Kapitel 9-Psychische Störungen at Universität Zu Köln | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Kapitel 9-Psychische Störungen an der Universität zu Köln

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TESTE DEIN WISSEN

Angst- und Zwangsstörungen


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TESTE DEIN WISSEN
  • Phobien 
    • können sich auf die unterschiedlichsten angstauslösenden Stimuli beziehen
    • häufig: Angst vor Orten, an denen eine Flucht schwierig wäre, Angst vorm Fliegen und vor bestimmten Tieren
    • soziale Phobien: Angst vor soz. Situationen (besonders Prüfungen und öffentliche Reden)
    • können Lebensmöglichkeiten dramatisch einschränken 
  • generalisierte Angststörungen
    • diffuse Angst "vor allem und jedem"
    • anhaltende Gefühle von Anspannung und Sorge 
    • körperliche Symptome wie schmerzhaften Muskelverspannungen oder vegetativer Übererregbarkeit
  • Zwangsstörung
    • spezifische Ängste sollen durch ritualisierte Handlungen gedämpft werden (Bsp: Waschzwang)
    • Häufig wird Unangemessenheit solcher Verhaltensweisen anerkannt, trotzdem führt es zu massiver Unruhe und teilweise Panik, wenn die Zwangshandlung unterdrückt werden soll
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TESTE DEIN WISSEN

Beliebigkeit von Grenzwerten

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TESTE DEIN WISSEN
  • Problem bei der Einschätzung von Prävalenzen psychischer Störungen liegt darin, dass diese oftmals nicht kategorial, sondern kontinuierlich definiert sind
  • Festlegung eines Grenzwerts ist in gewissem Sinne immer beliebig
  • Grenzwerte haben jedoch sowohl einen erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse epidemiologischer Untersuchungen als auch auf die Diagnose einzelner Patienten
  • Werden Grenzwerte zu niedrig angesetzt, kommt es zu einer Inflationierung psychischer Störungen
  • werden sie zu hoch angesetzt, führt dies dazu, dass tatsächlich vorhandene Störungen nicht als solche identifiziert werden
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TESTE DEIN WISSEN

Psychotische Störungen


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TESTE DEIN WISSEN
  • extrem verzerrte Wahrnehmung der Realität (Halluzinationen, Wahn)
  • Halluzinationen: Sinneswahrnehmungen, die sich auf sensorische Stimuli beziehen, welche objektiv nicht vorhanden sind 
  • Wahn: Menschen gelangen zu einer extremen Theorie über sich selbst und ihre Umwelt, die mit der objektiven Umwelt nicht überein stimmt (Bsp: Verfolgungswahn)
  • sozialer Rückzug
  • Sprachverarmung
  • reduziertes Sprechtempo 
  • allgemeine Antriebsarmut 
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psychische Störungen 


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TESTE DEIN WISSEN
  • psychische Störungen gehen mit subjektivem Leiden und/oder mit Beeinträchtigungen im sozialen und kognitiven Funktionieren der Betroffenen einher 
  • ABER:  ausschließliche Orientierung am subjektiven Leid der Betroffenen ist nicht zielführend, da einige Störungen von den Betroffenen nicht als solche empfunden werden 
  • Klassifikation nach dem „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders“ (DSM) der American Psychiatric Association und der ICD, der „International Classification of
    Diseases“
    • bewusster Verzicht auf auf Annahmen über die Ursachen bzw. mögliche Therapien, um Störungsbilder jenseits von theoretischen und therapeutischen "Schulen" zu klassifizieren 
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TESTE DEIN WISSEN

Erklärungen psychischer Störungen

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  1. Psychodynamische Theorien
    • psychische Störungen v. A. eine Folge unbewusster Wünsche und Triebe mit Ursache in verdrängten Konflikten aus der Kindheit
  2. Lerntheoretische Perspektive
    • psychische Störungen als Produkt dysfunktionaler Lernprozesse (Bsp: Phobien als Abfolge von Prozessen zunächst klassischer und anschließend operabler Konditionierung -> Angst vor bellendem Hund, der dann nicht beißt)
  3. Kognitive Perspektive
    • emotionale Probleme sind immer das Produkt vorgelagerter Interpretationen bestimmter Ereignisse (kognitive Triade) (Bsp. Positive Ereignissewerden als Zufälle und Ausnahmen interpretiert, negative Ereignisse als Bestätigung einer durchgehend negativen Weltsicht)
  4. medizinisch-physiologische Perspektive
    • psychische Störung als Folge physischer (z. B. hormoneller oder neurologischer) Defizite, die teilweise genetisch bedingt sind 
    • verhaltensgenetische Studien zeigen hohe Heritabilitäten (Erblichkeitsanteile) psychischer Störungen  
    • subjektives Erleben demnach nur ein Symptom und nicht die Ursache 
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TESTE DEIN WISSEN

