Kapitel 2-Zur Psychologie Von Kognition Und Bewusstsein at Universität Zu Köln | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Kapitel 2-Zur Psychologie von Kognition und Bewusstsein an der Universität zu Köln

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TESTE DEIN WISSEN

Wie wird die Tatsache erklärt, dass ältere Menschen in ihrem Kurzzeitgedächtnis nachlassen, in ihrem Langzeitgedächtnis hingegen kaum?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Eine adaptive Funktion dieses differentiellen
Fähigkeitsverlustes: Wissen über Geschehnisse, die nur sehr selten eintreten, aber von großer Bedeutung sind bleibt erhalten (z. B. das Wissen, dass sich die Flutwelle eines Tsunamis dadurch ankündigt, dass sich das Meer zurückzieht)

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TESTE DEIN WISSEN

Das Problem des freien Willens

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TESTE DEIN WISSEN

Die Frage, ob alles menschliche Verhalten durch externe Ursachen determiniert ist oder aber, ob Menschen das Vermögen besitzen, Entscheidungen zu treffen, die nicht durch externe Ursachen kausal verursacht sind.

  • Gegensatz zwischen formaler Logik und subjektivem Empfinden 
    • Logisch: die Idee eines freien Willen ist absurd; alles, was sich ereignet ist kausal determiniert ≠ freier Wille 
    • Menschen empfinden anders: Gefühl, einen freien Willen zu haben

-> Illusion? -> Warum gibt es diese Illusion? 


Reaktanztheorie

  • Illusion sehr wichtig für Menschen: wie reagieren Menschen auf eingeschränkte Entscheidungsfreiheit?

-> Anstrengung nicht verfügbare Verhaltensalternative wieder zu realisieren (nicht illusorisch?) 


Freiheitsgrad einer
Entscheidung

  • Entscheidungen unterscheiden sich im Grad ihrer Freiheit bzw. Unfreiheit
  • die menschliche Fähigkeit, eine freie Entscheidung zu treffen: ein vergleichsweise junges Produkt der menschlichen Evolution, Funktion liegt vor allem darin, sich für die Verfolgung langfristiger Ziele entscheiden zu können, auch wenn diese im Widerstreit mit anderen, kurzfristigen stehen Zielen
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TESTE DEIN WISSEN

Was macht die Phantasie als spezifische Menschliche Fähigkeit aus?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • eng verbunden mit der Empathie 
  • setzt voraus, dass wir uns die Welt in einem anderen Zustand vorstellen können als in jenem, den wir hier und jetzt wahrnehmen
  • Phantasiespiele: Rollenspiele bei Kindern & Gucken von Spielfilmen, Lesen von Romanen etc. bei Erwachsenen, Märchenerzählungen in der Steinzeit

-> Informationen über Geschehnisse, die nicht wirklich stattfinden werden verarbeitet 

-> intensive emotionale Reaktion bei Bewusstsein über die Fiktionalität 

  • dient dazu, mentale Probehandlungen auszuführen
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TESTE DEIN WISSEN

Probehandlungen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Wir können uns eine bestimmte Handlung vorstellen, überlegen, zu welchen Konsequenzen diese Handlung führen würde und in Abhängigkeit davon entscheiden, ob wir diese Handlung tatsächlich ausführen wollen.

  • hat auch die Funktion, uns mögliche negative
    Ereignisse vorzustellen und diese durch geeignete Gegenmaßnahmen zu verhindern.

-> Zukunfts-Sorgen

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TESTE DEIN WISSEN

Das Leib-Seele-Problem

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Frage, inwiefern alle psychischen Entitäten wie Emotionen oder Kognitionen auf körperliche Prozesse reduzierbar sind.


Intuitiver Dualismus

  • Wahrnehmung dass wir einen Körper „haben“, aber  
  • Erleben, sehr viel mehr zu sein als die Summe unserer physiologischen Prozesse 
  • eigentliches „Ich“ als eine rein psychische Entität, die unabhängig von unserem Körper existiert


Neurowissenschaft

  • Idee einer immateriellen Seele, die unser Verhalten steuert: Irrglaube
  • psychische Prozesse auf neurologische und damit letztlich physikalische Prozesse reduzierbar


Physische Entsprechung
mentaler Prozesse

  • Tatsache, dass mentale Prozesse eine physikalische Entsprechung haben, bedeutet keineswegs, dass die physikalischen Prozesse die kausale Ursache der mentalen Prozesse sind oder gar, dass unser Geist auf seine materiellen Grundlagen „reduzierbar“ ist (Bsp: Verkehrsunfall eines Angehörigen 

