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Lernmaterialien für Persönlichkeitspsychologie an der Universität Witten/ Herdecke

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Persönlichkeitspsychologie Kurs an der Universität Witten/ Herdecke zu.

TESTE DEIN WISSEN

Nenne die drei zentralen Fragestellungen der Persönlichkeitspsychologie und deren Kontroversen.

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TESTE DEIN WISSEN

1. Beschreibung: Wie lässt sich Persönlichkeit beobachten, erfassen, definieren und systematisieren? // Einzigartigkeit versus Generalisierbarkeit

-> idiographischer versus nomothetischer Ansatz

Beispielfrage: Was ist Intelligenz?

2.  Erklärung: Wie kommen Persönlichkeitsunterschiede zustande? // Anlage und Person vs. Umwelt

Beispielfrage: Ist Intelligenz erblich?

3. Vorhersage: Wie beeinflusst die Persönlichkeit unser zukünftiges Erleben und Verhalten? // Person versus Situation 

Beispielfrage: Welche Eigenschaften beeinflussen beruflichen Erfolg?

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TESTE DEIN WISSEN

Definiere die Begriffe Persönlichkeitseigenschaft und Persönlichkeit.

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TESTE DEIN WISSEN

Persönlichkeitseigenschaft:

- latente Konstrukte

- Merkmal im Denken, Fühlen und/oder Verhalten, in dem sich Personen voneinander unterscheiden 

- nicht direkt beobachtbar 

- relativ stabil über die Zeit 

- relativ stabil über verschiedene Situationen hinweg 


Persönlichkeit:

- Gesamtheit aller Persönlichkeitseigenschaften


- “...ein bei jedem Menschen einzigartiges, relativ stabiles und den Zeitablauf überdauerndes Verhaltenskorrelat.”

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne drei Methoden der Datenerhebung.

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TESTE DEIN WISSEN

- Selbstbeobachtung

- Fremdbeobachtung

- Verhaltensbeobachtung

- objektive Testverfahren

- psychophysiologische Messungen


Analyse durch: Korrelation und Faktorenanalyse 

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe das Informationsverarbeitungs-Paradigma.


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TESTE DEIN WISSEN

- Fokus liegt auf Rolle der Informationsverarbeitung beim Verhalten und Erleben

- Persönlichkeitseigenschaften durch individuelle, zeitlich stabile informationsverarbeitende Prozesse und individuelle Gedächtnisinhalte im Langzeitgedächtnis

BEISPIELE:

- Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung

- Kapazität des Arbeitsgedächtnisses 

-> Intelligenz



- impulsive versus reflektive Informationsverarbeitung

- implizite Einstellungen 

-> Bewertungsdisposition

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TESTE DEIN WISSEN

Eigenschafts-Paradigma

Welcher Ansatz wird laut Stern benutzt, wenn man personenorientiert vorgeht?

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TESTE DEIN WISSEN

Idiographischer Ansatz

-> Eine Individualität in Bezug auf viele Merkmale (Psychographie)

= Beschreibung eines Profils einer Person anhand von vielen Merkmalen (z.B. Persönlichkeitsprofil, Intelligenzprofil)


-> mehrere Individualitäten in Bezug auf viele Merkmale (Komparationsforschung)

= Unterschiede zwischen Personen feststellbar durch Vergleiche

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TESTE DEIN WISSEN

Eigenschaftstheoretisches Paradigma 

Wie sind hier die Persönlichkeitseigenschaften zu beschreiben?

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TESTE DEIN WISSEN

- individuelle Unterschiede

- verhaltensrelevant 

- nicht-pathologisch 

- nicht direkt beobachtbar 

- mittelfristig stabil 

- transsituativ konsistent 

- reaktionskohärent

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TESTE DEIN WISSEN

Lerntheoretisches Paradigma

Wie wird hier Persönlichkeit definiert?

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TESTE DEIN WISSEN

Menge aller erlernter Verhaltensdispositionen

 -> Person als „Opfer“ seiner Umwelt

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TESTE DEIN WISSEN

Lerntheoretisches Paradigma

Welche Methodik wird hier angewandt?

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TESTE DEIN WISSEN

- Labor und Tierexperimente

- Beobachtung von Reaktionen auf vorgegebene Reize 

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne drei berufsbezogene Anwendungsbeispiele.

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TESTE DEIN WISSEN

- Personalauswahl und Personalentwicklung

- zielgruppenorientiertes Marketing und Prävention

- individualisierte Erziehung und Unterricht

- Beratung von Individuen, Paaren und Gruppen

- Begutachtung (z. B. Fahrtauglichkeit, Schuldfähigkeit, Rückfallrisiko, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Hochbegabung)

- Matching (Partneragenturen, Profiling...)

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Unterschied zwischen differentieller Psychologie und Persönlichkeitspsychologie?

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TESTE DEIN WISSEN

Differentielle Psychologie:

- Unterschiede zwischen Menschen

- Veränderungen innerhalb von Personen über Zeit


Persönlichkeitspsychologie:

- Gesamtheit der Persönlichkeitseigenschaften eines Menschen

- betont die Einzigartigkeit und Besonderheit eines Individuums und Zusammenspiel der Merkmale

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TESTE DEIN WISSEN

Teile Persönlichkeitsmerkmale inhaltlich ein.

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TESTE DEIN WISSEN

1. Temperamentsmerkmale (z.B. Extra- und Introversion, Ängstlichkeit...)

2. Leistungsmerkmale (z.B. fluide und kristalline Intelligenz)

3. Selbst- und umweltbezogene Kognitionen (z.B. Selbstkonzept und Selbstwirksamkeit)

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne zwei historische Ansätze der Persönlichkeitspsychologie.

