Gewebe at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Gewebe an der Universität Wien

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Gewebe Kurs an der Universität Wien zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Knorpelgewebe?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Es ist eine Form des Stützgewebes
  • Es besteht aus Stützgewebszellen
    • Prächondrozyten
      • Aus dem Mesenchym
      • Undifferenzierte Zellen
      • Differenzieren sich zu Chondroblasten
    • Chondroblasten:
      • Entstehen aus Prächondrozyten
      • Aktiv: Produzieren und Sezernieren EXM
      • Teilungsfähig (Bilden isogene Gruppe)
      • Sobald sie vollständig von der EXM entschlossen sind differenzieren sich die Chondroblasten einer isogenen Gruppe zu Chondrozyten
    • Chondrozyten:
      • Entstehen aus Chondroblasten
      • rundliche Zellen
      • Besitzen Zellfortsätze, die jedoch keinen Kontakt zu anderen Zellen aufnehmen
      • Viel Golgi-Aparat, ER
      • Ihr Intermediärfilament ist Vimentin
      • Fettreich, Glykogenreich
      • Inaktiver: Erhalten EXM aufrecht
      • Sind bis zur Ausreifung des Knorpelgewebes teilungsfähig, danach nicht mehr
    • Chondroklasten
      • Entstehen aus Monozyten, die miteinander fusionieren (Synzytium)
      • Bauen Knorpelzellen ab
  • Extrazelluläre Matrix:
    • 70% Wasser
    • Grundsubstanz:
      • Proteoglykane (negativ geladen): Ziehen Natrium an, welche Wasser anzieht
      • Glykoproteine (z.B. Chondronectin): Verbinden Chondrozyten und EZM 
    • Bindegewebsfasern:
      • Elastische Fasern
      • Kollagenfasern
    • Keine Blutgefäße oder Nerven
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Was sind Endokrine Drüsen?

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  • Drüsen aus Drüsengewebe, die ihre Sekrete ins Blut mittels Diffusion abgeben, wo sie dann zu ihren Zielorten gebracht werden. 
  • Sie können nur extraepithelial (mehrzellig)sein
    • Sie entstehen indem Deckgewebezellen ins Bindegewebe einwandern und sich dabei differenzieren. Später werden die Epithelzellen, die den Ausführungsgang herstellen jedoch abgebaut (Apoptose), wodurch die endokrinen Drüsen als Zellinseln im Bindegewebe (Bindegewebskapseln) übrig bleiben, die von einem dichten Blutgefäßenetzwerk umgeben sind.
  • Sie können ihre Sekrete nur mittels Diffusion oder Membranprotein übermittelten Transportin die Blutgefäße sezernieren
    • Ekkrine Drüsen
  • Ihre Sekrete können jedoch jede Beschaffenheit aufweisen, wobei es sich meist um Hormone handelt. 
    • mukös
    • serös
    • seromukös
    • mukoserös
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Wie viele Zelltypen hat ein Organismus?

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  • Ein menschlicher Körper baut auf Billionen von Zellen auf
  • Diese Zellen können zu ca. 100 verschiedenen Zelltypen zugeordnet werden
  • Die Unterscheidung erfolgt hierbei Kaufgrundlage von: 
    • Form
    • Größe
    • Aufbau
    • Funktion 
    • Zellumsatz
      • Labile Zellen: Diese haben einen hohen Zellumsatz (Blut)
      • Stabile Zellen: Diese haben einen niedrigen Zellumsatz (Knochen)
      • Permanente Zellen: Diese haben kaum einen Zellumsatz/Regeneration (Nervenzellen)
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Was ist das weiße Fettgewebe?

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  • Eine Form des Fettgewebes
  • Es besitzt Lipozyten/Adipozyten:
    • univaskulär: Es besitzt eine große Vakuole, in der das Fett gespeichert ist (Triglyceride)
    • randständiger Zellkern
    • Im LM weiß
    • Makroskopisch gelb
  • Es besitzt eine Extrazelluläre Matrix
    • Grundsubstanz
    • Retikuläen Fasern
    • Basalmembran
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Welche Formen besitzen Epithelzellen?