-> Angst auf mentaler ebenso wie auf  physiologischer Ebene, nicht kausal)

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TESTE DEIN WISSEN

Was macht die Sprache als spezifisch menschliche Fähigkeit aus?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Homo sapiens: einzige Spezies mit einem elaborierten Sprachvermögen

->Schimpansen: Vokabular von ca. 100 Wörtern & Zwei-Wort-Sätze

  • Arbiträre Bedeutungszuweisung
  • Formulierung beliebiger Sachverhalte möglich
  • ein Kind
    •  lernt zwischen seinem zweiten und seinem achtzehnten
      Lebensjahr insgesamt 80 000 neue Wörter (ca. 13 Wörtern am Tag)
    • komplexen Regeln der
      Grammatik der Muttersprache, selbst dann anwenden wenn
      niemand diese beigebracht hat
  • Interaktion von von Anlage und Umwelt 
    • Menschen haben offensichtlich ein angeborenes Vermögen zum Erwerb von Sprache
    • Welche Sprache sie von ihrer Mutter lernen,
      ist hingegen vollkommen von ihrer Umwelt abhängig
    • gilt auch für die Unfähigkeit einzelner Ethnien, bestimmte Laute zu erzeugen
  • Schrift
  • Weitergabe von Information
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TESTE DEIN WISSEN

Erkläre Formulierung beliebiger
Sachverhalte

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die verschiedenen Sprachen, in denen Menschen sprechen, ermöglichen es, Begriffe in einer unendlichen Vielzahl von Kombinationen miteinander zu kombinieren. 

-> Möglichkeit, nahezu beliebige Sachverhalte in Sätzen zu formulieren, die so bislang noch niemand je formuliert hat.

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TESTE DEIN WISSEN

Default-Heuristik

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Besagt, dass man sich an Vorgaben halten soll, die anscheinend gesellschaftliche Erwartungen zum Ausdruck bringen (Bsp: Organ-Spende: Opt-in und -out)

​​​​​

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TESTE DEIN WISSEN

Erkläre Arbiträre
Bedeutungszuweisung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Nur wenige Wörter haben lautmalerischen
    Ursprung  („Peng“ , „Uff“) 
  • die meisten Wörter könnten jedoch auch vollkommen anders lauten (Bsp: das Wort „Tisch“ könnte auch dasjenige bezeichnen, was wir mit dem Wort „Stuhl“ umschreiben und umgekehrt 

-> Möglichkeit, neue Sachverhalte dadurch auszudrücken,
dass man ihnen einen Namen gibt („Internet“))

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TESTE DEIN WISSEN


Schrift

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TESTE DEIN WISSEN
  • Vor ca. 3 700 Jahren haben Menschen im Nahen Osten die Alphabetschrift erfun-
    den: bestimmten Lauten wurden
    willkürliche Zeichen zugeordnet, die vom Leser in den entsprechenden
    Laut zurückübersetzt werden können
  • effizienter Schutz vor dem
    Vergessen von Informationen 
  • ermöglicht Kommunikation jenseits von Zeit
    und Raum: durch die Möglichkeit, schriftliche Zeugnisse zu kopieren,
    stehen diese unterschiedlichen Lesern zeitgleich zur Verfügung. 
  • Beschleunigung dieser Entwicklung
    seit der Entwicklung der Buchdruckerkunst vor ca. 570 Jahren, der Entwicklung
    von Computern und im Gefolge von Internet und E-Mails 
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TESTE DEIN WISSEN

Unbewusste vs. bewusste
Prozesse

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Pro Sekunde kann unser Bewusstsein ca. 40 bis 60 Informationseinheiten
    verarbeiten, unser unbewusster kognitiver Apparat hingegen 11 200 000 Informa-
    tionseinheiten (visuelles System, aber auch Gehen, Stehen, Herz-Kreislaufsystem, Puls etc.) 
  • Verhaltensweisen, die wir zunächst bewusst ausüben, „automatisieren“ wir nach einer gewissen Dauer (z. B. Tippen auf Tastatur)
  • Menschen sind sich oftmals nicht bewusst, welche Stimuli sie wahrnehmen, wie sie diese verarbeiten und welchen Einfluss diese unbewusst verarbeiteten Stimuli auf ihre Ziele bzw. ihr Verhalten haben (Bsp: Studie von John Bargh: Wörter die mit "alt" assoziiert werden -> Menschen gehen langsamer) 
  • Irrtum über Kontrolle unseres Handelns: Menschen nehmen automatisch einen kausalen Zusammenhang zwischen zwei Variablen an, wenn diese regelmäßig zur gleichen Zeit auftreten.
    ABER: Ein Zusammenhang zwischen zwei Variablen besagt nicht, dass dieser
    kausal bedingt sein muss. Möglicherweise hängen zwei Variablen nur zusammen, weil beide durch eine Dritte verursacht sind.

