STEOP A2 Klinische Psychologie Des Kindes- Und Jugendalters at Universität Wien | Flashcards & Summaries

STEOP A2 Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters at Universität Wien

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Wie können psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen definiert werden?

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Was bedeutet "Normabweichung"?

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Wodurch sind interindividuelle Unterschiede zw. Kindern bedingt?
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Was sind die 7 Kriterien der Normabweichung?

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Warum ist die Entwicklungsorientierung in der Diagnostik und Therapie von psych. Störungen im KiJu immanent?

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Wie kann man klinisch bedeutsame Phänomene im KiJu zusammenfassen?

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Was ist die Jahresprävalenz von psychischen Störungen?
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Was ist die MHAT-Studie und was fand sie heraus?

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Was sind die 4 häufigsten psychischen Störungen bei KiJu?

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Wie werden Angststörungen charakterisiert?

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Wie werden Störungen des Sozialverhaltens charakterisiert?
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STEOP A2 Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters

Wie können psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen definiert werden?
- viele unterschiedliche Störungsbilder
-> können denen des Erwachsenenalters entsprechen oder für Kinder/Jugendliche spezifisch sein bzw. in einem bestimmten Alter auftreten
-> viele psych. Störungen im KiJu unterscheiden sich nur quantitativ ( Häufigkeit und Schweregrad der Symptome oder Beeinträchtigungen) vom gesunden Normalzustand (zb. Ängste) 

- wenn das Verhalten und/oder Erleben bei Kindern und Jugendlichen unter Berücksichtigung versch. Faktoren:
-) abweichend ist (Normabweichung) und/oder
-)  zu einer Beeinträchtigung führt

STEOP A2 Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters

Was bedeutet "Normabweichung"?
-> es gibt keinen einheitlichen Störungsbegriff 
-> die Unterscheidung zw. "psychisch normal" und "psychisch gestörten" Verhalten beruht auf dieversen Normbegriffen:
1) ideale Norm (derjenige ist normal, der ohne Beschwerden lebt)
2) soziale Norm (derjenige ist normal, der lebt, wie die Gesellschaft es von ihm erwartet)
3) statistische Norm (derjenige ist normal, der der Mehrheit angehört)
4) funktionelle Norm ( derjenige ist normal, der seine Aufgaben erfüllen kann)

- dazu kommt noch die Entwicklungsorientierung und der Prozesscharakter von Psychopathologie (Fehlanpassung als Ergebnis von Entwicklung)

STEOP A2 Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters

Wodurch sind interindividuelle Unterschiede zw. Kindern bedingt?
-> große interindividuelle Unterschiede bereits früh in diversen Entwicklungsdomänen zu beobachten (ua. körperliche Entwicklung, Temparament, Intelligenz, soziales Verhalten, Kommunikations- und Sprachfertigkeiten)

1) genetische Unterschiede (jedes Individuum, abgesehen von monozygoten Zwillingen, ist genetisch einmalig)
2) unterschiedliche Behandlung der Eltern, Lehrer, soziales Umfeld (zb. negative Reaktionen bei "schwierigem" Temperament)
3) unterschiedliche Reaktionen auf gleichartige Erfahrungen (zb. untersch. Reaktion auf Verlust des Arbeitsplatzes der Eltern)
4) Wahl untersch. Umgebungen (Kinder formen ihre Entwicklung aktiv selber, intrinsische Motivation bspw. bei Aufmerksamkeitszuwendung, Sprachgebrauch, Spielverhalten)

STEOP A2 Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters

Was sind die 7 Kriterien der Normabweichung?
1) Angemessenheit hinsichtlich Alter/Entwicklung
(Verhalten ist entwicklungsabhängig -> Kinder müssen altersspezifische Anforderungen und Aufgaben bewältigen und das muss in der Diagnostik berücksichtigt werden)

2) Persistenz der Symptome
(Symptome anhaltend oder vorübergehend?)

3) Lebensumstände
(Entwicklung ist kein linearer Prozess -> vorübergehende Verhaltensfluktustionen sind üblich (zb. durch kritische Lebensereignisse))

4) soziokulturelle und ökonomische Rahmenbedingungen
(Verhalten und Entwicklung durch Kultur und sozialem Umfeld geprägt -> versch. Kulturen und soziale Schichten bewerten Verhaltensmerkmale unterschiedlich)

5) Ausmaß der Störung
(einzelne Symptome meistens nicht relevant -> oft erst die Kombination von Symptome! + Schweregrad und Häufigkeit berücksichtigen)

6) Verhaltensänderung
(Verhalten ist nicht im Einklang mit der Reifung/Entwicklung)

7) Situationsspezifität
(ob die Symptome situativ und in untersch. Kontexten auftreten)

-> psychische Störung erst durch Kombination der Merkmale! 

