Social Psychology - Kapitel 4 - Einstellungen, Verhalten Und Überredungskunst at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Social Psychology - Kapitel 4 - Einstellungen, Verhalten und Überredungskunst an der Universität Wien

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Komponenten beinhalten Einstellungen? Sind diese gleich verteilt?

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1. kognitive (z.B. man glaubt, Recycling ist etwas Gutes)

2. affektive (z.B. man fühlt sich gut, wenn man recycled)

3. verhaltensbezogene Komponenten (z.B. man recycled regelmäßig)


sind nicht immer gleich verteilt; manche Einstellungen beruhen mehr auf einer der drei Komponenten 


affektive Komponente ist meist die stärkste 

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Was ist der Nutzen dieser Einstellungen?

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helfen uns, schnell und ohne großen Aufwand, zu entscheiden, welches Verhalten wir ausüben sollten, welchen Menschen wir uns nähern sollten und welche Produkte wir kaufen sollten 

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Wie können Einstellungen gemessen werden?

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1. Selbstberichts-Instrumente


2. Messung der Erregung und des Gesichtsausdruckes 


3. Implicit Association Test


4. Bildgebende Verfahren 


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Wo sind Einstellungen gespeichert?

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Im Präfrontalkortex und teilweise in der Amygdala (v.a. emotionale Einstellungen, die mit Angst assoziiert sind)

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Was ist die Stärke der Einstellungen? Wann sind Einstellungen stärker?

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ist die Wichtigkeit einer Einstellung, was dadurch gemessen wird, wie schnell sie ins Gedächtnis gerufen werden kann; je schneller, umso stärker 


starke Einstellungen, wenn 

  • wir sie wichtig finden
  • sie selbstbewusst halten 
  • sie nicht oft verändern 
  • sie oft verwendet werden, um unsere Handlungen zu leiten 


Einstellungen werden stärker, wenn wir direkte positive oder negative Erfahrungen mit ihnen gemacht haben in starken positiven oder negativen Kontexten 

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Wie können Einstellungen gestärkt werden?

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  • wenn Menschen aktiv über sie nachdenken sollen, sie ausdrücken und diskutieren sollen 
  • wenn sie gemeinsam mit dem Selbstkonzept aktiviert werden (z.B. wenn man vor Spiegel sitzt)
  • wenn die ABCs (Affekt, Verhalten und Kognition) übereinstimmen 
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Prinzip der Einstellungskonsistenz?

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TESTE DEIN WISSEN

sagt voraus, dass wenn die ABCs (Affekt, Verhalten und Kognition) übereinstimmen, unsere Einstellungen unser Verhalten leiten können 

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Welche Variablen beeinflussen laut der Theorie des geplanten Verhaltens die Einstellungs-Verhaltens-Beziehung?

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TESTE DEIN WISSEN

1. die Einstellung zu dem Verhalten 


2. die subjektive Normen (also wie sehr wir durch nahestehende Personen dabei unterstützt werden)


3. die wahrgenommene Verhaltenskontrolle (also das Ausmaß, zu dem wir glauben, dass wir das Verhalten wirklich ausführen können)

