Bildungspsychologie at Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Bildungspsychologie an der Universität Wien

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Bildungspsychologie Kurs an der Universität Wien zu.

TESTE DEIN WISSEN

Bildungsvoraussetzung: Fähigkeit als Eigenschaft von Personen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Bis 6 Jahre keine konsistente Vorstellung von Fähigkeit als Eigenschaft; überoptimistisch
  • Kurz nach Schuleintritt gesteigertes Interesse an sozialen Vergleichen
  • Fähigkeiten werden in Domänen unterteilt (Mathematik,...)
  • Zunehmend wird Fähigkeit nicht mehr an einzelnen Handlungs- ergebnissen festgemacht, sondern als abstrakte mehr oder weniger stabile Eigenschaft gesehen
  • zunehmend realistischere Fähigkeitswahrnehmungen (Übereinstimmung mit Leistungstest und Lehrer- u. Elternurteile)
  • Fähigkeitswahrnehmung wird negativer
  • Im Alter von 10 Jahren: Konzept von Fähigkeit - können zuverlässig zwischen Anstrengung und Fähigkeit als Ursache von Leistungsergebnissen unterscheiden


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TESTE DEIN WISSEN

Schulreife

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TESTE DEIN WISSEN


„Die Fähigkeit des Kindes, sich in Gemeinschaft Gleichaltriger durch planmäßige Arbeit die traditionellen Kulturgüter anzueignen“


→ Begriff der Reife stammt aus der Biologie und impliziert eine biologische Determiniertheit dieser Fähigkeiten


→ Diese Vorstellung und die daraus abzuleitende Maßnahme der Zurückstellung von noch nicht „reifen“ Kindern werden heute größtenteils zurückgewiesen


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TESTE DEIN WISSEN

Die Rolle der Elternbildung

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TESTE DEIN WISSEN


Durch erweiterte Erkenntnisse über Entwicklungsprozesse in den ersten Lebensjahren veränderter Blick auf die Möglichkeiten einer gezielten Förderung von Kindern in dieser frühen Phase:

o verbesserte Möglichkeiten, Entwicklungsgefährdungen frühzeitig zu diagnostizieren

o Entwicklungsprozesse durch geeignete Maßnahmen anregen Mittlerweile zahlreiche Publikationen für Eltern zur

o Information über wesentliche Entwicklungen in den ersten Lebensjahren von Kindern

o Anregungen für eine gute Betreuung und Förderung


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TESTE DEIN WISSEN

Bildungsvorsaussetzungen: Entwicklung der Lern- und Leistundmotivation

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TESTE DEIN WISSEN

-> Durch gesteigerte kognitive Ressourcen wird Selbst- und Fremdwahrnehmung zunehmend genauer und differenzierter.


-> Verschiedene Informationsquellen werden zu Beurteilung eigener und fremder Leistung herangezogen und es entsteht die Vor- stellung von Fähigkeit als überdauernde Eigenschaft der Person.


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TESTE DEIN WISSEN

Konsequenzen des Schuleintritts für das Selbstbild und Einfluss auf die Motivation

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TESTE DEIN WISSEN

-> Veränderungen tragen zu angemessenem Selbstbild bei


-> Können auch Grundlage für ungünstige motivationale Entwicklungen

sein

  • manche Schüler*innen entwickeln unrealistisch negative Fähigkeitsselbstkonzepte, glauben nicht daran ihre Fähigkeiten maßgeblich verändern zu können
  • Absinken der schulbezogenen intrinsischen Motivation über die Grundschulzeit häufig als Folge negativer werdender Fähigkeits- selbstkonzepte interpretiert, empirisch nicht verifizierbar!


Folge: Sinken der schulbezogenen Motivation im Verlauf der Schulzeit noch ungeklärt

Hypothesen: Entwicklungsbedingungen, Bedingungen des Schulkontextes (z.B. normative Bewertung durch Noten)


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TESTE DEIN WISSEN

Bildungsverlauf: Einschulung

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TESTE DEIN WISSEN

In deutschsprachigen Ländern: Einschulung mit Vollendung des

sechsten Lebensjahrs


Gesellschaftliche KonventionBegründung: Überwiegende Mehrheit der Kinder ist in diesem Alter den Anforderungen gewachsen, die das schulische Lernen an sie stellt.

