Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie at Universität zu Köln

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Emmy Werner - Wie kommt Resilienz zustande?

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Kinder erziehen – Umgang mit Wut - Was unterstützt kindliche Entwicklung?

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Sozialpolitische Entscheidungen treffen - Wie können Kinder altersgemäß an Entscheidungen beteiligt werden?

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Das Wesen des Menschen verstehen: kann frühe Deprivation ausgeglichen werden?

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Warum Kindesentwicklung untersuchen?

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Leitfragen der Kindesentwicklung

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Anlage/Umwelt

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Genom und Epigenetik

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Wie formen Kinder ihre eigene Entwicklung? (Das aktive Kind)

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Kontinuität/Diskontinuität

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Das Stufenmodell der kognitiven Entwicklung

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Mechanismen entwicklungsbedingter Veränderungen

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Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Emmy Werner - Wie kommt Resilienz zustande?

Untersuchung aller 1955 auf Kauai geborenen Kinder (N= 698) 

Fragestellung: wie wirken sich biologische und umweltbedingte Faktoren auf intellektuelle, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern aus? 

Methode 

  • ärztliche Unterlagen zu Geburt und später
  • Verhaltensbeobachtungen & Interviews zu verschiedenen Zeiten (mit 1 und 10 Jahren) 
  • Akten von Polizei, Familiengericht, sozialen Einrichtungen 
  • IQ & Persönlichkeitstests mit 18 Jahren 
  • Interviews mit 18 & 30 Jahren

Komplikationen bei Schwangerschaft oder Geburt = höhere Wahrscheinlichkeit für körperliche Behinderungen, psychische Auffälligkeiten und Lernschwierigkeiten 

Ausgleich des Risikos durch hohe Qualität des Umfelds: mit 2 Jahren waren Risikokinder fast unauffällig (Sprache & Motorik)

Hochrisikogruppe: (biologische & soziale Risikofaktoren): 

• 10 Jahren: Mehrzahl zeigt schwere Lern- oder Verhaltensprobleme 

• 18 Jahren: Polizeiakte, geistige und psychische Gesundheitseinschränkungen 

Aber: ein Drittel der „doppelten“ Risikokinder wird von Emmy Werner so beschrieben (1989, S. 108): „[they] loved well, worked well, and played well.“


Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Kinder erziehen – Umgang mit Wut - Was unterstützt kindliche Entwicklung?

Entwicklungspsychologische Forschung zu wirksamen Unterstützungsmaßnahmen: 

  • Haltung der Eltern
  • Beziehung zwischen Kind und Eltern
  • Erziehungsverhalten
  • Gefühlsregulation des Kindes

Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Sozialpolitische Entscheidungen treffen - Wie können Kinder altersgemäß an Entscheidungen beteiligt werden?

Beispiel: sollten Kinder als Zeugen vor Gericht aussagen? 

-> Wie kann man wissen, ob einem Kind geglaubt werden kann? 

  • Untersuchungen zeigen, dass die Art der Fragestellung entscheidend ist
  • Je jünger die Kinder, desto suggestibler sind sie (34% der Drei- und Vierjährigen und 18% der Fünf- und Sechsjährigen bestätigten unzutreffenden Annahmen der Fragestellerin)
  • Zuverlässige Zeugenaussagen von Vorschulkindern möglich, wenn sie spontan sind

Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Das Wesen des Menschen verstehen: kann frühe Deprivation ausgeglichen werden?

  • späte 1980er - frühe 1990er: Untersuchung von Kindern (N= 150), aus rumänischen Waisenhäusern
  • Pflegepersonal sollte möglichst wenig mit Kindern interagieren 
  • nach Adoption mit 6 und 11 Jahren mit britischen Adoptivkindern verglichen 

Der Zeitpunkt von Erfahrungen beeinflusst die Wirkung früher Deprivation 

Mit 6 Jahren körperliche, geistige und soziale Entwicklung deutlich gebessert, 

aber: abhängig von Zeit im Waisenhaus und vom Alter der Adoption 

z.B.: 

20 % rumänischer Kinder mit Adoption nach 6. Lebensmonat zeigen mit 6 Jahren stark abweichendes Bindungsverhalten (gegenüber 3 % in Vergleichsgruppe), das mit geringer Amygdala Aktivität einherging 

Entscheidend: Der Zeitpunkt und die Dauer von Erfahrungen beeinflusst deren Wirkung!

Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Warum Kindesentwicklung untersuchen?

