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Lernmaterialien für Prüfung an der Universität Wien

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TESTE DEIN WISSEN

2 Arten der Fragmentierung:


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TESTE DEIN WISSEN

​hozizontale und vertikale

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TESTE DEIN WISSEN

Vertikale Fragmentierung:

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TESTE DEIN WISSEN

Das Gegeneinander von traumatischer Angst und kompensatorischer Abwehr nimmt einen automatischen Charakter an, bei dem der Selbstbezug des Handelns verloren geht. Das Selbst kann sich nicht länger als Urheber seiner Kontrollhandlungen sehen. 

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TESTE DEIN WISSEN


Horizontale Fragmentierung:

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TESTE DEIN WISSEN

zielt darauf ab, die Erfahrungsmuster der traumatischen Situation in einzelne für sich jeweils erträgliche dosierte Segmente zu zerlegen. Das Ergebnis sind die unterschiedlichen Erlebniszustände.

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TESTE DEIN WISSEN


Psychobiologie des traumatischen Prozesses:

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TESTE DEIN WISSEN

● Unterbrochene Handlung => kann wirklich als Erstarrungszustand im biologischen Sinne enden = motorische Dissoziation „Sich-Totstellen“ ; Kann auch in Abwehrhaltung sich manifestieren. ● Unterbrochene Informationsverarbeitung => Phänomen des Flashbacks, Pseudoerinnerungen; PET zeigt, dass die rechte Hirnhälfte (bildhaftes Speichern von Emotionen und Sinneseindrücken) besonders aktiv ist; Broca-Areal (Sprachzentrum) ist in seiner Aktivität allerdings unterdrückt => erklärt warum Flashbacks schwer verbalisiert werden können und nur bildhaft wiedererleben. Unterbrochene Informationsverarbeitung ist der chronifizierten Dysregulation des limbischen und neuroendokrinen Systems geschuldet.

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TESTE DEIN WISSEN

Wonach werden Verlaufstypen zugeordnet?

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TESTE DEIN WISSEN

Nach ihren dominanten und andauernden kompensatorischen Verhaltensmustern sind traumatisierte Patienten außerdem als verschiedene Verlaufstypen klassifizierbar (Hinckeldey und Fischer

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TESTE DEIN WISSEN


Welche Verlaufstypen gibt es: 6

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TESTE DEIN WISSEN

1. PTBS-Angst-Typ (starkes Vermeidungsverhalten) 

2. Suchttyp => Erinnerungsbilder durch Suchtmissbrauch unter Kontrolle bekommen 

3. Dissoziationstyp 

4. Vermeidungs-Typ => Vermeidungsverhalten um Angstzuständen aus dem Weg zu gehen 

5. Dissoziationsarmer Typ ohne spezifische traumakompensatorische Mechanismen 

6. Leistungsorientierter Kompensationstyp


 Im Einzelfall kann ein Patient auch Kennzeichen mehrerer Verlaufstypen aufweisen.

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TESTE DEIN WISSEN


Das Durchleben einer extremen Belastungssituation kann zur Beeinträchtigung in den verschiedensten Funktionsbereichen führen: 4

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TESTE DEIN WISSEN

● Somatisch ● Emotional ● Behavioral ● Charakterologisch

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Faktoren begünstigen Traumatisierungen

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TESTE DEIN WISSEN

● Spezifisches Traumata ● Sekundäre Widrigkeiten ● Defizitäre Umweltbedingungen ● Vernachlässigungen ● Art der bisherigen und späteren Bindungsmuster ● Temperament ● Spezielle Kompetenzen

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TESTE DEIN WISSEN

Wovon sind Langzeitwirkungen abhängig

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TESTE DEIN WISSEN

vom Traumatyp

wann die Traumatisierung stattgefunden

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TESTE DEIN WISSEN


Ist Trauma subjektiv? 

