Psychologie Aufnahmestest Maderthaner at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Psychologie Aufnahmestest Maderthaner an der Universität Wien

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Psychologie Aufnahmestest Maderthaner Kurs an der Universität Wien zu.

TESTE DEIN WISSEN

Elaborationseffekt bei Aufnahme von Wissen

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TESTE DEIN WISSEN

Man sollte die Bedeutung von Inhalten reflektieren und sie mit bereits aufgenommenem Wissen verknüpfen. Je mehr der gesamte Bedeutungsumfang neuer Information bewusst wird, je lebendiger die davon ausgelösten Vorstellungen sind und je mehr Assoziationen zu anderen Wissensinhalten geweckt werden, desto größer ist die Chance, dass diese Informationen langzeitlich abgelegt werden. Eine besonders große Bedeutung hat dabei der Selbstbezugseffekt.

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TESTE DEIN WISSEN

Definitionen und Umschreibungen für „Psychologie“

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TESTE DEIN WISSEN

Hofstätter & Wendt

„Die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft. Ihr Gegenstand ist das (zumeist menschliche) Erleben und Verhalten, ihr Ziel ist es, allgemeingültige Aussagen über diesen Gegenstand zu machen – ihn zu beschreiben, beobachtbare Regelmäßigkeiten und Zusammenhänge aufzudecken, diese zu erklären, und womöglich Vorhersagen zu machen“


Traxel

Psychologie Erfahrungswissenschaft, die ein „System methodisch gewonnener Aussagen über einen bestimmten Gegenstand“ trifft.


Bourne & Ekstrand

„Die Psychologie ist die wissenschaftliche Erforschung von Verhalten.“ Bei dieser breiten Definition könnte das Missverständnis entstehen, es sei nur das „äußere“ (beobachtbare) Verhalten gemeint.


Rohracher

Bewusste Prozesse mit ihren Auslösern und Effekten Hauptcharakteristikum. Unbewusste, automatisch ablaufende Prozesse vernachlässigt, aber dafür Abgrenzung zu anderen Humanwissenschaften.


Zimbardo & Gerrig

Gegenstand sind Verhalten, Erleben und Bewusstsein des Menschen, deren Entwicklung über die Lebensspanne und deren innere und äußere Bedingungen und Ursachen. Die inneren (introspektiven) Prozesse und der Aspekt des "Interaktionismus" mit Einflüssen seitens der Umwelt werden angesprochen.


Mandler

Psyche ist ein komplexes Informationsverarbeitungssystem, das Input verarbeitet und Output an die Subsysteme und Außenwelt abgibt.


Dörner & Selg

Sie definieren im Sinne der Kybernetik. Psychologie sei die Wissenschaft von den offenen oder variablen Regulationen (S. 31)

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TESTE DEIN WISSEN

Kontroversielle Grundannahmen der Psychologie

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TESTE DEIN WISSEN

1960

„Mainstream-Psychologie“:

naturwissenschaftlicher, empirisch-statistischer Orientierung


Seit den späten Sechzigerjahren die Heftigkeit der Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen wissenschaftlichen Strömungen innerhalb der Psychologie erheblich zurückgegangen, was aber nicht gleichzeitig bedeutet, dass die wechselseitige Akzeptanz zugenommen hätte. Immer noch bestehen zwischen Angehörigen des Faches – vor allem aber zwischen Praktikern und Forschern – erhebliche Meinungsunterschiede darüber, was unter wissenschaftlichem Vorgehen zu verstehen ist, welche Themen als forschungswürdig anzusehen sind und was als allgemein verbindlicher Wissensbestand der Psychologie zu betrachten ist.

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Was versteht man unter "Erklären" in der Psychologie?

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TESTE DEIN WISSEN

Geschiet mit Gesetze oder durch deren Zusammenfassungen, die Theorien. Diese werden durch Ableitung von Hypothesen über zu erwartende Ergebnisse in empirischen Untersuchungen getestet. Die Resultate dieser Befragungen, Experimente oder Beobachtungen werden inhaltlich interpretierend (qualitativ) oder statistisch (quantitativ) auf Gesetzlichkeiten überprüft und mit den hypothetisch postulierten Zusammenhängen verglichen. Stimmen die empirisch gefundenen Zusammenhänge mit den erwarteten überein, dann spricht man von einer Verifikation der Hypothesen, im gegenteiligen Fall von deren Falsifikation. Setzt Formulierung der Theorie voraus.


