Embryologie at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Embryologie an der Universität Wien

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine Fetopathie?

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Die Erkrankung eines Organismus.


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Wie ist die Eizelle aufgebaut?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Größe: 0,1mm
  • Corona radiata: Extrazelluläre Matrix aus miteinander verpflechteten Granulosazellen und Hyalunoran-Polymeren (Polysaccharide)
    • Verhindert das Einnisten der Eizelle
  • Zona pellucida: Hüllschicht der Eizelle aus kubischen Granulosazellen und diversen Glykoproteinen (Rezeptor ZP3)
    • Untereinander vernetzt
    • Verhindert das Einnisten der Eizelle
    • Startet Akrosomreaktion
  • Perivitellin-Raum: Zwischenraum, in dem das erste Polkörperchen sitz
  • Oolemm: Eizellmembran
  • Ooplasma/Deutoplasma: Cytoplasma der Eizelle mit:
    • haploidem Zellkern
    • Vesikeln mit Lipiden und Albumin
    • Über Hundert Mitochondrien
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Wie sieht der allgemeine Schwangerschaftsverlauf aus?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Eintritt der Spermien in den vaginal Bereich
  • Kapazitation der Spermien
  • Konzeption (Befruchtung) bzw. Imprägnation (Eintritt von Spermium in Eizelle)
  • Konjugation (Verschmelzung der Vorkerne)
  • Furchung: Von Moral zu Blastozytse (Wanderung von Eileiter zu Calum Uteri)
  • Implantation
  • Entstehung des uteroplazentaren Kreislaufs
  • Embryogenese
  • Fetogenese
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Wie kommt es zu Zwillingen?

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  • Zweieiige Zwillinge:
    • Es kommt gleichzeitig zur Ovulation von 2 Follikeln aus zwei Ovarien
    • Diese werden jeweils von unterschiedlichen Spermien befruchtet (unterschieliches Genmaterial)
    • Sie wandern beide seperat zum Calum Uteri und nisten sich separat im Endometrium ein
    • Sie entwickeln eigene Amnion, Chorion, Plazenta, wobei die Plazenten je nach Einnistungslokalisation fusionieren können oder nicht
    • Sie sind genetisch unterschiedlich
  • Eineiige Zwillinge: 
    • Eine Eizelle wird von einem Spermium befruchtet
    • Während der Furchsphase wird die Zygote jedoch vollständig geteilt und es kommt zu zwei Zygoten innerhalb derselben Zona pellucida, die einen vollständigen Organismus entwickeln können (Zelle sind totipotent)
    • Die zwei Organsimen bilden selbstständige Blastozysten, die sich im Endometrium einnisten
    • Je nach Trennungszeitpunkt entwickeln die zwei Blastozytsen eigene oder gemeinsame Plazenten und Chorionhüllen
    • Eineiige Zwillinge sind genetisch identisch (selbes Genmaterial)
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Was ist eine Grundimmunisierung?

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Gabe aller Impfstoffe durch ein oder mehrere Impfungen, die für die Herstellung eines stabilen Immunschutzes notwendig sind.

  • 6-Fach-Impfung:
    • Diphtherie
    • Hepatitis B
    • Hib
    • Keuchhusten
    • Kinderlähmung
    • Tetanus

Sollte Graviden keine Grundimmunisierung besitzen kann das beim Fetus zu Fetopathien führen. 

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Was ist die Kapazitation?

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  • Wo: Gebärmutterhals
  • Verlauf: Einige Stunden nachdem die Spermien in den weiblichen Genitaltrakt gelangen werden sie verändert
    • Bestimmte Sterole (Cholesterin) und Glykoproteine werden aus der Kopfmembran des Speriums entfernt bzw. abgebaut. 
    • Bestimmte Glykoproteine aus der Samenflüssigkeit werden ebenfalls entfernt bzw. abgebaut
    • Dadurch wird die Membran zulässiger gegenüber Calcium Ionen
    • Durch den vermehrten Auftritt von Calcium Ionen, werden mehr ATP zu zyklischem AMP gespalten, wodurch die Mitochondrienaktivität angeregt wird und Motilität der Spermiengeißel verstärkt wird. 
    • Gleichzeitig wird durch die Depolarisation der Membran diverse Membranproteine aktiviert, die v.a. bei der Akrosomreaktion von großer Bedeutung sind
  • Grund: Zervixsekret, welches von den Drüsen des Gebärmutterhalses sezerniert wird. 
  • Dauer: 6-7 Stunden


