Neuroanatomie at Universität Zu Köln | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Neuroanatomie an der Universität zu Köln

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TESTE DEIN WISSEN
Was sind 8 Prinzipien der Funktionsweise des Nervensystems?
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TESTE DEIN WISSEN
1. Input → Integration → Output 
2. Sensory & Motor Divisions
3. Gekreuzte Inputs & Outputs
4. Symmetrie & Asymmetrie 
5. Erregung & Hemmung 
6. Informationsverarbeitung auf multiplen Ebenen 
7. Serielle & Parallele Verarbeitung 
8. Funktionen sind lokalisiert und verteilt verortet
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TESTE DEIN WISSEN
(4) Wieso sind Symmetrie & Asymmetrie wichtige Funktionen des Nervensystems?
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TESTE DEIN WISSEN

• Hirnhemisphären erscheinen symmetrisch 

  • z.B. jeweils links und rechts ein Hippocampus, Amygdala, CGL, vis. Kortex etc. 


• integrative Funktionen erfordern allerdings ggf. funktionelle Asymmetrie (zur Integration)

  • z.B. motorische Kontrolle der Sprachproduktion → typischerweise links lateralisiert; Sprache muss einheitlich gesteuert werden (=zentralisierter Prozess, der nicht unabhängig voneinander i.d. jeweiligen Hemisphäre gesteuert wird)

  • z.B. Kontrolle der Navigation im Raum → typischerweise rechts lateralisiert

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TESTE DEIN WISSEN
(5) Wieso ist die Erregung & Hemmung eine wichtige Funktion des Nervensystems?
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TESTE DEIN WISSEN

• Verhalten erfordert Aktivierung best. Handlungen (Erregung/ Exzitation) & Inhibition anderer Handlungen


• Excitation/ Inhibition balance wichtig auf versch. Ebenen: 

    - exzitatorische vs. inhibitorische Effekte auf einzelne Neurone 

    - Regulation d. Balance zw. Sympathikus & Parasympathikus 

    - exzitatorische vs. inhibitorische Verbindungen zwischen Arealen 

    

 je nach Balance werden bestimmte Hinrareale hoch- oder runterreguliert

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TESTE DEIN WISSEN
(6) Warum ist die Informationsverarbeitung auf multiplen Ebenen eine wichtige Funktion des Nervensystems? 
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TESTE DEIN WISSEN

• verschiedene Hirnregionen (z.B. im Hirnstamm, Zwischenhirn, Kortex) sind mit ähnlichen sensorischen & motorischen Funktionen befasst 


• durch Evolution: zusätzliche höhere Areale dazugekommen, scheinbar ohne dass evolutionär älteren Strukturen ersetzt wurden 


→ auf multiplen Ebenen entlang Hierarchie ähnliche Strukturen mit ähnlichen Strukturen, dadurch dass auf „alten“ Strukturen durch Evolution „neue“ aufgebaut wurden

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TESTE DEIN WISSEN
(8) Warum ist es wichtig, dass im Nervensystem Funktionen lokalisiert & verteilt verortet sind? Was sind überhaupt Funktionen?
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine Funktion? 

• z.B. Sprache/ Gedächtnis 

→ verschiedene Aspekte dieser Funktionen sind verteilt repräsentiert im Gehirn 


fokale Läsionen (=räumliche sehr begrenzte Hirnschädigungen) können best. Aspekte der Sprachverarbeitung beeinträchtigen 

    - Sprachproduktion/-verständnis 

    - Lesen / Schreiben 


• häufig: fokale Läsionen → fokale Defizite/ Symptome

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TESTE DEIN WISSEN
Was ist das Ventrikelsystem, wo befindet es sich und welche Funktion hat es?
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TESTE DEIN WISSEN
Cerebrospinalflüssigkeit (CSF)

• protektiver Puffer zw. Knochen & Nervengewebe

• füllt Ventrikel 


Gehirn „schwimmt“ in CSF 

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TESTE DEIN WISSEN
Was sind die Hirnnerven? Was sind die wichtigsten Nerven?
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TESTE DEIN WISSEN

• sensorische und/ oder motorische Versorgung d. Kopf, Hals & Brustbereiches 


• wichtige Nerven z.B. II (Sehnerv), X (Vagusnerv)

    - Vagusnerv: s. ACh Experiment - Stimulation d.     Vagusnervs


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TESTE DEIN WISSEN
Was sind Leptin & Ghrelin? Wann werden sie ausgeschüttet und was passiert bei Produktionsstörung von Leptin?
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TESTE DEIN WISSEN
Leptin 
= Sättigungssignal 
  • gestörte Produktion bei Defekt am ob-Gen (ob=obesity)
  • wenn Fettzellen mit Truglyceriden gesättigt sind, wird Leptin in Blutkreislauf freigesetzt

