Ernährungsmedizin at Universität Zu Kiel | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Ernährungsmedizin an der Universität zu Kiel

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TESTE DEIN WISSEN

Therapieziel

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TESTE DEIN WISSEN

HS-Spiegel = 5-5,5 mg/dl, damit die Harnsäure nicht ausfallen kann

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TESTE DEIN WISSEN

Purine


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TESTE DEIN WISSEN
  • es wird die HS angegeben, obwohl diese in LM praktisch nicht vorkommt 

→ leichter: die aus Purinen gebildete Harnsäure zu bestimmen 

  • wenn Purine weiter aufgeschlossen sind = bessere Aufnahme = mehr HS
  • abgehangenes Fleisch und gelagerter Fisch (beim Reifen)
  • weniger Purin
  • wenn man kocht → Purine gehen ins Kochwasser verloren (-10-20%)
  • Entfernung der Haut bei Fisch und Geflügel 

Hoher Puringehalt

  • viele kleine Zellen = viel Purin
  • Sardine, Sprotte, Ölsardine
  • Meeresfrüchte (Garnelen)
  • Innereien: Kalbsbries, -leber, -niere, Rinderherz, -leber, -lunge, -niere, Schweineleber und -niere

Niedriger Puringehalt

  • pflanzliche Purine (Brot, Gemüse), Käse
  • Milch und Joghurt = 0

Puringehalt pro Portion und nicht pro 100g LM anschauen !!

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TESTE DEIN WISSEN

4. Mythos

„Die Makronährstoffrelation hat einen Einfluss auf die Gewichtsabnahme“

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TESTE DEIN WISSEN
  • die Makronährstoffrelation spielt keine bzw. eine untergeordnete Rolle für die Höhe der Gewichtsabnahme

eine hohe Proteinzufuhr und eine geringe glykämische Last sichern jedoch den Gewichtserhalt nach einer Diät

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TESTE DEIN WISSEN

Ernährungs-medizinische Therapie

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TESTE DEIN WISSEN
  • Diabetes ist eine ernährungs-assoziierte Erkrankung
  • Medikamente müssen an das was der Patient isst angepasst sein

Merke

  • Es gibt keinen Nachweis, dass spezifische Diabetes-LM (Diabetikerschokolade) einen Nutzen bringen, deshalb werden solche LM explizit nicht von der DDG empfohlen

(Glukose wird durch Fruktose ersetzt)

Zusammensetzung

  • 50% Kohlenhydrate (v.a. komplexe), 30% Fette, 20% Proteine 

→ wie Nicht-Diabetiker

Kohlenhydrate

  • Insulin muss nur für KH gespritzt werden
  • 1 Broteinheit = 12g Kohlenhydrate (eine Scheibe Brot)
  • 1 KH-Einheit = 10g Kohlenhydrate (einfacher für z.B. Kinder)

Wie viel BE sind in welchen LM enthalten

  • 0 BE = Salat, Steak, Salami, Fisch, Gemüse (= keine KH) 
  • ¼ BE = ¼ Brot (wird nichts gespritzt, wird vernachlässigt)
  • 0 BE = 1 Glas Bier (Gerste sind KH, aber Alkohol senkt den BZ-Spiegel)
  • 1 BE = 1 Kartoffel 
  • 3-4 BE = Snickers Riegel (Inhaltsangabe)
  • 4-5 BE = 1 Teller Nudeln 
  • 8-10 BE = Pizza → viele KH und viel Fett 

→ KH kommen später an: 2/3 der Insulingabe vor dem Essen, 1/3 danach

Milchprodukte: Milchzucker (Glukose und Galaktose)

  • 2 BE = 1 Glas Milch, 1 BE = 1 Joghurt, kaum BE = Hartkäse 

→ Joghurt und Käse: Bakterien verbrauchen den Milchzucker

→ je stärker ein Milchprodukt verarbeitet ist, desto weniger BE

Wie viele Einheiten BE spritzen?