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Wie werden die Spermien an die Eizelle gelockt?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Temperaturunterschied zwischen Eizelle und Eileiter von ca. 2°C
  • Lockstoffe (Hormon: Progesteron), die vor der Ovulation vom Cumulus oophorus sezerniert werden
  • Perestaltikbewegungen der Tuba uterina befördern Spermium zur Oozyte
  • Negative Rheotaxis: Bewegung gegen den Strom der Gebärmutterschleimhaut und deren Sekrete
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Wie ist ein Spermium aufgebaut?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Größe: 50-60 Mikrometer
  • Kopf:
    • Haploider Zellkern
    • Akrosom (Lysosom) mit besonderen Enzymen
    • Centrosom: 2 Centriolen (Basalkörper)
    • Zellmembran
  • Rumpf:
    • Zentralen Faden (Mikrotubulus)
    • 4-5 Mitochondrien
  • Schwanz/Geißel:
    • Mikrotubuligerüst
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Wie ist der menschliche Körper in Grundzügen aufgebaut und welche Besonderheit weist dieser Aufbau auf?

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Allgemeiner Aufbau:

  • Rumpf:
    • Kopf
    • Hals
    • Brust
  • Obere Extremitäten
  • Untere Extremitäten

Welche Besonderheiten weist dieser Aufbau auf:

  • Der Körper ist zweiseitig symmetrisch aufgebaut (rechte und linke Körperhälfte sind Spiegelbilder von einander)

=> Bilateria

  • Menschen besitzen auch eine obere Öffnung (Mund) und eine untere Öffnung (After), die durch einen Gang miteinander verbunden sind (Magen-Darm-Trakt)

=> Deutostomia

Grund für diesen charakteristischen Aufbau gibt die präzise und kontrollierten Furchenteilung der Befruchteten Eizelle bzw. Zygote.

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Welche Rolle spielt das Progesteron in der Schwangerschaft?

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  • Wo
    • Bis zur 10.SSW vom Corpus Luteum Graviditatis
    • Ab der 10.SSW von der Plazenta
  • Funktion
    • Steigert Sekretion der Gebärmutterschleimhaut
    • Erhaltung der Gebärmutterschleimhaut
    • Verschluss des Muttermunds
    • Verdickung des Zervixschleims
    • Hemmung der Uteruskontraktion
    • Proliferation und Sekretionsbereitschaft der Brustdrüsen
    • Steigert vor Geburt die Synthese von Oxytocinrezeptoren
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Was ist der Unterschied zwischen Befruchtung und Besamung?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Besamung: Verschmelzung von Eizelle mit sPERMIUM
  • Befruchtung: Verschmelzung von Eizzellkern mit Spermiumzellkern d.h. der Vorkerne miteinander

=> Beide Vorgänge finden beim Menschen im Körperinneren (feuchtes Milieu) statt und ermöglichen so, den Spermien aktiv zur Eizelle zu schwimmen

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Welche Phasen der Zellstadien durchläuft die Zygoten während der PIP?

