Produktion&Logistik at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Produktion&Logistik an der Universität Wien

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Produktion&Logistik Kurs an der Universität Wien zu.

TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie die Auswirkungen von Über- bzw. Unterorganisation.


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TESTE DEIN WISSEN

Überorganisation:

Folgen von Überorganisation sind

  • Inflexibilität
  • Keine Differenzierte Behandlung von Sachverhalten, auch wenn es notwendig wäre
  • Einflüsse einer dynamischen Umwelt werden nicht zur Kenntnis genommen
  • Regelungen werden nur zaghaft akzeptiert 

Unterorganisation:

  • Ineffizientes Arbeiten
  •  Doppelarbeiten und Lücken (unnötige Arbeitspausen)
  • Unklarheit (Konfusion)


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TESTE DEIN WISSEN

Was verbindet man mit dem Begriff „Taylorismus“?


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TESTE DEIN WISSEN
System der wissenschaftlichen Betriebsführung mit dem Ziel, die Produktivität zu steigern. Das erfolgt durch Teilung der Arbeit in kleinste Einheiten, zu deren Bewältigung keine oder nur geringe Denkvorgänge zu leisten sind und die aufgrund des geringen Umfangs bzw. Arbeitsinhalts schnell und repetitiv sind.
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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie die Produktions- bzw. Fertigungssegmentierung. Wann ist eine solche Segmentierung sinnvoll?


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TESTE DEIN WISSEN

= Gedankliche Zerlegung des gesamten Produktionssystems in Subsysteme, die jeweils einem bestimmten Organisationstyp der Fertigung zugeordnet werden können. In diesen Segmenten werden die Abläufe in Geschäfts- und Regelprozesse gegliedert, die von Mitarbeitern in gruppenorientierten Formen beherrscht und gesteuert werden, so dass die Komplexität auf ein beherrschbares Maß reduziert werden kann.


  • Senkung von Durchlaufzeiten und Beständen z.B. durch Ausrichtung der Segmente auf spezifische Produkte
  • Erhöhung der Produktivität und Qualität z.B. durch klare Zuordnung von Verantwortung und Schaffung von Transparenz
  • Erhöhung von Motivation und Identifikation der Mitarbeiter z.B. durch Ausrichtung der Segmente auf spezifische Produkte
  • Sicherstellung durchgängiger Prozess- und Kostentransparenz z.B. durch klare Zuordenbarkeit der Kosten
  • Abbau von Komplexität und Koordinationsaufwand z.B. durch Reduktion der Schnittstellen und kurze Wege
  • Sicherung durchgängiger Verantwortlichkeit und Aufgabenkonzentration z.B. durch Transparenz in den Verantwortlichkeiten
  • Realisierung einer höchstmöglichen Kundenorientierung z.B. durch klare Kunden- und Lieferantenbeziehung und Ausrichtung der Aktivitäten auf höchste Kundenzufriedenheit
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Stellen /Funktionsbeschreibungen und was sind deren Inhalte?

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TESTE DEIN WISSEN

Stellen und Funktionsbeschreibungen sind wichtige Bestandteile/Hilfe der Ablauforganisationsplanung & Personalplanung. Sie dienen unabhängig von der Person der Beschreibung von Funktion der Stelle im Betrieb sowie deren Eingliederung im Betrieb.

 Bestandteile sind:

  • Bezeichnung der Stelle/Funktion
  • Hierarchische Eingliederung
  • Art und Umfang der Befugnisse und Kompetenzen im Sinne von „Macht“
  • Aufgaben der Stelle (Tätigkeiten)
  • Verantwortung der Stelle
  • Anforderungsprofil
  • Stellvertreterregelung
  • (Kein Gehalt!)


