auf alle Fälle schließen zu können
  • Galtons Problem: Systeme sind nie unabhängig von ihrer Umwelt, sondern sie werden von ihr beeinflusst
  • Problem der funktionalen Äquivalenz: 
    1. Nur weil zwei Ämter oder Instanzen den gleichen Namen haben oder die gleiche formale Aufgabe kann man sie noch lange nicht gut vergleichen
    2. Beispiele:
      • deutscher Bundestag und chinesischer Volkskongress im Hinblick auf Fraktionsdisziplin (beides Parlamente)
      • Deutscher Bundespräsident und US-Präsident(beides Staatsoberhäupter)
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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie den systemtheoretischen Ansatz in der vergleichenden PoWi!

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Kritik am Institutionalismus
  • Verändertes Forschungsinteresse (Entstehung neuer Staaten, etablierte Demokratien kehren zu autoritären Systemen zurück, etc.)
  • Mitte des 20. Jahrhunderts: USA
    • Ableitung von der allgemeinen Systemtheorie
  • Politics Dimension (sozialer Kontext, politisches System)

Definitionen:

  • System:
    1.  eine Menge von Elementen, Objekten, Variablen, die in wechselseitigen Beziehungen stehen
    2. Offene Grenzen nach außen
  • Politisches System: „vom allgemeinen sozialen System abgrenzbares Subsystem mit Strukturen und Funktionen zur autoritativen Steuerung und Regulierung einer Gesellschaft“

 

Almonds Model des politischen Systems (1954): Strukturfunktionalismus

  • Struktur:
    1. Regelmäßige, beobachtbare (wahrnehmbare) Handlungsformen, bzw. Sätze von miteinander verbundenen Rollen
    2. Jede Struktur sei zweckrational darauf gerichtet, systemische Funktionen zu erfüllen um den Verfall zu vermeiden 
  • Funktion:
    1. Aufgaben und Leistungen, die von einer Struktur erbracht werden sollen

 

Funktionen politischer Systeme

 

  • Inputfunktionen:
    1. Interessenartikulation
    2. Interessenaggregation

 

  • Systemfunktionen (wichtig für das Systems):
    1. Politische Sozialisation
    2. Politische Rekrutierung
    3. Politische Kommunikation
  • Output Funktionen (Die drei Gewalten):
    1. Festlegung von Regeln (Legislative)
    2. Anwendung von Regeln (Exekutive)
    3. Überprüfung von Regeln (Judikative)
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Erläutern Sie zwei grundlegende Auswahlstrategien des Vergleichs politischer Systeme! Nennen Sie wesentliche Probleme, die sich bei solchen Vergleichen ergeben!

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TESTE DEIN WISSEN
  • (Einzel-)Fallstudien
    1. Intensive Untersuchung eines Falls oder mehrerer Fälle
  • Statistische/empirische Verfahren
    1. Suche nach Zusammenhängen in größeren Datenmengen
  • Fokussierter Vergleich
    1. Kleine Anzahl von Fällen werden nur in ganz speziellen Aspekten betrachtet
    2. Differenzmethode und Konkordanzmethode
      • Differenzmethode: Analyse ähnlicher Systeme nach Ungleichheiten
        • Most similiar cases different outcome design 
        • Methode: Analyse ähnlicher Systeme nach Ungleichheiten 
        • Ausschluss der hinreichenden Bedingung (verschiedenes Outcome, aber gleiche Kontextvariablen)

Fall                  uV                   aV

1                      ABCD               Y

2                      AbCD               Nicht-Y

                  ABCd               Y

4                      abCD               Nicht-Y

  • Konkordanzmetode: Analyse unterschiedlicher Systeme nach Gleichheiten
    • Most different cases similiar outcome design
    • Methode: Analyse unterschiedlicher Systeme nach Gleichheiten
    • Ausschluss der notwendigen Bedingung (gleiches Outcome, unterschiedliche Kontextvariablen)

Fall                  uV                   aV

1                      ABCD               Y

2                      aBcd                Y

3                      ABcd                Y

4                      aBCD               Y 

 

  • Small-N-Problem: Anzahl der untersuchten Fälle ist zu gering, um auf alle Fälle schließen zu können
  • Galtons Problem: Systeme sind nie unabhängig von ihrer Umwelt, sondern sie werden von ihr beeinflusst
  • Problem der funktionalen Äquivalenz: 
    1. Nur weil zwei Ämter oder Instanzen den gleichen Namen haben oder die gleiche formale Aufgabe kann man sie noch lange nicht gut vergleichen
    2. Beispiele:
      • deutscher Bundestag und chinesischer Volkskongress im Hinblick auf Fraktionsdisziplin (beides Parlamente)
      • Deutscher Bundespräsident und US-Präsident(beides Staatsoberhäupter)

 

 

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TESTE DEIN WISSEN

Definieren Sie das Konzept Policy-Stabilität!

