OP at Universität Würzburg | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für OP an der Universität Würzburg

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TESTE DEIN WISSEN

Novalgin

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TESTE DEIN WISSEN

Inhalt: Metamizol 

Anwendung: Akute starke Schmerzen nach Verletzungen und Operationen, Koliken, Tumorschmerzen, sonstige akute oder chronische starke Schmerzen, wenn andere therapeutische Maßnahmen nicht indiziert sind, hohes Fieber, das auf andere Maßnahmen nicht anspricht. 

Wirkung: 

Als gesichert angesehen werden eine Hemmung der Cyclooxygenasen (COX) im zentralen Nervensystem und in der Peripherie und damit eine verminderte Synthese von Prostaglandinen. 

Als einziges Nicht-Opioid-Analgetikum wirkt Metamizol spasmolytisch

(Ausscheidung renal)

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TESTE DEIN WISSEN

Leitsymptom Makroglossie

Symptome:

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TESTE DEIN WISSEN

- Dysarthrie
- Dysphagie
- Dyspnoe
- Dysgnathie → Kl. III, offener Biß
- inkompetenter Mundschluss
- Zunge trocknet aus → Infektion, Ulcera

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TESTE DEIN WISSEN

Elimination von Irritation und Noxen

und eventuelle weitergehende Untersuchungen 

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TESTE DEIN WISSEN

• Mechanisch
• Prothesenrand
• Scharfe Zähne
• Chemisch
• Tabak
• Alkohol
• Medikamente
• Thermisch
• Rauchen
• Mikrobiell
• Candida


• Abstrich für mikrobiologische Diagnostik
• Virologische Diagnostik
• Intravitalfärbung mit Touidinblau (Nachweis v.
Verhornungsstörungen)
• Autofluoreszenzdiagnostik
• Biopsie
• Zytologie

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TESTE DEIN WISSEN

Komplikation bei einer Zahntransplantation 

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TESTE DEIN WISSEN

Platzmangel
Fehlender Platz für den zu transplantierenden Zahn. Die Lücke bei 36 ist für Zahn 38 zu klein. Meist passt der obere Weißheitszahn eher in die Lücke eines unteren Milchmolaren.


Mangelnde Kooperation
Die Transplantation des Zahnes ist geglückt, dennoch wurde die kieferorthopädische Weiterbehandlung mangels Kooperation des Patienten verpasst.


Pulpagangrän
Der in Regio 35 transplantierte Zahn wurde gangränös und musste wurzelbehandelt werden.

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TESTE DEIN WISSEN

Orale Candida-Infektion

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TESTE DEIN WISSEN

• weißlich-abwischbare Beläge
• Dysphagie, Schmerzen, Geschmacksstörungen
Ätiologie
• häufig nach Bestrahlung im MKG-Bereich oder Chemo
• häufig durch Schädigung der Speicheldrüsen -->wenig Speichel + reduzierte Abwehrlage
• Immunsuppression -->Pilzinfektion
Therapie
lokal: Amphotericin-Lutschtabletten oder -Lösung (z.B. getränkte Tupfer
einlegen): 4xtgl. bis Symptomfreiheit
• ggf. systemisch: z.B. Fluconazol / Voriconazol / Itraconazol
• falls Prothesenträger: Prothese reinigen! PingPong-Effekt 

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TESTE DEIN WISSEN

Keratokanthom

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TESTE DEIN WISSEN

• gutartiger Tumor vs. Variante eines PeCa mit guter Prognose
• 50. – 69. LJ
• zentraler Propf
• an lichtexponierten Stellen
• entsteht innerhalb weniger Wochen
• spontane Remission in rund 50 Prozent
• histologische Untersuchung: Ähnlichkeiten zum PeCa
• Therapie: chirurgische Exzision (da PeCa nicht auszuschließen ist)

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TESTE DEIN WISSEN

Betroffene Zähne

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TESTE DEIN WISSEN

• Weißheitszähne

  • Entfernung/Osteotomie in den meisten Fällen

• Retinierte Eckzähne oder Prämolaren

  • Okklusionsstörungen
  • Ästhetisch störende Lücken
  • Freilegung und kieferorthopädische Einstellung im Jugendalter


• Ein früher Hinweis für retinierte oder verlagerte Zähne ist das lange Fortbestehen von Milchzähnen an dieser Stelle.

