Kapitel 6-Psychologie Als Wissenschaft at Universität Zu Köln | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Kapitel 6-Psychologie als Wissenschaft an der Universität zu Köln

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TESTE DEIN WISSEN

Objektive Daten

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TESTE DEIN WISSEN
  • all jene Variablen die objektiv messbare Eigenschaften einer Person abbilden (z.B. Alter, Geschlecht, Familienstand, Vorstrafenregister, Einkommen, Bildungsniveau, berufliche Position, aber auch Jugendfotos, Schulaufsätze etc.) 
  • Vorteil
    1. hohe intrinsische Bedeutsamkeit
    2. hohen psychologischen Relevanz (v. A. in der angewandten Forschung)
  • Nachteil
    • Fakten sind multideterminiert (werden von Vielzahl von Variablen, die stark miteinander interagieren beeinflusst)
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TESTE DEIN WISSEN

Wertebereich des
Korrelationskoeffizienten



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TESTE DEIN WISSEN

Wertebereich von –1 bis +1, wobei der
Betrag die Stärke und das Vorzeichen die Richtung des Zusammenhangs angibt.
Ein Betrag von 1 repräsentiert hierbei einen perfekten Zusammenhang zwi-
schen beiden Variablen, während ein Wert von 0 ausdrückt, dass kein (linearer)
Zusammenhang besteht.

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TESTE DEIN WISSEN

Operationalisierung

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TESTE DEIN WISSEN

Vorschriften zur Messung latenter Konstrukte

wissenschaftstheoretisch als Hilfstheorien zu verstehen, um abstrakte Begriffe konkret erfassen zu können


Problem: können ihrerseits wahr oder unwahr sein

Falsifizierung einer Hypothese kann demnach daran liegen, dass die verwendete Hilfstheorie unwahr ist, d. h. die Art der Operationalisierung nicht zur Messung der untersuchten latenten Variable geeignet ist

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TESTE DEIN WISSEN

Replizierbarkeit psychologischer Studien ("Replikationskrise")


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TESTE DEIN WISSEN

Frage nach der Zuverlässigkeit von Forschungsergebnissen: 

Projekt: insgesamt 100 verschiedene psychologische Studien wurden wiederholt, die in den Jahren zuvor veröffentlicht worden waren. 

Ergebnis: 

Nur in 39 % aller Fälle konnten ursprüngliche Befunde eindeutig bestätigt werden, 

fast immer Effekte geringer, in der Mehrheit aller Fälle Ergebnisse nicht signifikant, 

Studien aus der Sozialpsychologie noch weniger replizierbar als solche aus der kognitiven
Psychologie (25 % versus 50 %)

  • Wissenschaftler stehen im Wettbewerb
    mit anderen Wissenschaftlern -> sind bemüht  spektakuläre Forschungsergebnisse zu erzielen
  • Wissenschaftliche Fachzeitschriftenstehen im Wettbewerb mit anderen Fachzeitschriften ->  sind darum bemüht, möglichst spektakuläre Forschungsergebnisse zu veröffentlichen

-> Publikationsbias 

  • mögliche Lösung: 
  • Idee, dass Forscher ihre kompletten Datensätze offenlegen
    müssen/bereits vor der Durchführung einer Studie ihre Hypothesen formulieren und hinterlegen (ABER: Kreativität und Innovativität psychologischer Forschung könnten leiden)
  • Idee, überraschende und spannende Ergebnisse von Studien auch mit kleinen Stichproben zu publizieren, diese dann aber anschließend anhand großer Stichproben und gut kontrollierter
    Studien bestätigen (müssen)
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TESTE DEIN WISSEN

Psychologie vs. Naturwissenschaft

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TESTE DEIN WISSEN

Unterschied: 

Verhalten eines Menschen, im Gegensatz zu materiellen Objekten, immer auch davon beeinflusst, wie dieser Mensch seine Umwelt subjektiv empfindet und interpretiert (Bsp. Verdampfungs-Temperatur vs. Wärmeempfinden)

  • fehlende Objektivität gilt für bewusste und unbewusste psychische Prozesse 
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TESTE DEIN WISSEN

Signifikanz statistischer
Zusammenhänge


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TESTE DEIN WISSEN

Wahrscheinlichkeit (muss bei 95% liegen), dass ein in der untersuchten Stichprobe identifizierter Zusammenhang deshalb gefunden wurde, weil dieser Zusammenhang tatsächlich in der Grundgesamtheit existiert und
nicht nur zufällig in der betrachteten Stichprobe. 


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TESTE DEIN WISSEN

Korrelative versus experimentelle Forschung


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TESTE DEIN WISSEN

Das erste Ziel psychologischer Studien ist der Nachweis eines Zusammenhangs zwischen (mindestens) zwei Variablen. Darüber hinaus sollte aber auch geprüft werden, warum ein solcher Zusammenhang besteht.