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TESTE DEIN WISSEN

Die Form der Epithelzellen werden von deren Zellkernen bestimmt

  • Platte/Flache Epithelzellen: Zellen des Epithelgewebes, die breiter sind als länglich
  • Isoprismatische/Kubische Epithelzellen: Zellen des Epithelgewebes, die quadratisch/würfelförmig sind d.h. deren länge und breite gleich ist. Sie besitzen einen zentralen Zellkern. Sie sind meist auf Sekretion spezialisiert. 
  • Hochprismatische/Zylindrische Epithelzellen: Zellen des Epithlegewebes, die rechteckig sind d.h. höher als breit sind. Die Zellkerne liegen auf unterschiedlichen Höhen. Sie sind meist bei speziellen Funktionen im Deckgewebe vorhanden (Sekretion, Resorption)
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Wie lauten die Organsationsebenen eines Organismus?

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  • Zellen: Kleinste lebende Einheit (Zygote)
  • Gewebe: Zellen erfüllen zusammen eine Funktion und bilden eine gemeinsame Form (Mesoderm, Ektoderm, Entoderm)
  • Organe: Mehrere Gewebe bilden zusammen eine funktionelle Einheit (Ektoderm => Gehirn)
  • Organsystem: Mehrere Organe erfüllen durch hintereinander ablaufenden Reaktionen ein gemeinsames Ziel (ZNS+PNS+Gehirn => Reizweiterleitung und Verarbeitung)
  • Organismus: Mehrere Organsysteme bilden einen funktionsfähigen Organismus (NS + Kreislaufsystem usw. => Organismus)
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Welche Funktionen besitzt das braune Fettgewebe?

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  • Wärmeregulation/Thermogenese: Es kann Fette speichern und bei Bedarf im Rahmen der ß-Oxidation in Wärme umwandeln. Deswegen besitzt es viele Mitochondrien
    • Bei Kältereiz wird der Sympathikus stimuliert
    • Der regt die Noradrenalin Freisetzung an, welcher die ß-Oxidation im braunen Fettgewebe stimuliert
    • Im letzte Schritt der ß-Oxidation werden die, im Rahmen der Atmungskette in den Mitochdonrienmembranzwischenraum gebrachten H*-Ionen mittels des H*-Kanals (nicht der ATPase) in die Mitochondrienmatrix gebracht, wodurch die freigesetzte Energie nicht in ATP-Synthese gesteckt wird, sondern als Wärme abgegeben wird. 
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Was ist das Epithelgewebe?

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Das Epithelgewebe ist eine der 4 Grundgewebetypen, das fast alle äußeren (Haut) und inneren (Organgrenzen) Körperoberflächen bedeckt und alle Körperhohlräume auskleidet. Sie bestehen aus einem Zusammenschluss von Epithelzellen. 

Es ist das erste sich während der Embryonalentwicklung bildende Gewebe. 

Sie wirken in vielen Organellen als Parenchym (Funktionseinheit)

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Welche Funktionen erfüllt das weiße Bindegewebe?

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  • Energiespeicher: Es speichert überschüssige Fette (Trigylceride), um sie bei Bedarf (hormonelle oder neutrale Stimuli) in Energie (Fettsäuren und Glycerin) umwandeln zu können.
    • Lipolyse  
    • Wo: Subkutanes Fettgewebe
  • Baufett: Es baut u.a. Körperteile mit auf und wirkt somit als festes Strukturelement des Körpers. Dieses Fett wird nur bei extremen Notfällen (Hungersnot) als Energiereserve verwertet.
    • Es dient als mechanischer Schutz, Auspolstern, Organlager
    • Wo: Fußsohle, Wangen, Augen, Nieren
  • Wärmeisolator
    • Subkutanes Fettgewebe
  • Wasserspeicher
  • Speicher von fettlöslichen Vitaminen
  • Hormonsekretion: Wirkt als endokrine Drüse, die Adipokine (Hormongruppe, die auf Hypothalamus wirkt) produziert und sezerniert
    • Leptin: Sättigungsgefühl
    • Adiponektin: Reguliert Blutzuckerspiegel
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Welche Eigenschaften besitzen Bindegewebe und Stützgewebe im Allgemeinen?

