VO Entwicklungspsychologie SS2021 at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für VO Entwicklungspsychologie SS2021 an der Universität Wien

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen VO Entwicklungspsychologie SS2021 Kurs an der Universität Wien zu.

TESTE DEIN WISSEN

Die Dendriten

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TESTE DEIN WISSEN
  • empfangen Signale von anderen Neuronen
  • dendritische Bäume vergrößern die Oberfläche des Neurons
  • sind die "Antennen" der Nervenzelle
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TESTE DEIN WISSEN

Die Neurotransmitter

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TESTE DEIN WISSEN
  • Neurotransmitter = Moleküle, die von einer Zelle freigesetzt werden und die Aktivität einer anderen Zelle beeinflussen.
  • Die Neurotransmitter werden in den Synaptischen Spalt ausgeschüttet und von der postsynaptischen Zelle dann aufgenommen.
  • Werden durch psychoaktive Substanzen (d.h. Psychopharmaka & Drogen) in ihrer Aktivität beeinflusst


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Die Gliazellen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Gliazellen sind Stütz- und Versogungszellen.
  • Es gibt ca. 10 mal mehr Gliazellen als Neuronen
  • Gliazellen isolieren vorallem benachbarte Neuronen, stützen und ernähren sie
  • Die häufigsten Gliazellen im Gehirn bezeichnet man als Astrocyten. Diese Zellen füllen die Bereiche zwischen den Neuronen aus.
  • Es gibt auch myelierende Gliazellen, wie die Oligodendrogliazellen oder die Schwann-Zellen. Diese bilden Schichten von Membranen, die Axone isolieren.
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Graue und weiße Substanz

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TESTE DEIN WISSEN

Äußere Hülle:
Cortex (Großhirnrinde) = graue Substanz
Besteht vorwiegend aus Nervenzellen, Dendriten/Synapsen und Blutgefäßen.


Unterhalb des Cortex:
Faserverbindungen zwischen den Gehirnbereichen = weiße Substanz
Besteht vorwiegend aus myelinisierten Axonen.

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Gehirnentwicklung vor der Geburt

- Nekrose und Apoptose

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TESTE DEIN WISSEN

Es entstehen in der frühen Gehirnentwicklung etwa 50% mehr Neurone als gebraucht werden.
Nekrose = passiver Zelltod (Zellen brechen auseinander, können
Entzündungen auslösen; selten in der normalen Entwicklung)
Apoptose = aktiver Zelltod (geordneter und „sicherer“ Zelltod, Neurone
werden sauber entfernt)

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Warum sterben Neurone ab?

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  • Genetisch vorprogrammiert, wenn Neurone ihre Funktion erfüllt haben.
  • Wenn sie von ihren Zielorten nicht mit Neurotrophinen versorgt werden (=chemische Substanzen, die Wachstum und Überleben von Neuronen fördern)
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Fetales Alkoholsyndrom

Was sind mögliche Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft?

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TESTE DEIN WISSEN

• Verzögertes Gehirnwachstum in der Kindheit
• Kleineres Gehirnvolumen noch im Erwachsenenalter
• Insbesondere dünner Cortex (graue Substanz)
• Defizite in kognitiver Leistungsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Intelligenz

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TESTE DEIN WISSEN

Die Mehrzahl der Nervenzellen ist zum Zeitpunkt der Geburt bereits vorhanden, trotzdem verdoppelt sich das Gehirnvolumen im 1. Lebensjahr!

Was wächst also?

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  1. Weiße Substanz: Myelin
  2. Graue Substanz: Synapsen & Dendriten
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Reifung des Gehirns in den ersten Lebensjahren:

Myelinisierung

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Myelin sorgt für die Beschleunigung der Informationsübertragung.

Reihenfolge der Myelinisierung:

  1. Sensorische Areale (erste Monate nach der Geburt)
  2. Motorische Areale (etwas später)
  3. Präfrontaler Cortex (bis in die Adoleszenz)
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Reifung des Gehirns in den ersten Lebensjahren:

Dendritenwachstum

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TESTE DEIN WISSEN

Die Nervenzellen sind bei der Geburt schon vorhanden, aber die Verbindungen untereinander bilden sich erst nach der Geburt aus. Dies zeigt sich im Wachstum der grauen Substanz.

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Reifung des Gehirns in den ersten Lebensjahren: 

Synapsen

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Verknüpfungen zwischen Nervenzellen = neuronales Korrelat des Lernens!

Sehr früh in der Entwicklung findet zuerst eine Überproduktion an Synapsen statt - sogenanntes Spreading. Es werden also mehr Synapsen ausgebildet, als überhaupt gebraucht werden.

Dann findet ein Prozess des Prunings statt - das Stutzen nicht genutzter Synapsen. Use it or lose it!


Diese Prozesse laufen nicht gleichzeitig in allen Gehirnarealen ab. Den Anfang der Überproduktion macht beispielsweise der visuelle Cortex.

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Das Neuron im Gehirn

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Neurone (= Nervenzellen) im menschlichen Nervensystem sind komplex vernetzt.

Sie reagieren auf Informationen aus der Umwelt oder aus dem Körper und leiten sie in Form von elektrochemischen Signalen weiter.

Neuronale Netzwerke sind dynamische Systeme, die sich funktional und strukturell ständig ändern.