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Beschreiben Sie die Arten der Fertigung

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TESTE DEIN WISSEN

Einteilung nach Häufigkeit der Prozesswiederholung

  • Einzelfertigung: jedes Produkt wird einzeln gefertigt und ist in bestimmten Merkmalen einzigartig
  • Serienfertigung: Stückgütern mit Stückzahl von größer als eins (Klein-, Mittel- und Großserienfertigung)
  • Massenfertigung: gleichartiger Produktionseinheiten mit hoch spezialisierter Fertigungstechnik

Einteilung nach Art der Fertigung

  • Variantenfertigung: Ein Standardprodukt wird in mehreren Abwandlungen des Grundkonzeptes hergestellt (z.B. unterschiedliche Kaffeemaschinen, wobei das Mahlwerk immer gleich ist).
  • Auftragsfertigung: Die Fertigung wird durch einen Kundenauftrag oder unternehmensinternen Fertigungsauftrag ausgelöst.
  • kundenindividuelle Auftragsfertigung: Auch die Erfüllung ausgefallener Wünsche ist möglich, dafür muss der Kunde eine lange Lieferzeit in Kauf nehmen (mindestens Fertigungsdurchlaufzeit).
  • kundenanonyme Auftragsfertigung: Diese stützt sich auf eine unsichere Prognose, weshalb eine Zwischenlagerung der Produkte notwendig wird.
  • Chargenproduktion: Ein Fertigungsvorgang bringt eine bestimmte homogene Menge an Produkten hervor (Arzneimittel, Stahl, Joghurt). Die gleichen Produkte unterschiedlicher Chargen können sich sehr wohl in relevanten Merkmalen unterscheiden.


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Was versteht man unter Kundenentkopplungspunkt?

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Der Entkopplungspunkt stellt das in der logistischen Kette letzte Lager dar, in dem Komponenten noch ohne Auftragsbezug bevorratet werden. Nach dem Entkopplungspunkt ist alles Fertigungsmaterial einem Kundenauftrag zugeordnet. 

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Was versteht man unter Teamarbeit?

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Teamarbeit ist eine intensive und aktive Form der Zusammenarbeit von Individuen in einem Team oder in einer Arbeitsgruppe. Das Team besteht dabei mindestens aus zwei Personen. Die Kommunikation zwischen Teammitgliedern und die gegenseitige Unterstützung sind zentrale Prozesse in der Teamarbeit.

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Welche unternehmens- und mitarbeiterbezogene Ziele sollen durch Teamarbeit erreicht werden?


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TESTE DEIN WISSEN

Unternehmensbezogene Ziele: 

  • Produktivität: höherer Anlagennutzungsgrad, kürzere Taktzeiten, Ablaufoptimierung, Reduktion der Abwesenheiten
  • Qualität: Fehlervermeidung und Prozessverbesserung 
  • Potential der Mitarbeiter nutzen: Innovation und Problemlösung durch Mitarbeiter, Verringerung der fehlerbedingten Störungen
  • Flexibilität: der Produktion, des Personaleinsatzes, der Arbeitszeit 
  • flachere Hierarchie: schlankeres Management


Mitarbeiterbezogene Ziele: 

  • verbesserte Arbeitssituation: mehr Raum für persönliche Entfaltung, höhere Arbeitszufriedenheit
  • erhöhte Fachkompetenz: breiterer Aufgabenbereich, höhere Einsatzflexibilität durch Qualifizierungsmaßnahmen
  • Kommunikation über und Identifikation mit der Arbeitsaufgabe: Qualitäts-, Kosten- und Leistungsbewusstsein
  • Sozialkompetenz: mehr Verantwortungsbewusstsein, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit
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Wie wird die Prduktivität durch Teamarbeit gesteigert?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Stillstandzeiten von Maschinen reduziert.
  • Arbeit und auch Pausen so organisiert, dass Engpassmaschinen niemals stillstehen.
  • den Arbeitsplatz optimal gestaltet (Maschinen und Einrichtungen optimal anordnet, Gebinde optimiert, ...)
  • ihren Bereich so organisiert, dass keine unnötigen Arbeiten erforderlich sind (transportieren, umschlichten, ...).
  • schnell auf Probleme reagiert.
  • den Bereich so organisiert, dass es zu keinen Leerläufen bei Mitarbeitern kommt (bis hin zu bedarfsgesteuerter Regelung der Arbeitszeit).
  • mögliche Probleme (z.B. Problem welche sich erst in der nächsten Schicht auswirken) frühzeitig erkennt und entsprechend reagiert.
  • die Prozesse laufend optimiert und dadurch die Taktzeiten reduziert.
  • den Ausschuss soweit als möglich reduziert / beim Auftreten von Ausschuss Maßnahmen einleitet.
  • kleinere Reparatur-und Wartungsarbeiten selbst / zwischendurch durchführt.
  • ständige nach Verbesserungsmöglichkeiten sucht und diese sofort umsetzt.
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Was sind Aufgaben von Beständen?