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TESTE DEIN WISSEN

Vorteile des Experiments


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TESTE DEIN WISSEN
  • einzelne Versuchspersonen werden zufällig verschiedenen Experimentalbedingungen (unabhängige Variablen) zugewiesen 

-> Einfluss dieser unabhängiger Variablen auf eine bestimmte abhängige Variable wird geprüft 

  • Vorteil
    • korrelative Zusammenhänge zwischen zwei Variablen können nachgewiesen werden  
    • die kausale Struktur dieses Zusammenhangs kann überprüft werden 
    • kumulativer Erkenntnisfortschritt, indem man viele verschiedene Experimente durchführt und jeweils nur minimale Veränderungen zu bisherigen Experimenten vornimmt, um den Einfluss der Veränderung zu untersuchen 
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TESTE DEIN WISSEN

Triangulation


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TESTE DEIN WISSEN

Man sollte immer auch versuchen, psychologische Theorien mit unterschiedlichen Forschungsmethoden zu überprüfen. 

Wenn verschiedene Methoden eine Hypothese stützen, steigert das ihre Bewährtheit. 

Wenn verschiedene Methoden zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, kann dies Hinweise darauf geben, wie eine bestimmte Hypothese modifiziert werden sollte.

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TESTE DEIN WISSEN

latente Konstrukte


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TESTE DEIN WISSEN

nicht unmittelbar beobachtbare Konstrukte


in psychologischen Theorien vorkommende Variablen beziehen sich oftmals
auf Eigenschaften, Gefühle, Motive oder Gedanken einer Person. Diese sind
häufig nicht unmittelbar beobachtbar, sondern sie müssen anhand bestimmter,
messbarer Indikatoren indirekt erschlossen werden.

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TESTE DEIN WISSEN


Selbstauskünfte (Befragungen)

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TESTE DEIN WISSEN
  • von Psychologen wohl am häufigsten verwendeten Daten, bei denen Probanden unmittelbar nach ihren Meinungen, Einschätzungen oder Befindlichkeiten gefragt werden
  • Vorteil: befragte Person weiß viel über sich selbst, Handlungen einer Person sind in hohem Maße vom eigenen Selbstbild geprägt
  • Nachteil: keine Sicherheit, dass Selbstauskünfte zutreffend sind
    • bewusste Falschaussagen 
    • unbewusste Falschaussagen wegen fehlendem introspektiven Zugang zu eigenen Gefühlen 

-> richtige Gestaltung und Formulierung von Fragebögen ist wichtig!

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Beobachtungsdaten


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TESTE DEIN WISSEN
  • alle Daten, die auf der systematischen Beobachtung einer Versuchsperson unter natürlichen oder künstlich vom Versuchsleiter herbeigeführten Bedingungen beruhen (overtes Verhalten und physiologische und neurologische Messungen)
  • Vorteile
    1. Verhalten objektiv mess- und quantifizierbar
    2. Probanden können bewusst einem Stimulus ausgesetzt werden, der geeignet ist, ein bestimmtes Verhalten zu evozieren
  • Nachteile
    • Interpretation dieses Verhaltens oftmals unklar (Bsp. Gefangenendilemma: Verrat aus Furcht oder Egoismus?)
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  • 113 Lernmaterialien

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Q:

Objektive Daten

A:
  • all jene Variablen die objektiv messbare Eigenschaften einer Person abbilden (z.B. Alter, Geschlecht, Familienstand, Vorstrafenregister, Einkommen, Bildungsniveau, berufliche Position, aber auch Jugendfotos, Schulaufsätze etc.) 
  • Vorteil
    1. hohe intrinsische Bedeutsamkeit
    2. hohen psychologischen Relevanz (v. A. in der angewandten Forschung)
  • Nachteil
    • Fakten sind multideterminiert (werden von Vielzahl von Variablen, die stark miteinander interagieren beeinflusst)
Q:

Wertebereich des
Korrelationskoeffizienten



A:

Wertebereich von –1 bis +1, wobei der
Betrag die Stärke und das Vorzeichen die Richtung des Zusammenhangs angibt.
Ein Betrag von 1 repräsentiert hierbei einen perfekten Zusammenhang zwi-
schen beiden Variablen, während ein Wert von 0 ausdrückt, dass kein (linearer)
Zusammenhang besteht.

Q:

Operationalisierung

A:

Vorschriften zur Messung latenter Konstrukte

wissenschaftstheoretisch als Hilfstheorien zu verstehen, um abstrakte Begriffe konkret erfassen zu können


Problem: können ihrerseits wahr oder unwahr sein

Falsifizierung einer Hypothese kann demnach daran liegen, dass die verwendete Hilfstheorie unwahr ist, d. h. die Art der Operationalisierung nicht zur Messung der untersuchten latenten Variable geeignet ist

Q:

Replizierbarkeit psychologischer Studien ("Replikationskrise")


A:

Frage nach der Zuverlässigkeit von Forschungsergebnissen: 

Projekt: insgesamt 100 verschiedene psychologische Studien wurden wiederholt, die in den Jahren zuvor veröffentlicht worden waren. 