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TESTE DEIN WISSEN

Ursprung: Aus Mesenchym (Mesoderm)

Aufbau:

  • Bindegewebszellen: 
    • Ortsfesten Bindegewebszellen:
      • Fibroblasten/Fibrozyten/Fibroklasten
      • Myofibroblasten/Myofibrozyten
      • Adipozyten/Lipozyten
      • Chondroblasten/Chondrozyten/Chondroklasten
      • Osteoblasten/Osteozyten/Osteoklasten
    • Bewegliche Bindegewebszellen (amöboide Bewegung): 
      • Leukozyten
      • Melanozyten
  • Extrazelluläre Matrix:
    • Bindegewebsfasern:
      • Kollagefasern (Zugfest, nicht dehnbar)
      • Retikuläre Fasern (biegungselastisch)
      • Elastische Fasern (zugelastisch, reversibel dehnbar)
    • Amorphe Grundsubstanz:
      • Glykoaminoglykane
      • Proteoglykane (visköse bis feste Eigenschaft)
      • Glykoproteine (in Glykokalix und sorgen regulieren Stofftransport)

=> Alle negativ geladen und ziehen so Wasser an

  • Wasser
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Welche Arten von Drüsen gibt es?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Exokrine Drüsen
  • Endokrine Drüsen
  • Parakrine Drüsen
  • Autokrine Drüsen
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Was ist das braune Fettgewebe?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Eine Form des Fettgewebes
  • Es besitzt Adipozyten/Lipozyten:
    • plurivaskulär: Mehrere kleine Vakuolen, in denen das Fett gespeichert wird
    • Peripherer Zellkern
    • Mehrere periphere Mitochondrien
    • Im LM braun
    • Makroskopisch braun (Cytochrom)
  • Extrazelluläre Matrix:
    • Grundsubstanz
    • Retikuläre Fasern
    • Basalmembran
    • Viele Kapillaren
  • Das braune Fettgewebe kommt vor allem bei Neugeborenen vor und wird später vom weißen ersetzt
  • Es kommt auch bei Tieren, die Winterschlaf halten vor
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  • 102 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Gewebe Kurs an der Universität Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist das Knorpelgewebe?

A:
  • Es ist eine Form des Stützgewebes
  • Es besteht aus Stützgewebszellen
    • Prächondrozyten
      • Aus dem Mesenchym
      • Undifferenzierte Zellen
      • Differenzieren sich zu Chondroblasten
    • Chondroblasten:
      • Entstehen aus Prächondrozyten
      • Aktiv: Produzieren und Sezernieren EXM
      • Teilungsfähig (Bilden isogene Gruppe)
      • Sobald sie vollständig von der EXM entschlossen sind differenzieren sich die Chondroblasten einer isogenen Gruppe zu Chondrozyten
    • Chondrozyten:
      • Entstehen aus Chondroblasten
      • rundliche Zellen
      • Besitzen Zellfortsätze, die jedoch keinen Kontakt zu anderen Zellen aufnehmen
      • Viel Golgi-Aparat, ER
      • Ihr Intermediärfilament ist Vimentin
      • Fettreich, Glykogenreich
      • Inaktiver: Erhalten EXM aufrecht
      • Sind bis zur Ausreifung des Knorpelgewebes teilungsfähig, danach nicht mehr
    • Chondroklasten
      • Entstehen aus Monozyten, die miteinander fusionieren (Synzytium)
      • Bauen Knorpelzellen ab
  • Extrazelluläre Matrix:
    • 70% Wasser
    • Grundsubstanz:
      • Proteoglykane (negativ geladen): Ziehen Natrium an, welche Wasser anzieht
      • Glykoproteine (z.B. Chondronectin): Verbinden Chondrozyten und EZM 
    • Bindegewebsfasern:
      • Elastische Fasern
      • Kollagenfasern
    • Keine Blutgefäße oder Nerven
Q:

Was sind Endokrine Drüsen?

