Konsumökonomie at Universität Zu Kiel | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Konsumökonomie an der Universität zu Kiel

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TESTE DEIN WISSEN

Haushalt

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TESTE DEIN WISSEN

Statistisches Bundesamt: Ein Haushalt ist eine Gruppe von verwandten oder persönlich verbundenen (auch familienfremden) Personen, die sowohl einkommens- als auch verbrauchsmäßig zusammengehören. Sie müssen in der Regel zusammen wohnen und über ein oder mehrere Einkommen oder über Einkommensteile gemeinsam verfügen und voll oder überwiegend im Rahmen einer gemeinsamen Hauswirtschaft versorgt werden. 

• Als Haushalt gilt auch eine Einzelperson mit eigenem Einkommen, die für sich allein wirtschaftet.

 • Zeitweilig vom Haushalt getrennt lebende Personen gehören zum Haushalt, wenn sie überwiegend von Mitteln des Haushalts leben oder wenn sie mit ihren eigenen Mitteln den Lebensunterhalt des Haushaltes bestreiten.

 Erich Egner: Der Haushalt ist die Einheit der auf Sicherung der gemeinsamen Bedarfsdeckung einer Menschengruppe im Rahmen eines sozialen Gebildes gerichteten Verfügungen (Egner, 1952). 

• Einheit der Verfügungen 

• Menschengruppe in einem sozialen Gebilde 

• Gemeinsame Bedarfsdeckung

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Zurechnungsprinzipien der Kosten

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• Prinzip der Kostenverursachung

• Prinzip der Kostentragfähigkeit 

(Deckungsprinzip)

• Prinzip der Durchschnittsbildung

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Die drei Z der Investitionsrechnung 


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– Zahlungshöhe der Aus- und Einzahlungen

– Zinssatz der vom Investor verlangt wird

– Zeitliche Verteilung der Zahlungen

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Individualhaushalte = Private Haushalte:

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• Bedarfsdeckung durch Einzelperson oder informeller Zusammenschluss von Einzelpersonen oder institutionalisierter Zusammenschluss (z.B. Ehe, Familie).

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Strömungs- und Bestandsgröße

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• Strömungsgrößen: Zahlungs- und 

Leistungsvorgänge, die sich in einer 

bestimmten Periode ereignen.

• Bestandsgrößen: Größen, die das gegebene 

Vorhandensein messen:

– Zahlungsmittelbestand

– Geldvermögen = Zahlungsmittelbestand + 

Forderungen - Schulden 

– Gesamtvermögen = Geldvermögen + 

Sachvermögen

– Betriebsnotwendiges Vermögen

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Verfügbares Einkommen

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Einkommen, das Haushalten und Selbständigen nach Erfüllung ihrer Pflichten gegenüber dem Staat bzw. Geltendmachung ihrer Rechte verbleibt. 

• Verfügbares Einkommen = Ausgabefähiges Einkommen

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Produktive Tätigkeiten

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Kindererziehung 

Pflege von Kranken

 Mahlzeiten zubereiten 

Wohnungssäuberung

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Opportunitätskosten:

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TESTE DEIN WISSEN

Auf welches Markteinkommen verzichtet die Person, wenn sie im Haushalt tätig ist?

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Laspeyres-Effekt

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: Der Effekt ist eine Folge der zeitlichen Festlegung der Verbrauchsstruktur und kennzeichnet die Tendenz einer systematisch höheren Preissteigerungsabbildung als sie real wirksam wird.

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Inferiores Gut

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Eine Einkommenserhöhung führt zu einem Rückgang des Verbrauchs eines inferioren Gutes.

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Theorie der Haushaltsproduktion

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• Geht zurück auf Gary Becker (1965): A Theory of the Allocation of Time. In: Economic Journal 

• Bewältigt manche Schwächen der Konsumtheorie 

• Konsumtheorie erklärt die Entscheidungen der Haushalte durch die Präferenzen 

• Präferenzen sind dem Analysten unbekannt. 

• Präferenzen durch sozio-demographische Variablen erklären: – Familiengröße – Alterstruktur des Haushalts – Bildung – Hausbesitz – Beruf – Rasse – Sozio-ökonomischer Status

 • Veränderte Nachfrage bei gleichen Preisen und gleichem Einkommen: 

– Nachfrage nach Heizöl ist im Winter höher als im Sommer 

– Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen ist im Alter höher als bei jungen Menschen 

• Durch Haushaltsproduktion können diese Probleme umgangen werden, indem sich Nachfrage auf Grundbedürfnisse (Gesundheit, Wärme etc.) bezieht

 • Bentham (1789): „Nutzen hängt von den elementaren Freuden ab“ 

• Erklärung unterschiedlicher Substituierbarkeit von Gütern 

• Bsp.: Nahrungsmittel – Rind- und Schweinefleisch sind leichter substituierbar als Fleisch und Obst 

• Abnehmender Grenznutzen des Einkommens

 – Einkommen ↑, Verhältnis x/t ↑ 

– Zeit wird zunehmend der knappe Faktor des Haushalts

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Produktivitätssteigerung eines Faktors

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– Minimierung der Produktionskosten  der Faktor wird verstärkt eingesetzt 

– Der relative Preis des Gutes, in dessen Produktion der Faktor am stärksten eingesetzt wird, sinkt. 

Substitutionseffekt: 

Das Gut wird vermehrt konsumiert. 

Einkommenseffekt: Produktivitätssteigerung erhöht das reale Gesamteinkommen. Nachfrage aller normalen Güter steigt.