Gesetze und Hypothesen sind zumeist in Form von „Wenn- dann-Aussagen“ formuliert und beziehen sich auf vermutete Kausalzusammenhänge in der Realität. Die „Wenn-Komponente“ von Hypothesen beschreibt jeweils die Ursachen, Bedingungen oder Auslöser von Wirkungen, während die Effekte oder ausgelösten Veränderungen in der „Dann-Komponente“ formuliert werden.


Probleme:

Repräsentativitätsproblem, Validitätsproblem, Reliabilitätsproblem

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Was versteht man unter "Vorhersagen" in der Psychologie?

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TESTE DEIN WISSEN

Erstellung von Prognosen


Grundsätzlich können Vorhersagen über die Struktur von psychischen Phänomenen (z.B. Intelligenzstruktur, Persön- lichkeitsstruktur, Einstellungsprofil) und über deren Dynamik (z.B. Reifungsprozesse, geistige Entwicklung, Entstehung psychischer Störungen) getroffen werden.


Erfolg hängt von der Güte der verwendeten Theorien und der mathematisch-statistischen Prognoseverfahren ab.

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Was versteht man unter "Verändern" in der Psychologie?

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TESTE DEIN WISSEN

Ist sehr aufwändig


Eine dauerhafte Veränderung bzw. Optimierung menschlichen Erlebens und Verhaltens (die Veränderung von Gefühlen, Einstellungen, Motiven, Entscheidungen etc.) lässt sich in den meisten Fällen nicht allein durch Vermittlung von Einsichten (z.B. über Kindheitstraumen), durch Anwendung „psychologischer Tricks“ (z.B. paradoxe Intervention) oder durch einzelne suggestive Maßnahmen (z.B. Hypnose) bewerkstelligen, sondern es sind sehr oft komplexe Vorgangsweisen nötig. Dabei werden auch die sozialen und psychischen Umfelder miteinbezogen. Solche Veränderungsprogramme werden bei umfangreichen Studien untersucht, bevor sie erst eingesetzt werden (damit Erfolg bewerkstelligt ist).

Hawthorne-Effekt: Einfluss von Arbeitsbedingungen auf Produktivität, wenn beobachtet, dann leistet man mehr


Kommunikationsstil: Geschulte Moderatoren Konflikte bewältigen


Einsatz psychologischen Wissens für Beratungstechniken im Bildungs-, Arbeits- und Therapiebereich:

Ausgangsbedingungen werden erhoben, Probleme und Störungen festgestellt bzw. analysiert, in manchen Fällen umfangreiche Testungen nötig


Weiteres S. 38f

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TESTE DEIN WISSEN

Vier Hauptziele für die Wissenschaftsdisziplin
Psychologie

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben

Erklären

Vorhersagen

Verändern

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TESTE DEIN WISSEN

Wissenschaftlichkeit der Psychologie

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TESTE DEIN WISSEN

Wissenschaftliches Handeln sollte sich an logisch begründeten, explizit formulierten und verbindlichen Kriterien orientieren.


Wohlgenannt, Konegen und Sondergeld: 7 Kriterien


Bortz und Döring

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TESTE DEIN WISSEN

Von der Empirie zur Theorie

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TESTE DEIN WISSEN

Der Weg von der Empirie zur Theorie ist in der Psychologie oft weit und erfordert viele Zwischenschritte. In der psychologischen Methodenlehre unterscheidet man zumeist ein empirisches System, das die Forschungsdaten liefert, und ein theoretisches System, das die Gesetze und Erklärungen zu formulieren gestattet, und bezeichnet die Vorgangsweisen, Methoden und Instrumente, die zwischen beiden eine Verbindung herstellen, als Korrespondenzsystem.


Schritte vom empirischen zum theoretischen System:

Vielzahl von Strukturen und Abläufen in psychischer oder sozialer Realität (Empirie) jene Phänomene identifiziert, welche untersucht werden sollen. Phänomene müssen exakt beschrieben werden (verbale, bildliche, symbolische Datenmengen - Protokolle). Die Gesamtheit aller Ausprägungen von Indikatoren zu einer bestimmten Zeit und Ort sind einzelene Tatsachen, die der empirischen Forschung als Grundeinheit zur Gewinnung oder Überprüfung von Hypothesen zur Verfügung stehen. Zu einem Fall wird eine Tatsache dann, wenn die erfassten Eigenschaften die Indikatoren in Ausprägungen von Variablen umgewandelt werden. Ein Fall ist durch eine bestimmte Konfiguration von Variablen definiert. Mittels statistischer Auswertungsverfahren werden Fälle zwischen den Variablen entweder hypothetische Relationen (Funktionen, Beziehungen, ...) geprüft oder unbebannte Relationen gesucht. Hypothesen sind Annahmen über Relationen zwischen mindestens zwei Variablen. Rest S. 58f (Konzeptionalisierung, Konstrukte, Operationalisierung)

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Was ist ein Objektivitätsproblem?

