Human Development - Unit 6 - Mittlere Kindheit at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Human Development - Unit 6 - Mittlere Kindheit an der Universität Wien

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Geschlechtsidentitäten 

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komplexe, internalisierte kognitive und emotionale Repräsentationen, die Kinder über die Zeit für sich selbst entwickeln und die auf biologischen und Temperamentsfaktoren und deren Interaktionen mit der sozialen Welt der Familie, Schule, Peers und Gesellschaft 

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TESTE DEIN WISSEN

sex vs. gender 

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TESTE DEIN WISSEN

Sex: 

  • bezieht sich auf biologische Kategorien (männlich, weiblich)
  • definiert durch physische Unterschiede in der genetischen Komposition und in der Reproduktionsautonomie und -funktion 


Gender: 

  • bezieht sich auf kulturelle, soziale und psychologische Bedeutungen, die mit bestimmten biopsychosozialen Kategorien einhergehen (Männlichkeit, Weiblichkeit)
  • bei 0.6-3% stimmt das Gender nicht mit dem Sex überein (Transgender)
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Intersexuell bzw. sex diverse - Definition und Arten 

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TESTE DEIN WISSEN
  • wenn man ohne oder mit Kombination von männlichen und weiblichen Reproduktionsorganen, Geschlechtshormonen und -chromosomen geboren wird 
  • Turner Syndrom: fehlendes oder fehlgebildetes zweites X-Chromosom bei Frauen 
  • Kogenitale Nebennierenhyperplasie: ausgelöst durch verstärkte Produktion von Androgenen 
  • Androgenresistenzsyndrom: wenn Person X und Y Chromosom hat, aber resistent gegen männliche Hormone oder Androgene ist 
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Genderfluid, Agender, Bigender 

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Genderfluid: mal männlich, mal weiblich; je nach Zeit, Situation usw. 


Agender: kein Geschlecht/neutrales Geschlecht 


Bigender: zwei Geschlechter 

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Definition Gender Dysmorphie 

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TESTE DEIN WISSEN

Stress durch Mismatch zwischen Geschlechtsidentität und biologischem Geschlecht --> bei transgender Personen (3% der Kinder sind transgender)

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Transvestit vs. Transgender 

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TESTE DEIN WISSEN

Transvestit = so kleiden und benehmen wie das andere Geschlecht 


Transgender = wenn man sich wirklich wie das andere Geschlecht fühlt 


nicht alle, die transvestit sind, sind auch transgender 

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Sexuelle Orientierung - Definition und Arten 

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TESTE DEIN WISSEN

= emotionale und sexuelle Anziehung zu einem bestimmten Geschlecht 

Transgender-Status und sexuelle Orientierung sind unabhängig; jede Kombination ist möglich 

Arten: 

  • Heterosexuell
  • Homosexuell
  • Bisexuell (sich beiden Geschlechtern bzw. allen Geschlechtern hingezogen fühlen)
  • Pansexuell (sich allen Geschlechtern hingezogen fühlen)
  • Polysexuell (sich mehreren Geschlechtern hingezogen fühlen)
  • Asexuell (sich keinem Geschlecht hingezogen fühlen)
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Geschlechtsrollen und Geschlechts-Stereotype 

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TESTE DEIN WISSEN

Geschlechtsrollen = Erwartungen, die mit dem männlich oder weiblich sein assoziiert sind 


Geschlechts-Stereotype = Übergeneralisationen über Eigenschaften, Traits oder Verhaltensweisen von Frauen und Männern 

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TESTE DEIN WISSEN

Psychologische Androgynie - Definition

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TESTE DEIN WISSEN

wenn eine Person sowohl typisch männliche, als auch typisch weibliche Charakterzüge hat --> androgyne Menschen können sich besser anpassen und sind flexibler 

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TESTE DEIN WISSEN

Geschlechtstypisierung (gender typing) - Definition

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TESTE DEIN WISSEN

= Prozess, durch den Kinder sich ihrem Geschlecht bewusst werden und die Werte, Eigenschaften und Aktivitäten von Mitgliedern dieses Geschlechts übernehmen 

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Perspektiven der Geschlechtsentwicklung 