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TESTE DEIN WISSEN

Es ist auch subjektiv, wenn es aber nur subjektiv ist dem Sinne, dass es die individuellen Bewältigungsmöglichkeiten überschreitet, besteht die Gefahr der Willkür in dem was Trauma bedeutet (bspw. letzter Text Zeit wo alles Trauma war) =>kein Schwarz-Weis-Denken hier es geht um Subjektivität und Objektivität. Trauma ist somit keine Qualität, die einem Ereignis (objektiv) oder einem Erlebnis (subjektiv) inhärent ist. Vielmehr ist die Relation von Ereignis und dem erlebenden Subjekt entscheidend. Der Forschungsansatz ist ökologisch-dialektisch, bedeutet das dialektische Spannungsverhältnis zwischen Innen- (das leidende bzw. erlebende Subjekt) und Außenperspektive (des objektiven Beobachters) unter die Lupe zu nehmen.

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TESTE DEIN WISSEN


Verlaufsmodell mit drei Phasen

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TESTE DEIN WISSEN

● Traumatische Situation => objektive Bedingungen und subjektive
Bedeutungszuschreibungen
● Traumatische Reaktion => (analog zu Horowitz) komplexer psychophysischer
Abwehrvorgang analog Immunreaktion
● Traumatischer Prozess => als lebenslanger Versuch der Bewältigung und Integration
des Traumaschemas und/oder traumakompensatorischem Schema
(Bewältigungsversuche). Kann an jedem Punkt entgleisen oder „einfrieren“ => dann
entsteht eine posttraumatische Belastungsstörung.

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TESTE DEIN WISSEN

Langzeiteffekte von Traumatisierungenen: 5

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TESTE DEIN WISSEN
  • gerneralisierte Übererregung und Schwierigkeiten der Errregungsmodulation
    • Aggression gegenüber sich selbst und anderer
    • Unfähigkeit sexuelle Impulse zu modulieren
    • Probleme der sozialen Bindung:- isolation oder abhängigkeit
  • Veränderung neurobiologischer Prozesse:
    • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten
    • Dissoziation
    • Somatisierung
  • Konditionierte Angstreaktionen auf traumabezogenen Reize
  • Erschütterung der Sinzusammenhänge
    •  verlust von Vertrauen, Hoffnung und dem Gefühl etwas bewirken zu können
    • Verlust des Dens als Probehandlung
  • Soziale Vermeidung
    • Verlust wichtiger Bindungen
    • Mangende Anteilnahme an der Zukunftsplanung
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  • 100 Lernmaterialien

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Q:

2 Arten der Fragmentierung:


A:

​hozizontale und vertikale

Q:

Vertikale Fragmentierung:

A:

Das Gegeneinander von traumatischer Angst und kompensatorischer Abwehr nimmt einen automatischen Charakter an, bei dem der Selbstbezug des Handelns verloren geht. Das Selbst kann sich nicht länger als Urheber seiner Kontrollhandlungen sehen. 

Q:


Horizontale Fragmentierung:

A:

zielt darauf ab, die Erfahrungsmuster der traumatischen Situation in einzelne für sich jeweils erträgliche dosierte Segmente zu zerlegen. Das Ergebnis sind die unterschiedlichen Erlebniszustände.

Q:


Psychobiologie des traumatischen Prozesses:

A:

● Unterbrochene Handlung => kann wirklich als Erstarrungszustand im biologischen Sinne enden = motorische Dissoziation „Sich-Totstellen“ ; Kann auch in Abwehrhaltung sich manifestieren. ● Unterbrochene Informationsverarbeitung => Phänomen des Flashbacks, Pseudoerinnerungen; PET zeigt, dass die rechte Hirnhälfte (bildhaftes Speichern von Emotionen und Sinneseindrücken) besonders aktiv ist; Broca-Areal (Sprachzentrum) ist in seiner Aktivität allerdings unterdrückt => erklärt warum Flashbacks schwer verbalisiert werden können und nur bildhaft wiedererleben. Unterbrochene Informationsverarbeitung ist der chronifizierten Dysregulation des limbischen und neuroendokrinen Systems geschuldet.

Q:

Wonach werden Verlaufstypen zugeordnet?

