Neurowissenschaften - Kapitel 11 - Neuropharmakologie Und Substanzkonsum at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Neurowissenschaften - Kapitel 11 - Neuropharmakologie und Substanzkonsum an der Universität Wien

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Pharmakokinetik?

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Effekte des Körpers auf die Substanz; was der Körper mit der Substanz macht 

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TESTE DEIN WISSEN

In welche zwei Gruppen lassen sich die Verabreichungswege von Substanzen einteilen?

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TESTE DEIN WISSEN

1. enteral (durch den Verdauungstrakt)

2. parenteral (umgeht den Verdauungstrakt)

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Welche Arten der Verabreichung/Aufnahme von Substanzen gibt es?

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TESTE DEIN WISSEN

enterisch:

  • oral 
    • langsamer Onset der Wirkung; daher im Notfall wenig effektiv 
    • braucht bewusstes Schlucken 
    • durchlaufen first-pass Metabolismus in der Leber (Enzyme bauen hier einen Teil der Substanz ab, bevor sie in die Blutbahn kommt; Dosis im Blut ist dann also geringer als die Dosis, die man eigentlich aufgenommen hat 
  • rektal 
    • kaum first-pass Metabolismus
    • geht auch bei Übelkeit; kann nicht ausgespuckt werden 
  • sublingual 
    • Substanz wird unter Zunge platziert 
    • z.B. LSD 
  • transbuccal 
    • Substanz wird über Gaumen aufgenommen 
    • z.B. Snus 


parenteral: 

  • intravenöse Injektion 
    • am schnellsten 
    • kein first-pass Metabolismus
    • z.B. Heroin 
    • hohes Suchtpotenzial 
    • Injektion kann schmerzhaft sein und zu entleerten Venen führen
  • intramuskuläre Injektion 
    • z.B. Impfung
    • langsamer als intravenös 
    • einfacher als intravenös 
  • Unterhaut-Injektion
    • Injektion in Fettschicht unter Haut 
    • gut für fettlösliche Substanzen 
  • Inhalation 
    • schnell 
    • z.B. Narkosemittel 
    • Einatmung von heißen Substanzen (Rauch) kann die Atemwegen schädigen 
  • Insufflation 
    • Pulver über Nase aufziehen
    • Substanz wandert dann über Wand in Nasenloch in Blutbahn 
    • z.B. Kokain 
    • schnelle Effekte 
  • Transdermal 
    • über die Hautoberfläche 
    • z.B. Nikotinpflaster 
    • langsam 
    • wenig Missbrauchspotenzial 
  • Topical 
    • ähnlich wie transdermal, aber nur lokal begrenzt 
    • nicht psychoaktiv 
    • z.B. Tiger balm 
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TESTE DEIN WISSEN

Wo beginnt der neuronale Kreislauf des Belohnungssystems? Welche zwei Wege der Weiterleitung gibt es von hier aus?

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TESTE DEIN WISSEN

ventrale tegmentale Area (VTA) im Zwischenhirn 


enthält Neuronen, die Dopamin herstellen 


Neuronen senden ihre axonalen Projektionen in zwei Bereiche: 

1. mesolimbischer Weg in Nucleus accumbens (Hauptweg)


2. mesocortikaler Weg in Präfrontalcortex 

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Gegenteil des Belohnungskreislaufes? Wie verläuft dieser Kreislauf?

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TESTE DEIN WISSEN

Aversion/Ablehnung


Neuronen von lateraler Habenula in VTA

laterale Habenula sendet inhibierende GABA Projektionen zu den Dopamin-Neuronen in VTA; werden dadurch weniger erregbar 

führt zu weniger Dopamin in Nucleus accumbens 

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Was bedeutet Stochastik in der Pharmakologie?

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TESTE DEIN WISSEN

Moleküle, die in den Synaptischen Spalt entlassen werden, bewegen sich random im Raum umher 

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Liganden? Welche drei Arten werden unterschieden?


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TESTE DEIN WISSEN

Bindungsproteine; Substanzen, die sich an Rezeptoren binden können und einen Liganden-Rezeptor-Komplex formen 


Arten: 

1. Agonisten 

2. Antagonisten 

3. allosterische Modulatoren 

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TESTE DEIN WISSEN


Was sind Agonisten?
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TESTE DEIN WISSEN
  • aktivieren Rezeptoren 
  • z.B. Nikotin ist Agonist für ionotropen Acetylcholin-Rezeptor 
  • Morphin ist Agonist für metabotropen Opioid-Rezeptor
  • Stelle der Rezeptoren, an die sich Agonisten binden, heißt orthosterische/aktive Stelle 
  • Bindung funktioniert nach Schlüssel-Schloss-Prinzip 

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Was sind dirty drugs?
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Substanzen, die an mehrere Rezeptoren binden können 

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In welche Kategorien werden Substanzen eingeteilt?

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TESTE DEIN WISSEN

Schedule 1 bis Schedule 5

1: höchstes Suchtpotenzial, schlimmste Gesundheitsrisiken, keine medizinische Anwendung 

z.B. Heroin


5: geringes Suchtpotenzial, wenige Gesundheitsrisiken, Verwendung im klinischen Setting 

z.B. Antiepileptika Lyrica

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Welche Symptome ruft Alkoholkonsum hervor?

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TESTE DEIN WISSEN

geringe Alkoholkonzentration: 

  • Verbesserung der Stimmung, 
  • weniger Angst, 
  • mehr riskantes Verhalten, 
  • langsamere Reflexe 
  • behinderte Urteilsfähigkeit 


höhere Konzentration 

  • Gedächtnisdefizite
  • Bewusstlosigkeit
  • Schmerzunempfindlichkeit 
  • Areflexie (Fehlen von Reflexen)
  • Tod durch Atemprobleme 


bei chronischem Konsum: 

  • Risiko für Lebererkrankungen und Krebs 
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Was ist Pharmakodynamik?