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TESTE DEIN WISSEN

Policy – Stabilität: =keine Veränderung des status quo; Indikator wie schwer/einfach es ist, den Status Quo zu ändern/ ob dieser geändert wird

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Dimensionen umfassen RObert Dahls Polyarchie Skala?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

 

  • Paticipation (Partizipation)
    1. Chance der aktiven Einflussnahme auf politische Entscheidungen, z.B. Wahlrechtsindikator
  • Contestation (Wettbewerb)
    1. Chance der eigenständigen, gleichberechtigten Teilnahme an Wahlen, z.B. Teilnahme als Kandidat für Bundestagswahl
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TESTE DEIN WISSEN

Definieren Sie Föderalismus und grenzen Sie dieses Konzept von Dezentralisierung ab!

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TESTE DEIN WISSEN
  • Föderalismus:
    1. Territoriale Anordnung von Kompetenzen und Ressourcen 
    2. Neben Bundesinstitutionen existieren zusätzlichen regionale politische Institutionen 
    3. Föderalismus verfassungsmäßig abgesichert 
    4. Kompetenzen verteilen sich auf mindestens zwei Ebenen
    5. Territoriale Einheiten verfügen über alle wesentlichen Strukturmerkmale des Staates  
    6. Voneinander unabhängige demokratische Legitimation

-Entscheidungskompetenzen-

 

  • Dezentralisierung 
    1. Zuweisung von Handlungsbefugnissen von Bundesebene an regionale Einheiten, die auch wieder entzogen werden können 
    2. Autonomie zwischen den einzelnen Regionen (kann) schwanken
    3. Nicht unbedingt unabhängige demokratische Legitimation
    4. Gegensatz Zentralismus

-Implementationsressourcen-

 

Föderalismus/ Dezentralisierung :

• Zwei Kriterien:

1.Verfassungsrechtliche Strukturen? → Ja oder Nein

2. Dezentrale Politikgestaltung? → Ja oder Nein 

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Q:

Vergleichen Sie den klassischen Institutionalismus und den Neoinstitutionalismus als Ansätze der Vergleichenden PoWi!

A:

Unterschiede zwischen klassischem und Neoinstitutionalismus: 

• Der Neoinstitutionalismus ist wesentlich

komplexer

• Institutionalismus sehr grob (Tabelle Aristoteles 2x3 gegen 128 mögliche Kombinationen)

• Institutionalismus nur eine “ thick description

Q:

Erläutern Sie den Neoinstitutionalismus an einem Beispiel!

A:

 

Credo: Institutionsmatter! -> Institutionen nicht determinierend, prägen und strukturieren stattdessen Akteursverhalten -> Prägekraft entscheidend 


  • Reaktion auf „Institutionenblindheit“ von behavioristischen und soziologischen Konzepten 
  • Institutionen haben handlungsermöglichende und handlungsbeschränkende Wirkung im politischen Prozess 
  • Institutionen sind maßgebend für soziales und politisches Handeln 
  • Drei Varianten (vielleicht nur kurz drauf eingehen):
    • Rational-Choice-Institutionalismus
    • Historischer Institutionalismus
    • Strukturalistisch-kulturalistischer(soziologischer) Institutionalismus
  •  
  • Anknüpfung an klassischen Institutionalismus, doch dessen Ordnungsraster unterkomplex (Vergleiche Aristoteles Tabelle mit den vielen Unterschieden von politischen Systemen)
  • Baut auf den drei anderen Theorien auf und versucht, diese zu verbinden  
  • Beispiel für den Neoinstitutionalismus
    • Wenn die institutionellen Arrangements Einfluss auf das Handeln nehmen (Wie werden noch einige davon kennenlernen)
  •  
    • In VL genannt : Die grüne Wählerin in Deutschland oder im Vereinigten Königreich
    • Auch Beispiele zu den einzelnen Formen möglich
Q:

Was heißt Vergleichen in der Politikwissenschaft? Welche unterschiedlichen Vergleichsstrategien gibt es? Wie erfolgt jeweils die Fallauswahl?