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  • 2-Zell-Stadium
    • 30 Stunden p.c.
    • Erste Furchung der Zygote (vertikal, gleich große Zellen)
    • Zellen totipotent
    • Tuba uterina
    • Zona pellucida
  • 4-Zell-Stadium
    • 40 Stunden p.c. 
    • Zweite Furchung der Zygote (vertikal, gleich große Zellen)
    • totipotent
    • Tuba uterina
    • Zona pellucida
  • 8-Zell-Stadium
    • Dritte Furchung der Zygote (horizontal, unterschiedlich große Zellen, unregelmäßige Verteilung => Mikrometer, Makromere)
    • Ab hier beginnt die eigene Proteinbiosynthese (Transkription und Translation)
    • totipotent
    • Tuba uterina
    • Zona pellucida
  • 16-Zell-Stadium
    • Morula
    • 3 Tag p.c.
    • Vierte Furchung der Zygote
    • Kompaktierung der äußersten Zellschicht der Moral durch Zellkontakte (Tight junctions, Gap junctions, zona adherens,Desmosomen)
    • Beginn der Zelldifferenzierung in Embryoblast und Trophoblast
    • pluripotent
    • Tuba uterina
    • Zona pellucida
  • 32-Zell-Stadium (Moral zu frühe Blastozytse)
    • Morula
    • 4. Tag p.c.
    • Fünfte Furchung der Zygote
    • Während Teilungsprozessen nimmt die Morula Flüssigkeit auf
      • Äußerste Zellschicht nimmt über apikale Natrium-Kanäle Natrium auf
      • Basale und laterale Na-K-ATPasen geben Natrium in den Extrazellulären Raum (Morulainnere)
      • Es steigt die Teilchenkonzentration im Bläscheninneren, weshalb Wasser dem Natrium folgt
      • In der Morula entsteht ein mit Wasser gefüllter Hohlraum (Blastocoel/Blastozystenhöhle)
      • Die Gewebeschichten der Zelle werden so voneinander getrennt (Beginn der Entstehung von Embryoblast und Trophoblast)
    • Durch die Teilungsprozesse und Flüssigkeitsaufnahme kommt es zur verstärken Zelldifferenzierung
      • Die äußerste Zellschicht (Kompakta) wird zum Trophoblasten, welche später die Plazenta bildet
      • Die inneren Blastomere, die von der Flüssigkeit umgeben sind wandern nun zu einem bestimmte Trophoblastenbereich und lagern sich dort an (Embryonlapol). Sie werden zum Embryoblasten, aus dem sich später der Embryo entwickelt
    • Diesen Komplex nennt man frühe Blastozyste
    • pluripotent
    • Eintritt in Cavum uteri
    • Zone pellucida
  • 32-Zell-Stadium (frühe Blastozyste)
    • 5.Tag p.c.
    • Die Zona pellucidawird abgeworfen
      • Wird durch Volumenszunahme des gesamten Blastomerkomplexes gesprengt/aufgelöst (Hatching)
      • Nun kann sich Blastozyste in Endometrium einnisten
    • Diesen Komplex nennt man späte Blastozyste
    • pluripotent
    • Cavum Uteri 
  • 32-Zell-Stadium (späte Blastozyste)
    • 5-7 Tag
    • Kann noch weitere Furchungen eingehen
    • Beginnt mit der Nidation
    • Jetzt kommt es zur erweiterten Zelldifferenzierung des Trophoplasten und Embryoblasten (in neue Gewebe)
    • pluripotent (Embryoblast)
    • Calum Uteri (Endometrium)
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  • 102 Lernmaterialien

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Q:

Was ist eine Fetopathie?

A:

Die Erkrankung eines Organismus.


Q:

Wie ist die Eizelle aufgebaut?

A:
  • Größe: 0,1mm
  • Corona radiata: Extrazelluläre Matrix aus miteinander verpflechteten Granulosazellen und Hyalunoran-Polymeren (Polysaccharide)
    • Verhindert das Einnisten der Eizelle
  • Zona pellucida: Hüllschicht der Eizelle aus kubischen Granulosazellen und diversen Glykoproteinen (Rezeptor ZP3)
    • Untereinander vernetzt
    • Verhindert das Einnisten der Eizelle
    • Startet Akrosomreaktion
  • Perivitellin-Raum: Zwischenraum, in dem das erste Polkörperchen sitz
  • Oolemm: Eizellmembran
  • Ooplasma/Deutoplasma: Cytoplasma der Eizelle mit:
    • haploidem Zellkern
    • Vesikeln mit Lipiden und Albumin
    • Über Hundert Mitochondrien
Q:

Wie sieht der allgemeine Schwangerschaftsverlauf aus?

A:
  • Eintritt der Spermien in den vaginal Bereich
  • Kapazitation der Spermien
  • Konzeption (Befruchtung) bzw. Imprägnation (Eintritt von Spermium in Eizelle)
  • Konjugation (Verschmelzung der Vorkerne)
  • Furchung: Von Moral zu Blastozytse (Wanderung von Eileiter zu Calum Uteri)
  • Implantation
  • Entstehung des uteroplazentaren Kreislaufs
  • Embryogenese
  • Fetogenese
Q:

Wie kommt es zu Zwillingen?