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Lehre über die Wirkung von Substanzen im Körper

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Q:

Was ist Pharmakokinetik?

A:

Effekte des Körpers auf die Substanz; was der Körper mit der Substanz macht 

Q:

In welche zwei Gruppen lassen sich die Verabreichungswege von Substanzen einteilen?

A:

1. enteral (durch den Verdauungstrakt)

2. parenteral (umgeht den Verdauungstrakt)

Q:

Welche Arten der Verabreichung/Aufnahme von Substanzen gibt es?

A:

enterisch:

  • oral 
    • langsamer Onset der Wirkung; daher im Notfall wenig effektiv 
    • braucht bewusstes Schlucken 
    • durchlaufen first-pass Metabolismus in der Leber (Enzyme bauen hier einen Teil der Substanz ab, bevor sie in die Blutbahn kommt; Dosis im Blut ist dann also geringer als die Dosis, die man eigentlich aufgenommen hat 
  • rektal 
    • kaum first-pass Metabolismus
    • geht auch bei Übelkeit; kann nicht ausgespuckt werden 
  • sublingual 
    • Substanz wird unter Zunge platziert 
    • z.B. LSD 
  • transbuccal 
    • Substanz wird über Gaumen aufgenommen 
    • z.B. Snus 


parenteral: 

  • intravenöse Injektion 
    • am schnellsten 
    • kein first-pass Metabolismus
    • z.B. Heroin 
    • hohes Suchtpotenzial 
    • Injektion kann schmerzhaft sein und zu entleerten Venen führen
  • intramuskuläre Injektion 
    • z.B. Impfung
    • langsamer als intravenös 
    • einfacher als intravenös 
  • Unterhaut-Injektion
    • Injektion in Fettschicht unter Haut 
    • gut für fettlösliche Substanzen 
  • Inhalation 
    • schnell 
    • z.B. Narkosemittel 
    • Einatmung von heißen Substanzen (Rauch) kann die Atemwegen schädigen 
  • Insufflation 
    • Pulver über Nase aufziehen
    • Substanz wandert dann über Wand in Nasenloch in Blutbahn 
    • z.B. Kokain 
    • schnelle Effekte 
  • Transdermal 
    • über die Hautoberfläche 
    • z.B. Nikotinpflaster 
    • langsam 
    • wenig Missbrauchspotenzial 
  • Topical 
    • ähnlich wie transdermal, aber nur lokal begrenzt 
    • nicht psychoaktiv 
    • z.B. Tiger balm 
Q:

Wo beginnt der neuronale Kreislauf des Belohnungssystems? Welche zwei Wege der Weiterleitung gibt es von hier aus?

A:

ventrale tegmentale Area (VTA) im Zwischenhirn 


enthält Neuronen, die Dopamin herstellen 


Neuronen senden ihre axonalen Projektionen in zwei Bereiche: 

1. mesolimbischer Weg in Nucleus accumbens (Hauptweg)


2. mesocortikaler Weg in Präfrontalcortex 

Q:

Was ist das Gegenteil des Belohnungskreislaufes? Wie verläuft dieser Kreislauf?

A:

Aversion/Ablehnung


Neuronen von lateraler Habenula in VTA

laterale Habenula sendet inhibierende GABA Projektionen zu den Dopamin-Neuronen in VTA; werden dadurch weniger erregbar 

führt zu weniger Dopamin in Nucleus accumbens 

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Q:

Was bedeutet Stochastik in der Pharmakologie?

A:

Moleküle, die in den Synaptischen Spalt entlassen werden, bewegen sich random im Raum umher 

Q:

Was sind Liganden? Welche drei Arten werden unterschieden?


A:

Bindungsproteine; Substanzen, die sich an Rezeptoren binden können und einen Liganden-Rezeptor-Komplex formen 


Arten: 

1. Agonisten 

2. Antagonisten 

3. allosterische Modulatoren 

Q:


Was sind Agonisten?
A:
  • aktivieren Rezeptoren 
  • z.B. Nikotin ist Agonist für ionotropen Acetylcholin-Rezeptor 
  • Morphin ist Agonist für metabotropen Opioid-Rezeptor
  • Stelle der Rezeptoren, an die sich Agonisten binden, heißt orthosterische/aktive Stelle 
  • Bindung funktioniert nach Schlüssel-Schloss-Prinzip 

Q:


Was sind dirty drugs?
A:

Substanzen, die an mehrere Rezeptoren binden können 

Q:

In welche Kategorien werden Substanzen eingeteilt?

A:

Schedule 1 bis Schedule 5

1: höchstes Suchtpotenzial, schlimmste Gesundheitsrisiken, keine medizinische Anwendung 

z.B. Heroin


5: geringes Suchtpotenzial, wenige Gesundheitsrisiken, Verwendung im klinischen Setting 

z.B. Antiepileptika Lyrica

Q:

Welche Symptome ruft Alkoholkonsum hervor?

A:

geringe Alkoholkonzentration: 

  • Verbesserung der Stimmung, 
  • weniger Angst, 
  • mehr riskantes Verhalten, 
  • langsamere Reflexe 
  • behinderte Urteilsfähigkeit 


höhere Konzentration 

  • Gedächtnisdefizite
  • Bewusstlosigkeit
  • Schmerzunempfindlichkeit 
  • Areflexie (Fehlen von Reflexen)
  • Tod durch Atemprobleme 


bei chronischem Konsum: 

  • Risiko für Lebererkrankungen und Krebs 
Q:

Was ist Pharmakodynamik?

A:

Lehre über die Wirkung von Substanzen im Körper

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