A:
  • Vergleich ist sehr wichtig :
    1. Erklärung und Vorhersage
    2. Testen der Konzepte
    3. Kriterien zur Beschreibung des Einzelfalls finden

 

  • Der Vergleich als Quasi-Experiment
    1. Variation von X (unabhängiger Variable)
    2. WirkungaufY (abhängiger Variable)
    3. Quasi-Experimentell : in der Realität ist Experiment nicht ganz möglich. Wir versuchen so nah wie möglich an ein Experiment zu 

 

  • (Einzel-)Fallstudien
    1. Intensive Untersuchung eines Falls oder mehrerer Fälle
  • Statistische/empirische Verfahren
    1. Suche nach Zusammenhängen in größeren Datenmengen
  • Fokussierter Vergleich
    1. Kleine Anzahl von Fällen werden nur in ganz speziellen Aspekten betrachtet
    2. Differenzmethode und Konkordanzmethode
      • Differenzmethode: Analyse ähnlicher Systeme nach Ungleichheiten
        • Most similiar cases different outcome design 
        • Methode: Analyse ähnlicher Systeme nach Ungleichheiten 
        • Ausschluss der hinreichenden Bedingung (verschiedenes Outcome, aber gleiche Kontextvariablen)

Fall                  uV                   aV

1                      ABCD               Y

2                      AbCD               Nicht-Y

                  ABCd               Y

4                      abCD               Nicht-Y

  • Konkordanzmetode: Analyse unterschiedlicher Systeme nach Gleichheiten
    • Most different cases similiar outcome design
    • Methode: Analyse unterschiedlicher Systeme nach Gleichheiten
    • Ausschluss der notwendigen Bedingung (gleiches Outcome, unterschiedliche Kontextvariablen)

Fall                  uV                   aV

1                      ABCD               Y

2                      aBcd                Y

3                      ABcd                Y

4                      aBCD               Y

Q:

Skizzieren Sie in Grundzügen den systemtheoretischen Ansatz in der vergleichenden PoWi!

A:
  • Kritik am Institutionalismus
  • Verändertes Forschungsinteresse (Entstehung neuer Staaten, etablierte Demokratien kehren zu autoritären Systemen zurück, etc.)
  • Mitte des 20. Jahrhunderts: USA
    • Ableitung von der allgemeinen Systemtheorie
  • Politics Dimension (sozialer Kontext, politisches System)

Definitionen:

  • System:
    1.  eine Menge von Elementen, Objekten, Variablen, die in wechselseitigen Beziehungen stehen
    2. Offene Grenzen nach außen
  • Politisches System: „vom allgemeinen sozialen System abgrenzbares Subsystem mit Strukturen und Funktionen zur autoritativen Steuerung und Regulierung einer Gesellschaft“

 

Almonds Model des politischen Systems (1954): Strukturfunktionalismus

  • Struktur:
    1. Regelmäßige, beobachtbare (wahrnehmbare) Handlungsformen, bzw. Sätze von miteinander verbundenen Rollen
    2. Jede Struktur sei zweckrational darauf gerichtet, systemische Funktionen zu erfüllen um den Verfall zu vermeiden 
  • Funktion:
    1. Aufgaben und Leistungen, die von einer Struktur erbracht werden sollen

 

Funktionen politischer Systeme

 

  • Inputfunktionen:
    1. Interessenartikulation
    2. Interessenaggregation

 

  • Systemfunktionen (wichtig für das Systems):
    1. Politische Sozialisation
    2. Politische Rekrutierung
    3. Politische Kommunikation
  • Output Funktionen (Die drei Gewalten):
    1. Festlegung von Regeln (Legislative)
    2. Anwendung von Regeln (Exekutive)
    3. Überprüfung von Regeln (Judikative)
Q:

Erklären Sie die Elemente der Vetospieleranalyse!