  • Insulinempfindlichkeit ist morgens und Abends höher
  • Morgens: 2 E pro BE (Brötchen = 2 BE à 4 E spritzen)
  • Mittags: 1 E pro BE 

Abends: 1,5 E pro BE (Pizza z.B. 8BE = 12E → 8 jetzt und 4 etwas später)

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TESTE DEIN WISSEN

Insulintherapie


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TESTE DEIN WISSEN
  • Typ-1-Diabetiker brauchen das ganze Leben Insulin (keine β-Zellen mehr)
  • Typ-2-Diabetiker kommen einige Jahre ohne Insulintherapie aus 

Insulingabe

  • über Pen: Insulin in flüssiger Form, Insulin Einheiten einstellen → spritzen
  • Erste „Zehner-Regel“
  •  nachdem der Pen betätigt wurde, wird langsam bis 10 gezählt, bevor die Nadel aus dem subkutanen Fettgewebe gezogen wird
  • Zweite „Zehner-Regel“
  •  Mischinsuline und NPH-basierte Langzeitinsuline müssen 10-mal langsam geschwenkt werden, bevor die Applikation stattfindet
  • Insulinpumpe: kann keine BE ausrechnen, ersetzt nicht die β-Zell-Funktion, kann zu versch. Zeiten versch. viel Insulin abgeben, muss man einstellen

Physiologische Insulinsekretion

  • basale Insulingabe: um die Gluconeogenese der Leber zu unterdrücken

bolus Insulingabe: zum Essen

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TESTE DEIN WISSEN

Leptin

(Sättigung)


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TESTE DEIN WISSEN

Umwelt oder genetische Ursachen?

  • genetische Faktoren beeinflussen das Körpergewicht etwa zu 50%


Experiment: normale vs. ob/ob-Maus

  • Das gesunde Gen produziert Leptin (Peptidhormon) aus dem Fettgewebe

→ Hypothalamus → sorgt für Sättigungsempfinden

  • mutiertes Gen → produziert kein Leptin → immer Appetit/Hunger 

→ Adipositas 

 lässt sich mit der Gabe von Leptin behandeln

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnose-kriterien


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TESTE DEIN WISSEN

= es reicht, wenn eines dieser Kriterien positiv ist, deshalb alle prüfen

  1. Erhöhter nüchtern Blutzucker > 126 mg/dl 
  2. Pathologischer oGTT 2h-Wert > 200 mg/dl (oraler Glukosetoleranz Test)

à Zucker nach dem Essen (postprandial) 

  1. Zufällig gemessener Wert > 200 mg/dl
  2. HbA1c > 6,5% 

in den letzten 3 Monaten war der BZ-Spiegel ständig erhöht

  • Nüchtern BZ-Spiegel = Maß für ein Problem der Insulinresistenz der Leber

→ da diese durch die Gluconeogenese zu viel Glucose herstellt (nachts)

  • oGTT = Maß für ein Problem der Insulinresistenz der Muskulatur 

→ nach dem “Essen“ gemessen

= einige Diabetiker haben ein führendes Leber oder Muskel-Problem, oder beides und je nach dem steigt der BZ dann besonders nachts oder nach dem Essen an 

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TESTE DEIN WISSEN

Verfahren (Adipositas-chirurgie)


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TESTE DEIN WISSEN
  • Restriktive Verfahren: Volumenminderung des Magens
  • Malabsorptive Verfahren: Verringerung der Kontaktfläche von der Nahrung mit der Dünndarmoberfläche
  • Kombinierte Verfahren 

Magenband (restrikitiv, geringste Abnahme)

  • Schlauch um den Mageneingang (kann mit Wasser gefüllt werden)

à so kann das Volumen des Vormagens geändert werden

  • der Magen die meiste Zeit leer → Ghrelin → die ganze Zeit Hunger 

à wird nicht empfohlen

Schlauchmagen (restrikitv + endokrin, häufigste) 

  • Magenverkleinerung = von 1500 ml auf 200 ml
  • Endokrine Therapie = Ghrelin-bildende Zellen werden entfernt

Magenbypass (kombiniertes Verfahren, zweithäufigste, höchste Abnahme) 

  • Magenverkleinerung = Magen wird abgetrennt & Dünndarm daran genäht 

Malabsorptives Verfahren = oberer Dünndarm wird ausgeschaltet (60-90cm)

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C-Peptid


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TESTE DEIN WISSEN
  • Proinsulin: besteht aus A-Kette, B-Kette und C-Peptid

à das C-Peptid wird abgespalten und ist ein Marker für die Restfunktion der Bauchspeicheldrüse