A:

Nach ihren dominanten und andauernden kompensatorischen Verhaltensmustern sind traumatisierte Patienten außerdem als verschiedene Verlaufstypen klassifizierbar (Hinckeldey und Fischer

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Q:


Welche Verlaufstypen gibt es: 6

A:

1. PTBS-Angst-Typ (starkes Vermeidungsverhalten) 

2. Suchttyp => Erinnerungsbilder durch Suchtmissbrauch unter Kontrolle bekommen 

3. Dissoziationstyp 

4. Vermeidungs-Typ => Vermeidungsverhalten um Angstzuständen aus dem Weg zu gehen 

5. Dissoziationsarmer Typ ohne spezifische traumakompensatorische Mechanismen 

6. Leistungsorientierter Kompensationstyp


 Im Einzelfall kann ein Patient auch Kennzeichen mehrerer Verlaufstypen aufweisen.

Q:


Das Durchleben einer extremen Belastungssituation kann zur Beeinträchtigung in den verschiedensten Funktionsbereichen führen: 4

A:

● Somatisch ● Emotional ● Behavioral ● Charakterologisch

Q:

Welche Faktoren begünstigen Traumatisierungen

A:

● Spezifisches Traumata ● Sekundäre Widrigkeiten ● Defizitäre Umweltbedingungen ● Vernachlässigungen ● Art der bisherigen und späteren Bindungsmuster ● Temperament ● Spezielle Kompetenzen

Q:

Wovon sind Langzeitwirkungen abhängig

A:

vom Traumatyp

wann die Traumatisierung stattgefunden

Q:


Ist Trauma subjektiv? 

A:

Es ist auch subjektiv, wenn es aber nur subjektiv ist dem Sinne, dass es die individuellen Bewältigungsmöglichkeiten überschreitet, besteht die Gefahr der Willkür in dem was Trauma bedeutet (bspw. letzter Text Zeit wo alles Trauma war) =>kein Schwarz-Weis-Denken hier es geht um Subjektivität und Objektivität. Trauma ist somit keine Qualität, die einem Ereignis (objektiv) oder einem Erlebnis (subjektiv) inhärent ist. Vielmehr ist die Relation von Ereignis und dem erlebenden Subjekt entscheidend. Der Forschungsansatz ist ökologisch-dialektisch, bedeutet das dialektische Spannungsverhältnis zwischen Innen- (das leidende bzw. erlebende Subjekt) und Außenperspektive (des objektiven Beobachters) unter die Lupe zu nehmen.

Q:


Verlaufsmodell mit drei Phasen

A:

● Traumatische Situation => objektive Bedingungen und subjektive
Bedeutungszuschreibungen
● Traumatische Reaktion => (analog zu Horowitz) komplexer psychophysischer
Abwehrvorgang analog Immunreaktion
● Traumatischer Prozess => als lebenslanger Versuch der Bewältigung und Integration
des Traumaschemas und/oder traumakompensatorischem Schema
(Bewältigungsversuche). Kann an jedem Punkt entgleisen oder „einfrieren“ => dann
entsteht eine posttraumatische Belastungsstörung.

Q:

Langzeiteffekte von Traumatisierungenen: 5

A:
  • gerneralisierte Übererregung und Schwierigkeiten der Errregungsmodulation
    • Aggression gegenüber sich selbst und anderer
    • Unfähigkeit sexuelle Impulse zu modulieren
    • Probleme der sozialen Bindung:- isolation oder abhängigkeit
  • Veränderung neurobiologischer Prozesse:
    • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten
    • Dissoziation
    • Somatisierung
  • Konditionierte Angstreaktionen auf traumabezogenen Reize
  • Erschütterung der Sinzusammenhänge
    •  verlust von Vertrauen, Hoffnung und dem Gefühl etwas bewirken zu können
    • Verlust des Dens als Probehandlung
  • Soziale Vermeidung
    • Verlust wichtiger Bindungen
    • Mangende Anteilnahme an der Zukunftsplanung
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