A:
  • Zweieiige Zwillinge:
    • Es kommt gleichzeitig zur Ovulation von 2 Follikeln aus zwei Ovarien
    • Diese werden jeweils von unterschiedlichen Spermien befruchtet (unterschieliches Genmaterial)
    • Sie wandern beide seperat zum Calum Uteri und nisten sich separat im Endometrium ein
    • Sie entwickeln eigene Amnion, Chorion, Plazenta, wobei die Plazenten je nach Einnistungslokalisation fusionieren können oder nicht
    • Sie sind genetisch unterschiedlich
  • Eineiige Zwillinge: 
    • Eine Eizelle wird von einem Spermium befruchtet
    • Während der Furchsphase wird die Zygote jedoch vollständig geteilt und es kommt zu zwei Zygoten innerhalb derselben Zona pellucida, die einen vollständigen Organismus entwickeln können (Zelle sind totipotent)
    • Die zwei Organsimen bilden selbstständige Blastozysten, die sich im Endometrium einnisten
    • Je nach Trennungszeitpunkt entwickeln die zwei Blastozytsen eigene oder gemeinsame Plazenten und Chorionhüllen
    • Eineiige Zwillinge sind genetisch identisch (selbes Genmaterial)
Q:

Was ist eine Grundimmunisierung?

A:

Gabe aller Impfstoffe durch ein oder mehrere Impfungen, die für die Herstellung eines stabilen Immunschutzes notwendig sind.

  • 6-Fach-Impfung:
    • Diphtherie
    • Hepatitis B
    • Hib
    • Keuchhusten
    • Kinderlähmung
    • Tetanus

Sollte Graviden keine Grundimmunisierung besitzen kann das beim Fetus zu Fetopathien führen. 

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Q:

Was ist die Kapazitation?

A:
  • Wo: Gebärmutterhals
  • Verlauf: Einige Stunden nachdem die Spermien in den weiblichen Genitaltrakt gelangen werden sie verändert
    • Bestimmte Sterole (Cholesterin) und Glykoproteine werden aus der Kopfmembran des Speriums entfernt bzw. abgebaut. 
    • Bestimmte Glykoproteine aus der Samenflüssigkeit werden ebenfalls entfernt bzw. abgebaut
    • Dadurch wird die Membran zulässiger gegenüber Calcium Ionen
    • Durch den vermehrten Auftritt von Calcium Ionen, werden mehr ATP zu zyklischem AMP gespalten, wodurch die Mitochondrienaktivität angeregt wird und Motilität der Spermiengeißel verstärkt wird. 
    • Gleichzeitig wird durch die Depolarisation der Membran diverse Membranproteine aktiviert, die v.a. bei der Akrosomreaktion von großer Bedeutung sind
  • Grund: Zervixsekret, welches von den Drüsen des Gebärmutterhalses sezerniert wird. 
  • Dauer: 6-7 Stunden


Q:

Wie werden die Spermien an die Eizelle gelockt?

A:
  • Temperaturunterschied zwischen Eizelle und Eileiter von ca. 2°C
  • Lockstoffe (Hormon: Progesteron), die vor der Ovulation vom Cumulus oophorus sezerniert werden
  • Perestaltikbewegungen der Tuba uterina befördern Spermium zur Oozyte
  • Negative Rheotaxis: Bewegung gegen den Strom der Gebärmutterschleimhaut und deren Sekrete
Q:

Wie ist ein Spermium aufgebaut?

A:
  • Größe: 50-60 Mikrometer
  • Kopf:
    • Haploider Zellkern
    • Akrosom (Lysosom) mit besonderen Enzymen
    • Centrosom: 2 Centriolen (Basalkörper)
    • Zellmembran
  • Rumpf:
    • Zentralen Faden (Mikrotubulus)
    • 4-5 Mitochondrien
  • Schwanz/Geißel:
    • Mikrotubuligerüst
Q:

Wie ist der menschliche Körper in Grundzügen aufgebaut und welche Besonderheit weist dieser Aufbau auf?

A:

Allgemeiner Aufbau:

  • Rumpf:
    • Kopf
    • Hals
    • Brust
  • Obere Extremitäten
  • Untere Extremitäten

Welche Besonderheiten weist dieser Aufbau auf:

  • Der Körper ist zweiseitig symmetrisch aufgebaut (rechte und linke Körperhälfte sind Spiegelbilder von einander)

=> Bilateria

  • Menschen besitzen auch eine obere Öffnung (Mund) und eine untere Öffnung (After), die durch einen Gang miteinander verbunden sind (Magen-Darm-Trakt)

=> Deutostomia

Grund für diesen charakteristischen Aufbau gibt die präzise und kontrollierten Furchenteilung der Befruchteten Eizelle bzw. Zygote.

Q:

Welche Rolle spielt das Progesteron in der Schwangerschaft?