Normalwerte 

  • Nüchtern: 1-2 ng/mL
  • Postprandial: 1,5-3 ng/mL
  • 2h nach 50g KH: 0,5-1 ng/mL
  • Erniedrigt: bei Typ 1 Diabetes (Insulinmangel), pankreopriven Diabetes und Spätphase des Typ 2 Diabetes

Erhöht: Frühphase des Typ 2 Diabetes, Metabolisches Syndrom, Niereninsuffizienz

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2. Mythos Süßstoffe senken die Glykämische Last und die Energiedichte und wirken sich daher günstig auf die Blutzucker- und Gewichtsregulation aus


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TESTE DEIN WISSEN

FRAGLICH

  • Je mehr Getränke mit Süßstoff pro Woche = größere Zunahme 
  • Aber: Menschen, die Süßstoffe konsumieren sind evtl. eher übergewichtig, es kann keine Kausalität unterstellt werden 
  • Der HbA1c-Wert also der Langzeit BZ-Wert ist höher bei Menschen die regelmäßig viel Süßstoff verzehren, als welche die keinen verzehren 
  • Bei Probanden, die ein anderes Darmmikrobiom hatten, verschlechterte sich die Glukose Toleranz nachdem ihnen 7 Tage die Höchstmenge an Saccharin (Süßstoff) gegeben wurde (auch das Darmmikrobiom veränderte sich) 
  • Bei Probanden, die nach 7-tägiger Süßstoffgabe keine Veränderung in der Glukose Toleranz hatten, hatten eine gleichbleibend anderes Darmmikrobiom 
  • Süßstoffe verändern das Mikrobiom & verschlechtern die Glukose Toleranz 

Süßstoffe könnten über eine ungünstige Veränderung der Mikroflora (Dysobiose) zu Insulinresistenz und möglicherweise zu Übergewicht führen

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Lebens-erwartung 

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TESTE DEIN WISSEN

Reduktion der mittleren Lebenserwartung bei Adipositas

  • BMI 30-35 kg/m² (Grad I) = 2-4 Jahre

BMI 40-45 kg/m² (Grad II) = 8-10 Jahre

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TESTE DEIN WISSEN

Glukose-belastungs-test


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TESTE DEIN WISSEN

BZ-Spiegel 2 Stunden nach Gabe von 75g Glukose Lösung 

  • normal: unter 140 mg/dl
  • Pathologische Glukosetoleranz: 140-200 mg/dl

Diabetes: ab 200 mg/dl

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  • 1452 Studierende
  • 18 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Ernährungsmedizin Kurs an der Universität zu Kiel - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Therapieziel

A:

HS-Spiegel = 5-5,5 mg/dl, damit die Harnsäure nicht ausfallen kann

Q:

Purine


A:
  • es wird die HS angegeben, obwohl diese in LM praktisch nicht vorkommt 

→ leichter: die aus Purinen gebildete Harnsäure zu bestimmen 

  • wenn Purine weiter aufgeschlossen sind = bessere Aufnahme = mehr HS
  • abgehangenes Fleisch und gelagerter Fisch (beim Reifen)
  • weniger Purin
  • wenn man kocht → Purine gehen ins Kochwasser verloren (-10-20%)
  • Entfernung der Haut bei Fisch und Geflügel 

Hoher Puringehalt

  • viele kleine Zellen = viel Purin
  • Sardine, Sprotte, Ölsardine
  • Meeresfrüchte (Garnelen)
  • Innereien: Kalbsbries, -leber, -niere, Rinderherz, -leber, -lunge, -niere, Schweineleber und -niere

Niedriger Puringehalt

  • pflanzliche Purine (Brot, Gemüse), Käse
  • Milch und Joghurt = 0

Puringehalt pro Portion und nicht pro 100g LM anschauen !!

