Interaktion Und Stabilität at Universität Zu Köln | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Interaktion und Stabilität an der Universität zu Köln

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Interaktion und Stabilität Kurs an der Universität zu Köln zu.

TESTE DEIN WISSEN

Soziologie der Ehescheidungen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Wie häufig kommen Scheidungen vor?
  • Wie kann man Ehescheidungen erklären?
  • Wie kann man den historischen Anstieg der Ehescheidungen erklären?
  • Folgen für die Kinder
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Erklärungen für den historischen Anstieg von Ehescheidungen

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Es gibt keinen Konsenz über einen Hauptgrund. Die Entwicklung hat eine Eigendynamik.

  • Frauen antizipieren das Ehescheidungsrisiko, gehen daher eher arbeiten, sorgt für erhöhtes Scheidungsrisiko
  • beide Partner antizipieren das Scheidungsrisiko, daher gibt es weniger ehespezifische Investitionen, das erhöht das Scheidungsrisiko
  • Steigende Scheidungsraten erhöhen die Chance auf Wiederheirat (Kontexteffekt)
  • Steigende Scheidungsraten lassen die Stigmatisierung abnehmen (Kontexteffekt), Kosten einer Scheidung werden weniger
  • intergenerationale Transmission des Scheidungsrisikos
  • Individualisierung: Aufkommen der Liebesehe, Emotionalisierung; höhere Ansprüche an Partnerschaft/Ehe
  • Neue soziale Normen (Scheidung ist unerlässlich unter bestimmten Bedingungen, z.B. bei Gewaltbeziehungen)
  • Wertewandel: ab 2. demographischem Übergang nehmen Selbstentfaltungswerte zu, weniger Pflicht- und Akzeptanzwerte
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Sozialisation

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  • Kinder sollen sich zu sozialkulturellen Personen entwickeln, die sozial handlungsfähig sind
  • Hurrelmann: Prozess, in dessen Verlauf sich der mit einer biologischen Ausstattung versehene menschliche Organismus zu einer sozial handlungsfähigen Persönlichkeit entwickelt, die sich über den Lebenslauf hinweg mit den Lebensbedingungen weiterentwickelt
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Drei Sozialisationsinstanzen

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  • Primäre Sozialisationsinstanz: Familie, enge Beziehungen zu Verwandtschaft und Freunden
  • Sekundäre Sozialisationsinstanz: Schule und Bildungseinrichtungen
  • Tertiäre Sozialisationsinstanz: Freizeitorganisationen, Medien, Peer Groups/Gleichaltrige

lebenslanger Prozess, zu dem die Familie den Grundstein legt

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Erziehung

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  • Unterbegriff der Sozialisation
  • gezielte und bewusste Einflussnahme auf die Persönlichkeitsentwicklung anderer Menschen


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Zusammengefasste Ehescheidungsziffer

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ehedauerspezifische Scheidungsziffern werden addiert und auf die Gesamtzahl der Ehen des Heiratjahrganges bezogen
  • 2018: 30 % der Ehen werden geschieden
  • Vorteil: reagiert schnell auf Veränderungen
  • Nachteil: Querschnitts-Scheidungsrisiken werden als fiktive Scheidungsrisiken umgedeutet
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Ehescheidungsrisikofaktoren

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  • Frühehe: nicht genug Erfahrung mit Partnerschaften, kein gefestigter Lebenslauf in jungem Alter
  • Konfession: ohne kirchliche Bindung steigt das Risiko, Katholiken lassen sich weniger oft scheiden
  • Wohnortgröße: mehr Scheidungen in Großstädten, höhere Wahrscheinlichkeit alternative Partner zu finden
  • Nationalität: binationale Ehen können instabiler sein, Kulturunterschiede bei Männern/Frauenbildern
  • Frauenerwerbstätigkeit: finanzielle Unabhängigkeit der Partner
  • Einkommen: höheres Scheidungsrisiko, wenn Frauen höheres Einkommen haben
  • Bildungsniveau
  • Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung: wenn Frauen die Familienernährer sind, steigt das Risiko auf Ehescheidung
  • Kinderzahl und Alter der Kinder: Kinderlosigkeit ist Risiko, Kinder stabilisieren Ehen und erhöhen Trennungskosten
  • Besitz/Eigentum: stabilisiert Ehen, gibt es ein Unternehmen oder gemeinsames Haus, ist die Scheidung unwahrscheinlicher
  • Stabilität der elterlichen Ehe: Wenn Eltern geschieden sind, ist auch das Scheidungsrisiko der Kinder erhöht
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Subjektive Trennungsgründe