A:
  • Vetospieler: Akteur, der Zustandekommen von Policiesverhindern kann
  • Vetopunkt: Punkt im politischen Prozess, an dem dieser blockiert werden kann
  • Idealpunkt: Policy, die Akteur umsetzen würden, wenn er ungehindert wäre
  • Status Quo: Aktuell gültige Policy
  • Winset ( Größe der „Gewinnmenge“)
    1. Menge der Policies, die von allen Vetospielern gegenüber SQ präferiert wird
      • Winset leer -> Policy-Stabilität
      • Winset nicht leer ->  Policy- Wandel
  • Core (Größe des Einstimmigkeitskerns)
    1. Menge der Policies, die zwischen den Idealpunkten der Vetospieler liegen
  • Absorptionsregel: Vetospieler mit Idealpolicies, die moderater sind als Idealpolicies anderer Vetospieler, diese dann irrelevant
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Q:

Worin unterscheiden sich parlamentarische und präsidentielle Demokratien?

A:

Parlamentarische und präsidentielle demokratie unterscheiden sich vor allem durch die Verknüpfung von Regierung und Parlament.

Nach W.Steffani ist das Recht des Parlaments (Legislative) die Regierung (Exekutive) aus politischen Gründen abzuberufen.

In parlamentarischen Demokratien ist diese Abberufung möglich, in präsidentiellen Systemen kann der Präsident als Chef der Exekutive nicht aus politischen Gründen abberufen werden.

 

Arendt Lijphart entwickelte eine 8-Felder-Matrix mit drei Unterscheidungskriterien.

1. Verhältnis Exekutive-Legislative (Exekutive durch Legislative abberufbar?)

2. Selektionsmodus der Exekutive (direkt gewählt oder nicht?)

3. Zahl der Exekutive bildenden Akteure (Exekutive eine Person ->Präsident, oder ein Kollektiv -> Regierung ?)

 

Von allen acht Feldern sind empirisch überwiegend zwei belegt: die der klassischen präsidentiellen und parlamentarischen Demokratie nach Steffani.

Q:

Nennen Sie wesentliche Probleme, die sich beim Vergleich ergeben!

A:
  • Small-N-Problem: Anzahl der untersuchten Fälle ist zu gering, um auf alle Fälle schließen zu können
  • Galtons Problem: Systeme sind nie unabhängig von ihrer Umwelt, sondern sie werden von ihr beeinflusst
  • Problem der funktionalen Äquivalenz: 
    1. Nur weil zwei Ämter oder Instanzen den gleichen Namen haben oder die gleiche formale Aufgabe kann man sie noch lange nicht gut vergleichen
    2. Beispiele:
      • deutscher Bundestag und chinesischer Volkskongress im Hinblick auf Fraktionsdisziplin (beides Parlamente)
      • Deutscher Bundespräsident und US-Präsident(beides Staatsoberhäupter)
Q:

Erläutern Sie den systemtheoretischen Ansatz in der vergleichenden PoWi!

A:
  • Kritik am Institutionalismus
  • Verändertes Forschungsinteresse (Entstehung neuer Staaten, etablierte Demokratien kehren zu autoritären Systemen zurück, etc.)
  • Mitte des 20. Jahrhunderts: USA
    • Ableitung von der allgemeinen Systemtheorie
  • Politics Dimension (sozialer Kontext, politisches System)

Definitionen:

  • System:
    1.  eine Menge von Elementen, Objekten, Variablen, die in wechselseitigen Beziehungen stehen
    2. Offene Grenzen nach außen
  • Politisches System: „vom allgemeinen sozialen System abgrenzbares Subsystem mit Strukturen und Funktionen zur autoritativen Steuerung und Regulierung einer Gesellschaft“

 

Almonds Model des politischen Systems (1954): Strukturfunktionalismus

  • Struktur:
    1. Regelmäßige, beobachtbare (wahrnehmbare) Handlungsformen, bzw. Sätze von miteinander verbundenen Rollen
    2. Jede Struktur sei zweckrational darauf gerichtet, systemische Funktionen zu erfüllen um den Verfall zu vermeiden 
  • Funktion:
    1. Aufgaben und Leistungen, die von einer Struktur erbracht werden sollen

 

Funktionen politischer Systeme

 

  • Inputfunktionen:
    1. Interessenartikulation
    2. Interessenaggregation

 

  • Systemfunktionen (wichtig für das Systems):
    1. Politische Sozialisation
    2. Politische Rekrutierung
    3. Politische Kommunikation
  • Output Funktionen (Die drei Gewalten):
    1. Festlegung von Regeln (Legislative)
    2. Anwendung von Regeln (Exekutive)
    3. Überprüfung von Regeln (Judikative)
Q:

Erläutern Sie zwei grundlegende Auswahlstrategien des Vergleichs politischer Systeme! Nennen Sie wesentliche Probleme, die sich bei solchen Vergleichen ergeben!