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TESTE DEIN WISSEN

Das Lagerbestandsmanagement hat die Aufgabe, die Bevorratung eines Lagers mit Produkten zu planen, wobei Zufallseinflüsse auf der Nachfrageseite des Lagers ebenso wie auf der Seite der Belieferung zu berücksichtigen sind. Die Aufgabe des Bestandsmanagents besteht darin, ein angestrebtes Lieferservice-Niveau gegenüber den Kunden bei möglichst niedrigen Beständen bzw. Lagerkosten zu sichern. Bestandsmanagement setzt also meist voraus, dass man den in einem Risikozeitraum auftretenden Bedarf prognostizieren kann. Methoden des Bestandsmanagements sind daher eng mit Prognosemethoden verknüpft. Diese setzen wiederum voraus, dass systematisch Daten über die in der Vergangenheit aufgetretenen Bedarfsmengen gesammelt werden.

Aufgaben umfassen:

  • Bestandssichtbarkeit und -bewertung
  • Vorlaufzeiten zur Auffüllung von Rohmaterialien und Endprodukten
  • Rücksendungen von defekten Gütern und Materialien
  • Verwaltung des verfügbaren Platzes
  • Management der Bestell-, Versand-, Bearbeitungs- und Transportkosten
  • Prognose zukünftiger Preise, Bestandsniveaus und der Nachfrage
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen und beschreiben Sie unterschiedliche Arten der Auftragsfreigabe.

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TESTE DEIN WISSEN

FIFO ???

  • CONWIP (Constant Work In Progress): Die Bestände werden in einer Fertigungslinie auf konstantem Niveau gehalten und damit einen kontinuierlichen Materialfluss zu ermöglichen. CONWIP ist ein Kartenbasiertes Verfahren, jedem Produktionsauftrag wird also eine Karte zugeordnet, welche den Auftrag durch den Prozess begleitet, und somit alle Informationen über den Fertigungsablauf enthält. Die Anzahl der Karten bleibt immer konstant. Wenn ein Auftrag abgeschlossen ist, wird die Karte freigegeben und ein neuer Auftrag kann gestartet werden ( systeminternes Signal = Pull-Prinzip). Es wird also nur dann ein neuer Auftrag in das System aufgenommen, wenn ein Auftrag das System verlässt. Dadurch ist die Anzahl der Aufträge im System und damit WIP relativ konstant. Der Nachteil ist, dass man nicht flexibel auf Nachfragen eingehen kann. Es werden zwar immer die dringendsten Aufträge als nächstes ausgewählt, aber diese müssen dennoch ganz hinten in der Fertigungslinie eingereiht werden. 

  • BOA (Belastungsorientierte Auftragsfreigabe): Besteht aus der Auftragsauswahl und der Freigabeprüfung

    • Auftragsauswahl: Innerhalb der Auftragsauswahl wird eine Dringlichkeitsprüfung durchgeführt. Dies geschieht durch eine Rückwärtsterminierung aller Aufträge  es wird ermittelt, was der spätesten Starttermine für den Fertigungsbeginn ist. Die dringlichsten Aufträge werden an die Freigabeprüfung weitergeleitet, vorausgesetzt dass die für sie erforderlichen Materialien und Werkstattbestände vorhanden sind. Alle anderen Aufträge werden bis zum nächsten Planungslauf zurückgestellt.

    • Freigabeprüfung: Die im vorherigen Schritt als dringend deklarierten Aufträge durchlaufen nun eine Belastungsrechnung. Für jede Kapazitätseinheit wird geprüft, ob die maximale Belastung überschritten wird. Es werden nur diejenigen Aufträge für die jeweilige Werkstatt freigegeben, die innerhalb der Belastungsschranke bearbeitet werden können.