-> denkbar, dass unbewusste Motive und Handlungsintentionen sowohl unsere Handlungen als auch unsere bewussten Intentionen determinieren

Warum überhaupt Bewusstsein?

  • Annahme, dass Informationsverarbeitung und
    Entscheiden sowohl durch unser Bewusstsein als auch durch unser Unbewusstes beeinflusst sind, beide Systeme teilweise redundant, teilweise
    Ergänzung, teilweise Widerspruch (siehe Dual Process Theories)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Heuristik(en)

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TESTE DEIN WISSEN
  • basieren nicht auf elaborierten und rationalen
    Überlegungen
  • sind zu verstehen als einfache Regeln, deren Anwendung in einem bestimmten Kontext, ohne großen Aufwand und in hoher
    Geschwindigkei
    t zu einer Entscheidung führt
  • Rekognitionsheuristik um zu entscheiden, welche von zwei Alternativen den höheren Wert auf einer bestimmten Dimension hat:

 „If one of two objects is recognized and the other is not, then infer that the recognized object has the higher value”

-> manchmal ist es besser, weniger zu wissen (bsp: größe einer stadt=bekanntheit einer Stadt) 

-> kann unter bestimmten Bedingungen systematisch in die Irre führen (Bsp: Strandurlaub in Ort der mediale Bekanntheit durch Naturkatastrophen erlangt hat)

-> lohnt sich nur wenn es keine Alternativen gibt 

  • Fluency-Heuristik: alles, was sich leicht und schnell erinnern lässt – etwa weil nur
    wenige Informationen oder vergleichbare Erinnerungen vorhanden sind –, wird für
    korrektere Erinnerungen gehalten
  • feeling of information Heuristik: das aktuelle Wohlbefinden beeinflusst die Bewertung abstrakter Zusammenhänge 
  • Befolgung sozialer Normen kann auch als Heuristik bezeichnet werden 
  • Imitation des Verhaltens erfolgreicher Anderer kann auch als Heuristik bezeichnet werden 


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Beispielhafte Karteikarten für deinen Kapitel 2-Zur Psychologie von Kognition und Bewusstsein Kurs an der Universität zu Köln - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wie wird die Tatsache erklärt, dass ältere Menschen in ihrem Kurzzeitgedächtnis nachlassen, in ihrem Langzeitgedächtnis hingegen kaum?

A:

Eine adaptive Funktion dieses differentiellen
Fähigkeitsverlustes: Wissen über Geschehnisse, die nur sehr selten eintreten, aber von großer Bedeutung sind bleibt erhalten (z. B. das Wissen, dass sich die Flutwelle eines Tsunamis dadurch ankündigt, dass sich das Meer zurückzieht)

Q:

Das Problem des freien Willens

A:

Die Frage, ob alles menschliche Verhalten durch externe Ursachen determiniert ist oder aber, ob Menschen das Vermögen besitzen, Entscheidungen zu treffen, die nicht durch externe Ursachen kausal verursacht sind.

  • Gegensatz zwischen formaler Logik und subjektivem Empfinden 
    • Logisch: die Idee eines freien Willen ist absurd; alles, was sich ereignet ist kausal determiniert ≠ freier Wille 
    • Menschen empfinden anders: Gefühl, einen freien Willen zu haben

-> Illusion? -> Warum gibt es diese Illusion? 


Reaktanztheorie

  • Illusion sehr wichtig für Menschen: wie reagieren Menschen auf eingeschränkte Entscheidungsfreiheit?

-> Anstrengung nicht verfügbare Verhaltensalternative wieder zu realisieren (nicht illusorisch?) 


Freiheitsgrad einer
Entscheidung

  • Entscheidungen unterscheiden sich im Grad ihrer Freiheit bzw. Unfreiheit
  • die menschliche Fähigkeit, eine freie Entscheidung zu treffen: ein vergleichsweise junges Produkt der menschlichen Evolution, Funktion liegt vor allem darin, sich für die Verfolgung langfristiger Ziele entscheiden zu können, auch wenn diese im Widerstreit mit anderen, kurzfristigen stehen Zielen
Q:

Was macht die Phantasie als spezifische Menschliche Fähigkeit aus?