A:
  • (Einzel-)Fallstudien
    1. Intensive Untersuchung eines Falls oder mehrerer Fälle
  • Statistische/empirische Verfahren
    1. Suche nach Zusammenhängen in größeren Datenmengen
  • Fokussierter Vergleich
    1. Kleine Anzahl von Fällen werden nur in ganz speziellen Aspekten betrachtet
    2. Differenzmethode und Konkordanzmethode
      • Differenzmethode: Analyse ähnlicher Systeme nach Ungleichheiten
        • Most similiar cases different outcome design 
        • Methode: Analyse ähnlicher Systeme nach Ungleichheiten 
        • Ausschluss der hinreichenden Bedingung (verschiedenes Outcome, aber gleiche Kontextvariablen)

Fall                  uV                   aV

1                      ABCD               Y

2                      AbCD               Nicht-Y

                  ABCd               Y

4                      abCD               Nicht-Y

  • Konkordanzmetode: Analyse unterschiedlicher Systeme nach Gleichheiten
    • Most different cases similiar outcome design
    • Methode: Analyse unterschiedlicher Systeme nach Gleichheiten
    • Ausschluss der notwendigen Bedingung (gleiches Outcome, unterschiedliche Kontextvariablen)

Fall                  uV                   aV

1                      ABCD               Y

2                      aBcd                Y

3                      ABcd                Y

4                      aBCD               Y 

 

  • Small-N-Problem: Anzahl der untersuchten Fälle ist zu gering, um auf alle Fälle schließen zu können
  • Galtons Problem: Systeme sind nie unabhängig von ihrer Umwelt, sondern sie werden von ihr beeinflusst
  • Problem der funktionalen Äquivalenz: 
    1. Nur weil zwei Ämter oder Instanzen den gleichen Namen haben oder die gleiche formale Aufgabe kann man sie noch lange nicht gut vergleichen
    2. Beispiele:
      • deutscher Bundestag und chinesischer Volkskongress im Hinblick auf Fraktionsdisziplin (beides Parlamente)
      • Deutscher Bundespräsident und US-Präsident(beides Staatsoberhäupter)

 

 

Q:

Definieren Sie das Konzept Policy-Stabilität!

A:

Policy – Stabilität: =keine Veränderung des status quo; Indikator wie schwer/einfach es ist, den Status Quo zu ändern/ ob dieser geändert wird

Q:

Welche Dimensionen umfassen RObert Dahls Polyarchie Skala?

A:

 

  • Paticipation (Partizipation)
    1. Chance der aktiven Einflussnahme auf politische Entscheidungen, z.B. Wahlrechtsindikator
  • Contestation (Wettbewerb)
    1. Chance der eigenständigen, gleichberechtigten Teilnahme an Wahlen, z.B. Teilnahme als Kandidat für Bundestagswahl
Q:

Definieren Sie Föderalismus und grenzen Sie dieses Konzept von Dezentralisierung ab!

A:
  • Föderalismus:
    1. Territoriale Anordnung von Kompetenzen und Ressourcen 
    2. Neben Bundesinstitutionen existieren zusätzlichen regionale politische Institutionen 
    3. Föderalismus verfassungsmäßig abgesichert 
    4. Kompetenzen verteilen sich auf mindestens zwei Ebenen
    5. Territoriale Einheiten verfügen über alle wesentlichen Strukturmerkmale des Staates  
    6. Voneinander unabhängige demokratische Legitimation

-Entscheidungskompetenzen-

 

  • Dezentralisierung 
    1. Zuweisung von Handlungsbefugnissen von Bundesebene an regionale Einheiten, die auch wieder entzogen werden können 
    2. Autonomie zwischen den einzelnen Regionen (kann) schwanken
    3. Nicht unbedingt unabhängige demokratische Legitimation
    4. Gegensatz Zentralismus

-Implementationsressourcen-

 

Föderalismus/ Dezentralisierung :

• Zwei Kriterien:

1.Verfassungsrechtliche Strukturen? → Ja oder Nein

2. Dezentrale Politikgestaltung? → Ja oder Nein 

Politische Institutionen

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Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Politische Institutionen an der Universität zu Köln

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