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TESTE DEIN WISSEN

Bezeichnet man die Schwierigkeit, Daten unverfälscht zu erfassen

1. Objektivität: Sie ist umso größer, je ähn- licher die Daten bei unterschiedlichen datenerhebenden Personen sind.

2. Reliabilität: Die sogenannte „Zuverlässigkeit“ von Daten ist umso größer, mit je weniger Erhebungsfehlern sie überlagert sind.

3. Validität: Die „Gültigkeit“ von Daten nimmt in dem Maße zu, in dem sie tatsächlich jene Eigenschaft beschreiben, die registriert werden soll (z.B. Intelligenz und nicht auch Konzentration oder Bildung).


Weitere Qualitätsanforderungen:

Skalierung, Normierung, Fairness, Ökonomie, Zumutbarkeit, Unverfälschbarkeit, Nützlichkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Kausalität und Wahrscheinlichkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Würde die Welt nicht deterministischen oder zumindest probabilistischen Gesetzen (wie z.B. in der Quantenphysik) unterliegen, hätte das Betreiben von Wissenschaft keinen Sinn.

Das Kausal(itäts)prinzip, nämlich die Annahme, dass jedes Ereignis eine oder mehrere Ursachen hat, ist eine grundsätzlich unbeweisbare These, die aber sowohl im Alltag als auch in der Wissenschaft dazu motiviert, immer wieder nach Ursachen und Wirkungen zu fragen.

Als eines der größten methodischen Probleme der gegenwärtigen psychologischen Forschung kann gelten, dass die meisten Erklärungsmodelle und Hypothesen weder Multikausalität noch bedingte Kausalität einbeziehen, und daher zu geringe Prognosesicherheit erreichen.

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet "Beschreiben" in der wissenschaftlichen Psychologie?

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TESTE DEIN WISSEN

Das präzise, systematische und theoriegeleitete Erfassen von Informationen über Phänomene.

Häufig verwendete Erhebungsverfahren: Selbst- und Fremdbeobachtung, Befragung,, Experiment, Test, Textanalyse, ...

Auswahl richtet sich nach wissenschaftlichen Grundorientierung der forschenden Person, der Art des Phänomens und der statistischer Verwertbarkeit von quantitativen Daten.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Psychologie Aufnahmestest Maderthaner Kurs an der Universität Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Elaborationseffekt bei Aufnahme von Wissen

A:

Man sollte die Bedeutung von Inhalten reflektieren und sie mit bereits aufgenommenem Wissen verknüpfen. Je mehr der gesamte Bedeutungsumfang neuer Information bewusst wird, je lebendiger die davon ausgelösten Vorstellungen sind und je mehr Assoziationen zu anderen Wissensinhalten geweckt werden, desto größer ist die Chance, dass diese Informationen langzeitlich abgelegt werden. Eine besonders große Bedeutung hat dabei der Selbstbezugseffekt.

Q:

Definitionen und Umschreibungen für „Psychologie“

A:

Hofstätter & Wendt

„Die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft. Ihr Gegenstand ist das (zumeist menschliche) Erleben und Verhalten, ihr Ziel ist es, allgemeingültige Aussagen über diesen Gegenstand zu machen – ihn zu beschreiben, beobachtbare Regelmäßigkeiten und Zusammenhänge aufzudecken, diese zu erklären, und womöglich Vorhersagen zu machen“


Traxel

Psychologie Erfahrungswissenschaft, die ein „System methodisch gewonnener Aussagen über einen bestimmten Gegenstand“ trifft.


Bourne & Ekstrand

„Die Psychologie ist die wissenschaftliche Erforschung von Verhalten.“ Bei dieser breiten Definition könnte das Missverständnis entstehen, es sei nur das „äußere“ (beobachtbare) Verhalten gemeint.


Rohracher

Bewusste Prozesse mit ihren Auslösern und Effekten Hauptcharakteristikum. Unbewusste, automatisch ablaufende Prozesse vernachlässigt, aber dafür Abgrenzung zu anderen Humanwissenschaften.


Zimbardo & Gerrig

Gegenstand sind Verhalten, Erleben und Bewusstsein des Menschen, deren Entwicklung über die Lebensspanne und deren innere und äußere Bedingungen und Ursachen. Die inneren (introspektiven) Prozesse und der Aspekt des "Interaktionismus" mit Einflüssen seitens der Umwelt werden angesprochen.