Diathese-Stress-Modell



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TESTE DEIN WISSEN
  • Menschen unterscheiden sich in ihrer Vulnerabilität (Anfälligkeit) für psychische Störungen durch genetische Faktoren davon hängen die Ressourcen ab, die einer Person zur Verfügung stehen, um mit kritischen Lebensereignissen konstruktiv umzugehen
  • wird nur dann eine manifeste Störung, wenn es zu belastenden biographischen Ereignissen kommt
  • Ist eine Störung zum ersten Mal aufgetreten sinkt auch nach Abklingen der Symptome zumeist die Schwelle für ein erneutes Auftreten -> Gefahr einer Chronifizierung 
  • als Rahmen zur Integration unterschiedlicher Perspektiven und empirischer Befunde sehr wertvoll -> kann Komorbiditätsraten erklären
  • kann nicht gut erklären, warum es jeweils zur Ausprägung ganz
    spezifischer Störungsbilder kommt
  • die relativen Erklärungsanteile der verschiedenen Faktoren unterscheiden sich deutlich zwischen den verschiedenen Störungsmustern
  • Therapie: Kombination aus medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung besser als eine Beschränkung auf eine der beiden Therapieformen
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Soziodemographische Merkmale und psychische
Störungen

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  • verheiratete Menschen seltener betroffen als nicht verheiratete Menschen
  • Berufstätige sind seltener betroffen als Rentner und Arbeitslose 
  • hohe Bildung und hohes Einkommen senken die Wahrscheinlichkeit psychischer Störungen
  • Menschen die in Kleinstädten oder auf dem Land leben sind seltener betroffen als Menschen die in Großstädten leben 
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Suizid

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TESTE DEIN WISSEN
  • 10.000 Menschen jährlich in Deutschland 
  • selten ein spontaner oder impulsiver Entschluss, bei der Mehrzahl aller Suizide gab es zuvor deutliche Hinweise auf eine psychiatrische Diagnose (häufig: Depressionen, bipolare Störungen, Suchtmittelabhängigkeiten und Schizophrenie)
  • Versuch bei Frauen häufiger, bei Männern häufiger erfolgreich 

-> härtere und zielgerichtetere Maßnahmen bei Männern

-> Suizidversuch bei Frauen häufiger ein Hilferuf

  • "Werther-Effekt" Suizide prominenter Persönlichkeiten, über die in den Medien viel berichtet wird, führen zu einem Anstieg der Suizidraten
  • "Papageno-Effekt": Wird in den Massenmedien darüber berichtet, wie Prominente Lebenskrisen erfolgreich überwinden, so senkt dies die Anzahl von Suiziden
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TESTE DEIN WISSEN

Gemeinsamkeiten psychischer Störungen


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  • ca. drei Viertel aller psychischen Störungen erstmalig im Jugend- bzw. jungem Erwachsenenalter
  • werden von Betroffenen oft als "etwas Fremdes" wahrgenommen
  • mangelnde Einsicht in die Auswirkungen des eigenen Störungsbildes auf das eigene Leben bzw. die Umwelt („False Consensus Effect“: Überschätzung der Häufigkeit der eigenen Störung)
  • Menschen mit psychischen Störungen leiden:
    sind „erschütterbar“ und ihnen fehlt oftmals die Selbststeuerungsfähigkeit, um einen konstruktiven Umgang mit ihren Problemen zu finden
  • dysfunktionale Konstruktionen von Wirklichkeit: Kognitive Triade: Betroffene denken, dass
    1. sie selbst wertlos sind („ich bin dick und hässlich“)
    2. ihre soziale Umwelt dies genauso sieht („wer soll mich schon nehmen?“) 
    3. dass sich daran auch nichts ändern wird („ich werde immer dicker und unattraktiver“)
  • Es kommt zu Regressionen: Rückfälle in frühere, eigentlich schon überwundene kindliche Entwicklungsstufen (oft Umgangsweisen die in früheren Lebensphasen adaptiv waren)
  • Belastung für die Anbgehörigen
    • Unverständnis, Ablehnung
    • falsche Vorstellungen über das Wesen einer vorliegenden Störung 
    • Sekundäre Krankheitsgewinne:
    • Rücksichtnahme, emotionale Zuwendung oder auch akzeptiertes Nichtarbeiten; von Angehörigen teilweise freiwillig gewährt, teilweise aber auch erpresst
  • Arbeitslosigkeit, finanzielle Problemen & Überschuldung
  • können als Selbstkontrollproblem aufgefasst werden (Ausleben führt zu kurzfristiger Verminderung aber langfristiger Verstärkung des subj. Leids)
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Paranoia