Q:

4. Mythos

„Die Makronährstoffrelation hat einen Einfluss auf die Gewichtsabnahme“

A:
  • die Makronährstoffrelation spielt keine bzw. eine untergeordnete Rolle für die Höhe der Gewichtsabnahme

eine hohe Proteinzufuhr und eine geringe glykämische Last sichern jedoch den Gewichtserhalt nach einer Diät

Q:

Ernährungs-medizinische Therapie

A:
  • Diabetes ist eine ernährungs-assoziierte Erkrankung
  • Medikamente müssen an das was der Patient isst angepasst sein

Merke

  • Es gibt keinen Nachweis, dass spezifische Diabetes-LM (Diabetikerschokolade) einen Nutzen bringen, deshalb werden solche LM explizit nicht von der DDG empfohlen

(Glukose wird durch Fruktose ersetzt)

Zusammensetzung

  • 50% Kohlenhydrate (v.a. komplexe), 30% Fette, 20% Proteine 

→ wie Nicht-Diabetiker

Kohlenhydrate

  • Insulin muss nur für KH gespritzt werden
  • 1 Broteinheit = 12g Kohlenhydrate (eine Scheibe Brot)
  • 1 KH-Einheit = 10g Kohlenhydrate (einfacher für z.B. Kinder)

Wie viel BE sind in welchen LM enthalten

  • 0 BE = Salat, Steak, Salami, Fisch, Gemüse (= keine KH) 
  • ¼ BE = ¼ Brot (wird nichts gespritzt, wird vernachlässigt)
  • 0 BE = 1 Glas Bier (Gerste sind KH, aber Alkohol senkt den BZ-Spiegel)
  • 1 BE = 1 Kartoffel 
  • 3-4 BE = Snickers Riegel (Inhaltsangabe)
  • 4-5 BE = 1 Teller Nudeln 
  • 8-10 BE = Pizza → viele KH und viel Fett 

→ KH kommen später an: 2/3 der Insulingabe vor dem Essen, 1/3 danach

Milchprodukte: Milchzucker (Glukose und Galaktose)

  • 2 BE = 1 Glas Milch, 1 BE = 1 Joghurt, kaum BE = Hartkäse 

→ Joghurt und Käse: Bakterien verbrauchen den Milchzucker

→ je stärker ein Milchprodukt verarbeitet ist, desto weniger BE

Wie viele Einheiten BE spritzen?

  • Insulinempfindlichkeit ist morgens und Abends höher
  • Morgens: 2 E pro BE (Brötchen = 2 BE à 4 E spritzen)
  • Mittags: 1 E pro BE 

Abends: 1,5 E pro BE (Pizza z.B. 8BE = 12E → 8 jetzt und 4 etwas später)

Q:

Insulintherapie


A:
  • Typ-1-Diabetiker brauchen das ganze Leben Insulin (keine β-Zellen mehr)
  • Typ-2-Diabetiker kommen einige Jahre ohne Insulintherapie aus 

Insulingabe

  • über Pen: Insulin in flüssiger Form, Insulin Einheiten einstellen → spritzen
  • Erste „Zehner-Regel“
  •  nachdem der Pen betätigt wurde, wird langsam bis 10 gezählt, bevor die Nadel aus dem subkutanen Fettgewebe gezogen wird
  • Zweite „Zehner-Regel“
  •  Mischinsuline und NPH-basierte Langzeitinsuline müssen 10-mal langsam geschwenkt werden, bevor die Applikation stattfindet
  • Insulinpumpe: kann keine BE ausrechnen, ersetzt nicht die β-Zell-Funktion, kann zu versch. Zeiten versch. viel Insulin abgeben, muss man einstellen

Physiologische Insulinsekretion

  • basale Insulingabe: um die Gluconeogenese der Leber zu unterdrücken

bolus Insulingabe: zum Essen

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Q:

Leptin

(Sättigung)


A:

Umwelt oder genetische Ursachen?

  • genetische Faktoren beeinflussen das Körpergewicht etwa zu 50%


Experiment: normale vs. ob/ob-Maus

  • Das gesunde Gen produziert Leptin (Peptidhormon) aus dem Fettgewebe

→ Hypothalamus → sorgt für Sättigungsempfinden

  • mutiertes Gen → produziert kein Leptin → immer Appetit/Hunger 

→ Adipositas 

 lässt sich mit der Gabe von Leptin behandeln

Q:

Diagnose-kriterien


A:

= es reicht, wenn eines dieser Kriterien positiv ist, deshalb alle prüfen

  1. Erhöhter nüchtern Blutzucker > 126 mg/dl 
  2. Pathologischer oGTT 2h-Wert > 200 mg/dl (oraler Glukosetoleranz Test)

à Zucker nach dem Essen (postprandial) 

