Klausurfragen at Universität Zu Köln | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Klausurfragen an der Universität zu Köln

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TESTE DEIN WISSEN

In welcher Weise ist die moderne Gesellschaft nach Schimank (1999) gegliedert? (3Punkte)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Modernisierung ist durch funktionale Differenzierung der Gesellschaft geprägt (Pluralität der Wertordnungen)
  • Funktionale Differenzierung der Gesellschaft in verschiedene Teilsysteme ist eine Differenzierung von "Wertsphären" oder "Wertordnungen"
    • Teilsysteme regiert durch Leitwert = Selbstreferentialität (Wirtschaft (Gewinnerzielung),Politik (Machtsteigerung), Wissenschaft (Wahrheitssuche), Journalismus ("newsworthiness"), Intimität (Liebe), Bildung (Wissensvermittlung), Kunst (das "Schöne") etc.)
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TESTE DEIN WISSEN

Man kann drei Formen der Partnerschaft unterscheiden.  Charakterisieren Sie diese Partnerschaftsformen im Hinblick auf Ihren Institutionalisierungsgrad.


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TESTE DEIN WISSEN

•Unterschiedlicher Institutionalisierungsgrad bei Paarbeziehungen (zunehmend von oben nach unten):

•LAT: Living apart together/bilokalePartnerschaft(getrennte Haushalte in einer Beziehung)

•Kohabitation: nichteheliche Lebensgemeinschaft (gemeinsamer Haushalt, also auch gemeinsames Wirtschaften)

  • Ehe:  Sozial oder von einer Rechtsordnung anerkannte gefestigte Verbindung zwischen Personen zur Lebensgemeinschaft

–Komplex von Normen, der diese spezifische Art von Paarbeziehungen regelt

– Paarbeziehung mit dem höchsten Institutionalisierungsgrad

– Wichtige Normen, die in unserer Gesellschaft gemeinsam die Institution der

Ehe ausmachen und sogar rechtlich geregelt sind:

(1) das Konsensprinzip

(2) die Monogamie

(3) die grundsätzliche Unauflöslichkeit

(4) die Verpflichtung zur Lebensgemeinschaft

(5) früher: Geschlechterverschiedenheit

Heiratsziffer sinkt, Heiratsalter steigt (lässt nicht auf weniger Paarbeziehungen schließen, lediglich anderer Institutionalisierungsgrad populärer: nichteheliche Lebensgemeinschaft (NEL))

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind "Lebensformen"? 


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TESTE DEIN WISSEN
  • "Lebensform“ als Grundbegriff für die Struktur der privaten sozialen Beziehungen von Individuen
  • Aspekt der sozialen Beziehungsstruktur einer Gesellschaft


  • Definition: „Der Begriff kennzeichnet einen sozialen Beziehungszusammenhang, der durch Muster der Organisation des alltäglichen Zusammenlebens repräsentiert wird. Diese Muster spezifizieren unter anderem den Institutionalisierungsgrad der Lebensgemeinschaft (ehelich oder nicht, im Haushalt zusammenlebend oder nicht), die Haushaltsform und die Generationenzusammensetzung des Haushalts. Je nach Verwendung können auch weitere Merkmale (etwa zur Erwerbsbeteiligung) aufgenommen werden.“
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TESTE DEIN WISSEN

Huinink und Schröder unterscheiden in Bezug auf die Arbeit von Hartmut Esser drei Dimensionen gesellschaftlicher Strukturen?

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TESTE DEIN WISSEN

Gesellschaftliche Strukturen: "Relativ stabile, sich in der Regel nur langsam verändernde Phänomene, die das MIteinander der Menschen in einer Gesellschaft regulieren  und ordnen und an denen sich die Menschen in ihrem Handeln orientieren"


  • Infrastruktur: Materielle und technologische Basis der Gesellschaft (Mittel und Ressourcen der Akteur*innen um ihre Ziele zu erreichen)
  • Institutionelle Struktur: Gesamtheit aller sozialer Institutionen (Normen und normative Einrichtungen), die gesellschaftlicher Struktur Dauerhaftigkeit verleihen.
  •  Sozialstruktur: einteilende Ordnung von Gesellschaften nach ihren sozialen Merkmalen
    • Soziale Beziehungsstruktur
    • Soziale Verteilungsstruktur
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TESTE DEIN WISSEN

Sie haben Umfragedaten aus dem Jahr 2018. Sie stellen fest, dass Befragte die 20 Jahre alt sind, seltener eine Parteipräferenz für die CDU haben als Befragte, die 60 Jahre alt sind. Skizzieren Sie zwei Interpretationen dieses Zusammenhangs. 

