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BevStadt at Universität zu Köln

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Stadt

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Global cities (Saskia Sassen)

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Stadt-Stadtgeographie

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Warum gibt es Städte?

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Verstädterungsgrad, -quote

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Verstädterungsrate

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Steuerungsfaktoren der Urbanisierung

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Folgen der beschleunigten Verstädterung nach der Einschätzung des HABITAT-Weltberichts

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World Cities (Peter Hall, John Friedmann)

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BevStadt

Stadt

Die Stadt lässt sich nicht eindeutig definieren. Dem Stadtbegriff können, je nach Kulturraum der Erde und Entwicklungsstand, verschiedene Bestimmungskriterien zugrunde gelegt werden. 


• Umgangssprachlich: unscharfe, diffuse Verwendung

 • Statistisch-administrativ: unterschiedliche Einwohnerschwellenwerte 

• Historisch-juristisch: Stadttitel, -rechte, -privilegien; Gemeindeordnung • Soziologisch: sozialer, kultureller, Interaktionsraum

BevStadt

Global cities (Saskia Sassen)

= sehr große Stadt, herausragende Bedeutung für Weltwirtschaft, Sitze transnationaler Konzerne, Regierungs- und Nicht Regierungsorganisationen, hochrangige Dienstleistungseinrichtungen 


Rahmenbedingung: Globalisierungsprozess der Gegenwart (vor allem seit Beginn der 1990er Jahre)

Grundlegende Hypothese: Veränderung der Weltwirtschaft, Konzentrations- und Globalisierungsprozesse in der Wirtschaft führen auch zu einer Konzentration von Kapitalströmen, Verlagerung von Produktion auf Dienstleistungs- und Finanzsektor

Wichtigster Motor : Spekulation auf Finanzmärkten. Bankenkrisen = Strukturkrisen für die global cities (z.B. sog. Asienkrise 1997) 

Charakterisierung: spezialisierte, hochgradig differenzierte Arbeitsmärkte, sozialräumliche Segregation/ Polarisierung

Bevorzugung einiger weniger Städte, Vernachlässigung anderer  Höchstrangig: Tokyo, New York, London (= Triade)

 Zweite Ebene: Chicago, Los Angeles, Paris, Milano, Frankfurt, Hongkong, Singapur 

Folgewirkungen: mit höchstrangigen Dienstleistungen sind auch geringer entlohnte Tätigkeiten verbunden; dadurch Einbindung weiterer Sozialschichten 

Entstehung von global cities: i.d.R. rein wirtschaftlich 

Entscheidend: Zusammenspiel zwischen politischen und wirtschaftlichen Kräfte, Herrschaft des Kapitals

BevStadt

Epochen von Urbanisierung (einschl. planerischer Konzepte/Leitbilder)

1. Antike Städte: Vorderer Orient, Griechenland, Römisches Reich, China; Tempelturm, Polis, Funktionaldifferenzierung, Kolonisation

 2. Mittelalterliche Städte: Differenzierung und Verflechtung von Handwerk und Handel, Sozialdifferenzierung 

3. Frühneuzeitliche Städte: Residenz- und Festungsstädte 

4. Städte des Industriezeitalters

5. Städte der Moderne und Postmoderne unter Globalisierungsbedingungen

BevStadt

Stadt-Stadtgeographie

Was macht eine Stadt aus? • Größere Siedlung, Geschlossenheit, • höhere Bebauungsdichte, Mehrstöckigkeit • Hohe/höhere Bevölkerungsdichte • Zentralität (als Bedeutungsüberschuss) • hohe Bebauungs- und Bevölkerungsdichten • funktionsräumliche Gliederung • soziale/ethnische Gliederung • Innovationszentren aus politischer, gesellschaftlicher oder technologischer Sicht • Abhängigkeit vom umgebenden Raum • ökologisch belasteter/überlasteter Raum • und weitere …

BevStadt

Warum gibt es Städte?

Stadt und Bewässerung: Theorie der hydraulischen Zivilisation (Wittfogel: Entwicklung ausgedehnter Bewässerungssystemen als Motor für Urbanisierung und Ansiedlung technischer Spezialisten unter den ersten Stadtbewohnern; durch Bewässerung höhere Erträge zugunsten der Versorgung nichtagrarischer Bevölkerung) – bedingt anwendbar auf China, Mesopotamien, Ägypten, aber umstritten) 

Stadt und Religion: Hypothese des Geographen Paul Wheattly: agrarische Urgesellschaften führten Ernte auf religiöse Zusammenhänge zurück, daraus Entwicklung einer Priesterkaste, die zugleich politische und soziale Kontrolle ausübte; Städte als zuerst religiöse Orte 

Stadt und Politik: Städte als zuerst Herrschaftszentren; Lewis Mumford: Zusammenhang zwischen Entstehung von Städten und Institution des Königtums