  1. Zufällig gemessener Wert > 200 mg/dl
  2. HbA1c > 6,5% 

in den letzten 3 Monaten war der BZ-Spiegel ständig erhöht

  • Nüchtern BZ-Spiegel = Maß für ein Problem der Insulinresistenz der Leber

→ da diese durch die Gluconeogenese zu viel Glucose herstellt (nachts)

  • oGTT = Maß für ein Problem der Insulinresistenz der Muskulatur 

→ nach dem “Essen“ gemessen

= einige Diabetiker haben ein führendes Leber oder Muskel-Problem, oder beides und je nach dem steigt der BZ dann besonders nachts oder nach dem Essen an 

Q:

Verfahren (Adipositas-chirurgie)


A:
  • Restriktive Verfahren: Volumenminderung des Magens
  • Malabsorptive Verfahren: Verringerung der Kontaktfläche von der Nahrung mit der Dünndarmoberfläche
  • Kombinierte Verfahren 

Magenband (restrikitiv, geringste Abnahme)

  • Schlauch um den Mageneingang (kann mit Wasser gefüllt werden)

à so kann das Volumen des Vormagens geändert werden

  • der Magen die meiste Zeit leer → Ghrelin → die ganze Zeit Hunger 

à wird nicht empfohlen

Schlauchmagen (restrikitv + endokrin, häufigste) 

  • Magenverkleinerung = von 1500 ml auf 200 ml
  • Endokrine Therapie = Ghrelin-bildende Zellen werden entfernt

Magenbypass (kombiniertes Verfahren, zweithäufigste, höchste Abnahme) 

  • Magenverkleinerung = Magen wird abgetrennt & Dünndarm daran genäht 

Malabsorptives Verfahren = oberer Dünndarm wird ausgeschaltet (60-90cm)

Q:

C-Peptid


A:
  • Proinsulin: besteht aus A-Kette, B-Kette und C-Peptid

à das C-Peptid wird abgespalten und ist ein Marker für die Restfunktion der Bauchspeicheldrüse

Normalwerte 

  • Nüchtern: 1-2 ng/mL
  • Postprandial: 1,5-3 ng/mL
  • 2h nach 50g KH: 0,5-1 ng/mL
  • Erniedrigt: bei Typ 1 Diabetes (Insulinmangel), pankreopriven Diabetes und Spätphase des Typ 2 Diabetes

Erhöht: Frühphase des Typ 2 Diabetes, Metabolisches Syndrom, Niereninsuffizienz

Q:

2. Mythos Süßstoffe senken die Glykämische Last und die Energiedichte und wirken sich daher günstig auf die Blutzucker- und Gewichtsregulation aus


A:

FRAGLICH

  • Je mehr Getränke mit Süßstoff pro Woche = größere Zunahme 
  • Aber: Menschen, die Süßstoffe konsumieren sind evtl. eher übergewichtig, es kann keine Kausalität unterstellt werden 
  • Der HbA1c-Wert also der Langzeit BZ-Wert ist höher bei Menschen die regelmäßig viel Süßstoff verzehren, als welche die keinen verzehren 
  • Bei Probanden, die ein anderes Darmmikrobiom hatten, verschlechterte sich die Glukose Toleranz nachdem ihnen 7 Tage die Höchstmenge an Saccharin (Süßstoff) gegeben wurde (auch das Darmmikrobiom veränderte sich) 
  • Bei Probanden, die nach 7-tägiger Süßstoffgabe keine Veränderung in der Glukose Toleranz hatten, hatten eine gleichbleibend anderes Darmmikrobiom 
  • Süßstoffe verändern das Mikrobiom & verschlechtern die Glukose Toleranz 

Süßstoffe könnten über eine ungünstige Veränderung der Mikroflora (Dysobiose) zu Insulinresistenz und möglicherweise zu Übergewicht führen

Q:

Lebens-erwartung 

A:

Reduktion der mittleren Lebenserwartung bei Adipositas

  • BMI 30-35 kg/m² (Grad I) = 2-4 Jahre

BMI 40-45 kg/m² (Grad II) = 8-10 Jahre

Q:

Glukose-belastungs-test


A:

BZ-Spiegel 2 Stunden nach Gabe von 75g Glukose Lösung 

  • normal: unter 140 mg/dl
  • Pathologische Glukosetoleranz: 140-200 mg/dl

Diabetes: ab 200 mg/dl

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