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TESTE DEIN WISSEN

Soziologische Ereignisse und somit auch demographische Ereignisse können aus zwei Zeitperspektiven betrachtet werden: Im Längs-oder Querschnittdesign

•Es ist nicht auseinanderzuhalten, ob bei diesem Phänomen ein Alters- oder Kohorteneffekt vorliegt

•Alterseffekt: 60-jährige haben aufgrund ihres Alters eine andere Parteipräferenz

•Kohorteneffekt: 60-jährige haben aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Generation/Kohorte eine andere Parteipräferenz

•Querschnitts-oder Periodenbetrachtung: Ereignisse (z.B. Geburten) werden in einem bestimmten Kalenderjahr („Periode“) gezählt

•Längsschnitt-oder Kohortenbetrachtung: Beobachtung von Ereignissen über mehrere Kalenderjahre hinweg innerhalb einer Geburtskohorte

•Kohorte = Bevölkerungsgruppe oder soziale Einheit, die ein bestimmtes Ereignis in demselben Zeitintervall erfahren

•Bilden sich durch individuelle (Geburt) oder historische Ereignisse (Mauerfall)

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine Familie?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Familie:

"Haushalte, in denen Erwachsene mit Kindern zusammenwohnen und wirtschaften und die Kinder zusätzlich sozialisiert werden." (Hradil"

keine einheitliche Definition von Familie, jedoch Abgrenzung zu anderen Lebensformen:

  • Generationendifferenzierung: Großeltern, Eltern, Kinder
  • Biologische - soziale Doppelnatur: Reproduktions- und Sozialisationsfunktion
  • Kooperations- und Solidaritätsverhältnis ("Familienkommunismus")
    • Gemeinsames Eigentum
    • jedes Mitglied nach Vermögen und Bedürfnissen
    • Geben und Nehmen (Kein Lohn, Keine Marktlogiken)
    • Einbindung aller Individuen mit ganzer Persönlichkeit
  • Egal wieviele Erwachsene, ob leibliche Kinder sind, oder ob die Eltern verheiratet sind
  • Keine Familie: Kinderlose (Ehe)paare
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine Bevölkerungsfortschreibung?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Bevölkerungsstand wird auf Basis einer Volkszählung oder eines Zensus fortgeschrieben (Aktuell: Zensus 2011)
  • Auf Grundlage dieser Ausgangsbestände werden jährlich die Geburten und Zuzüge addiert, die Sterbefälle und Fortzüge subtrahiert (=Demographische Grundgleichung)


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TESTE DEIN WISSEN

Wie und warum unterscheidet sich die Lebenserwartung der Männer von jener der Frauen?


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TESTE DEIN WISSEN
  • Lebenserwartung in Dtl. bei Geburt (2019): Männer: 78,6 Jahre, Frauen: 83,4 Jahre
  • Männer global geringere Lebenserwartung als Frauen: Andere gesellschaftliche Normen und Erwartungen sowie Lebensstil 

–Ihnen wird ein anderes Gesundheitsbewusstsein zugeschrieben

–Geringere Belastung/Risiken am Arbeitsplatz

–seltener Unfälle mit Todesfolge, Opfer von Mord & Todschlag

–Hormonelle und genetische Faktoren

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Bevölkerungsvorausberechnung?