  • KANBAN: Kanban ist ebenfalls ein Pull-basiertes und Kartenbasiertes-Verfahren. Grundprinzip von Kanban ist die Organisation von mehrstufigen Produktionsprozessen in Form von miteinander verknüpften Regelkreisen. Jeder dieser Regelkreise besteht dabei aus einer Fertigungsstufe und einem vorgelagerten Materiallager. Für jeden Fertigungsprozess werden dem entsprechenden Materiallager die momentan benötigten Materialmengen entnommen, Fehlbestände werden von der vorgelagerten Fertigungsstufe selbstständig, also dezentral, wieder aufgefüllt. Entsprechendes gilt für jeden Arbeitsgang, da jeweils ein nachgelagerter einem vorgelagerten nur das gerade benötigte Teil in der benötigten Menge und zum benötigten Zeitpunkt entnimmt. Das Vorgehen orientiert sich ausschließlich am tatsächlichen Verbrauch von Materialien →  Just-in-Time-Prinzip. Dadurch können Bestände auf die tatsächlich benötigten Mengen reduziert werden. Während sich der Materialfluss somit vom Ausgangsmaterial bis zum Endprodukt bewegt, fließt die Information im Gegenstrom in Form von Kanban, also (physischen oder elektronischen) Karten, welche die Entnahme und Fertigung von Materialien in jeder Stufe dokumentieren und zurückmelden, von der letzten Produktionsstufe als finalem Steuerungselement zurück zur ersten. Auf diese Weise entsteht ein sich selbst organisierendes System, das die Lagerhaltung minimiert, schnellere Durchlaufzeiten ermöglicht, die Ausnutzung der Fertigungskapazitäten durch Berücksichtigung des jeweils aktuellen Engpasses optimiert und so Verschwendung verringert. Die Wertschöpfung kann so auf jeder Fertigungs-/Produktionsstufe einer mehrstufigen Fertigungslinie kostenoptimal gesteuert werden.


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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Organisation in einem Unternehmen?

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TESTE DEIN WISSEN

von Organisation spricht man in diesem Zusammenhang, wenn mehrere Personen in einem arbeitsteiligen Prozess mit Kontinuität an einer gemeinsamen Aufgabe infolge eines gemeinsamen Zieles arbeiten.

Improvisation ist ein notwendiger Gegenpol zur Organisation.


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  • 483548 Karteikarten
  • 7991 Studierende
  • 102 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Produktion&Logistik Kurs an der Universität Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Beschreiben Sie die Auswirkungen von Über- bzw. Unterorganisation.


A:

Überorganisation:

Folgen von Überorganisation sind

  • Inflexibilität
  • Keine Differenzierte Behandlung von Sachverhalten, auch wenn es notwendig wäre
  • Einflüsse einer dynamischen Umwelt werden nicht zur Kenntnis genommen
  • Regelungen werden nur zaghaft akzeptiert 

Unterorganisation:

  • Ineffizientes Arbeiten
  •  Doppelarbeiten und Lücken (unnötige Arbeitspausen)
  • Unklarheit (Konfusion)


Q:

Was verbindet man mit dem Begriff „Taylorismus“?


A:
System der wissenschaftlichen Betriebsführung mit dem Ziel, die Produktivität zu steigern. Das erfolgt durch Teilung der Arbeit in kleinste Einheiten, zu deren Bewältigung keine oder nur geringe Denkvorgänge zu leisten sind und die aufgrund des geringen Umfangs bzw. Arbeitsinhalts schnell und repetitiv sind.
Q:

Erläutern Sie die Produktions- bzw. Fertigungssegmentierung. Wann ist eine solche Segmentierung sinnvoll?


A:

= Gedankliche Zerlegung des gesamten Produktionssystems in Subsysteme, die jeweils einem bestimmten Organisationstyp der Fertigung zugeordnet werden können. In diesen Segmenten werden die Abläufe in Geschäfts- und Regelprozesse gegliedert, die von Mitarbeitern in gruppenorientierten Formen beherrscht und gesteuert werden, so dass die Komplexität auf ein beherrschbares Maß reduziert werden kann.