Aber:

  • Manche Kinder in ihrer Entwicklung verzögert
  • Manche Kinder besitzen früher die Voraussetzungen
  • Kinder mit besonderen Förderbedingungen, die sie nicht an der Regelgrundschule finden
  • Kinder, die aufgrund ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit für eine Regelgrundschule geeignet sind, zum Zeitpunkt der Einschulung Lerndefizite in spezifischen Bereichen haben


=> diese unterschiedlichen Bedürfnisse durch geeignete diagnostische Verfahren möglichst früh erkennen


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TESTE DEIN WISSEN

Begriffsbestimmung auf inhaltlicher Ebene: nach Barz

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TESTE DEIN WISSEN

2 Konsitutive Komponenten:

  • verfügbare Wissensbestände und kulturelle Fähigkeiten
  • kommunikative Kompetenz und Ausstrahlung
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TESTE DEIN WISSEN

Bildung als Produkt

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TESTE DEIN WISSEN

überdauernde Ausprägung der Persönlichkeit eines Menschen, die unter einer gesellschaftliche-normativen Perspektive wünschenswert sind


-> festgelegt über Prozess in der Gesellschaft

-> vgl. Fächerkanon in der Schule

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TESTE DEIN WISSEN

Bildung als Prozess

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TESTE DEIN WISSEN

Aufbau und Art und Weise der sozialen Vermittlung (in Bildungsinstitutionen, in Familie etc) dieser wünschenswerten Persönlichkeitsausprägungen

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Bildungsziele für die Grundschule?

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TESTE DEIN WISSEN

Grundlagen für weiterführende Bildung und lebenslanges Lernen vermitteln

  • Verbesserung der Sprachkompetenz
  • Grundlegendes Verständnis mathematischer und naturwissenschaftlicher Zusammenhänge entwickeln
  • Fähigkeit zur erlebnisorientierten Erfassung und Strukturierung von Umwelteindrücken
  • Psychomotorik und soziale Verhaltensweisen weiterentwickeln
  • Grundlagen für selbstständiges Denken, Lernen und Arbeiten entwickeln
  • Basis zur Orientierung und zum Handeln in ihrer Lebenswelt erwerben


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TESTE DEIN WISSEN

Begriffsbestimmung der Bildung auf inhaltlicher Ebene


Wodurch zeichnet sich ein gebildeter Mensch aus?

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TESTE DEIN WISSEN

Historischer Wandel:

  • Humanistisch (ganzheitliches) Bildungsideal?
  • Arbeitsmarktpolitische Anforderungen?
  • Beruflich-fachliche Qualifikationen UND Sozio-kulturelle Kompetenzen


=> Dilemma für die Forschung: 

undefinierbare menge von Bildungsmomenten

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TESTE DEIN WISSEN

Schulfähigkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Vorhandensein derjenigen Voraussetzungen, die Kindern erfolgreiches schulisches Lernen im Klassenverband ermöglichen

→körperliche, kognitive, motivationale, emotionale und soziale Merkmale


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Beispielhafte Karteikarten für deinen Bildungspsychologie Kurs an der Universität Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Bildungsvoraussetzung: Fähigkeit als Eigenschaft von Personen

A:
  • Bis 6 Jahre keine konsistente Vorstellung von Fähigkeit als Eigenschaft; überoptimistisch
  • Kurz nach Schuleintritt gesteigertes Interesse an sozialen Vergleichen
  • Fähigkeiten werden in Domänen unterteilt (Mathematik,...)
  • Zunehmend wird Fähigkeit nicht mehr an einzelnen Handlungs- ergebnissen festgemacht, sondern als abstrakte mehr oder weniger stabile Eigenschaft gesehen
  • zunehmend realistischere Fähigkeitswahrnehmungen (Übereinstimmung mit Leistungstest und Lehrer- u. Elternurteile)
  • Fähigkeitswahrnehmung wird negativer
  • Im Alter von 10 Jahren: Konzept von Fähigkeit - können zuverlässig zwischen Anstrengung und Fähigkeit als Ursache von Leistungsergebnissen unterscheiden


Q:

Schulreife

A:


„Die Fähigkeit des Kindes, sich in Gemeinschaft Gleichaltriger durch planmäßige Arbeit die traditionellen Kulturgüter anzueignen“


→ Begriff der Reife stammt aus der Biologie und impliziert eine biologische Determiniertheit dieser Fähigkeiten


→ Diese Vorstellung und die daraus abzuleitende Maßnahme der Zurückstellung von noch nicht „reifen“ Kindern werden heute größtenteils zurückgewiesen


Q:

Die Rolle der Elternbildung

A:


Durch erweiterte Erkenntnisse über Entwicklungsprozesse in den ersten Lebensjahren veränderter Blick auf die Möglichkeiten einer gezielten Förderung von Kindern in dieser frühen Phase:

o verbesserte Möglichkeiten, Entwicklungsgefährdungen frühzeitig zu diagnostizieren

o Entwicklungsprozesse durch geeignete Maßnahmen anregen Mittlerweile zahlreiche Publikationen für Eltern zur

o Information über wesentliche Entwicklungen in den ersten Lebensjahren von Kindern

o Anregungen für eine gute Betreuung und Förderung


Q:

Bildungsvorsaussetzungen: Entwicklung der Lern- und Leistundmotivation

A:

-> Durch gesteigerte kognitive Ressourcen wird Selbst- und Fremdwahrnehmung zunehmend genauer und differenzierter.