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TESTE DEIN WISSEN
  • potenzielle Entwicklung unter bestimmten Annahmen (führen zu verschiedenen Szenarien/Varianten)
  • Unterliegt Unsicherheiten
  • Ungenauigkeit der Bevölkerungsfortschreibung (Wird mit jährlicher Entfernung zum Zensus ungenauer)
  • unerwartet auftretende historische Ereignisse (Pandemie, Krieg etc.)
  • starke Schwankungen durch Zu- und Abwanderung

dennoch politisches Gewicht z.B. bezüglich Migrations- oder Sozialpolitik 

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TESTE DEIN WISSEN

Und welche Formen der gesellschaftlichen Integration unterscheidet Schimank (1999)? (3 Punkte)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Integration = Zusammenhalt gesellschaftlicher Subsysteme (z.B. auf Makroebene: das Wirtschaftssystem, Rechtssystem usw.)
    • Sozialintegration: Integration der einzelnen Gesellschaftsmitglieder
    • Systemintegration: Zusammenhalt der Teilsysteme
      • Intersystemische Strukturen: Wechselseitiger Leistungsaustausch zwischen Teilsystemen
      • Wertkonsens, der Teilsysteme übergreift, z.B. Religion; Grundwerte, Generalisierung der Werte
      • Politische Gesellschaftssteuerung, z.B. Moderation von interorganisatorischen Verhandlungen zwischen gesellschaftlichen Teilsystemen
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TESTE DEIN WISSEN

Huinink/Schröder (2019) betrachten den Wandel der Lebensformen in Deutschland. Sie unterscheiden zwei Phasen der Veränderung. Wann beginnt etwa die zweite Phase (2 Punkte)? Nennen Sie vier markante Entwicklungen, die in der zweiten Phase eingesetzt haben (pro Nennung 1 Punkt)


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TESTE DEIN WISSEN

•1. Phase -Neuzeit bis Mitte 20. Jahrhundert

•2. Phase ab 1960er Jahre:

  • Modell der bürgerlichen Familie verliert an Bedeutung (Deinstitutionalisierung)
  • Abkopplung von Sexualität und Ehe
  • Abkopplung von Elternschaft und Ehe
  • Zunahme nichtehelicher Partnerschaften (NEL) und Einpersonenhaushalte/Rückgang Eheschließungen
  • Destabilisierung von Paarbeziehungen und Ehe
  • Anstieg des Heiratsalters und Alters bei Familiengründung
  • Rückgang traditioneller Geschlechterrollendifferenzierung
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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter "Bildungsexpansion"? 


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TESTE DEIN WISSEN

•„Darunter kann man die Steigerung des aus öffentlichen und privaten Mitteln finanzierten Angebots von Positionen im Bildungssystem einerseits und der Nachfrage nach diesen Positionen von Familien, Kindern und Jugendlichen andererseits verstehen“ (Rössel 2009: 182).

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Klausurfragen Kurs an der Universität zu Köln - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

In welcher Weise ist die moderne Gesellschaft nach Schimank (1999) gegliedert? (3Punkte)

A:
  • Modernisierung ist durch funktionale Differenzierung der Gesellschaft geprägt (Pluralität der Wertordnungen)
  • Funktionale Differenzierung der Gesellschaft in verschiedene Teilsysteme ist eine Differenzierung von "Wertsphären" oder "Wertordnungen"
    • Teilsysteme regiert durch Leitwert = Selbstreferentialität (Wirtschaft (Gewinnerzielung),Politik (Machtsteigerung), Wissenschaft (Wahrheitssuche), Journalismus ("newsworthiness"), Intimität (Liebe), Bildung (Wissensvermittlung), Kunst (das "Schöne") etc.)
Q:

Man kann drei Formen der Partnerschaft unterscheiden.  Charakterisieren Sie diese Partnerschaftsformen im Hinblick auf Ihren Institutionalisierungsgrad.


A:

•Unterschiedlicher Institutionalisierungsgrad bei Paarbeziehungen (zunehmend von oben nach unten):

•LAT: Living apart together/bilokalePartnerschaft(getrennte Haushalte in einer Beziehung)

•Kohabitation: nichteheliche Lebensgemeinschaft (gemeinsamer Haushalt, also auch gemeinsames Wirtschaften)

  • Ehe:  Sozial oder von einer Rechtsordnung anerkannte gefestigte Verbindung zwischen Personen zur Lebensgemeinschaft

–Komplex von Normen, der diese spezifische Art von Paarbeziehungen regelt

– Paarbeziehung mit dem höchsten Institutionalisierungsgrad

– Wichtige Normen, die in unserer Gesellschaft gemeinsam die Institution der

Ehe ausmachen und sogar rechtlich geregelt sind:

(1) das Konsensprinzip

(2) die Monogamie

(3) die grundsätzliche Unauflöslichkeit

(4) die Verpflichtung zur Lebensgemeinschaft

(5) früher: Geschlechterverschiedenheit

Heiratsziffer sinkt, Heiratsalter steigt (lässt nicht auf weniger Paarbeziehungen schließen, lediglich anderer Institutionalisierungsgrad populärer: nichteheliche Lebensgemeinschaft (NEL))

Q:

Was sind "Lebensformen"? 