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TESTE DEIN WISSEN

- China (1000 v. Chr.) Leistungsprüfungen zum Führen von Amtsgeschäften (Reiten, Schreiben, Rechnen...) ---> zur Messung von Unterschieden zwischen Personen

- Antike Temperamentslehre (Säftepathologie)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Persönlichkeitspsychologie Kurs an der Universität Witten/ Herdecke - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Nenne die drei zentralen Fragestellungen der Persönlichkeitspsychologie und deren Kontroversen.

A:

1. Beschreibung: Wie lässt sich Persönlichkeit beobachten, erfassen, definieren und systematisieren? // Einzigartigkeit versus Generalisierbarkeit

-> idiographischer versus nomothetischer Ansatz

Beispielfrage: Was ist Intelligenz?

2.  Erklärung: Wie kommen Persönlichkeitsunterschiede zustande? // Anlage und Person vs. Umwelt

Beispielfrage: Ist Intelligenz erblich?

3. Vorhersage: Wie beeinflusst die Persönlichkeit unser zukünftiges Erleben und Verhalten? // Person versus Situation 

Beispielfrage: Welche Eigenschaften beeinflussen beruflichen Erfolg?

Q:

Definiere die Begriffe Persönlichkeitseigenschaft und Persönlichkeit.

A:

Persönlichkeitseigenschaft:

- latente Konstrukte

- Merkmal im Denken, Fühlen und/oder Verhalten, in dem sich Personen voneinander unterscheiden 

- nicht direkt beobachtbar 

- relativ stabil über die Zeit 

- relativ stabil über verschiedene Situationen hinweg 


Persönlichkeit:

- Gesamtheit aller Persönlichkeitseigenschaften


- “...ein bei jedem Menschen einzigartiges, relativ stabiles und den Zeitablauf überdauerndes Verhaltenskorrelat.”

Q:

Nenne drei Methoden der Datenerhebung.

A:

- Selbstbeobachtung

- Fremdbeobachtung

- Verhaltensbeobachtung

- objektive Testverfahren

- psychophysiologische Messungen


Analyse durch: Korrelation und Faktorenanalyse 

Q:

Beschreibe das Informationsverarbeitungs-Paradigma.


A:

- Fokus liegt auf Rolle der Informationsverarbeitung beim Verhalten und Erleben

- Persönlichkeitseigenschaften durch individuelle, zeitlich stabile informationsverarbeitende Prozesse und individuelle Gedächtnisinhalte im Langzeitgedächtnis

BEISPIELE:

- Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung

- Kapazität des Arbeitsgedächtnisses 

-> Intelligenz



- impulsive versus reflektive Informationsverarbeitung

- implizite Einstellungen 

-> Bewertungsdisposition

Q:

Eigenschafts-Paradigma

Welcher Ansatz wird laut Stern benutzt, wenn man personenorientiert vorgeht?

A:

Idiographischer Ansatz

-> Eine Individualität in Bezug auf viele Merkmale (Psychographie)

= Beschreibung eines Profils einer Person anhand von vielen Merkmalen (z.B. Persönlichkeitsprofil, Intelligenzprofil)


-> mehrere Individualitäten in Bezug auf viele Merkmale (Komparationsforschung)

= Unterschiede zwischen Personen feststellbar durch Vergleiche

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Q:

Eigenschaftstheoretisches Paradigma 

Wie sind hier die Persönlichkeitseigenschaften zu beschreiben?

A:

- individuelle Unterschiede

- verhaltensrelevant 

- nicht-pathologisch 

- nicht direkt beobachtbar 

- mittelfristig stabil 

- transsituativ konsistent 

- reaktionskohärent

Q:

Lerntheoretisches Paradigma

Wie wird hier Persönlichkeit definiert?

A:

Menge aller erlernter Verhaltensdispositionen

 -> Person als „Opfer“ seiner Umwelt

Q:

Lerntheoretisches Paradigma

Welche Methodik wird hier angewandt?

A:

- Labor und Tierexperimente

- Beobachtung von Reaktionen auf vorgegebene Reize 

Q:

Nenne drei berufsbezogene Anwendungsbeispiele.

A:

- Personalauswahl und Personalentwicklung

- zielgruppenorientiertes Marketing und Prävention

- individualisierte Erziehung und Unterricht

- Beratung von Individuen, Paaren und Gruppen

- Begutachtung (z. B. Fahrtauglichkeit, Schuldfähigkeit, Rückfallrisiko, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Hochbegabung)

- Matching (Partneragenturen, Profiling...)

Q:

Was ist der Unterschied zwischen differentieller Psychologie und Persönlichkeitspsychologie?

A:

Differentielle Psychologie:

- Unterschiede zwischen Menschen

- Veränderungen innerhalb von Personen über Zeit


Persönlichkeitspsychologie:

- Gesamtheit der Persönlichkeitseigenschaften eines Menschen

- betont die Einzigartigkeit und Besonderheit eines Individuums und Zusammenspiel der Merkmale

Q:

Teile Persönlichkeitsmerkmale inhaltlich ein.

A:

1. Temperamentsmerkmale (z.B. Extra- und Introversion, Ängstlichkeit...)

2. Leistungsmerkmale (z.B. fluide und kristalline Intelligenz)

3. Selbst- und umweltbezogene Kognitionen (z.B. Selbstkonzept und Selbstwirksamkeit)

Q:

Nenne zwei historische Ansätze der Persönlichkeitspsychologie.

A:

- China (1000 v. Chr.) Leistungsprüfungen zum Führen von Amtsgeschäften (Reiten, Schreiben, Rechnen...) ---> zur Messung von Unterschieden zwischen Personen

- Antike Temperamentslehre (Säftepathologie)

Persönlichkeitspsychologie

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