Die wichtigsten Bestandteile eines Neurons sind:

  • Das Soma
  • Die Dendriten
  • Das Axon (evtl. in einer Myelinscheide)
  • Die Synapsenendknöpfchen
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  • 483548 Karteikarten
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  • 102 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen VO Entwicklungspsychologie SS2021 Kurs an der Universität Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Die Dendriten

A:
  • empfangen Signale von anderen Neuronen
  • dendritische Bäume vergrößern die Oberfläche des Neurons
  • sind die "Antennen" der Nervenzelle
Q:

Die Neurotransmitter

A:
  • Neurotransmitter = Moleküle, die von einer Zelle freigesetzt werden und die Aktivität einer anderen Zelle beeinflussen.
  • Die Neurotransmitter werden in den Synaptischen Spalt ausgeschüttet und von der postsynaptischen Zelle dann aufgenommen.
  • Werden durch psychoaktive Substanzen (d.h. Psychopharmaka & Drogen) in ihrer Aktivität beeinflusst


Q:

Die Gliazellen

A:
  • Gliazellen sind Stütz- und Versogungszellen.
  • Es gibt ca. 10 mal mehr Gliazellen als Neuronen
  • Gliazellen isolieren vorallem benachbarte Neuronen, stützen und ernähren sie
  • Die häufigsten Gliazellen im Gehirn bezeichnet man als Astrocyten. Diese Zellen füllen die Bereiche zwischen den Neuronen aus.
  • Es gibt auch myelierende Gliazellen, wie die Oligodendrogliazellen oder die Schwann-Zellen. Diese bilden Schichten von Membranen, die Axone isolieren.
Q:

Graue und weiße Substanz

A:

Äußere Hülle:
Cortex (Großhirnrinde) = graue Substanz
Besteht vorwiegend aus Nervenzellen, Dendriten/Synapsen und Blutgefäßen.


Unterhalb des Cortex:
Faserverbindungen zwischen den Gehirnbereichen = weiße Substanz
Besteht vorwiegend aus myelinisierten Axonen.

Q:

Gehirnentwicklung vor der Geburt

- Nekrose und Apoptose

A:

Es entstehen in der frühen Gehirnentwicklung etwa 50% mehr Neurone als gebraucht werden.
Nekrose = passiver Zelltod (Zellen brechen auseinander, können
Entzündungen auslösen; selten in der normalen Entwicklung)
Apoptose = aktiver Zelltod (geordneter und „sicherer“ Zelltod, Neurone
werden sauber entfernt)

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Warum sterben Neurone ab?

A:
  • Genetisch vorprogrammiert, wenn Neurone ihre Funktion erfüllt haben.
  • Wenn sie von ihren Zielorten nicht mit Neurotrophinen versorgt werden (=chemische Substanzen, die Wachstum und Überleben von Neuronen fördern)
Q:

Fetales Alkoholsyndrom

Was sind mögliche Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft?

A:

• Verzögertes Gehirnwachstum in der Kindheit
• Kleineres Gehirnvolumen noch im Erwachsenenalter
• Insbesondere dünner Cortex (graue Substanz)
• Defizite in kognitiver Leistungsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Intelligenz

Q:

Die Mehrzahl der Nervenzellen ist zum Zeitpunkt der Geburt bereits vorhanden, trotzdem verdoppelt sich das Gehirnvolumen im 1. Lebensjahr!

Was wächst also?

A:
  1. Weiße Substanz: Myelin
  2. Graue Substanz: Synapsen & Dendriten
Q:

Reifung des Gehirns in den ersten Lebensjahren:

Myelinisierung

A:

Myelin sorgt für die Beschleunigung der Informationsübertragung.

Reihenfolge der Myelinisierung:

  1. Sensorische Areale (erste Monate nach der Geburt)
  2. Motorische Areale (etwas später)
  3. Präfrontaler Cortex (bis in die Adoleszenz)
Q:

Reifung des Gehirns in den ersten Lebensjahren:

Dendritenwachstum

A:

Die Nervenzellen sind bei der Geburt schon vorhanden, aber die Verbindungen untereinander bilden sich erst nach der Geburt aus. Dies zeigt sich im Wachstum der grauen Substanz.

Q:

Reifung des Gehirns in den ersten Lebensjahren: 

Synapsen

A:

Verknüpfungen zwischen Nervenzellen = neuronales Korrelat des Lernens!

Sehr früh in der Entwicklung findet zuerst eine Überproduktion an Synapsen statt - sogenanntes Spreading. Es werden also mehr Synapsen ausgebildet, als überhaupt gebraucht werden.

Dann findet ein Prozess des Prunings statt - das Stutzen nicht genutzter Synapsen. Use it or lose it!


Diese Prozesse laufen nicht gleichzeitig in allen Gehirnarealen ab. Den Anfang der Überproduktion macht beispielsweise der visuelle Cortex.

Q:

Das Neuron im Gehirn

A:

Neurone (= Nervenzellen) im menschlichen Nervensystem sind komplex vernetzt.

Sie reagieren auf Informationen aus der Umwelt oder aus dem Körper und leiten sie in Form von elektrochemischen Signalen weiter.

Neuronale Netzwerke sind dynamische Systeme, die sich funktional und strukturell ständig ändern.

Die wichtigsten Bestandteile eines Neurons sind:

  • Das Soma
  • Die Dendriten
  • Das Axon (evtl. in einer Myelinscheide)
  • Die Synapsenendknöpfchen
VO Entwicklungspsychologie SS2021

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