A:
  • "Lebensform“ als Grundbegriff für die Struktur der privaten sozialen Beziehungen von Individuen
  • Aspekt der sozialen Beziehungsstruktur einer Gesellschaft


  • Definition: „Der Begriff kennzeichnet einen sozialen Beziehungszusammenhang, der durch Muster der Organisation des alltäglichen Zusammenlebens repräsentiert wird. Diese Muster spezifizieren unter anderem den Institutionalisierungsgrad der Lebensgemeinschaft (ehelich oder nicht, im Haushalt zusammenlebend oder nicht), die Haushaltsform und die Generationenzusammensetzung des Haushalts. Je nach Verwendung können auch weitere Merkmale (etwa zur Erwerbsbeteiligung) aufgenommen werden.“
Q:

Huinink und Schröder unterscheiden in Bezug auf die Arbeit von Hartmut Esser drei Dimensionen gesellschaftlicher Strukturen?

A:

Gesellschaftliche Strukturen: "Relativ stabile, sich in der Regel nur langsam verändernde Phänomene, die das MIteinander der Menschen in einer Gesellschaft regulieren  und ordnen und an denen sich die Menschen in ihrem Handeln orientieren"


  • Infrastruktur: Materielle und technologische Basis der Gesellschaft (Mittel und Ressourcen der Akteur*innen um ihre Ziele zu erreichen)
  • Institutionelle Struktur: Gesamtheit aller sozialer Institutionen (Normen und normative Einrichtungen), die gesellschaftlicher Struktur Dauerhaftigkeit verleihen.
  •  Sozialstruktur: einteilende Ordnung von Gesellschaften nach ihren sozialen Merkmalen
    • Soziale Beziehungsstruktur
    • Soziale Verteilungsstruktur
Q:

Sie haben Umfragedaten aus dem Jahr 2018. Sie stellen fest, dass Befragte die 20 Jahre alt sind, seltener eine Parteipräferenz für die CDU haben als Befragte, die 60 Jahre alt sind. Skizzieren Sie zwei Interpretationen dieses Zusammenhangs. 

A:

Soziologische Ereignisse und somit auch demographische Ereignisse können aus zwei Zeitperspektiven betrachtet werden: Im Längs-oder Querschnittdesign

•Es ist nicht auseinanderzuhalten, ob bei diesem Phänomen ein Alters- oder Kohorteneffekt vorliegt

•Alterseffekt: 60-jährige haben aufgrund ihres Alters eine andere Parteipräferenz

•Kohorteneffekt: 60-jährige haben aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Generation/Kohorte eine andere Parteipräferenz

•Querschnitts-oder Periodenbetrachtung: Ereignisse (z.B. Geburten) werden in einem bestimmten Kalenderjahr („Periode“) gezählt

•Längsschnitt-oder Kohortenbetrachtung: Beobachtung von Ereignissen über mehrere Kalenderjahre hinweg innerhalb einer Geburtskohorte

•Kohorte = Bevölkerungsgruppe oder soziale Einheit, die ein bestimmtes Ereignis in demselben Zeitintervall erfahren

•Bilden sich durch individuelle (Geburt) oder historische Ereignisse (Mauerfall)

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Q:

Was ist eine Familie?

A:
  • Familie:

"Haushalte, in denen Erwachsene mit Kindern zusammenwohnen und wirtschaften und die Kinder zusätzlich sozialisiert werden." (Hradil"

keine einheitliche Definition von Familie, jedoch Abgrenzung zu anderen Lebensformen:

  • Generationendifferenzierung: Großeltern, Eltern, Kinder
  • Biologische - soziale Doppelnatur: Reproduktions- und Sozialisationsfunktion
  • Kooperations- und Solidaritätsverhältnis ("Familienkommunismus")
    • Gemeinsames Eigentum
    • jedes Mitglied nach Vermögen und Bedürfnissen
    • Geben und Nehmen (Kein Lohn, Keine Marktlogiken)
    • Einbindung aller Individuen mit ganzer Persönlichkeit
  • Egal wieviele Erwachsene, ob leibliche Kinder sind, oder ob die Eltern verheiratet sind
  • Keine Familie: Kinderlose (Ehe)paare
Q:

Was ist eine Bevölkerungsfortschreibung?