  • Senkung von Durchlaufzeiten und Beständen z.B. durch Ausrichtung der Segmente auf spezifische Produkte
  • Erhöhung der Produktivität und Qualität z.B. durch klare Zuordnung von Verantwortung und Schaffung von Transparenz
  • Erhöhung von Motivation und Identifikation der Mitarbeiter z.B. durch Ausrichtung der Segmente auf spezifische Produkte
  • Sicherstellung durchgängiger Prozess- und Kostentransparenz z.B. durch klare Zuordenbarkeit der Kosten
  • Abbau von Komplexität und Koordinationsaufwand z.B. durch Reduktion der Schnittstellen und kurze Wege
  • Sicherung durchgängiger Verantwortlichkeit und Aufgabenkonzentration z.B. durch Transparenz in den Verantwortlichkeiten
  • Realisierung einer höchstmöglichen Kundenorientierung z.B. durch klare Kunden- und Lieferantenbeziehung und Ausrichtung der Aktivitäten auf höchste Kundenzufriedenheit
Q:

Was sind Stellen /Funktionsbeschreibungen und was sind deren Inhalte?

A:

Stellen und Funktionsbeschreibungen sind wichtige Bestandteile/Hilfe der Ablauforganisationsplanung & Personalplanung. Sie dienen unabhängig von der Person der Beschreibung von Funktion der Stelle im Betrieb sowie deren Eingliederung im Betrieb.

 Bestandteile sind:

  • Bezeichnung der Stelle/Funktion
  • Hierarchische Eingliederung
  • Art und Umfang der Befugnisse und Kompetenzen im Sinne von „Macht“
  • Aufgaben der Stelle (Tätigkeiten)
  • Verantwortung der Stelle
  • Anforderungsprofil
  • Stellvertreterregelung
  • (Kein Gehalt!)


Q:

Beschreiben Sie die Arten der Fertigung

A:

Einteilung nach Häufigkeit der Prozesswiederholung

  • Einzelfertigung: jedes Produkt wird einzeln gefertigt und ist in bestimmten Merkmalen einzigartig
  • Serienfertigung: Stückgütern mit Stückzahl von größer als eins (Klein-, Mittel- und Großserienfertigung)
  • Massenfertigung: gleichartiger Produktionseinheiten mit hoch spezialisierter Fertigungstechnik

Einteilung nach Art der Fertigung

  • Variantenfertigung: Ein Standardprodukt wird in mehreren Abwandlungen des Grundkonzeptes hergestellt (z.B. unterschiedliche Kaffeemaschinen, wobei das Mahlwerk immer gleich ist).
  • Auftragsfertigung: Die Fertigung wird durch einen Kundenauftrag oder unternehmensinternen Fertigungsauftrag ausgelöst.
  • kundenindividuelle Auftragsfertigung: Auch die Erfüllung ausgefallener Wünsche ist möglich, dafür muss der Kunde eine lange Lieferzeit in Kauf nehmen (mindestens Fertigungsdurchlaufzeit).
  • kundenanonyme Auftragsfertigung: Diese stützt sich auf eine unsichere Prognose, weshalb eine Zwischenlagerung der Produkte notwendig wird.
  • Chargenproduktion: Ein Fertigungsvorgang bringt eine bestimmte homogene Menge an Produkten hervor (Arzneimittel, Stahl, Joghurt). Die gleichen Produkte unterschiedlicher Chargen können sich sehr wohl in relevanten Merkmalen unterscheiden.


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Q:

Was versteht man unter Kundenentkopplungspunkt?

A:

Der Entkopplungspunkt stellt das in der logistischen Kette letzte Lager dar, in dem Komponenten noch ohne Auftragsbezug bevorratet werden. Nach dem Entkopplungspunkt ist alles Fertigungsmaterial einem Kundenauftrag zugeordnet. 

Q:

Was versteht man unter Teamarbeit?

A:

Teamarbeit ist eine intensive und aktive Form der Zusammenarbeit von Individuen in einem Team oder in einer Arbeitsgruppe. Das Team besteht dabei mindestens aus zwei Personen. Die Kommunikation zwischen Teammitgliedern und die gegenseitige Unterstützung sind zentrale Prozesse in der Teamarbeit.

Q:

Welche unternehmens- und mitarbeiterbezogene Ziele sollen durch Teamarbeit erreicht werden?


