Neurowissenschaften - Kapitel 9 - Empfindung Und Wahrnehmung: Die Chemischen Sinne at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Neurowissenschaften - Kapitel 9 - Empfindung und Wahrnehmung: Die chemischen Sinne an der Universität Wien

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Eigenschaften weisen die Geruchsrezeptor-Neuronen (ORNs) und die Geruchsrezeptoren auf?

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  • Dendriten stehen in direktem Kontakt zur Luft (ist bei keinem anderen Neuron so)
  • haben eine Lebensspanne von 30 Tagen bis 1 Jahr 
  • auf den Dendriten der ORNs sind Geruchsrezeptoren 
  • jedes ORN hat nur eine einzige Art an Geruchsrezeptoren; jeder Rezeptor wird durch bestimmten chemischen Stoff aktiviert 
  • Geruchsrezeptoren sind transmembrane G-Protein-gekoppelte Rezeptoren 
  • bei Aktivität kommt es zu Depolarisation und Ausbreitung eines Aktionspotenzials 
  • Frequenz der Aktionspotenziale verändert sich je nach Konzentration der Geruchsstoffe 
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Aus welchen Regionen besteht der olfaktorische Cortex?


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1. Piriformer Cortex

2. Corticale Amygdala 

3. Entorhinaer Cortex

4. Orbitofrontaler Cortex

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Wofür ist der Piriforme Cortex zuständig?
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  • Hauptempfänger von axonalen Projektionen des Riechkolben 
  • er selbst projiziert in andere Bereiche des olfaktorischen Cortex und in den mediodorsalen Thalamus (trägt zu Lernen und Entscheidungsfindung bei)
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Wofür ist die corticale Amygdala zuständig?


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  • erhält Inputs vom Geruchsnerv 
  • sendet Projektionen in den Hippocampus (für Bildung von Erinnerungen zuständig)
  • möglicher Grund, warum Gerüche stark mit Erinnerungen assoziiert werden
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Wofür ist der entorhinale Cortex zuständig?
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  • ist ein kleiner Bereich des medialen Temporallappen 
  • sendet Projektionen zum Hippocampus (Erinnerungsbildung) 
  • an räumlichen Organisationsaufgaben beteiligt 
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TESTE DEIN WISSEN

Wofür ist der orbitofrontale Cortex zuständig?


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  • befindet sich hinter Augenhöhlen 
  • integriert visuelle, geschmackliche und somatosensorische Inputs
  • an Entscheidungsfindung und sozialem Verhalten beteiligt  
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Was ist die Krankheit Hyposmia?

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verringerte Geruchsfähigkeit

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Was ist die Krankheit Anosmia?

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gar keine Geruchsfähigkeit 

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Was ist die Krankheit Phantosmia?

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Person riecht etwas, was gar nicht da ist; geruchliche Halluzinationen 


durch Schlaganfall, Tumor oder Krampfanfälle des Temporallappen


auch bei Schizophrenie möglich  

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Wie ist das Geschmackssystem aufgebaut?

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  • auf Zunge befinden sich Zugenpapillen (sichtbar)
  • jede Papille beinhaltet bis zu 100.000 Geschmacksknospen (befinden sich auch im Rachen und Gaumen)
  • Anzahl der Geschmacksknospen nimmt ab Jugend ab 
  • innerhalb der Geschmacksknospen befinden sich bis zu 100 Geschmacksrezeptor-Zellen 
  • reichen bis Spitze der Geschmacksknospen und bilden dort Geschmackshärchen 
  • Geschmacksknospen beinhalten auch Basalzellen --> werden zu Unterstützungs-Zellen und bilden sich mit der Zeit weiter zu Geschmacksrezeptor-Zellen 
  • Geschmacksrezeptor-Zellen sind immer für eine der 5 Geschmacksmodalitäten am meisten empfänglich 
  • Geschmacksrezeptor-Zellen kommunizieren durch afferente Geschmacksneuronen 
  • diese Neuronen bilden Synapsen mit Neuronen der rostralen Medulla 
  • Geschmackssystem sendet ipsilaterale Projektionen ins ZNS; die anderen sensorimotorischen Systeme senden im Normalfall kontralaterale Projektionen 
  • von Medulla werden Projektionen in den ventralen posteromedialen Kern des Thalamus (VPM-Kern) gesendet 
  • von hier werden Projektionen in verschiedene Bereiche des Cortex gesendet 
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Welche Geschmacksmodalitäten gibt es und welche Arten von Rezeptoren haben sie?

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ionotrope Geschmacksrezeptoren: 

salzig und sauer 


metabotrope Geschmacksrezeptoren: 

süß, bitter und umami 

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Welche Geschmacksmodalität wird eher an der Zungenspitze wahrgenommen und welche eher am Ende der Zunge?