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1. soziale Lerntheorie 

  • konsistent mit mechanischen Meta-Theorien 
  • Verhalten wird durch beobachten, modellieren, verstärken und bestrafen gelernt
  • Geschlechtsidentität durch das gesellschaftliche Curriculum geformt 
  • Väter scheinen hier eine wichtige Rolle zu spielen 


2. biologische und neurophysiologische Faktoren 

  • konsistent mit Meta-Theorien über Reifungsprozesse
  • Kinder kommen mit biologischer Grundlage für ihr Geschlecht und sexuelle Präferenzen zur Welt --> beeinflusst, wie sie auf Erwartungen und Druck hinsichtlich Konformität reagieren


3. kognitive Entwicklungstheorien 

  • konsistent mit organismischen Meta-Theorien 
  • Verständnis und Bedeutung von Geschlecht hängt von aktueller kognitiven Entwicklungsphase ab; Verständnis von Geschlecht variiert also 
  • hier werden Meilensteine bei der Geschlechtsidentität definiert 
    • z.B. Geschlechtsbewusstsein (dass man das eigene Geschlecht erkennt)
    • Geschlechtskonsistenz (Glaube, dass Geschlecht eine fixe Charaktereigenschaft ist)


4. Geschlechts-Schema-Theorie 

  • konsistent mit kontextualistischen Meta-Theorien 
  • Kinder organisieren ihr Verhalten, Aktivitäten und Eigenschaften, die sie beobachten, aktiv in Geschlechtskategorien --> beeinflusst, was das Kind später erkennt und an was es sich erinnert (man erinnert sich eher an Schema-konsistente Sachen) 

(5. dynamischer Systemansatz: versucht zu erklären, wie komplexe Muster an geschlechtsbezogenen Gedanken, Verhaltensweisen und Erfahrungen qualitativen Wechseln während bestimmten Entwicklungsfenstern unterzogen werden)


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Altersbezogene Meilensteine in der Geschlechtsentwicklung 

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1. Intrinsisches Geschlecht und Temperament 

2. Geschlechtsbewusstsein

3. Geschlechtskonsistenz

4. Geschlechtslatenz 

5. Pubertät und Geschlechtspolizei

6. Identitätsentwicklung während dem College und Freiheit zur Erforschung und Erweiterung 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Human Development - Unit 6 - Mittlere Kindheit Kurs an der Universität Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Definition Geschlechtsidentitäten 

A:

komplexe, internalisierte kognitive und emotionale Repräsentationen, die Kinder über die Zeit für sich selbst entwickeln und die auf biologischen und Temperamentsfaktoren und deren Interaktionen mit der sozialen Welt der Familie, Schule, Peers und Gesellschaft 

Q:

sex vs. gender 

A:

Sex: 

  • bezieht sich auf biologische Kategorien (männlich, weiblich)
  • definiert durch physische Unterschiede in der genetischen Komposition und in der Reproduktionsautonomie und -funktion 


Gender: 

  • bezieht sich auf kulturelle, soziale und psychologische Bedeutungen, die mit bestimmten biopsychosozialen Kategorien einhergehen (Männlichkeit, Weiblichkeit)
  • bei 0.6-3% stimmt das Gender nicht mit dem Sex überein (Transgender)
Q:

Intersexuell bzw. sex diverse - Definition und Arten 

A:
  • wenn man ohne oder mit Kombination von männlichen und weiblichen Reproduktionsorganen, Geschlechtshormonen und -chromosomen geboren wird 
  • Turner Syndrom: fehlendes oder fehlgebildetes zweites X-Chromosom bei Frauen 
  • Kogenitale Nebennierenhyperplasie: ausgelöst durch verstärkte Produktion von Androgenen 
  • Androgenresistenzsyndrom: wenn Person X und Y Chromosom hat, aber resistent gegen männliche Hormone oder Androgene ist 
Q:

Genderfluid, Agender, Bigender 

A:

Genderfluid: mal männlich, mal weiblich; je nach Zeit, Situation usw. 