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TESTE DEIN WISSEN

Die Vorstellung, von seinen Mitmenschen verfolgt und bedroht zu werden

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TESTE DEIN WISSEN

Komorbiditäten


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TESTE DEIN WISSEN
  • in vielen Fällen gleichzeitig mehrere Störungen 
    • Über die Hälfte aller Menschen mit einer psychischen Störung leidet querschnittlich an noch mindestens einer weiteren Störung
    • Längsschnittlich sind die Komorbiditätsraten noch deutlich höher




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Abhängigkeitsstörungen

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TESTE DEIN WISSEN
  • zwanghaftes Verlangen danach, eine bestimmte Substanz zu konsumieren (z. B. Kokain, Heroin,
    LSD, Exstacy, Marihuana, Nikotin, Alkohol oder Kaffee) 
    oder ein bestimmtes Verhalten auszuführen (z. B. ins Spielcasino zu gehen)
  • Zwanghaft: eine Person ist nicht in der Lage, ein Verhalten zu unterdrücken obwohl sie dies eigentlich will und sich der schädlichen Wirkung ihres süchtigen Verhaltens bewusst ist
  • Entzugssymptome wenn der Süchtige sein Verlangen kurzzeitig unterdrückt
  • fortwährende Erhöhung der Dosis
  • soziale Konflikte (z. B. Eheprobleme oder der Verlust des Arbeitsplatzes)
  • körperliche Beeinträchtigung bei substanzgebundenen Abhängigkeiten
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Kapitel 9-Psychische Störungen Kurs an der Universität zu Köln - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Angst- und Zwangsstörungen


A:
  • Phobien 
    • können sich auf die unterschiedlichsten angstauslösenden Stimuli beziehen
    • häufig: Angst vor Orten, an denen eine Flucht schwierig wäre, Angst vorm Fliegen und vor bestimmten Tieren
    • soziale Phobien: Angst vor soz. Situationen (besonders Prüfungen und öffentliche Reden)
    • können Lebensmöglichkeiten dramatisch einschränken 
  • generalisierte Angststörungen
    • diffuse Angst "vor allem und jedem"
    • anhaltende Gefühle von Anspannung und Sorge 
    • körperliche Symptome wie schmerzhaften Muskelverspannungen oder vegetativer Übererregbarkeit
  • Zwangsstörung
    • spezifische Ängste sollen durch ritualisierte Handlungen gedämpft werden (Bsp: Waschzwang)
    • Häufig wird Unangemessenheit solcher Verhaltensweisen anerkannt, trotzdem führt es zu massiver Unruhe und teilweise Panik, wenn die Zwangshandlung unterdrückt werden soll
Q:

Beliebigkeit von Grenzwerten

A:
  • Problem bei der Einschätzung von Prävalenzen psychischer Störungen liegt darin, dass diese oftmals nicht kategorial, sondern kontinuierlich definiert sind
  • Festlegung eines Grenzwerts ist in gewissem Sinne immer beliebig
  • Grenzwerte haben jedoch sowohl einen erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse epidemiologischer Untersuchungen als auch auf die Diagnose einzelner Patienten
  • Werden Grenzwerte zu niedrig angesetzt, kommt es zu einer Inflationierung psychischer Störungen
  • werden sie zu hoch angesetzt, führt dies dazu, dass tatsächlich vorhandene Störungen nicht als solche identifiziert werden
Q:

Psychotische Störungen


A:
  • extrem verzerrte Wahrnehmung der Realität (Halluzinationen, Wahn)
  • Halluzinationen: Sinneswahrnehmungen, die sich auf sensorische Stimuli beziehen, welche objektiv nicht vorhanden sind 
  • Wahn: Menschen gelangen zu einer extremen Theorie über sich selbst und ihre Umwelt, die mit der objektiven Umwelt nicht überein stimmt (Bsp: Verfolgungswahn)
  • sozialer Rückzug
  • Sprachverarmung
  • reduziertes Sprechtempo 
  • allgemeine Antriebsarmut 
Q:

psychische Störungen 


A:
  • psychische Störungen gehen mit subjektivem Leiden und/oder mit Beeinträchtigungen im sozialen und kognitiven Funktionieren der Betroffenen einher 
  • ABER:  ausschließliche Orientierung am subjektiven Leid der Betroffenen ist nicht zielführend, da einige Störungen von den Betroffenen nicht als solche empfunden werden 
  • Klassifikation nach dem „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders“ (DSM) der American Psychiatric Association und der ICD, der „International Classification of
    Diseases“
    • bewusster Verzicht auf auf Annahmen über die Ursachen bzw. mögliche Therapien, um Störungsbilder jenseits von theoretischen und therapeutischen "Schulen" zu klassifizieren 
Q:

Erklärungen psychischer Störungen

A:
  1. Psychodynamische Theorien
    • psychische Störungen v. A. eine Folge unbewusster Wünsche und Triebe mit Ursache in verdrängten Konflikten aus der Kindheit
  2. Lerntheoretische Perspektive
    • psychische Störungen als Produkt dysfunktionaler Lernprozesse (Bsp: Phobien als Abfolge von Prozessen zunächst klassischer und anschließend operabler Konditionierung -> Angst vor bellendem Hund, der dann nicht beißt)
  3. Kognitive Perspektive
    • emotionale Probleme sind immer das Produkt vorgelagerter Interpretationen bestimmter Ereignisse (kognitive Triade) (Bsp. Positive Ereignissewerden als Zufälle und Ausnahmen interpretiert, negative Ereignisse als Bestätigung einer durchgehend negativen Weltsicht)
  4. medizinisch-physiologische Perspektive
    • psychische Störung als Folge physischer (z. B. hormoneller oder neurologischer) Defizite, die teilweise genetisch bedingt sind 
    • verhaltensgenetische Studien zeigen hohe Heritabilitäten (Erblichkeitsanteile) psychischer Störungen  
    • subjektives Erleben demnach nur ein Symptom und nicht die Ursache 
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Q:

Diathese-Stress-Modell



A:
  • Menschen unterscheiden sich in ihrer Vulnerabilität (Anfälligkeit) für psychische Störungen durch genetische Faktoren davon hängen die Ressourcen ab, die einer Person zur Verfügung stehen, um mit kritischen Lebensereignissen konstruktiv umzugehen
  • wird nur dann eine manifeste Störung, wenn es zu belastenden biographischen Ereignissen kommt
  • Ist eine Störung zum ersten Mal aufgetreten sinkt auch nach Abklingen der Symptome zumeist die Schwelle für ein erneutes Auftreten -> Gefahr einer Chronifizierung 
  • als Rahmen zur Integration unterschiedlicher Perspektiven und empirischer Befunde sehr wertvoll -> kann Komorbiditätsraten erklären
  • kann nicht gut erklären, warum es jeweils zur Ausprägung ganz
    spezifischer Störungsbilder kommt
  • die relativen Erklärungsanteile der verschiedenen Faktoren unterscheiden sich deutlich zwischen den verschiedenen Störungsmustern
  • Therapie: Kombination aus medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung besser als eine Beschränkung auf eine der beiden Therapieformen
Q:

Soziodemographische Merkmale und psychische
Störungen

A:
  • verheiratete Menschen seltener betroffen als nicht verheiratete Menschen
  • Berufstätige sind seltener betroffen als Rentner und Arbeitslose 
  • hohe Bildung und hohes Einkommen senken die Wahrscheinlichkeit psychischer Störungen
  • Menschen die in Kleinstädten oder auf dem Land leben sind seltener betroffen als Menschen die in Großstädten leben 
Q:

Suizid

A:
  • 10.000 Menschen jährlich in Deutschland 
  • selten ein spontaner oder impulsiver Entschluss, bei der Mehrzahl aller Suizide gab es zuvor deutliche Hinweise auf eine psychiatrische Diagnose (häufig: Depressionen, bipolare Störungen, Suchtmittelabhängigkeiten und Schizophrenie)
  • Versuch bei Frauen häufiger, bei Männern häufiger erfolgreich 

-> härtere und zielgerichtetere Maßnahmen bei Männern

-> Suizidversuch bei Frauen häufiger ein Hilferuf

  • "Werther-Effekt" Suizide prominenter Persönlichkeiten, über die in den Medien viel berichtet wird, führen zu einem Anstieg der Suizidraten
  • "Papageno-Effekt": Wird in den Massenmedien darüber berichtet, wie Prominente Lebenskrisen erfolgreich überwinden, so senkt dies die Anzahl von Suiziden
Q:

Gemeinsamkeiten psychischer Störungen


A:
  • ca. drei Viertel aller psychischen Störungen erstmalig im Jugend- bzw. jungem Erwachsenenalter
  • werden von Betroffenen oft als "etwas Fremdes" wahrgenommen
  • mangelnde Einsicht in die Auswirkungen des eigenen Störungsbildes auf das eigene Leben bzw. die Umwelt („False Consensus Effect“: Überschätzung der Häufigkeit der eigenen Störung)
  • Menschen mit psychischen Störungen leiden:
    sind „erschütterbar“ und ihnen fehlt oftmals die Selbststeuerungsfähigkeit, um einen konstruktiven Umgang mit ihren Problemen zu finden
  • dysfunktionale Konstruktionen von Wirklichkeit: Kognitive Triade: Betroffene denken, dass
    1. sie selbst wertlos sind („ich bin dick und hässlich“)
    2. ihre soziale Umwelt dies genauso sieht („wer soll mich schon nehmen?“) 
    3. dass sich daran auch nichts ändern wird („ich werde immer dicker und unattraktiver“)
  • Es kommt zu Regressionen: Rückfälle in frühere, eigentlich schon überwundene kindliche Entwicklungsstufen (oft Umgangsweisen die in früheren Lebensphasen adaptiv waren)
  • Belastung für die Anbgehörigen
    • Unverständnis, Ablehnung
    • falsche Vorstellungen über das Wesen einer vorliegenden Störung 
    • Sekundäre Krankheitsgewinne:
    • Rücksichtnahme, emotionale Zuwendung oder auch akzeptiertes Nichtarbeiten; von Angehörigen teilweise freiwillig gewährt, teilweise aber auch erpresst
  • Arbeitslosigkeit, finanzielle Problemen & Überschuldung
  • können als Selbstkontrollproblem aufgefasst werden (Ausleben führt zu kurzfristiger Verminderung aber langfristiger Verstärkung des subj. Leids)
Q:

Paranoia

A:

Die Vorstellung, von seinen Mitmenschen verfolgt und bedroht zu werden

Q:

Komorbiditäten


A:
  • in vielen Fällen gleichzeitig mehrere Störungen 
    • Über die Hälfte aller Menschen mit einer psychischen Störung leidet querschnittlich an noch mindestens einer weiteren Störung
    • Längsschnittlich sind die Komorbiditätsraten noch deutlich höher




Q:

Abhängigkeitsstörungen

A:
  • zwanghaftes Verlangen danach, eine bestimmte Substanz zu konsumieren (z. B. Kokain, Heroin,
    LSD, Exstacy, Marihuana, Nikotin, Alkohol oder Kaffee) 
    oder ein bestimmtes Verhalten auszuführen (z. B. ins Spielcasino zu gehen)
  • Zwanghaft: eine Person ist nicht in der Lage, ein Verhalten zu unterdrücken obwohl sie dies eigentlich will und sich der schädlichen Wirkung ihres süchtigen Verhaltens bewusst ist
  • Entzugssymptome wenn der Süchtige sein Verlangen kurzzeitig unterdrückt
  • fortwährende Erhöhung der Dosis
  • soziale Konflikte (z. B. Eheprobleme oder der Verlust des Arbeitsplatzes)
  • körperliche Beeinträchtigung bei substanzgebundenen Abhängigkeiten
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