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Unter welchen Umständen können Einstellungen unser Verhalten gut vorhersagen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • wenn die Einstellung und das Verhalten beide in der gleichen sozialen Situation auftreten 
    • z.B. Einstellung vor dem Eltern, dass man keine Zigaretten rauchen möchte 
    • Verhalten in Freundesgruppe, wo man animiert wird, zu rauchen 
  • wenn die selben Komponenten der Einstellung (entweder Affekt oder Kognition) verfügbar sind, wenn die Einstellung bewertet wird und wenn das Verhalten ausgeführt wird 
    • Einstellungs-Verhaltens-Beziehung ist schlecht, wenn bei nachdenken über das Attitude Objekt die kognitive Komponente aktiv ist und bei der Verhaltensausübung eher die affektive Komponente 
  • wenn die Einstellung auf spezifischer Ebene und nicht auf genereller Ebene gemessen wird 
    • Einstellung sollte auf Ebene gemessen werden, die ähnlich zum Verhalten ist, das vorhergesagt werden soll 
    • z.B. statt "Findest du es wichtig, Kondome zu benutzen" sollte man fragen "Wie wahrscheinlich ist es, dass du beim nächsten GV ein Kondom benutzen wirst?"
  • bei Menschen mit schlechter Selbstbeobachtung (self-monitoring)
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Wie sollten Menschen sein, wenn sie andere von einem Produkt überzeugen wollen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • sie sollten die kognitive, affektive und verhaltensbezogenen Aspekte berücksichtigen 
  • sie sollten der Hörerschaft helfen, sich gut zu fühlen 
  • attraktive Personen erzeugen eine positive Assoziation mit dem Produkt, das sie verkaufen wollen und versetzen andere in eine gute Stimmung 
  • sie sollten etwas anbieten, was von persönlichem Nutzen ist 
  • sie sollten uns ähnlich sein 
  • sie sollten vertrauensvoll sein
  • sie sollten Expertise haben 
  • sie sollten selbstbewusst schnell und direkt sprechen 
  • es sollte nicht ersichtlich sein, dass sie durch externe Faktoren beeinflusst werden 
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Was ist der Sleeper Effekt?

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wenn wir jemanden als nicht vertrauensvoll wahrnehmen und daher am Anfang auch nicht überzeugt sind von dem, was er verkaufen will; aber mit der Zeit erinnern wir uns stärker an den Inhalt als an die Quelle der Kommunikation und sind nicht mehr so abgeneigt davon 


diese Veränderungen der Einstellungen über die Zeit werden als sleeper Effekt bezeichnet 

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Was sind Einstellungen (Attitude)? Wie entstehen sie?

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ist die relativ andauernde Bewertung von etwas; dieses etwas ist das Attitude Objekt (kann Person, Ding, Gruppe sein)


beinhalten Präferenz für oder gegen das Objekt 


manche werden vererbt, manche entstehen durch Erfahrungen mit dem Objekt 


Vererbung ist aber häufiger (werden dann auch früher gebildet und sind stärker und werden weniger leicht durch andere verändert)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Social Psychology - Kapitel 4 - Einstellungen, Verhalten und Überredungskunst Kurs an der Universität Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Komponenten beinhalten Einstellungen? Sind diese gleich verteilt?

A:

1. kognitive (z.B. man glaubt, Recycling ist etwas Gutes)

2. affektive (z.B. man fühlt sich gut, wenn man recycled)

3. verhaltensbezogene Komponenten (z.B. man recycled regelmäßig)


sind nicht immer gleich verteilt; manche Einstellungen beruhen mehr auf einer der drei Komponenten 


affektive Komponente ist meist die stärkste 

Q:

Was ist der Nutzen dieser Einstellungen?

A:

helfen uns, schnell und ohne großen Aufwand, zu entscheiden, welches Verhalten wir ausüben sollten, welchen Menschen wir uns nähern sollten und welche Produkte wir kaufen sollten 

Q:

Wie können Einstellungen gemessen werden?

A:

1. Selbstberichts-Instrumente


2. Messung der Erregung und des Gesichtsausdruckes 


3. Implicit Association Test


4. Bildgebende Verfahren 


Q:

Wo sind Einstellungen gespeichert?

A:

Im Präfrontalkortex und teilweise in der Amygdala (v.a. emotionale Einstellungen, die mit Angst assoziiert sind)

Q:

Was ist die Stärke der Einstellungen? Wann sind Einstellungen stärker?

A:

ist die Wichtigkeit einer Einstellung, was dadurch gemessen wird, wie schnell sie ins Gedächtnis gerufen werden kann; je schneller, umso stärker 


starke Einstellungen, wenn 

  • wir sie wichtig finden
  • sie selbstbewusst halten 
  • sie nicht oft verändern 
  • sie oft verwendet werden, um unsere Handlungen zu leiten 


Einstellungen werden stärker, wenn wir direkte positive oder negative Erfahrungen mit ihnen gemacht haben in starken positiven oder negativen Kontexten 

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Q:

Wie können Einstellungen gestärkt werden?