Ergebnis: 

Nur in 39 % aller Fälle konnten ursprüngliche Befunde eindeutig bestätigt werden, 

fast immer Effekte geringer, in der Mehrheit aller Fälle Ergebnisse nicht signifikant, 

Studien aus der Sozialpsychologie noch weniger replizierbar als solche aus der kognitiven
Psychologie (25 % versus 50 %)

  • Wissenschaftler stehen im Wettbewerb
    mit anderen Wissenschaftlern -> sind bemüht  spektakuläre Forschungsergebnisse zu erzielen
  • Wissenschaftliche Fachzeitschriftenstehen im Wettbewerb mit anderen Fachzeitschriften ->  sind darum bemüht, möglichst spektakuläre Forschungsergebnisse zu veröffentlichen

-> Publikationsbias 

  • mögliche Lösung: 
  • Idee, dass Forscher ihre kompletten Datensätze offenlegen
    müssen/bereits vor der Durchführung einer Studie ihre Hypothesen formulieren und hinterlegen (ABER: Kreativität und Innovativität psychologischer Forschung könnten leiden)
  • Idee, überraschende und spannende Ergebnisse von Studien auch mit kleinen Stichproben zu publizieren, diese dann aber anschließend anhand großer Stichproben und gut kontrollierter
    Studien bestätigen (müssen)
Q:

Psychologie vs. Naturwissenschaft

A:

Unterschied: 

Verhalten eines Menschen, im Gegensatz zu materiellen Objekten, immer auch davon beeinflusst, wie dieser Mensch seine Umwelt subjektiv empfindet und interpretiert (Bsp. Verdampfungs-Temperatur vs. Wärmeempfinden)

  • fehlende Objektivität gilt für bewusste und unbewusste psychische Prozesse 
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Q:

Signifikanz statistischer
Zusammenhänge


A:

Wahrscheinlichkeit (muss bei 95% liegen), dass ein in der untersuchten Stichprobe identifizierter Zusammenhang deshalb gefunden wurde, weil dieser Zusammenhang tatsächlich in der Grundgesamtheit existiert und
nicht nur zufällig in der betrachteten Stichprobe. 


Q:

Korrelative versus experimentelle Forschung


A:

Das erste Ziel psychologischer Studien ist der Nachweis eines Zusammenhangs zwischen (mindestens) zwei Variablen. Darüber hinaus sollte aber auch geprüft werden, warum ein solcher Zusammenhang besteht.

Q:

Vorteile des Experiments


A:
  • einzelne Versuchspersonen werden zufällig verschiedenen Experimentalbedingungen (unabhängige Variablen) zugewiesen 

-> Einfluss dieser unabhängiger Variablen auf eine bestimmte abhängige Variable wird geprüft 

  • Vorteil
    • korrelative Zusammenhänge zwischen zwei Variablen können nachgewiesen werden  
    • die kausale Struktur dieses Zusammenhangs kann überprüft werden 
    • kumulativer Erkenntnisfortschritt, indem man viele verschiedene Experimente durchführt und jeweils nur minimale Veränderungen zu bisherigen Experimenten vornimmt, um den Einfluss der Veränderung zu untersuchen 
Q:

Triangulation


A:

Man sollte immer auch versuchen, psychologische Theorien mit unterschiedlichen Forschungsmethoden zu überprüfen. 

Wenn verschiedene Methoden eine Hypothese stützen, steigert das ihre Bewährtheit. 

Wenn verschiedene Methoden zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, kann dies Hinweise darauf geben, wie eine bestimmte Hypothese modifiziert werden sollte.

Q:

latente Konstrukte


A:

nicht unmittelbar beobachtbare Konstrukte


in psychologischen Theorien vorkommende Variablen beziehen sich oftmals
auf Eigenschaften, Gefühle, Motive oder Gedanken einer Person. Diese sind
häufig nicht unmittelbar beobachtbar, sondern sie müssen anhand bestimmter,
messbarer Indikatoren indirekt erschlossen werden.

Q:


Selbstauskünfte (Befragungen)

A:
  • von Psychologen wohl am häufigsten verwendeten Daten, bei denen Probanden unmittelbar nach ihren Meinungen, Einschätzungen oder Befindlichkeiten gefragt werden
  • Vorteil: befragte Person weiß viel über sich selbst, Handlungen einer Person sind in hohem Maße vom eigenen Selbstbild geprägt
  • Nachteil: keine Sicherheit, dass Selbstauskünfte zutreffend sind
    • bewusste Falschaussagen 
    • unbewusste Falschaussagen wegen fehlendem introspektiven Zugang zu eigenen Gefühlen 

-> richtige Gestaltung und Formulierung von Fragebögen ist wichtig!

Q:

Beobachtungsdaten


A:
  • alle Daten, die auf der systematischen Beobachtung einer Versuchsperson unter natürlichen oder künstlich vom Versuchsleiter herbeigeführten Bedingungen beruhen (overtes Verhalten und physiologische und neurologische Messungen)
  • Vorteile
    1. Verhalten objektiv mess- und quantifizierbar
    2. Probanden können bewusst einem Stimulus ausgesetzt werden, der geeignet ist, ein bestimmtes Verhalten zu evozieren
  • Nachteile
    • Interpretation dieses Verhaltens oftmals unklar (Bsp. Gefangenendilemma: Verrat aus Furcht oder Egoismus?)
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