A:
  • Bevölkerungsstand wird auf Basis einer Volkszählung oder eines Zensus fortgeschrieben (Aktuell: Zensus 2011)
  • Auf Grundlage dieser Ausgangsbestände werden jährlich die Geburten und Zuzüge addiert, die Sterbefälle und Fortzüge subtrahiert (=Demographische Grundgleichung)


Q:

Wie und warum unterscheidet sich die Lebenserwartung der Männer von jener der Frauen?


A:
  • Lebenserwartung in Dtl. bei Geburt (2019): Männer: 78,6 Jahre, Frauen: 83,4 Jahre
  • Männer global geringere Lebenserwartung als Frauen: Andere gesellschaftliche Normen und Erwartungen sowie Lebensstil 

–Ihnen wird ein anderes Gesundheitsbewusstsein zugeschrieben

–Geringere Belastung/Risiken am Arbeitsplatz

–seltener Unfälle mit Todesfolge, Opfer von Mord & Todschlag

–Hormonelle und genetische Faktoren

Q:

Was ist die Bevölkerungsvorausberechnung?

A:
  • potenzielle Entwicklung unter bestimmten Annahmen (führen zu verschiedenen Szenarien/Varianten)
  • Unterliegt Unsicherheiten
  • Ungenauigkeit der Bevölkerungsfortschreibung (Wird mit jährlicher Entfernung zum Zensus ungenauer)
  • unerwartet auftretende historische Ereignisse (Pandemie, Krieg etc.)
  • starke Schwankungen durch Zu- und Abwanderung

dennoch politisches Gewicht z.B. bezüglich Migrations- oder Sozialpolitik 

Q:

Und welche Formen der gesellschaftlichen Integration unterscheidet Schimank (1999)? (3 Punkte)

A:
  • Integration = Zusammenhalt gesellschaftlicher Subsysteme (z.B. auf Makroebene: das Wirtschaftssystem, Rechtssystem usw.)
    • Sozialintegration: Integration der einzelnen Gesellschaftsmitglieder
    • Systemintegration: Zusammenhalt der Teilsysteme
      • Intersystemische Strukturen: Wechselseitiger Leistungsaustausch zwischen Teilsystemen
      • Wertkonsens, der Teilsysteme übergreift, z.B. Religion; Grundwerte, Generalisierung der Werte
      • Politische Gesellschaftssteuerung, z.B. Moderation von interorganisatorischen Verhandlungen zwischen gesellschaftlichen Teilsystemen
Q:

Huinink/Schröder (2019) betrachten den Wandel der Lebensformen in Deutschland. Sie unterscheiden zwei Phasen der Veränderung. Wann beginnt etwa die zweite Phase (2 Punkte)? Nennen Sie vier markante Entwicklungen, die in der zweiten Phase eingesetzt haben (pro Nennung 1 Punkt)


A:

•1. Phase -Neuzeit bis Mitte 20. Jahrhundert

•2. Phase ab 1960er Jahre:

  • Modell der bürgerlichen Familie verliert an Bedeutung (Deinstitutionalisierung)
  • Abkopplung von Sexualität und Ehe
  • Abkopplung von Elternschaft und Ehe
  • Zunahme nichtehelicher Partnerschaften (NEL) und Einpersonenhaushalte/Rückgang Eheschließungen
  • Destabilisierung von Paarbeziehungen und Ehe
  • Anstieg des Heiratsalters und Alters bei Familiengründung
  • Rückgang traditioneller Geschlechterrollendifferenzierung
Q:

Was versteht man unter "Bildungsexpansion"? 


A:

•„Darunter kann man die Steigerung des aus öffentlichen und privaten Mitteln finanzierten Angebots von Positionen im Bildungssystem einerseits und der Nachfrage nach diesen Positionen von Familien, Kindern und Jugendlichen andererseits verstehen“ (Rössel 2009: 182).

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