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Spitze: süß

Ende: bitter

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Q:

Welche Eigenschaften weisen die Geruchsrezeptor-Neuronen (ORNs) und die Geruchsrezeptoren auf?

A:
  • Dendriten stehen in direktem Kontakt zur Luft (ist bei keinem anderen Neuron so)
  • haben eine Lebensspanne von 30 Tagen bis 1 Jahr 
  • auf den Dendriten der ORNs sind Geruchsrezeptoren 
  • jedes ORN hat nur eine einzige Art an Geruchsrezeptoren; jeder Rezeptor wird durch bestimmten chemischen Stoff aktiviert 
  • Geruchsrezeptoren sind transmembrane G-Protein-gekoppelte Rezeptoren 
  • bei Aktivität kommt es zu Depolarisation und Ausbreitung eines Aktionspotenzials 
  • Frequenz der Aktionspotenziale verändert sich je nach Konzentration der Geruchsstoffe 
Q:

Aus welchen Regionen besteht der olfaktorische Cortex?


A:

1. Piriformer Cortex

2. Corticale Amygdala 

3. Entorhinaer Cortex

4. Orbitofrontaler Cortex

Q:


Wofür ist der Piriforme Cortex zuständig?
A:
  • Hauptempfänger von axonalen Projektionen des Riechkolben 
  • er selbst projiziert in andere Bereiche des olfaktorischen Cortex und in den mediodorsalen Thalamus (trägt zu Lernen und Entscheidungsfindung bei)
Q:

Wofür ist die corticale Amygdala zuständig?


A:
  • erhält Inputs vom Geruchsnerv 
  • sendet Projektionen in den Hippocampus (für Bildung von Erinnerungen zuständig)
  • möglicher Grund, warum Gerüche stark mit Erinnerungen assoziiert werden
Q:


Wofür ist der entorhinale Cortex zuständig?
A:
  • ist ein kleiner Bereich des medialen Temporallappen 
  • sendet Projektionen zum Hippocampus (Erinnerungsbildung) 
  • an räumlichen Organisationsaufgaben beteiligt 
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Q:

Wofür ist der orbitofrontale Cortex zuständig?


A:
  • befindet sich hinter Augenhöhlen 
  • integriert visuelle, geschmackliche und somatosensorische Inputs
  • an Entscheidungsfindung und sozialem Verhalten beteiligt  
Q:

Was ist die Krankheit Hyposmia?

A:

verringerte Geruchsfähigkeit

Q:

Was ist die Krankheit Anosmia?

A:

gar keine Geruchsfähigkeit 

Q:

Was ist die Krankheit Phantosmia?

A:

Person riecht etwas, was gar nicht da ist; geruchliche Halluzinationen 


durch Schlaganfall, Tumor oder Krampfanfälle des Temporallappen


auch bei Schizophrenie möglich  

Q:

Wie ist das Geschmackssystem aufgebaut?

A:
  • auf Zunge befinden sich Zugenpapillen (sichtbar)
  • jede Papille beinhaltet bis zu 100.000 Geschmacksknospen (befinden sich auch im Rachen und Gaumen)
  • Anzahl der Geschmacksknospen nimmt ab Jugend ab 
  • innerhalb der Geschmacksknospen befinden sich bis zu 100 Geschmacksrezeptor-Zellen 
  • reichen bis Spitze der Geschmacksknospen und bilden dort Geschmackshärchen 
  • Geschmacksknospen beinhalten auch Basalzellen --> werden zu Unterstützungs-Zellen und bilden sich mit der Zeit weiter zu Geschmacksrezeptor-Zellen 
  • Geschmacksrezeptor-Zellen sind immer für eine der 5 Geschmacksmodalitäten am meisten empfänglich 
  • Geschmacksrezeptor-Zellen kommunizieren durch afferente Geschmacksneuronen 
  • diese Neuronen bilden Synapsen mit Neuronen der rostralen Medulla 
  • Geschmackssystem sendet ipsilaterale Projektionen ins ZNS; die anderen sensorimotorischen Systeme senden im Normalfall kontralaterale Projektionen 
  • von Medulla werden Projektionen in den ventralen posteromedialen Kern des Thalamus (VPM-Kern) gesendet 
  • von hier werden Projektionen in verschiedene Bereiche des Cortex gesendet 
Q:

Welche Geschmacksmodalitäten gibt es und welche Arten von Rezeptoren haben sie?

A:

ionotrope Geschmacksrezeptoren: 

salzig und sauer 


metabotrope Geschmacksrezeptoren: 

süß, bitter und umami 

Q:

Welche Geschmacksmodalität wird eher an der Zungenspitze wahrgenommen und welche eher am Ende der Zunge?


A:

Spitze: süß

Ende: bitter

Neurowissenschaften - Kapitel 9 - Empfindung und Wahrnehmung: Die chemischen Sinne

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