BevStadt

Frühneuzeitliche Städte

-Rückgang der Stadtgründungen („Schwarzer Tod“, Agrarkrisen, Kriege, Verfall der Städtebünde, Innovation mauerbrechender Schusswaffen) 

- Bergstädte: Erzfunde, Autonomie 

- Exulantenstädte/Flüchtlingsstädte: Böhmische Brüder, Hugenotten; Manufakturen

- Fürstenstädte, Residenzstädte, Festungs-/Garnisonsstädte 


Städte der Renaissance (seit etwa 1520) 

-symmetrisch, horizontal, großflächig, weiträumig, rational geplant, geometrisches urbanes Design, rechteckige Netze und Organisation, urbane Expansion 

Ideale Form der Renaissance-Stadt 

• moderne Fortifikation • umfassende Planung 

• zwei Teile: 

• a) Zitadelle/Fort (Ringstruktur um den zentralen Appell- und Alarmplatz, • b) zivile Stadtanlage (rechteckige Form) 

• symmetrisches Layout 

• standardisiertes Layout der Gebäude (Bsp. Mannheim)


Städte des Barock (seit Ende des 16. Jh.) 

-Architektur als Bühne der Machtdemonstration von Herrschenden (religiöse wie zivile) 

-Charakteristika: ganz neue Städte für die Herrschenden, Ideologie des Absolutismus (17./18. Jh.), zusätzlich zur systematischen Renaissance: Orientierung auf Schloss/Residenz des absolutistischen Herrschers. Macht des Herrschenden repräsentiert in der Stadt Rolle der Stadtplanung: Orientierung auf das dominante Zentrum = Schloss als Wohnort des Herrschers (Bsp. Versaille, Karlsruhe,...)

Verteidigung:

Vauban‘sches System der Fortifikation/Befestigung • Bastionen • flankierende Verteidigungsanlagen • freies Schussfeld • Mehrere Befestigungs-„Ringe“ • komplexe Bausysteme

BevStadt

Verstädterungsgrad, -quote

= Anteil der in Städten lebenden Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung eines Gebietes, Landes oder einer Stadt

BevStadt

Verstädterungsrate

=Die Zuwachsrate der städtischen Bevölkerung bzw. des Verstädterungsgrad

BevStadt

Steuerungsfaktoren der Urbanisierung

-Demographische Verstädterung

-Wirtschaftliche Konzentration

-Entwicklung von Technik und Architektur

-Veränderung von Lebensstilen

BevStadt

Folgen der beschleunigten Verstädterung nach der Einschätzung des HABITAT-Weltberichts

-Zunahme der städtischen Armut 

• Besondere deutliche Zunahme der sozialen Verwundbarkeit bei Frauen und Kindern 

• Zunahme von ethnischen Spannungen 

• Zunehmende Marginalisierung von großen Teilen der Stadtbevölkerung = soziale und wirtschaftliche Exklusion unter ungesunden Lebensbedingungen 

• Gefahr der Zunahme von innerstädtischen Konflikten und von Gewalt und Kriminalität 

• Verlust an Regierbarkeit in den sehr großen Städten 

• Zunahme an Gegensätzen/Disparitäten auf dem Niveau von Stadt und Staat und im globalen Maßstab

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World Cities (Peter Hall, John Friedmann)

Standorte von: 

• globalem Welthandel: Warentermingeschäfte, Handel mit Investitionen, Devisen, Aktien, Börsen • Clustern hochspezialisierter unternehmensorientierter Dienstleistungen: Finanzierung, Controlling, Werbung, Vermögensentwicklung 

• transnationalen Konzernen, wichtigsten in-/ausländischen Firmen • (inter)nationaler Handelszentralen, Berufsverbände 

• meisten führenden NROs, zwischenstaatlichen Organisation (intergovernmental organisations): WHO, UNESCO, ILO, FAO … 

• mächtiger, international einflussreicher Medienkonzerne 

• führenden kulturellen Einrichtungen (Theater, Oper, Museen, Ausstellungen)

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Megastädte

= Metropolen mit mehr als 5, 8 oder 10 Mio. Einwohnern (Abgrenzungsfrage; unipolar, multipolar?) Ergebnisse tiefgreifender Globalisierungsprozesse 


• höchste Konzentrationen (Bevölkerungszahl und -dichte, Industrialisierung, Infrastruktur, Kapital, Entscheidungen) 

• höchste Dynamik (räumliches und demographisches Wachstum, Landnutzungsveränderungen, urbane Ökonomien: Teil der Nationalökonomien, Kapitalmarkt, informeller Sektor) 

• höchste Überlagerung von Prozessen (Gleichzeitigkeit, Verstärkung, Rückkopplungsprozesse, „tipping point“) 

• höchste sozio-ökonomische Vulnerabilität (Zahl betroffener Personen, politische Zentren, ökonomische Netzwerke) 

• begrenzte Steuerungskapazitäten und partieller Verlust der Regierbarkeit: schwache Administration und Planung

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