  • Erziehung der eigenen Kinder verbessern
  • Verbesserung der sozialen Situation im Allgemeinen
  • Natur des Menschen besser verstehen

Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Leitfragen der Kindesentwicklung

  1. Wie wirken sich Anlage und Umwelt gemeinsam auf die Entwicklung aus?
  2. Wie formen Kinder ihre eigene Entwicklung? (Das aktive Kind)
  3. Inwiefern verläuft die Entwicklung kontinuierlich oder diskontinuierlich?
  4. Wie kommt es zu Veränderungen?
  5. Wie wirkt sich der soziokulturelle Kontext auf die Entwicklung aus?
  6. Warum werden Kinder so verschieden? (Interindividuelle Unterschiede)
  7. Wie kann Forschung das Kindeswohl fördern?

Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Anlage/Umwelt

  • Anlage: Unsere biologische Grundausstattung; die von den Eltern erhaltenen Gene.
  • Umwelt: Die materiellen und sozialen Umgebungen, die unsere Entwicklung beeinflussen. 
  • Beispiel Schizophrenie: Je näher die biologische Verwandtschaft desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Verwandte einer Person mit Schizophrenie dieselbe Krankheit aufweisen. (Nach Gottesmann 1991) 

Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Genom und Epigenetik

Nicht nur: das Genom beeinflusst Erleben und Verhalten, sondern auch: Erleben und Verhalten verändert Genom 

Wie? Genom besteht nicht nur aus DNA, sondern enthält Proteine, die die Gene ein- und ausschalten und so Ausprägung (oder Expression) verändern können 

  • Genom: Die Komplette Erbinformation eines Lebewesens
  • Epigenetik: Die Erforschung der bleibenden Veränderungen bei einer Genexpression, die durch Umwelteinflüsse bewirkt werden können.

Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Wie formen Kinder ihre eigene Entwicklung? (Das aktive Kind)

  • Kinder wenden schon im ersten Lebensmonat eher Mutter als fremder Person Blick zu, anfangs ohne sichtbare Gefühle
  • zum Ende d. zweiten Lebensmonats lächeln und gurren die Kinder, während sie der Mutter ins Gesicht schauen, mehr als sonst
  • Mutter wird so zum Lächeln und Sprechen angeregt -> Kinder reagieren mit Lächeln und Gurren
  • Kindl. Blickpräferenz stärkt wechselseitige Interaktionen und fördert Bindung zw. Mutter und Kind

Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Kontinuität/Diskontinuität

  • Kontinuierliche Entwicklung: 

Kontinuierlicher Verlauf mit quantitativen Entwicklungszuwächsen 

  • Diskontinuierliche Entwicklung: 

Stufenförmiger Verlauf mit qualitativ unterschiedlichen Entwicklungsstadien

  • Dieselben Sachverhalte können aus unterschiedlicher Perspektive jeweils anders aussehen (Beispiel Größenwachstum) – es kommt darauf an, wie man Entwicklung betrachtet und wie oft man hinschaut

Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Das Stufenmodell der kognitiven Entwicklung

  • Sensomotorische Phase (0-2 Jahre)
  • Präoperationale Phase (2-7 Jahre)
  • Phase der konkreten Operationen (7-11 Jahre)
  • Phase der formalen Operationen (ab 11 Jahren)
    Die vier Phasen werden in dieser Abfolge durchlaufen, eine nachfolgende Phase baut auf der vorangegangenen auf
    • Kinder denken qualitativ anders als Erwachsene

Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Mechanismen entwicklungsbedingter Veränderungen

Beispiel Entwicklung „angestrengte Aufmerksamkeit“: 

  • Temperamentsmerkmal
  • willentliche Kontrolle von Gefühlen und Gedanken 
    • Prozesse der Hemmung von Impulsiven notwendig (z.B.: Spielzeug zur Seite legen, um sich nicht abzulenken)
    • Kontrollieren der Emotionen (nicht weinen, wenn etw. nicht klappt)
    • Konzentrieren der Aufmerksamkeit
  • Schwierigkeiten beim Ausüben angestrengter Aufmerksamkeit erhöhen Risiko für Verhaltensauffälligkeiten, schlechte Mathematik- und Leseleistungen und für psychische Erkrankungen
  • „Zuständig“ sind Verbindungen zwischen dem vorderen Cingulum (beim Verfolgen eigener Ziele wichtig) und dem limbischen System (für emotionale Reaktionen wichtig)
  • Netzwerke reifen im Verlauf der Kindheit und Jugend
  • Endogene Steuerung: Temperamentsmerkmal (genetisch bedingt), Reifung
  • Exogene Steuerung: Übung  <-> in Wechselwirkung mit Endogener Steuerung

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