A:

Unternehmensbezogene Ziele: 

  • Produktivität: höherer Anlagennutzungsgrad, kürzere Taktzeiten, Ablaufoptimierung, Reduktion der Abwesenheiten
  • Qualität: Fehlervermeidung und Prozessverbesserung 
  • Potential der Mitarbeiter nutzen: Innovation und Problemlösung durch Mitarbeiter, Verringerung der fehlerbedingten Störungen
  • Flexibilität: der Produktion, des Personaleinsatzes, der Arbeitszeit 
  • flachere Hierarchie: schlankeres Management


Mitarbeiterbezogene Ziele: 

  • verbesserte Arbeitssituation: mehr Raum für persönliche Entfaltung, höhere Arbeitszufriedenheit
  • erhöhte Fachkompetenz: breiterer Aufgabenbereich, höhere Einsatzflexibilität durch Qualifizierungsmaßnahmen
  • Kommunikation über und Identifikation mit der Arbeitsaufgabe: Qualitäts-, Kosten- und Leistungsbewusstsein
  • Sozialkompetenz: mehr Verantwortungsbewusstsein, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit
Q:

Wie wird die Prduktivität durch Teamarbeit gesteigert?

A:
  • Stillstandzeiten von Maschinen reduziert.
  • Arbeit und auch Pausen so organisiert, dass Engpassmaschinen niemals stillstehen.
  • den Arbeitsplatz optimal gestaltet (Maschinen und Einrichtungen optimal anordnet, Gebinde optimiert, ...)
  • ihren Bereich so organisiert, dass keine unnötigen Arbeiten erforderlich sind (transportieren, umschlichten, ...).
  • schnell auf Probleme reagiert.
  • den Bereich so organisiert, dass es zu keinen Leerläufen bei Mitarbeitern kommt (bis hin zu bedarfsgesteuerter Regelung der Arbeitszeit).
  • mögliche Probleme (z.B. Problem welche sich erst in der nächsten Schicht auswirken) frühzeitig erkennt und entsprechend reagiert.
  • die Prozesse laufend optimiert und dadurch die Taktzeiten reduziert.
  • den Ausschuss soweit als möglich reduziert / beim Auftreten von Ausschuss Maßnahmen einleitet.
  • kleinere Reparatur-und Wartungsarbeiten selbst / zwischendurch durchführt.
  • ständige nach Verbesserungsmöglichkeiten sucht und diese sofort umsetzt.
Q:

Was sind Aufgaben von Beständen?

A:

Das Lagerbestandsmanagement hat die Aufgabe, die Bevorratung eines Lagers mit Produkten zu planen, wobei Zufallseinflüsse auf der Nachfrageseite des Lagers ebenso wie auf der Seite der Belieferung zu berücksichtigen sind. Die Aufgabe des Bestandsmanagents besteht darin, ein angestrebtes Lieferservice-Niveau gegenüber den Kunden bei möglichst niedrigen Beständen bzw. Lagerkosten zu sichern. Bestandsmanagement setzt also meist voraus, dass man den in einem Risikozeitraum auftretenden Bedarf prognostizieren kann. Methoden des Bestandsmanagements sind daher eng mit Prognosemethoden verknüpft. Diese setzen wiederum voraus, dass systematisch Daten über die in der Vergangenheit aufgetretenen Bedarfsmengen gesammelt werden.

Aufgaben umfassen:

  • Bestandssichtbarkeit und -bewertung
  • Vorlaufzeiten zur Auffüllung von Rohmaterialien und Endprodukten
  • Rücksendungen von defekten Gütern und Materialien
  • Verwaltung des verfügbaren Platzes
  • Management der Bestell-, Versand-, Bearbeitungs- und Transportkosten
  • Prognose zukünftiger Preise, Bestandsniveaus und der Nachfrage
Q:

Nennen und beschreiben Sie unterschiedliche Arten der Auftragsfreigabe.

A:

FIFO ???