Agender: kein Geschlecht/neutrales Geschlecht 


Bigender: zwei Geschlechter 

Q:

Definition Gender Dysmorphie 

A:

Stress durch Mismatch zwischen Geschlechtsidentität und biologischem Geschlecht --> bei transgender Personen (3% der Kinder sind transgender)

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Q:

Transvestit vs. Transgender 

A:

Transvestit = so kleiden und benehmen wie das andere Geschlecht 


Transgender = wenn man sich wirklich wie das andere Geschlecht fühlt 


nicht alle, die transvestit sind, sind auch transgender 

Q:

Sexuelle Orientierung - Definition und Arten 

A:

= emotionale und sexuelle Anziehung zu einem bestimmten Geschlecht 

Transgender-Status und sexuelle Orientierung sind unabhängig; jede Kombination ist möglich 

Arten: 

  • Heterosexuell
  • Homosexuell
  • Bisexuell (sich beiden Geschlechtern bzw. allen Geschlechtern hingezogen fühlen)
  • Pansexuell (sich allen Geschlechtern hingezogen fühlen)
  • Polysexuell (sich mehreren Geschlechtern hingezogen fühlen)
  • Asexuell (sich keinem Geschlecht hingezogen fühlen)
Q:

Geschlechtsrollen und Geschlechts-Stereotype 

A:

Geschlechtsrollen = Erwartungen, die mit dem männlich oder weiblich sein assoziiert sind 


Geschlechts-Stereotype = Übergeneralisationen über Eigenschaften, Traits oder Verhaltensweisen von Frauen und Männern 

Q:

Psychologische Androgynie - Definition

A:

wenn eine Person sowohl typisch männliche, als auch typisch weibliche Charakterzüge hat --> androgyne Menschen können sich besser anpassen und sind flexibler 

Q:

Geschlechtstypisierung (gender typing) - Definition

A:

= Prozess, durch den Kinder sich ihrem Geschlecht bewusst werden und die Werte, Eigenschaften und Aktivitäten von Mitgliedern dieses Geschlechts übernehmen 

Q:

Perspektiven der Geschlechtsentwicklung 

A:

1. soziale Lerntheorie 

  • konsistent mit mechanischen Meta-Theorien 
  • Verhalten wird durch beobachten, modellieren, verstärken und bestrafen gelernt
  • Geschlechtsidentität durch das gesellschaftliche Curriculum geformt 
  • Väter scheinen hier eine wichtige Rolle zu spielen 


2. biologische und neurophysiologische Faktoren 

  • konsistent mit Meta-Theorien über Reifungsprozesse
  • Kinder kommen mit biologischer Grundlage für ihr Geschlecht und sexuelle Präferenzen zur Welt --> beeinflusst, wie sie auf Erwartungen und Druck hinsichtlich Konformität reagieren


3. kognitive Entwicklungstheorien 

  • konsistent mit organismischen Meta-Theorien 
  • Verständnis und Bedeutung von Geschlecht hängt von aktueller kognitiven Entwicklungsphase ab; Verständnis von Geschlecht variiert also 
  • hier werden Meilensteine bei der Geschlechtsidentität definiert 
    • z.B. Geschlechtsbewusstsein (dass man das eigene Geschlecht erkennt)
    • Geschlechtskonsistenz (Glaube, dass Geschlecht eine fixe Charaktereigenschaft ist)


4. Geschlechts-Schema-Theorie 

  • konsistent mit kontextualistischen Meta-Theorien 
  • Kinder organisieren ihr Verhalten, Aktivitäten und Eigenschaften, die sie beobachten, aktiv in Geschlechtskategorien --> beeinflusst, was das Kind später erkennt und an was es sich erinnert (man erinnert sich eher an Schema-konsistente Sachen) 

(5. dynamischer Systemansatz: versucht zu erklären, wie komplexe Muster an geschlechtsbezogenen Gedanken, Verhaltensweisen und Erfahrungen qualitativen Wechseln während bestimmten Entwicklungsfenstern unterzogen werden)


Q:

Altersbezogene Meilensteine in der Geschlechtsentwicklung 

A:

1. Intrinsisches Geschlecht und Temperament 

2. Geschlechtsbewusstsein

3. Geschlechtskonsistenz

4. Geschlechtslatenz 

5. Pubertät und Geschlechtspolizei

6. Identitätsentwicklung während dem College und Freiheit zur Erforschung und Erweiterung 

Human Development - Unit 6 - Mittlere Kindheit

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