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TESTE DEIN WISSEN

Zahnfreilegungen

Der „richtige“ Zeitpunkt

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TESTE DEIN WISSEN

• Zeitliche Planung mit dem Zahnarzt oder Kieferorthopäden.
• Festsitzende kieferorthopädische Bebänderung ist zur endgültigen Einordnung nötig
• Chirurgische Aufgabe muss Durchbruchshemmnisse entfernen
• Nach Wundheilung Kieferorthopäde den Zahn in die gewünschte Position bewegen.
• Zahnbogen wird abschließend harmonisiert.

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TESTE DEIN WISSEN

Zeitpunkt der Transplantation

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TESTE DEIN WISSEN

• Der Entwicklungszustand des zu transp. Zahnes ist bedeutend
• Eine ausgereifte Wurzelbildung führt nach Transplantation zur Pulpanekrose mit möglichem Infekt und eventuell zur Wurzelresorption.

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TESTE DEIN WISSEN

Wahl des zu transplantierenden Zahnes

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TESTE DEIN WISSEN

• Er muss leicht erreichbar und schonend entfernbar sein.
• Seine Größe muss mit dem Raumangebot übereinstimmen.
• Schleifkorrekturen am transplantiertem Zahn sind zu unterlassen.
• Die extraorale Verweildauer ist gering zu halten.

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TESTE DEIN WISSEN

Abszess Defintion 

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TESTE DEIN WISSEN

= abgekapselte Ansammlung von Eiter in einem nicht präformierten, durch Einschmelzung von Zellen neu gebildeten Gewebshohlraum. 

Den Vorgang der Abszessbildung bezeichnet man mit dem Verb abszedieren


am Punktum Maximum oder besser Zahnfleischrandschnitt 

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TESTE DEIN WISSEN

Risikoaufklärung Zahnfreilegungen

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TESTE DEIN WISSEN

1. Allgemeine Operationsrisiken (Blutung, Schwellung, Schmerzen…)
2. Spezielle Komplikationsmöglichkeiten im Oberkiefer
• Schädigung von Nachbarzähnen, Kronen, Teilkronen oder Füllungen
• Eröffnung der Kiefer- oder Nasenhöhle (MAV)
• Entstehen von Knochendefekten, Zahnverlust
• Frakturrisiko: Alveolarfortsatzfraktur
3. Zu den speziellen Komplikationsmöglichkeiten im Unterkiefer zählen
zusätzlich:
• Fraktur des Unterkiefers
• Nervschäden: Parästhesie/ Anästhesie in der entsprechenden Unterlippen-Kieferhälfte oder Zungenhälfte.
4. SÄT-Verbindung ist nicht stabil
5. Ausbleibender Erfolg der Maßnahme – Anluxation oder Zahnentfernung

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  • 96 Lernmaterialien

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Q:

Novalgin

A:

Inhalt: Metamizol 

Anwendung: Akute starke Schmerzen nach Verletzungen und Operationen, Koliken, Tumorschmerzen, sonstige akute oder chronische starke Schmerzen, wenn andere therapeutische Maßnahmen nicht indiziert sind, hohes Fieber, das auf andere Maßnahmen nicht anspricht. 

Wirkung: 

Als gesichert angesehen werden eine Hemmung der Cyclooxygenasen (COX) im zentralen Nervensystem und in der Peripherie und damit eine verminderte Synthese von Prostaglandinen. 

Als einziges Nicht-Opioid-Analgetikum wirkt Metamizol spasmolytisch

(Ausscheidung renal)

Q:

Leitsymptom Makroglossie

Symptome:

A:

- Dysarthrie
- Dysphagie
- Dyspnoe
- Dysgnathie → Kl. III, offener Biß
- inkompetenter Mundschluss
- Zunge trocknet aus → Infektion, Ulcera

Q:

Elimination von Irritation und Noxen

und eventuelle weitergehende Untersuchungen 

A:

• Mechanisch
• Prothesenrand
• Scharfe Zähne
• Chemisch
• Tabak
• Alkohol
• Medikamente
• Thermisch
• Rauchen
• Mikrobiell
• Candida


• Abstrich für mikrobiologische Diagnostik
• Virologische Diagnostik
• Intravitalfärbung mit Touidinblau (Nachweis v.
Verhornungsstörungen)
• Autofluoreszenzdiagnostik
• Biopsie
• Zytologie

Q:

Komplikation bei einer Zahntransplantation 

A:

Platzmangel
Fehlender Platz für den zu transplantierenden Zahn. Die Lücke bei 36 ist für Zahn 38 zu klein. Meist passt der obere Weißheitszahn eher in die Lücke eines unteren Milchmolaren.