  • CONWIP (Constant Work In Progress): Die Bestände werden in einer Fertigungslinie auf konstantem Niveau gehalten und damit einen kontinuierlichen Materialfluss zu ermöglichen. CONWIP ist ein Kartenbasiertes Verfahren, jedem Produktionsauftrag wird also eine Karte zugeordnet, welche den Auftrag durch den Prozess begleitet, und somit alle Informationen über den Fertigungsablauf enthält. Die Anzahl der Karten bleibt immer konstant. Wenn ein Auftrag abgeschlossen ist, wird die Karte freigegeben und ein neuer Auftrag kann gestartet werden ( systeminternes Signal = Pull-Prinzip). Es wird also nur dann ein neuer Auftrag in das System aufgenommen, wenn ein Auftrag das System verlässt. Dadurch ist die Anzahl der Aufträge im System und damit WIP relativ konstant. Der Nachteil ist, dass man nicht flexibel auf Nachfragen eingehen kann. Es werden zwar immer die dringendsten Aufträge als nächstes ausgewählt, aber diese müssen dennoch ganz hinten in der Fertigungslinie eingereiht werden. 

  • BOA (Belastungsorientierte Auftragsfreigabe): Besteht aus der Auftragsauswahl und der Freigabeprüfung

    • Auftragsauswahl: Innerhalb der Auftragsauswahl wird eine Dringlichkeitsprüfung durchgeführt. Dies geschieht durch eine Rückwärtsterminierung aller Aufträge  es wird ermittelt, was der spätesten Starttermine für den Fertigungsbeginn ist. Die dringlichsten Aufträge werden an die Freigabeprüfung weitergeleitet, vorausgesetzt dass die für sie erforderlichen Materialien und Werkstattbestände vorhanden sind. Alle anderen Aufträge werden bis zum nächsten Planungslauf zurückgestellt.

    • Freigabeprüfung: Die im vorherigen Schritt als dringend deklarierten Aufträge durchlaufen nun eine Belastungsrechnung. Für jede Kapazitätseinheit wird geprüft, ob die maximale Belastung überschritten wird. Es werden nur diejenigen Aufträge für die jeweilige Werkstatt freigegeben, die innerhalb der Belastungsschranke bearbeitet werden können.

  • KANBAN: Kanban ist ebenfalls ein Pull-basiertes und Kartenbasiertes-Verfahren. Grundprinzip von Kanban ist die Organisation von mehrstufigen Produktionsprozessen in Form von miteinander verknüpften Regelkreisen. Jeder dieser Regelkreise besteht dabei aus einer Fertigungsstufe und einem vorgelagerten Materiallager. Für jeden Fertigungsprozess werden dem entsprechenden Materiallager die momentan benötigten Materialmengen entnommen, Fehlbestände werden von der vorgelagerten Fertigungsstufe selbstständig, also dezentral, wieder aufgefüllt. Entsprechendes gilt für jeden Arbeitsgang, da jeweils ein nachgelagerter einem vorgelagerten nur das gerade benötigte Teil in der benötigten Menge und zum benötigten Zeitpunkt entnimmt. Das Vorgehen orientiert sich ausschließlich am tatsächlichen Verbrauch von Materialien →  Just-in-Time-Prinzip. Dadurch können Bestände auf die tatsächlich benötigten Mengen reduziert werden. Während sich der Materialfluss somit vom Ausgangsmaterial bis zum Endprodukt bewegt, fließt die Information im Gegenstrom in Form von Kanban, also (physischen oder elektronischen) Karten, welche die Entnahme und Fertigung von Materialien in jeder Stufe dokumentieren und zurückmelden, von der letzten Produktionsstufe als finalem Steuerungselement zurück zur ersten. Auf diese Weise entsteht ein sich selbst organisierendes System, das die Lagerhaltung minimiert, schnellere Durchlaufzeiten ermöglicht, die Ausnutzung der Fertigungskapazitäten durch Berücksichtigung des jeweils aktuellen Engpasses optimiert und so Verschwendung verringert. Die Wertschöpfung kann so auf jeder Fertigungs-/Produktionsstufe einer mehrstufigen Fertigungslinie kostenoptimal gesteuert werden.


Q:

Was ist Organisation in einem Unternehmen?

A:

von Organisation spricht man in diesem Zusammenhang, wenn mehrere Personen in einem arbeitsteiligen Prozess mit Kontinuität an einer gemeinsamen Aufgabe infolge eines gemeinsamen Zieles arbeiten.

Improvisation ist ein notwendiger Gegenpol zur Organisation.


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