Mandler

Psyche ist ein komplexes Informationsverarbeitungssystem, das Input verarbeitet und Output an die Subsysteme und Außenwelt abgibt.


Dörner & Selg

Sie definieren im Sinne der Kybernetik. Psychologie sei die Wissenschaft von den offenen oder variablen Regulationen (S. 31)

Q:

Kontroversielle Grundannahmen der Psychologie

A:

1960

„Mainstream-Psychologie“:

naturwissenschaftlicher, empirisch-statistischer Orientierung


Seit den späten Sechzigerjahren die Heftigkeit der Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen wissenschaftlichen Strömungen innerhalb der Psychologie erheblich zurückgegangen, was aber nicht gleichzeitig bedeutet, dass die wechselseitige Akzeptanz zugenommen hätte. Immer noch bestehen zwischen Angehörigen des Faches – vor allem aber zwischen Praktikern und Forschern – erhebliche Meinungsunterschiede darüber, was unter wissenschaftlichem Vorgehen zu verstehen ist, welche Themen als forschungswürdig anzusehen sind und was als allgemein verbindlicher Wissensbestand der Psychologie zu betrachten ist.

Q:

Was versteht man unter "Erklären" in der Psychologie?

A:

Geschiet mit Gesetze oder durch deren Zusammenfassungen, die Theorien. Diese werden durch Ableitung von Hypothesen über zu erwartende Ergebnisse in empirischen Untersuchungen getestet. Die Resultate dieser Befragungen, Experimente oder Beobachtungen werden inhaltlich interpretierend (qualitativ) oder statistisch (quantitativ) auf Gesetzlichkeiten überprüft und mit den hypothetisch postulierten Zusammenhängen verglichen. Stimmen die empirisch gefundenen Zusammenhänge mit den erwarteten überein, dann spricht man von einer Verifikation der Hypothesen, im gegenteiligen Fall von deren Falsifikation. Setzt Formulierung der Theorie voraus.


Gesetze und Hypothesen sind zumeist in Form von „Wenn- dann-Aussagen“ formuliert und beziehen sich auf vermutete Kausalzusammenhänge in der Realität. Die „Wenn-Komponente“ von Hypothesen beschreibt jeweils die Ursachen, Bedingungen oder Auslöser von Wirkungen, während die Effekte oder ausgelösten Veränderungen in der „Dann-Komponente“ formuliert werden.


Probleme:

Repräsentativitätsproblem, Validitätsproblem, Reliabilitätsproblem

Q:

Was versteht man unter "Vorhersagen" in der Psychologie?

A:

Erstellung von Prognosen


Grundsätzlich können Vorhersagen über die Struktur von psychischen Phänomenen (z.B. Intelligenzstruktur, Persön- lichkeitsstruktur, Einstellungsprofil) und über deren Dynamik (z.B. Reifungsprozesse, geistige Entwicklung, Entstehung psychischer Störungen) getroffen werden.


Erfolg hängt von der Güte der verwendeten Theorien und der mathematisch-statistischen Prognoseverfahren ab.

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Q:

Was versteht man unter "Verändern" in der Psychologie?

A:

Ist sehr aufwändig


Eine dauerhafte Veränderung bzw. Optimierung menschlichen Erlebens und Verhaltens (die Veränderung von Gefühlen, Einstellungen, Motiven, Entscheidungen etc.) lässt sich in den meisten Fällen nicht allein durch Vermittlung von Einsichten (z.B. über Kindheitstraumen), durch Anwendung „psychologischer Tricks“ (z.B. paradoxe Intervention) oder durch einzelne suggestive Maßnahmen (z.B. Hypnose) bewerkstelligen, sondern es sind sehr oft komplexe Vorgangsweisen nötig. Dabei werden auch die sozialen und psychischen Umfelder miteinbezogen. Solche Veränderungsprogramme werden bei umfangreichen Studien untersucht, bevor sie erst eingesetzt werden (damit Erfolg bewerkstelligt ist).

Hawthorne-Effekt: Einfluss von Arbeitsbedingungen auf Produktivität, wenn beobachtet, dann leistet man mehr


Kommunikationsstil: Geschulte Moderatoren Konflikte bewältigen


Einsatz psychologischen Wissens für Beratungstechniken im Bildungs-, Arbeits- und Therapiebereich:

Ausgangsbedingungen werden erhoben, Probleme und Störungen festgestellt bzw. analysiert, in manchen Fällen umfangreiche Testungen nötig


Weiteres S. 38f

Q:

Vier Hauptziele für die Wissenschaftsdisziplin
Psychologie

A:

Beschreiben

Erklären

Vorhersagen

Verändern

Q:

Wissenschaftlichkeit der Psychologie

A:

Wissenschaftliches Handeln sollte sich an logisch begründeten, explizit formulierten und verbindlichen Kriterien orientieren.