A:
  • eng verbunden mit der Empathie 
  • setzt voraus, dass wir uns die Welt in einem anderen Zustand vorstellen können als in jenem, den wir hier und jetzt wahrnehmen
  • Phantasiespiele: Rollenspiele bei Kindern & Gucken von Spielfilmen, Lesen von Romanen etc. bei Erwachsenen, Märchenerzählungen in der Steinzeit

-> Informationen über Geschehnisse, die nicht wirklich stattfinden werden verarbeitet 

-> intensive emotionale Reaktion bei Bewusstsein über die Fiktionalität 

  • dient dazu, mentale Probehandlungen auszuführen
Q:

Probehandlungen

A:

Wir können uns eine bestimmte Handlung vorstellen, überlegen, zu welchen Konsequenzen diese Handlung führen würde und in Abhängigkeit davon entscheiden, ob wir diese Handlung tatsächlich ausführen wollen.

  • hat auch die Funktion, uns mögliche negative
    Ereignisse vorzustellen und diese durch geeignete Gegenmaßnahmen zu verhindern.

-> Zukunfts-Sorgen

Q:

Das Leib-Seele-Problem

A:

Die Frage, inwiefern alle psychischen Entitäten wie Emotionen oder Kognitionen auf körperliche Prozesse reduzierbar sind.


Intuitiver Dualismus

  • Wahrnehmung dass wir einen Körper „haben“, aber  
  • Erleben, sehr viel mehr zu sein als die Summe unserer physiologischen Prozesse 
  • eigentliches „Ich“ als eine rein psychische Entität, die unabhängig von unserem Körper existiert


Neurowissenschaft

  • Idee einer immateriellen Seele, die unser Verhalten steuert: Irrglaube
  • psychische Prozesse auf neurologische und damit letztlich physikalische Prozesse reduzierbar


Physische Entsprechung
mentaler Prozesse

  • Tatsache, dass mentale Prozesse eine physikalische Entsprechung haben, bedeutet keineswegs, dass die physikalischen Prozesse die kausale Ursache der mentalen Prozesse sind oder gar, dass unser Geist auf seine materiellen Grundlagen „reduzierbar“ ist (Bsp: Verkehrsunfall eines Angehörigen 

-> Angst auf mentaler ebenso wie auf  physiologischer Ebene, nicht kausal)

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Q:

Was macht die Sprache als spezifisch menschliche Fähigkeit aus?

A:
  • Homo sapiens: einzige Spezies mit einem elaborierten Sprachvermögen

->Schimpansen: Vokabular von ca. 100 Wörtern & Zwei-Wort-Sätze

  • Arbiträre Bedeutungszuweisung
  • Formulierung beliebiger Sachverhalte möglich
  • ein Kind
    •  lernt zwischen seinem zweiten und seinem achtzehnten
      Lebensjahr insgesamt 80 000 neue Wörter (ca. 13 Wörtern am Tag)
    • komplexen Regeln der
      Grammatik der Muttersprache, selbst dann anwenden wenn
      niemand diese beigebracht hat
  • Interaktion von von Anlage und Umwelt 
    • Menschen haben offensichtlich ein angeborenes Vermögen zum Erwerb von Sprache
    • Welche Sprache sie von ihrer Mutter lernen,
      ist hingegen vollkommen von ihrer Umwelt abhängig
    • gilt auch für die Unfähigkeit einzelner Ethnien, bestimmte Laute zu erzeugen
  • Schrift
  • Weitergabe von Information
Q:

Erkläre Formulierung beliebiger
Sachverhalte

A:

Die verschiedenen Sprachen, in denen Menschen sprechen, ermöglichen es, Begriffe in einer unendlichen Vielzahl von Kombinationen miteinander zu kombinieren. 

-> Möglichkeit, nahezu beliebige Sachverhalte in Sätzen zu formulieren, die so bislang noch niemand je formuliert hat.