A:
  • wenn Menschen aktiv über sie nachdenken sollen, sie ausdrücken und diskutieren sollen 
  • wenn sie gemeinsam mit dem Selbstkonzept aktiviert werden (z.B. wenn man vor Spiegel sitzt)
  • wenn die ABCs (Affekt, Verhalten und Kognition) übereinstimmen 
Q:

Was ist das Prinzip der Einstellungskonsistenz?

A:

sagt voraus, dass wenn die ABCs (Affekt, Verhalten und Kognition) übereinstimmen, unsere Einstellungen unser Verhalten leiten können 

Q:

Welche Variablen beeinflussen laut der Theorie des geplanten Verhaltens die Einstellungs-Verhaltens-Beziehung?

A:

1. die Einstellung zu dem Verhalten 


2. die subjektive Normen (also wie sehr wir durch nahestehende Personen dabei unterstützt werden)


3. die wahrgenommene Verhaltenskontrolle (also das Ausmaß, zu dem wir glauben, dass wir das Verhalten wirklich ausführen können)

Q:

Unter welchen Umständen können Einstellungen unser Verhalten gut vorhersagen?

A:
  • wenn die Einstellung und das Verhalten beide in der gleichen sozialen Situation auftreten 
    • z.B. Einstellung vor dem Eltern, dass man keine Zigaretten rauchen möchte 
    • Verhalten in Freundesgruppe, wo man animiert wird, zu rauchen 
  • wenn die selben Komponenten der Einstellung (entweder Affekt oder Kognition) verfügbar sind, wenn die Einstellung bewertet wird und wenn das Verhalten ausgeführt wird 
    • Einstellungs-Verhaltens-Beziehung ist schlecht, wenn bei nachdenken über das Attitude Objekt die kognitive Komponente aktiv ist und bei der Verhaltensausübung eher die affektive Komponente 
  • wenn die Einstellung auf spezifischer Ebene und nicht auf genereller Ebene gemessen wird 
    • Einstellung sollte auf Ebene gemessen werden, die ähnlich zum Verhalten ist, das vorhergesagt werden soll 
    • z.B. statt "Findest du es wichtig, Kondome zu benutzen" sollte man fragen "Wie wahrscheinlich ist es, dass du beim nächsten GV ein Kondom benutzen wirst?"
  • bei Menschen mit schlechter Selbstbeobachtung (self-monitoring)
Q:

Wie sollten Menschen sein, wenn sie andere von einem Produkt überzeugen wollen?

A:
  • sie sollten die kognitive, affektive und verhaltensbezogenen Aspekte berücksichtigen 
  • sie sollten der Hörerschaft helfen, sich gut zu fühlen 
  • attraktive Personen erzeugen eine positive Assoziation mit dem Produkt, das sie verkaufen wollen und versetzen andere in eine gute Stimmung 
  • sie sollten etwas anbieten, was von persönlichem Nutzen ist 
  • sie sollten uns ähnlich sein 
  • sie sollten vertrauensvoll sein
  • sie sollten Expertise haben 
  • sie sollten selbstbewusst schnell und direkt sprechen 
  • es sollte nicht ersichtlich sein, dass sie durch externe Faktoren beeinflusst werden 
Q:

Was ist der Sleeper Effekt?

A:

wenn wir jemanden als nicht vertrauensvoll wahrnehmen und daher am Anfang auch nicht überzeugt sind von dem, was er verkaufen will; aber mit der Zeit erinnern wir uns stärker an den Inhalt als an die Quelle der Kommunikation und sind nicht mehr so abgeneigt davon 


diese Veränderungen der Einstellungen über die Zeit werden als sleeper Effekt bezeichnet 

Q:

Was sind Einstellungen (Attitude)? Wie entstehen sie?

A:

ist die relativ andauernde Bewertung von etwas; dieses etwas ist das Attitude Objekt (kann Person, Ding, Gruppe sein)


beinhalten Präferenz für oder gegen das Objekt 


manche werden vererbt, manche entstehen durch Erfahrungen mit dem Objekt 


Vererbung ist aber häufiger (werden dann auch früher gebildet und sind stärker und werden weniger leicht durch andere verändert)

Social Psychology - Kapitel 4 - Einstellungen, Verhalten und Überredungskunst

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