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Q:

Haushalt

A:

Statistisches Bundesamt: Ein Haushalt ist eine Gruppe von verwandten oder persönlich verbundenen (auch familienfremden) Personen, die sowohl einkommens- als auch verbrauchsmäßig zusammengehören. Sie müssen in der Regel zusammen wohnen und über ein oder mehrere Einkommen oder über Einkommensteile gemeinsam verfügen und voll oder überwiegend im Rahmen einer gemeinsamen Hauswirtschaft versorgt werden. 

• Als Haushalt gilt auch eine Einzelperson mit eigenem Einkommen, die für sich allein wirtschaftet.

 • Zeitweilig vom Haushalt getrennt lebende Personen gehören zum Haushalt, wenn sie überwiegend von Mitteln des Haushalts leben oder wenn sie mit ihren eigenen Mitteln den Lebensunterhalt des Haushaltes bestreiten.

 Erich Egner: Der Haushalt ist die Einheit der auf Sicherung der gemeinsamen Bedarfsdeckung einer Menschengruppe im Rahmen eines sozialen Gebildes gerichteten Verfügungen (Egner, 1952). 

• Einheit der Verfügungen 

• Menschengruppe in einem sozialen Gebilde 

• Gemeinsame Bedarfsdeckung

Q:

Zurechnungsprinzipien der Kosten

A:

• Prinzip der Kostenverursachung

• Prinzip der Kostentragfähigkeit 

(Deckungsprinzip)

• Prinzip der Durchschnittsbildung

Q:

Die drei Z der Investitionsrechnung 


A:

– Zahlungshöhe der Aus- und Einzahlungen

– Zinssatz der vom Investor verlangt wird

– Zeitliche Verteilung der Zahlungen

Q:

Individualhaushalte = Private Haushalte:

A:

• Bedarfsdeckung durch Einzelperson oder informeller Zusammenschluss von Einzelpersonen oder institutionalisierter Zusammenschluss (z.B. Ehe, Familie).

Q:

Strömungs- und Bestandsgröße

A:

• Strömungsgrößen: Zahlungs- und 

Leistungsvorgänge, die sich in einer 

bestimmten Periode ereignen.

• Bestandsgrößen: Größen, die das gegebene 

Vorhandensein messen:

– Zahlungsmittelbestand

– Geldvermögen = Zahlungsmittelbestand + 

Forderungen - Schulden 

– Gesamtvermögen = Geldvermögen + 

Sachvermögen

– Betriebsnotwendiges Vermögen

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Q:

Verfügbares Einkommen

A:

Einkommen, das Haushalten und Selbständigen nach Erfüllung ihrer Pflichten gegenüber dem Staat bzw. Geltendmachung ihrer Rechte verbleibt. 

• Verfügbares Einkommen = Ausgabefähiges Einkommen

Q:

Produktive Tätigkeiten

A:

Kindererziehung 

Pflege von Kranken

 Mahlzeiten zubereiten 

Wohnungssäuberung

Q:

Opportunitätskosten:

A:

Auf welches Markteinkommen verzichtet die Person, wenn sie im Haushalt tätig ist?

Q:

Laspeyres-Effekt

A:

: Der Effekt ist eine Folge der zeitlichen Festlegung der Verbrauchsstruktur und kennzeichnet die Tendenz einer systematisch höheren Preissteigerungsabbildung als sie real wirksam wird.

Q:

Inferiores Gut

A:

Eine Einkommenserhöhung führt zu einem Rückgang des Verbrauchs eines inferioren Gutes.

Q:

Theorie der Haushaltsproduktion

A:

• Geht zurück auf Gary Becker (1965): A Theory of the Allocation of Time. In: Economic Journal 

• Bewältigt manche Schwächen der Konsumtheorie 

• Konsumtheorie erklärt die Entscheidungen der Haushalte durch die Präferenzen 

• Präferenzen sind dem Analysten unbekannt. 

• Präferenzen durch sozio-demographische Variablen erklären: – Familiengröße – Alterstruktur des Haushalts – Bildung – Hausbesitz – Beruf – Rasse – Sozio-ökonomischer Status

 • Veränderte Nachfrage bei gleichen Preisen und gleichem Einkommen: 

– Nachfrage nach Heizöl ist im Winter höher als im Sommer 

– Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen ist im Alter höher als bei jungen Menschen 

• Durch Haushaltsproduktion können diese Probleme umgangen werden, indem sich Nachfrage auf Grundbedürfnisse (Gesundheit, Wärme etc.) bezieht

 • Bentham (1789): „Nutzen hängt von den elementaren Freuden ab“ 

• Erklärung unterschiedlicher Substituierbarkeit von Gütern 

• Bsp.: Nahrungsmittel – Rind- und Schweinefleisch sind leichter substituierbar als Fleisch und Obst 

• Abnehmender Grenznutzen des Einkommens

 – Einkommen ↑, Verhältnis x/t ↑ 

– Zeit wird zunehmend der knappe Faktor des Haushalts

Q:

Produktivitätssteigerung eines Faktors

A:

– Minimierung der Produktionskosten  der Faktor wird verstärkt eingesetzt 

– Der relative Preis des Gutes, in dessen Produktion der Faktor am stärksten eingesetzt wird, sinkt. 

Substitutionseffekt: 

Das Gut wird vermehrt konsumiert. 

Einkommenseffekt: Produktivitätssteigerung erhöht das reale Gesamteinkommen. Nachfrage aller normalen Güter steigt.

Konsumökonomie

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