-> Verschiedene Informationsquellen werden zu Beurteilung eigener und fremder Leistung herangezogen und es entsteht die Vor- stellung von Fähigkeit als überdauernde Eigenschaft der Person.


Q:

Konsequenzen des Schuleintritts für das Selbstbild und Einfluss auf die Motivation

A:

-> Veränderungen tragen zu angemessenem Selbstbild bei


-> Können auch Grundlage für ungünstige motivationale Entwicklungen

sein

  • manche Schüler*innen entwickeln unrealistisch negative Fähigkeitsselbstkonzepte, glauben nicht daran ihre Fähigkeiten maßgeblich verändern zu können
  • Absinken der schulbezogenen intrinsischen Motivation über die Grundschulzeit häufig als Folge negativer werdender Fähigkeits- selbstkonzepte interpretiert, empirisch nicht verifizierbar!


Folge: Sinken der schulbezogenen Motivation im Verlauf der Schulzeit noch ungeklärt

Hypothesen: Entwicklungsbedingungen, Bedingungen des Schulkontextes (z.B. normative Bewertung durch Noten)


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Q:

Bildungsverlauf: Einschulung

A:

In deutschsprachigen Ländern: Einschulung mit Vollendung des

sechsten Lebensjahrs


Gesellschaftliche KonventionBegründung: Überwiegende Mehrheit der Kinder ist in diesem Alter den Anforderungen gewachsen, die das schulische Lernen an sie stellt.

Aber:

  • Manche Kinder in ihrer Entwicklung verzögert
  • Manche Kinder besitzen früher die Voraussetzungen
  • Kinder mit besonderen Förderbedingungen, die sie nicht an der Regelgrundschule finden
  • Kinder, die aufgrund ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit für eine Regelgrundschule geeignet sind, zum Zeitpunkt der Einschulung Lerndefizite in spezifischen Bereichen haben


=> diese unterschiedlichen Bedürfnisse durch geeignete diagnostische Verfahren möglichst früh erkennen


Q:

Begriffsbestimmung auf inhaltlicher Ebene: nach Barz

A:

2 Konsitutive Komponenten:

  • verfügbare Wissensbestände und kulturelle Fähigkeiten
  • kommunikative Kompetenz und Ausstrahlung
Q:

Bildung als Produkt

A:

überdauernde Ausprägung der Persönlichkeit eines Menschen, die unter einer gesellschaftliche-normativen Perspektive wünschenswert sind


-> festgelegt über Prozess in der Gesellschaft

-> vgl. Fächerkanon in der Schule

Q:

Bildung als Prozess

A:

Aufbau und Art und Weise der sozialen Vermittlung (in Bildungsinstitutionen, in Familie etc) dieser wünschenswerten Persönlichkeitsausprägungen

Q:

Was sind Bildungsziele für die Grundschule?

A:

Grundlagen für weiterführende Bildung und lebenslanges Lernen vermitteln

  • Verbesserung der Sprachkompetenz
  • Grundlegendes Verständnis mathematischer und naturwissenschaftlicher Zusammenhänge entwickeln
  • Fähigkeit zur erlebnisorientierten Erfassung und Strukturierung von Umwelteindrücken
  • Psychomotorik und soziale Verhaltensweisen weiterentwickeln
  • Grundlagen für selbstständiges Denken, Lernen und Arbeiten entwickeln
  • Basis zur Orientierung und zum Handeln in ihrer Lebenswelt erwerben


Q:

Begriffsbestimmung der Bildung auf inhaltlicher Ebene


Wodurch zeichnet sich ein gebildeter Mensch aus?

A:

Historischer Wandel:

  • Humanistisch (ganzheitliches) Bildungsideal?
  • Arbeitsmarktpolitische Anforderungen?
  • Beruflich-fachliche Qualifikationen UND Sozio-kulturelle Kompetenzen


=> Dilemma für die Forschung: 

undefinierbare menge von Bildungsmomenten

Q:

Schulfähigkeit

A:

Vorhandensein derjenigen Voraussetzungen, die Kindern erfolgreiches schulisches Lernen im Klassenverband ermöglichen

→körperliche, kognitive, motivationale, emotionale und soziale Merkmale


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