A:
  • Drüsen aus Drüsengewebe, die ihre Sekrete ins Blut mittels Diffusion abgeben, wo sie dann zu ihren Zielorten gebracht werden. 
  • Sie können nur extraepithelial (mehrzellig)sein
    • Sie entstehen indem Deckgewebezellen ins Bindegewebe einwandern und sich dabei differenzieren. Später werden die Epithelzellen, die den Ausführungsgang herstellen jedoch abgebaut (Apoptose), wodurch die endokrinen Drüsen als Zellinseln im Bindegewebe (Bindegewebskapseln) übrig bleiben, die von einem dichten Blutgefäßenetzwerk umgeben sind.
  • Sie können ihre Sekrete nur mittels Diffusion oder Membranprotein übermittelten Transportin die Blutgefäße sezernieren
    • Ekkrine Drüsen
  • Ihre Sekrete können jedoch jede Beschaffenheit aufweisen, wobei es sich meist um Hormone handelt. 
    • mukös
    • serös
    • seromukös
    • mukoserös
Q:

Wie viele Zelltypen hat ein Organismus?

A:
  • Ein menschlicher Körper baut auf Billionen von Zellen auf
  • Diese Zellen können zu ca. 100 verschiedenen Zelltypen zugeordnet werden
  • Die Unterscheidung erfolgt hierbei Kaufgrundlage von: 
    • Form
    • Größe
    • Aufbau
    • Funktion 
    • Zellumsatz
      • Labile Zellen: Diese haben einen hohen Zellumsatz (Blut)
      • Stabile Zellen: Diese haben einen niedrigen Zellumsatz (Knochen)
      • Permanente Zellen: Diese haben kaum einen Zellumsatz/Regeneration (Nervenzellen)
Q:

Was ist das weiße Fettgewebe?

A:
  • Eine Form des Fettgewebes
  • Es besitzt Lipozyten/Adipozyten:
    • univaskulär: Es besitzt eine große Vakuole, in der das Fett gespeichert ist (Triglyceride)
    • randständiger Zellkern
    • Im LM weiß
    • Makroskopisch gelb
  • Es besitzt eine Extrazelluläre Matrix
    • Grundsubstanz
    • Retikuläen Fasern
    • Basalmembran
Q:

Welche Formen besitzen Epithelzellen?

A:

Die Form der Epithelzellen werden von deren Zellkernen bestimmt

  • Platte/Flache Epithelzellen: Zellen des Epithelgewebes, die breiter sind als länglich
  • Isoprismatische/Kubische Epithelzellen: Zellen des Epithelgewebes, die quadratisch/würfelförmig sind d.h. deren länge und breite gleich ist. Sie besitzen einen zentralen Zellkern. Sie sind meist auf Sekretion spezialisiert. 
  • Hochprismatische/Zylindrische Epithelzellen: Zellen des Epithlegewebes, die rechteckig sind d.h. höher als breit sind. Die Zellkerne liegen auf unterschiedlichen Höhen. Sie sind meist bei speziellen Funktionen im Deckgewebe vorhanden (Sekretion, Resorption)
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Q:

Wie lauten die Organsationsebenen eines Organismus?

A:
  • Zellen: Kleinste lebende Einheit (Zygote)
  • Gewebe: Zellen erfüllen zusammen eine Funktion und bilden eine gemeinsame Form (Mesoderm, Ektoderm, Entoderm)
  • Organe: Mehrere Gewebe bilden zusammen eine funktionelle Einheit (Ektoderm => Gehirn)
  • Organsystem: Mehrere Organe erfüllen durch hintereinander ablaufenden Reaktionen ein gemeinsames Ziel (ZNS+PNS+Gehirn => Reizweiterleitung und Verarbeitung)
  • Organismus: Mehrere Organsysteme bilden einen funktionsfähigen Organismus (NS + Kreislaufsystem usw. => Organismus)
Q:

Welche Funktionen besitzt das braune Fettgewebe?

A:
  • Wärmeregulation/Thermogenese: Es kann Fette speichern und bei Bedarf im Rahmen der ß-Oxidation in Wärme umwandeln. Deswegen besitzt es viele Mitochondrien
    • Bei Kältereiz wird der Sympathikus stimuliert
    • Der regt die Noradrenalin Freisetzung an, welcher die ß-Oxidation im braunen Fettgewebe stimuliert
    • Im letzte Schritt der ß-Oxidation werden die, im Rahmen der Atmungskette in den Mitochdonrienmembranzwischenraum gebrachten H*-Ionen mittels des H*-Kanals (nicht der ATPase) in die Mitochondrienmatrix gebracht, wodurch die freigesetzte Energie nicht in ATP-Synthese gesteckt wird, sondern als Wärme abgegeben wird. 
Q:

Was ist das Epithelgewebe?