STEOP A2 Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters

Warum ist die Entwicklungsorientierung in der Diagnostik und Therapie von psych. Störungen im KiJu immanent?
-> da wir es häufig mit vorübergehenden Auffälligkeiten oder mit Verstärkungen von "normalen"  Entwicklungstrends zu tun haben
-> psych. Stö. bei KiJu sind komplex, heterogen und variieren als Funktion eines Zusammenspiels von multiplen Risiko- und Schutzfaktoren -> bedingt die Berücksichtigung der substantiellen interindividuellen Entwicklungsunterschiede und erfordert hohe Sensibilität und Grundkenntnisse seitens der Fachpersonen

STEOP A2 Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters

Wie kann man klinisch bedeutsame Phänomene im KiJu zusammenfassen?
- von außergewöhnlichem Schweregrad
- nicht vorübergehend
- für die Entwicklungsphase unangemessen 
- starke Beeinträchtigung in versch. Bereichen

STEOP A2 Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters

Was ist die Jahresprävalenz von psychischen Störungen?
~ 18-25% 
-> jedes 4. bis 5. Kind leidet unter einer behandlungsbedürftigen Störung
-> aber Mehrheit dieser Studien aus dem angloamerikanischen Raum

STEOP A2 Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters

Was ist die MHAT-Studie und was fand sie heraus?
= die erste epidemiologische Studie zur Prävalenz von psychischen Erkrankungen bei österreichischen Jugendlichen (10-18 Jahre)

- Punktprävalenz von 23.9% und Lebensprävalenz von 35.8%
- höchsten Lebenszeitprävalenzen:
-) Studie für Angststörungen (15.6%)
-) Störungen der psych. und neuronalen Entwicklung (9.3%, davon 5.2% ADHS)
-) depressive Störungen (6.2%)

- 40% der Jugendlichen erfüllen die Kriterien für 2 oder mehr Störungen

- weniger als die Hälfte (47.5%) waren in psychologischer Behandlung
- ich-syntone Störungen (zb. Essstörungen) haben eine besonders geringe Behandlungsrate von 25% 
- ca 20% wären an einer Behandlung interessiert

-> große Versorgungslücke in Österreich (mangelnder Zugang zu Hilfe wegen nicht ausreichender hiesigen Versorgungsstrukturen)

STEOP A2 Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters

Was sind die 4 häufigsten psychischen Störungen bei KiJu?
1) Angststörungen (2.4%- 11.4%)
2a) Störungen des Sozialverhaltens (2.4% - 7.6%)
2b) Hyperkinetische Störungen/ADHS (2.2% - 7%)
3) Depressive Störungen (0.9 - 5.4%)
4) Störungen durch problematischen Substanzkonsum

STEOP A2 Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters

Wie werden Angststörungen charakterisiert?
- sind entweder durch ein abnormes Ausmaß diffuser, frei flottierender Angst charakterisiert oder situations- und objektbezogen (bei Phobien)

- Prävalenzen können je nach Altersgruppe stark variieren
-> durch versch. Messinstrumente
-> spezifische Formen oder Untergruppen von Angsterkrankungen (zb. Trennungsangst, Leistungsangst, soziale Phobie) können je nach Altersgruppe höhere oder niedrigere Prävalenzen aufzeigen
-> treten vermehrt im Schulalter bei Jungen auf und im späten Jugendalter häufiger bei Mädchen

STEOP A2 Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters

Wie werden Störungen des Sozialverhaltens charakterisiert?
- durch ein sich wiederholendes und anhaltendes Muster dissozialen, aggressiven und aufsässigen Verhalten charakterisiert
-> übersteigt den gewöhnlichen kindischen Unfug oder jugendliche Aufmüpfigkeit (erhebliche Desruktivität, häufige und schwere Verletzungen von sozialen Erwartungen) 

- Prävalenz nimmt mit dem Alter zu, erreicht ihren Peak zw. 14 bis 18. Lebensjahr und sinkt danach deutlich unter das Ausgangsniveau
-> treten bei Jungen ab dem Grundschulalter etwa 3-mal häufiger auf

STEOP A2 Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters

Womit beschäftigt sich die klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters?
- Teilgebiet der Klinischen Psychologie
- Schnittstelle zwischen der Klinischen Psychologie und Entwicklungs-psychologie

- untersucht die Ursachen, Entwicklung und Verlauf von psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter
- untersucht die Entstehungs-bedingungen und Auswirkungen von psychischen Störungen bzw. Entwicklungsabweichungen (im Gegensatz zur Entwicklungs- psychologie, die sich mit der "normalen" Entwicklung beschäftigt)

- Entwicklungspsychopathologie berücksichtigt gleichermaßen:
-) Risikofaktoren ( Stressoren, Belastungen, Vulnerabilität)
-) Schutzfaktoren (Ressourcen, Resilienz, Kompensationsfaktoren)
-) Prozesscharakter des pathologischen Geschehens (Fehlanpassung als Ergebnis von Entwicklung, Zusammenspiel multipler Einflüsse im Entwicklungsverlauf)

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