Q:

Default-Heuristik

A:

Besagt, dass man sich an Vorgaben halten soll, die anscheinend gesellschaftliche Erwartungen zum Ausdruck bringen (Bsp: Organ-Spende: Opt-in und -out)

​​​​​

Q:

Erkläre Arbiträre
Bedeutungszuweisung

A:
  • Nur wenige Wörter haben lautmalerischen
    Ursprung  („Peng“ , „Uff“) 
  • die meisten Wörter könnten jedoch auch vollkommen anders lauten (Bsp: das Wort „Tisch“ könnte auch dasjenige bezeichnen, was wir mit dem Wort „Stuhl“ umschreiben und umgekehrt 

-> Möglichkeit, neue Sachverhalte dadurch auszudrücken,
dass man ihnen einen Namen gibt („Internet“))

Q:


Schrift

A:
  • Vor ca. 3 700 Jahren haben Menschen im Nahen Osten die Alphabetschrift erfun-
    den: bestimmten Lauten wurden
    willkürliche Zeichen zugeordnet, die vom Leser in den entsprechenden
    Laut zurückübersetzt werden können
  • effizienter Schutz vor dem
    Vergessen von Informationen 
  • ermöglicht Kommunikation jenseits von Zeit
    und Raum: durch die Möglichkeit, schriftliche Zeugnisse zu kopieren,
    stehen diese unterschiedlichen Lesern zeitgleich zur Verfügung. 
  • Beschleunigung dieser Entwicklung
    seit der Entwicklung der Buchdruckerkunst vor ca. 570 Jahren, der Entwicklung
    von Computern und im Gefolge von Internet und E-Mails 
Q:

Unbewusste vs. bewusste
Prozesse

A:
  • Pro Sekunde kann unser Bewusstsein ca. 40 bis 60 Informationseinheiten
    verarbeiten, unser unbewusster kognitiver Apparat hingegen 11 200 000 Informa-
    tionseinheiten (visuelles System, aber auch Gehen, Stehen, Herz-Kreislaufsystem, Puls etc.) 
  • Verhaltensweisen, die wir zunächst bewusst ausüben, „automatisieren“ wir nach einer gewissen Dauer (z. B. Tippen auf Tastatur)
  • Menschen sind sich oftmals nicht bewusst, welche Stimuli sie wahrnehmen, wie sie diese verarbeiten und welchen Einfluss diese unbewusst verarbeiteten Stimuli auf ihre Ziele bzw. ihr Verhalten haben (Bsp: Studie von John Bargh: Wörter die mit "alt" assoziiert werden -> Menschen gehen langsamer) 
  • Irrtum über Kontrolle unseres Handelns: Menschen nehmen automatisch einen kausalen Zusammenhang zwischen zwei Variablen an, wenn diese regelmäßig zur gleichen Zeit auftreten.
    ABER: Ein Zusammenhang zwischen zwei Variablen besagt nicht, dass dieser
    kausal bedingt sein muss. Möglicherweise hängen zwei Variablen nur zusammen, weil beide durch eine Dritte verursacht sind.

-> denkbar, dass unbewusste Motive und Handlungsintentionen sowohl unsere Handlungen als auch unsere bewussten Intentionen determinieren

Warum überhaupt Bewusstsein?

  • Annahme, dass Informationsverarbeitung und
    Entscheiden sowohl durch unser Bewusstsein als auch durch unser Unbewusstes beeinflusst sind, beide Systeme teilweise redundant, teilweise
    Ergänzung, teilweise Widerspruch (siehe Dual Process Theories)
Q:

Heuristik(en)

A:
  • basieren nicht auf elaborierten und rationalen
    Überlegungen
  • sind zu verstehen als einfache Regeln, deren Anwendung in einem bestimmten Kontext, ohne großen Aufwand und in hoher
    Geschwindigkei
    t zu einer Entscheidung führt
  • Rekognitionsheuristik um zu entscheiden, welche von zwei Alternativen den höheren Wert auf einer bestimmten Dimension hat:

 „If one of two objects is recognized and the other is not, then infer that the recognized object has the higher value”

-> manchmal ist es besser, weniger zu wissen (bsp: größe einer stadt=bekanntheit einer Stadt) 

-> kann unter bestimmten Bedingungen systematisch in die Irre führen (Bsp: Strandurlaub in Ort der mediale Bekanntheit durch Naturkatastrophen erlangt hat)

-> lohnt sich nur wenn es keine Alternativen gibt 

  • Fluency-Heuristik: alles, was sich leicht und schnell erinnern lässt – etwa weil nur
    wenige Informationen oder vergleichbare Erinnerungen vorhanden sind –, wird für
    korrektere Erinnerungen gehalten
  • feeling of information Heuristik: das aktuelle Wohlbefinden beeinflusst die Bewertung abstrakter Zusammenhänge 
  • Befolgung sozialer Normen kann auch als Heuristik bezeichnet werden 
  • Imitation des Verhaltens erfolgreicher Anderer kann auch als Heuristik bezeichnet werden 


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