A:

Das Epithelgewebe ist eine der 4 Grundgewebetypen, das fast alle äußeren (Haut) und inneren (Organgrenzen) Körperoberflächen bedeckt und alle Körperhohlräume auskleidet. Sie bestehen aus einem Zusammenschluss von Epithelzellen. 

Es ist das erste sich während der Embryonalentwicklung bildende Gewebe. 

Sie wirken in vielen Organellen als Parenchym (Funktionseinheit)

Q:

Welche Funktionen erfüllt das weiße Bindegewebe?

A:
  • Energiespeicher: Es speichert überschüssige Fette (Trigylceride), um sie bei Bedarf (hormonelle oder neutrale Stimuli) in Energie (Fettsäuren und Glycerin) umwandeln zu können.
    • Lipolyse  
    • Wo: Subkutanes Fettgewebe
  • Baufett: Es baut u.a. Körperteile mit auf und wirkt somit als festes Strukturelement des Körpers. Dieses Fett wird nur bei extremen Notfällen (Hungersnot) als Energiereserve verwertet.
    • Es dient als mechanischer Schutz, Auspolstern, Organlager
    • Wo: Fußsohle, Wangen, Augen, Nieren
  • Wärmeisolator
    • Subkutanes Fettgewebe
  • Wasserspeicher
  • Speicher von fettlöslichen Vitaminen
  • Hormonsekretion: Wirkt als endokrine Drüse, die Adipokine (Hormongruppe, die auf Hypothalamus wirkt) produziert und sezerniert
    • Leptin: Sättigungsgefühl
    • Adiponektin: Reguliert Blutzuckerspiegel
Q:

Welche Eigenschaften besitzen Bindegewebe und Stützgewebe im Allgemeinen?

A:

Ursprung: Aus Mesenchym (Mesoderm)

Aufbau:

  • Bindegewebszellen: 
    • Ortsfesten Bindegewebszellen:
      • Fibroblasten/Fibrozyten/Fibroklasten
      • Myofibroblasten/Myofibrozyten
      • Adipozyten/Lipozyten
      • Chondroblasten/Chondrozyten/Chondroklasten
      • Osteoblasten/Osteozyten/Osteoklasten
    • Bewegliche Bindegewebszellen (amöboide Bewegung): 
      • Leukozyten
      • Melanozyten
  • Extrazelluläre Matrix:
    • Bindegewebsfasern:
      • Kollagefasern (Zugfest, nicht dehnbar)
      • Retikuläre Fasern (biegungselastisch)
      • Elastische Fasern (zugelastisch, reversibel dehnbar)
    • Amorphe Grundsubstanz:
      • Glykoaminoglykane
      • Proteoglykane (visköse bis feste Eigenschaft)
      • Glykoproteine (in Glykokalix und sorgen regulieren Stofftransport)

=> Alle negativ geladen und ziehen so Wasser an

  • Wasser
Q:

Welche Arten von Drüsen gibt es?

A:
  • Exokrine Drüsen
  • Endokrine Drüsen
  • Parakrine Drüsen
  • Autokrine Drüsen
Q:

Was ist das braune Fettgewebe?

A:
  • Eine Form des Fettgewebes
  • Es besitzt Adipozyten/Lipozyten:
    • plurivaskulär: Mehrere kleine Vakuolen, in denen das Fett gespeichert wird
    • Peripherer Zellkern
    • Mehrere periphere Mitochondrien
    • Im LM braun
    • Makroskopisch braun (Cytochrom)
  • Extrazelluläre Matrix:
    • Grundsubstanz
    • Retikuläre Fasern
    • Basalmembran
    • Viele Kapillaren
  • Das braune Fettgewebe kommt vor allem bei Neugeborenen vor und wird später vom weißen ersetzt
  • Es kommt auch bei Tieren, die Winterschlaf halten vor
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