Mangelnde Kooperation
Die Transplantation des Zahnes ist geglückt, dennoch wurde die kieferorthopädische Weiterbehandlung mangels Kooperation des Patienten verpasst.


Pulpagangrän
Der in Regio 35 transplantierte Zahn wurde gangränös und musste wurzelbehandelt werden.

Q:

Orale Candida-Infektion

A:

• weißlich-abwischbare Beläge
• Dysphagie, Schmerzen, Geschmacksstörungen
Ätiologie
• häufig nach Bestrahlung im MKG-Bereich oder Chemo
• häufig durch Schädigung der Speicheldrüsen -->wenig Speichel + reduzierte Abwehrlage
• Immunsuppression -->Pilzinfektion
Therapie
lokal: Amphotericin-Lutschtabletten oder -Lösung (z.B. getränkte Tupfer
einlegen): 4xtgl. bis Symptomfreiheit
• ggf. systemisch: z.B. Fluconazol / Voriconazol / Itraconazol
• falls Prothesenträger: Prothese reinigen! PingPong-Effekt 

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Q:

Keratokanthom

A:

• gutartiger Tumor vs. Variante eines PeCa mit guter Prognose
• 50. – 69. LJ
• zentraler Propf
• an lichtexponierten Stellen
• entsteht innerhalb weniger Wochen
• spontane Remission in rund 50 Prozent
• histologische Untersuchung: Ähnlichkeiten zum PeCa
• Therapie: chirurgische Exzision (da PeCa nicht auszuschließen ist)

Q:

Betroffene Zähne

A:

• Weißheitszähne

  • Entfernung/Osteotomie in den meisten Fällen

• Retinierte Eckzähne oder Prämolaren

  • Okklusionsstörungen
  • Ästhetisch störende Lücken
  • Freilegung und kieferorthopädische Einstellung im Jugendalter


• Ein früher Hinweis für retinierte oder verlagerte Zähne ist das lange Fortbestehen von Milchzähnen an dieser Stelle.

Q:

Zahnfreilegungen

Der „richtige“ Zeitpunkt

A:

• Zeitliche Planung mit dem Zahnarzt oder Kieferorthopäden.
• Festsitzende kieferorthopädische Bebänderung ist zur endgültigen Einordnung nötig
• Chirurgische Aufgabe muss Durchbruchshemmnisse entfernen
• Nach Wundheilung Kieferorthopäde den Zahn in die gewünschte Position bewegen.
• Zahnbogen wird abschließend harmonisiert.

Q:

Zeitpunkt der Transplantation

A:

• Der Entwicklungszustand des zu transp. Zahnes ist bedeutend
• Eine ausgereifte Wurzelbildung führt nach Transplantation zur Pulpanekrose mit möglichem Infekt und eventuell zur Wurzelresorption.

Q:

Wahl des zu transplantierenden Zahnes

A:

• Er muss leicht erreichbar und schonend entfernbar sein.
• Seine Größe muss mit dem Raumangebot übereinstimmen.
• Schleifkorrekturen am transplantiertem Zahn sind zu unterlassen.
• Die extraorale Verweildauer ist gering zu halten.

Q:

Abszess Defintion 

A:

= abgekapselte Ansammlung von Eiter in einem nicht präformierten, durch Einschmelzung von Zellen neu gebildeten Gewebshohlraum. 

Den Vorgang der Abszessbildung bezeichnet man mit dem Verb abszedieren


am Punktum Maximum oder besser Zahnfleischrandschnitt 

Q:

Risikoaufklärung Zahnfreilegungen

A:

1. Allgemeine Operationsrisiken (Blutung, Schwellung, Schmerzen…)
2. Spezielle Komplikationsmöglichkeiten im Oberkiefer
• Schädigung von Nachbarzähnen, Kronen, Teilkronen oder Füllungen
• Eröffnung der Kiefer- oder Nasenhöhle (MAV)
• Entstehen von Knochendefekten, Zahnverlust
• Frakturrisiko: Alveolarfortsatzfraktur
3. Zu den speziellen Komplikationsmöglichkeiten im Unterkiefer zählen
zusätzlich:
• Fraktur des Unterkiefers
• Nervschäden: Parästhesie/ Anästhesie in der entsprechenden Unterlippen-Kieferhälfte oder Zungenhälfte.
4. SÄT-Verbindung ist nicht stabil
5. Ausbleibender Erfolg der Maßnahme – Anluxation oder Zahnentfernung

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