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  • Emotionale Devitalisierung: Entfremdung, Auseinanderleben, keine gemeinsamen Interessen, keine Nähe. Wird oft nicht frühzeitig erkannt. Macht 50 % der Trennungen aus
  • Eifersucht, wiederholte Außenbeziehungen
  • Alkoholismus, Gewalt, psychische Krankheit
  • neue Partnerschaft
  • Externe Faktoren: Ortswechsel, berufliche Mobilitätserfordernisse
  • Partner waren sehr jung, nur kurz zusammen oder wollten keine Beziehung
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Nachteile für die Kinder bei einer Scheidung

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  • Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage kann sich negativ auf die Kinder auswirken
  • bei anhaltenden Konflikten zwischen den Eltern gibt es negative Effekte auf Kinder im Schulalter
  • kann sich positiv auswirken, wenn die Beziehung der Eltern schon vor der Trennung von Konflikten gefüllt war
  • höheres Risiko für Verhaltensauffälligkeiten, psychosomatischen Störungen und Schulproblemen
  • Indikatoren sind: Vorgeschichte und Verlauf des Trennungsprozesses, soziale Kompetenzen der Eltern, mögliche Loyalitätskonflikte mit Eltern/Stiefeltern
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Desorganisation der Familie (Mikroperspektive)

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  • unvollständige Familie, Störung der emotionalen Struktur
  • Desintegration führt zu mangelnder externer sozialer Kontrolle, z.B. bei psychischer und physischer Gewalt
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Rückgang der Ehescheidungsraten

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TESTE DEIN WISSEN
  • Selektivität der Eheschließung: es heiraten nur noch Paare, die sich sicher sind, sich lange kennen und hohe Beziehungsqualität haben
  • Anstieg des Heiratsalters: je älter die Heiratsleute sind, desto stabiler sind die Ehen
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Familienökonomie

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  • Haushalt ist eine Wirtschaftseinheit, es findet Güterproduktion statt
  • Familienmitglieder geben anderen Familienmitgliedern Ressourcen ab, um die Wohlfahrt aller zu ermöglichen -> wird von Altruismus bestimmt
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Interaktion und Stabilität Kurs an der Universität zu Köln - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Soziologie der Ehescheidungen

A:
  • Wie häufig kommen Scheidungen vor?
  • Wie kann man Ehescheidungen erklären?
  • Wie kann man den historischen Anstieg der Ehescheidungen erklären?
  • Folgen für die Kinder
Q:

Erklärungen für den historischen Anstieg von Ehescheidungen

A:

Es gibt keinen Konsenz über einen Hauptgrund. Die Entwicklung hat eine Eigendynamik.

  • Frauen antizipieren das Ehescheidungsrisiko, gehen daher eher arbeiten, sorgt für erhöhtes Scheidungsrisiko
  • beide Partner antizipieren das Scheidungsrisiko, daher gibt es weniger ehespezifische Investitionen, das erhöht das Scheidungsrisiko
  • Steigende Scheidungsraten erhöhen die Chance auf Wiederheirat (Kontexteffekt)
  • Steigende Scheidungsraten lassen die Stigmatisierung abnehmen (Kontexteffekt), Kosten einer Scheidung werden weniger
  • intergenerationale Transmission des Scheidungsrisikos
  • Individualisierung: Aufkommen der Liebesehe, Emotionalisierung; höhere Ansprüche an Partnerschaft/Ehe
  • Neue soziale Normen (Scheidung ist unerlässlich unter bestimmten Bedingungen, z.B. bei Gewaltbeziehungen)
  • Wertewandel: ab 2. demographischem Übergang nehmen Selbstentfaltungswerte zu, weniger Pflicht- und Akzeptanzwerte
Q:

Sozialisation

A:
  • Kinder sollen sich zu sozialkulturellen Personen entwickeln, die sozial handlungsfähig sind
  • Hurrelmann: Prozess, in dessen Verlauf sich der mit einer biologischen Ausstattung versehene menschliche Organismus zu einer sozial handlungsfähigen Persönlichkeit entwickelt, die sich über den Lebenslauf hinweg mit den Lebensbedingungen weiterentwickelt
Q:

Drei Sozialisationsinstanzen

A:
  • Primäre Sozialisationsinstanz: Familie, enge Beziehungen zu Verwandtschaft und Freunden
  • Sekundäre Sozialisationsinstanz: Schule und Bildungseinrichtungen
  • Tertiäre Sozialisationsinstanz: Freizeitorganisationen, Medien, Peer Groups/Gleichaltrige

lebenslanger Prozess, zu dem die Familie den Grundstein legt

Q:

Erziehung

A:
  • Unterbegriff der Sozialisation
  • gezielte und bewusste Einflussnahme auf die Persönlichkeitsentwicklung anderer Menschen


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Q:

Zusammengefasste Ehescheidungsziffer

A:
  • Ehedauerspezifische Scheidungsziffern werden addiert und auf die Gesamtzahl der Ehen des Heiratjahrganges bezogen
  • 2018: 30 % der Ehen werden geschieden
  • Vorteil: reagiert schnell auf Veränderungen
  • Nachteil: Querschnitts-Scheidungsrisiken werden als fiktive Scheidungsrisiken umgedeutet
Q:

Ehescheidungsrisikofaktoren

A:
  • Frühehe: nicht genug Erfahrung mit Partnerschaften, kein gefestigter Lebenslauf in jungem Alter
  • Konfession: ohne kirchliche Bindung steigt das Risiko, Katholiken lassen sich weniger oft scheiden
  • Wohnortgröße: mehr Scheidungen in Großstädten, höhere Wahrscheinlichkeit alternative Partner zu finden
  • Nationalität: binationale Ehen können instabiler sein, Kulturunterschiede bei Männern/Frauenbildern
  • Frauenerwerbstätigkeit: finanzielle Unabhängigkeit der Partner
  • Einkommen: höheres Scheidungsrisiko, wenn Frauen höheres Einkommen haben
  • Bildungsniveau
  • Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung: wenn Frauen die Familienernährer sind, steigt das Risiko auf Ehescheidung
  • Kinderzahl und Alter der Kinder: Kinderlosigkeit ist Risiko, Kinder stabilisieren Ehen und erhöhen Trennungskosten
  • Besitz/Eigentum: stabilisiert Ehen, gibt es ein Unternehmen oder gemeinsames Haus, ist die Scheidung unwahrscheinlicher
  • Stabilität der elterlichen Ehe: Wenn Eltern geschieden sind, ist auch das Scheidungsrisiko der Kinder erhöht
Q:

Subjektive Trennungsgründe

A:
  • Emotionale Devitalisierung: Entfremdung, Auseinanderleben, keine gemeinsamen Interessen, keine Nähe. Wird oft nicht frühzeitig erkannt. Macht 50 % der Trennungen aus
  • Eifersucht, wiederholte Außenbeziehungen
  • Alkoholismus, Gewalt, psychische Krankheit
  • neue Partnerschaft
  • Externe Faktoren: Ortswechsel, berufliche Mobilitätserfordernisse
  • Partner waren sehr jung, nur kurz zusammen oder wollten keine Beziehung
Q:

Nachteile für die Kinder bei einer Scheidung

A:
  • Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage kann sich negativ auf die Kinder auswirken
  • bei anhaltenden Konflikten zwischen den Eltern gibt es negative Effekte auf Kinder im Schulalter
  • kann sich positiv auswirken, wenn die Beziehung der Eltern schon vor der Trennung von Konflikten gefüllt war
  • höheres Risiko für Verhaltensauffälligkeiten, psychosomatischen Störungen und Schulproblemen
  • Indikatoren sind: Vorgeschichte und Verlauf des Trennungsprozesses, soziale Kompetenzen der Eltern, mögliche Loyalitätskonflikte mit Eltern/Stiefeltern
Q:

Desorganisation der Familie (Mikroperspektive)

A:
  • unvollständige Familie, Störung der emotionalen Struktur
  • Desintegration führt zu mangelnder externer sozialer Kontrolle, z.B. bei psychischer und physischer Gewalt
Q:

Rückgang der Ehescheidungsraten

A:
  • Selektivität der Eheschließung: es heiraten nur noch Paare, die sich sicher sind, sich lange kennen und hohe Beziehungsqualität haben
  • Anstieg des Heiratsalters: je älter die Heiratsleute sind, desto stabiler sind die Ehen
Q:

Familienökonomie

A:
  • Haushalt ist eine Wirtschaftseinheit, es findet Güterproduktion statt
  • Familienmitglieder geben anderen Familienmitgliedern Ressourcen ab, um die Wohlfahrt aller zu ermöglichen -> wird von Altruismus bestimmt
Interaktion und Stabilität

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