Leptindefizit 
  • genetisch bedingt → stark gesteigerte Nahrungsaufname, Adipositas
  • Therapie mit Leptin sehr wirksam bei genetischem Defizit
  • bei Adipositas keine Therpie wirksam 
    • Leptin ist stark erhöht, da ausreichend Fett gespeichert ist → evtl. Leptinresistenz als Kompensation v. Überstimulation d. ZNS

Ghrelin
= Hungersignal
  • von spezialisierten Zellen im Magen i.d. Blutkreislauf freigesetzt → steigt, wenn Magen leer ist 
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TESTE DEIN WISSEN
Wie beeinfluss Ghrelin auch andere Transmittersysteme?
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TESTE DEIN WISSEN

• erhöhte Motivation zur Nahrungsaufnahme (hoher Ghrelinspiegel) wird evtl. auch über dopaminerge System reguliert 

• direkt: VTA Dopaminneurone haben Ghrelinrezeptoren 

• indirekt: Orexin-Neurone im lateralen Hypothalamus aktivieren u.A. VTA (Dopamin), aber auch Locus Coeruleus (Noadrenalin), Raphe-Kerne (Serotonin)

 Signale aus Peripherie verändern so Informationsverarbeitung aus verschieden Netzwerken

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TESTE DEIN WISSEN
Wie wird aggressives Verhalten im Hypothalamus reguliert?
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TESTE DEIN WISSEN
= hochautomatisierte Verhaltensprogramme 

2 Arten von Aggression 
(1) predatory aggression (Beutefang)
  • Stimulation im Bereich des lateralen Hypothalamus löst natürliches Jagdverhalten aus → LHyp reguliert z.B. durch Orexin Nahrungssuche 
(2)affective aggression (Aggression)
  • Stimulation des medialen Hypothalamus löst Aggression aus (z.B. Drohangriff zur Abwehr eines Feindes)

→ Experimente an Katzen 
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TESTE DEIN WISSEN
Aus welchen Hirnkompartimenten besteht das Telencephalon (Endhirn)?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Kortex (Isokortex/ Neokortex + Allokortex)
  • Basalganglien (Endhirnkerne)
  • Riechhirn 
  • zerebraler Kortex (Großhirnrinde)
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TESTE DEIN WISSEN
Welche verschiedenen Faserverbindungen gibt es? (weiße Substanz)? Welche Areale verbinden sie jeweils?
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TESTE DEIN WISSEN
= Axone

Projektionsfasern: Verbindungen zw. Kortex & subkortikalen Arealen (Kortex  Basalganglien, Thalamus,..), z.B. in periphere: Sehstrahlung; Hörstrahlung  Weiterleitung v. akustischer/ visueller Inform. ins Gehirn 


Kommissurenfasern: Verbindungen der Hirnhemisphären über das Corpus Callosum (Balken)


Assoziationsfasern: Verbindungen d. verschiedenen Kortexregionen innerhalb einer Hemisphäre, können sowohl kurze als auch sehr lange Strecken überwinden

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Q:
Was sind 8 Prinzipien der Funktionsweise des Nervensystems?
A:
1. Input → Integration → Output 
2. Sensory & Motor Divisions
3. Gekreuzte Inputs & Outputs
4. Symmetrie & Asymmetrie 
5. Erregung & Hemmung 
6. Informationsverarbeitung auf multiplen Ebenen 
7. Serielle & Parallele Verarbeitung 
8. Funktionen sind lokalisiert und verteilt verortet
Q:
(4) Wieso sind Symmetrie & Asymmetrie wichtige Funktionen des Nervensystems?
A:

• Hirnhemisphären erscheinen symmetrisch 

  • z.B. jeweils links und rechts ein Hippocampus, Amygdala, CGL, vis. Kortex etc. 


• integrative Funktionen erfordern allerdings ggf. funktionelle Asymmetrie (zur Integration)

  • z.B. motorische Kontrolle der Sprachproduktion → typischerweise links lateralisiert; Sprache muss einheitlich gesteuert werden (=zentralisierter Prozess, der nicht unabhängig voneinander i.d. jeweiligen Hemisphäre gesteuert wird)

  • z.B. Kontrolle der Navigation im Raum → typischerweise rechts lateralisiert

Q:
(5) Wieso ist die Erregung & Hemmung eine wichtige Funktion des Nervensystems?
A:

• Verhalten erfordert Aktivierung best. Handlungen (Erregung/ Exzitation) & Inhibition anderer Handlungen


• Excitation/ Inhibition balance wichtig auf versch. Ebenen: 

    - exzitatorische vs. inhibitorische Effekte auf einzelne Neurone 

    - Regulation d. Balance zw. Sympathikus & Parasympathikus 

    - exzitatorische vs. inhibitorische Verbindungen zwischen Arealen 

    

 je nach Balance werden bestimmte Hinrareale hoch- oder runterreguliert

Q:
(6) Warum ist die Informationsverarbeitung auf multiplen Ebenen eine wichtige Funktion des Nervensystems? 
A:

• verschiedene Hirnregionen (z.B. im Hirnstamm, Zwischenhirn, Kortex) sind mit ähnlichen sensorischen & motorischen Funktionen befasst 


• durch Evolution: zusätzliche höhere Areale dazugekommen, scheinbar ohne dass evolutionär älteren Strukturen ersetzt wurden 


→ auf multiplen Ebenen entlang Hierarchie ähnliche Strukturen mit ähnlichen Strukturen, dadurch dass auf „alten“ Strukturen durch Evolution „neue“ aufgebaut wurden

Q:
(8) Warum ist es wichtig, dass im Nervensystem Funktionen lokalisiert & verteilt verortet sind? Was sind überhaupt Funktionen?
A:

Was ist eine Funktion? 