Wohlgenannt, Konegen und Sondergeld: 7 Kriterien


Bortz und Döring

Q:

Von der Empirie zur Theorie

A:

Der Weg von der Empirie zur Theorie ist in der Psychologie oft weit und erfordert viele Zwischenschritte. In der psychologischen Methodenlehre unterscheidet man zumeist ein empirisches System, das die Forschungsdaten liefert, und ein theoretisches System, das die Gesetze und Erklärungen zu formulieren gestattet, und bezeichnet die Vorgangsweisen, Methoden und Instrumente, die zwischen beiden eine Verbindung herstellen, als Korrespondenzsystem.


Schritte vom empirischen zum theoretischen System:

Vielzahl von Strukturen und Abläufen in psychischer oder sozialer Realität (Empirie) jene Phänomene identifiziert, welche untersucht werden sollen. Phänomene müssen exakt beschrieben werden (verbale, bildliche, symbolische Datenmengen - Protokolle). Die Gesamtheit aller Ausprägungen von Indikatoren zu einer bestimmten Zeit und Ort sind einzelene Tatsachen, die der empirischen Forschung als Grundeinheit zur Gewinnung oder Überprüfung von Hypothesen zur Verfügung stehen. Zu einem Fall wird eine Tatsache dann, wenn die erfassten Eigenschaften die Indikatoren in Ausprägungen von Variablen umgewandelt werden. Ein Fall ist durch eine bestimmte Konfiguration von Variablen definiert. Mittels statistischer Auswertungsverfahren werden Fälle zwischen den Variablen entweder hypothetische Relationen (Funktionen, Beziehungen, ...) geprüft oder unbebannte Relationen gesucht. Hypothesen sind Annahmen über Relationen zwischen mindestens zwei Variablen. Rest S. 58f (Konzeptionalisierung, Konstrukte, Operationalisierung)

Q:

Was ist ein Objektivitätsproblem?

A:

Bezeichnet man die Schwierigkeit, Daten unverfälscht zu erfassen

1. Objektivität: Sie ist umso größer, je ähn- licher die Daten bei unterschiedlichen datenerhebenden Personen sind.

2. Reliabilität: Die sogenannte „Zuverlässigkeit“ von Daten ist umso größer, mit je weniger Erhebungsfehlern sie überlagert sind.

3. Validität: Die „Gültigkeit“ von Daten nimmt in dem Maße zu, in dem sie tatsächlich jene Eigenschaft beschreiben, die registriert werden soll (z.B. Intelligenz und nicht auch Konzentration oder Bildung).


Weitere Qualitätsanforderungen:

Skalierung, Normierung, Fairness, Ökonomie, Zumutbarkeit, Unverfälschbarkeit, Nützlichkeit

Q:

Kausalität und Wahrscheinlichkeit

A:

Würde die Welt nicht deterministischen oder zumindest probabilistischen Gesetzen (wie z.B. in der Quantenphysik) unterliegen, hätte das Betreiben von Wissenschaft keinen Sinn.

Das Kausal(itäts)prinzip, nämlich die Annahme, dass jedes Ereignis eine oder mehrere Ursachen hat, ist eine grundsätzlich unbeweisbare These, die aber sowohl im Alltag als auch in der Wissenschaft dazu motiviert, immer wieder nach Ursachen und Wirkungen zu fragen.

Als eines der größten methodischen Probleme der gegenwärtigen psychologischen Forschung kann gelten, dass die meisten Erklärungsmodelle und Hypothesen weder Multikausalität noch bedingte Kausalität einbeziehen, und daher zu geringe Prognosesicherheit erreichen.

Q:

Was bedeutet "Beschreiben" in der wissenschaftlichen Psychologie?

A:

Das präzise, systematische und theoriegeleitete Erfassen von Informationen über Phänomene.

Häufig verwendete Erhebungsverfahren: Selbst- und Fremdbeobachtung, Befragung,, Experiment, Test, Textanalyse, ...

Auswahl richtet sich nach wissenschaftlichen Grundorientierung der forschenden Person, der Art des Phänomens und der statistischer Verwertbarkeit von quantitativen Daten.

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