A:
  • Wo
    • Bis zur 10.SSW vom Corpus Luteum Graviditatis
    • Ab der 10.SSW von der Plazenta
  • Funktion
    • Steigert Sekretion der Gebärmutterschleimhaut
    • Erhaltung der Gebärmutterschleimhaut
    • Verschluss des Muttermunds
    • Verdickung des Zervixschleims
    • Hemmung der Uteruskontraktion
    • Proliferation und Sekretionsbereitschaft der Brustdrüsen
    • Steigert vor Geburt die Synthese von Oxytocinrezeptoren
Q:

Was ist der Unterschied zwischen Befruchtung und Besamung?

A:
  • Besamung: Verschmelzung von Eizelle mit sPERMIUM
  • Befruchtung: Verschmelzung von Eizzellkern mit Spermiumzellkern d.h. der Vorkerne miteinander

=> Beide Vorgänge finden beim Menschen im Körperinneren (feuchtes Milieu) statt und ermöglichen so, den Spermien aktiv zur Eizelle zu schwimmen

Q:

Welche Phasen der Zellstadien durchläuft die Zygoten während der PIP?

A:
  • 2-Zell-Stadium
    • 30 Stunden p.c.
    • Erste Furchung der Zygote (vertikal, gleich große Zellen)
    • Zellen totipotent
    • Tuba uterina
    • Zona pellucida
  • 4-Zell-Stadium
    • 40 Stunden p.c. 
    • Zweite Furchung der Zygote (vertikal, gleich große Zellen)
    • totipotent
    • Tuba uterina
    • Zona pellucida
  • 8-Zell-Stadium
    • Dritte Furchung der Zygote (horizontal, unterschiedlich große Zellen, unregelmäßige Verteilung => Mikrometer, Makromere)
    • Ab hier beginnt die eigene Proteinbiosynthese (Transkription und Translation)
    • totipotent
    • Tuba uterina
    • Zona pellucida
  • 16-Zell-Stadium
    • Morula
    • 3 Tag p.c.
    • Vierte Furchung der Zygote
    • Kompaktierung der äußersten Zellschicht der Moral durch Zellkontakte (Tight junctions, Gap junctions, zona adherens,Desmosomen)
    • Beginn der Zelldifferenzierung in Embryoblast und Trophoblast
    • pluripotent
    • Tuba uterina
    • Zona pellucida
  • 32-Zell-Stadium (Moral zu frühe Blastozytse)
    • Morula
    • 4. Tag p.c.
    • Fünfte Furchung der Zygote
    • Während Teilungsprozessen nimmt die Morula Flüssigkeit auf
      • Äußerste Zellschicht nimmt über apikale Natrium-Kanäle Natrium auf
      • Basale und laterale Na-K-ATPasen geben Natrium in den Extrazellulären Raum (Morulainnere)
      • Es steigt die Teilchenkonzentration im Bläscheninneren, weshalb Wasser dem Natrium folgt
      • In der Morula entsteht ein mit Wasser gefüllter Hohlraum (Blastocoel/Blastozystenhöhle)
      • Die Gewebeschichten der Zelle werden so voneinander getrennt (Beginn der Entstehung von Embryoblast und Trophoblast)
    • Durch die Teilungsprozesse und Flüssigkeitsaufnahme kommt es zur verstärken Zelldifferenzierung
      • Die äußerste Zellschicht (Kompakta) wird zum Trophoblasten, welche später die Plazenta bildet
      • Die inneren Blastomere, die von der Flüssigkeit umgeben sind wandern nun zu einem bestimmte Trophoblastenbereich und lagern sich dort an (Embryonlapol). Sie werden zum Embryoblasten, aus dem sich später der Embryo entwickelt
    • Diesen Komplex nennt man frühe Blastozyste
    • pluripotent
    • Eintritt in Cavum uteri
    • Zone pellucida
  • 32-Zell-Stadium (frühe Blastozyste)
    • 5.Tag p.c.
    • Die Zona pellucidawird abgeworfen
      • Wird durch Volumenszunahme des gesamten Blastomerkomplexes gesprengt/aufgelöst (Hatching)
      • Nun kann sich Blastozyste in Endometrium einnisten
    • Diesen Komplex nennt man späte Blastozyste
    • pluripotent
    • Cavum Uteri 
  • 32-Zell-Stadium (späte Blastozyste)
    • 5-7 Tag
    • Kann noch weitere Furchungen eingehen
    • Beginnt mit der Nidation
    • Jetzt kommt es zur erweiterten Zelldifferenzierung des Trophoplasten und Embryoblasten (in neue Gewebe)
    • pluripotent (Embryoblast)
    • Calum Uteri (Endometrium)
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