• z.B. Sprache/ Gedächtnis 

→ verschiedene Aspekte dieser Funktionen sind verteilt repräsentiert im Gehirn 


fokale Läsionen (=räumliche sehr begrenzte Hirnschädigungen) können best. Aspekte der Sprachverarbeitung beeinträchtigen 

    - Sprachproduktion/-verständnis 

    - Lesen / Schreiben 


• häufig: fokale Läsionen → fokale Defizite/ Symptome

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Q:
Was ist das Ventrikelsystem, wo befindet es sich und welche Funktion hat es?
A:
Cerebrospinalflüssigkeit (CSF)

• protektiver Puffer zw. Knochen & Nervengewebe

• füllt Ventrikel 


Gehirn „schwimmt“ in CSF 

Q:
Was sind die Hirnnerven? Was sind die wichtigsten Nerven?
A:

• sensorische und/ oder motorische Versorgung d. Kopf, Hals & Brustbereiches 


• wichtige Nerven z.B. II (Sehnerv), X (Vagusnerv)

    - Vagusnerv: s. ACh Experiment - Stimulation d.     Vagusnervs


Q:
Was sind Leptin & Ghrelin? Wann werden sie ausgeschüttet und was passiert bei Produktionsstörung von Leptin?
A:
Leptin 
= Sättigungssignal 
  • gestörte Produktion bei Defekt am ob-Gen (ob=obesity)
  • wenn Fettzellen mit Truglyceriden gesättigt sind, wird Leptin in Blutkreislauf freigesetzt

Leptindefizit 
  • genetisch bedingt → stark gesteigerte Nahrungsaufname, Adipositas
  • Therapie mit Leptin sehr wirksam bei genetischem Defizit
  • bei Adipositas keine Therpie wirksam 
    • Leptin ist stark erhöht, da ausreichend Fett gespeichert ist → evtl. Leptinresistenz als Kompensation v. Überstimulation d. ZNS

Ghrelin
= Hungersignal
  • von spezialisierten Zellen im Magen i.d. Blutkreislauf freigesetzt → steigt, wenn Magen leer ist 
Q:
Wie beeinfluss Ghrelin auch andere Transmittersysteme?
A:

• erhöhte Motivation zur Nahrungsaufnahme (hoher Ghrelinspiegel) wird evtl. auch über dopaminerge System reguliert 

• direkt: VTA Dopaminneurone haben Ghrelinrezeptoren 

• indirekt: Orexin-Neurone im lateralen Hypothalamus aktivieren u.A. VTA (Dopamin), aber auch Locus Coeruleus (Noadrenalin), Raphe-Kerne (Serotonin)

 Signale aus Peripherie verändern so Informationsverarbeitung aus verschieden Netzwerken

Q:
Wie wird aggressives Verhalten im Hypothalamus reguliert?
A:
= hochautomatisierte Verhaltensprogramme 

2 Arten von Aggression 
(1) predatory aggression (Beutefang)
  • Stimulation im Bereich des lateralen Hypothalamus löst natürliches Jagdverhalten aus → LHyp reguliert z.B. durch Orexin Nahrungssuche 
(2)affective aggression (Aggression)
  • Stimulation des medialen Hypothalamus löst Aggression aus (z.B. Drohangriff zur Abwehr eines Feindes)

→ Experimente an Katzen 
Q:
Aus welchen Hirnkompartimenten besteht das Telencephalon (Endhirn)?
A:
  • Kortex (Isokortex/ Neokortex + Allokortex)
  • Basalganglien (Endhirnkerne)
  • Riechhirn 
  • zerebraler Kortex (Großhirnrinde)
Q:
Welche verschiedenen Faserverbindungen gibt es? (weiße Substanz)? Welche Areale verbinden sie jeweils?
A:
= Axone

Projektionsfasern: Verbindungen zw. Kortex & subkortikalen Arealen (Kortex  Basalganglien, Thalamus,..), z.B. in periphere: Sehstrahlung; Hörstrahlung  Weiterleitung v. akustischer/ visueller Inform. ins Gehirn 


Kommissurenfasern: Verbindungen der Hirnhemisphären über das Corpus Callosum (Balken)


Assoziationsfasern: Verbindungen d. verschiedenen Kortexregionen innerhalb einer Hemisphäre, können sowohl kurze als auch sehr lange Strecken überwinden

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