Mündliche Prüfung Montag at Universität Ulm | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Geschichte der GWAS-Persönlichkeitsstudien


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TESTE DEIN WISSEN
  • Relativ jung
  • Erste Studie 2008 publiziert
  • Erst in den letzten 3/4 Jahren robuste Befunde in den genomweiten Studien, weil es erst seitdem wirklich belastbare Fallzahlen gibt
    • Man braucht 2-300.000 Teilnehmer, die im Hinblick auf ihr Genom untersucht werden, um robuste genetische marker zu identifizieren
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TESTE DEIN WISSEN

Worin bestehen die 0.5% Unterschiede auf der DNS?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ein einzelner Basenaustausch (single nucleotide polymorphism, SNPs) stellt die häufigste Art einer Genvariation auf dem Erbgut dar
  • Bezüglich eines Genortes unterscheiden sich Menschen hier lediglich in einem einzigen Buchstaben (Base)
    • So ein Austausch kann Einfluss auf den Aufbau bestimmter Körperprodukte haben (z.B. GTG – Valin; ATG – Methionin) und somit auch Einfluss auf die Funktionalität des Körperprodukts
  • Jede Punktmutation ist durch eine rs-Nummer gekennzeichnet (bei PubMed nachschlagbar)
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Was sind die Ergebnisse der Studie von Kindermann, Duke & Montag?


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TESTE DEIN WISSEN

- Facebook Nutzer und Nicht-Nutzer unterscheiden sich in den "Big-Five": Nutzer sind etwas mehr extrovertiert und etwas weniger gewissenhaft (trzdm. geringe Effektstärke)

- Wer neigt zu exzessiver Nutzung?: 

  -> Unklar, ob Verhalten als suchtähnlich bezeichnet werden kann; 

  ->Geringe Gewissenhaftigkeit geht mit exzessiverer Nutzung einher; 

  -> höhere Neurotizismus-Werte mit dramatischerer Nutzung assoziiert (Effektstärke sehr mild)

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TESTE DEIN WISSEN

Testgüte des ANPS

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  • Daten beziehen sich auf die deutsche Version (Reuter et al., 2016)
  • 110 Item mit 4-likert Skalierung (lehne stark ab – stimme sehr zu)
  • Es werden SEEKING, PLAY, CARE gemessen (positive Emotionalität) LUST ist aus Gründen sozialer Unerwünschtheit nicht in den Bogen aufgenommen worden
  • FEAR, ANGER und SADNESS bilden negative Emotionalität ab

Interne Konsistenten sind gut: .73 und .86 (N=3184). Lügenskala ein wenig niedriger aber auch nur wenig Items (.67)

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Pankseppsche Arbeiten

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TESTE DEIN WISSEN
  • Durch elektrische Stimulationsstudien und pharmakologische „Challenge-Tests“ gelang es ihm, sieben distinkte Primäremotionssysteme herauszuarbeiten
    • Er ist mit Elektroden in tiefe Hirnareale vorgedrungen und hat Impulse auf unterschiedliche Hirnareale im Säugetierhirn gegeben; Welche Emotion wird dadurch ausgelöst?
  • SEEKING, PLAY, CARE, LUST (positive Emotionalität)
  • ANGER, SADNESS, FEAR (negative Emotionalität)
  • Große Bedeutung aus evolutionärem Blickwinkel: ermöglichen als Überlebenswerkzeug den Fortbestand unserer Gattung
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TESTE DEIN WISSEN

Womit beschäftigt sich die molekulare Psychologie?


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TESTE DEIN WISSEN

- Erbe-Umwelt-Frage: Zwillingsstudien: Zumindest ein Teil der Persönlichkeit ist auf Genetik zurückzuführen (ungefähr .50)

-> Wie kommt es zu den Unterschieden?


- Molekulargenetische Vorgänge: Screening d. Mensch. Genoms & Identifikation von Abschnitten, die Unterschiede ein Stück weit erläutern könnten


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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Molekulare Psychologie?

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TESTE DEIN WISSEN

versucht Prozesse in "winzigen" Bereichen des menschlichen Körpers abzubilden und diese mit Verhaltensweisen des Menschen in Zusammenhang zu bringen

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TESTE DEIN WISSEN

Wo ist die Molekulare Psychologie anzusiedeln?

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TESTE DEIN WISSEN

irgendwo zwischen Differenzialpsychologie und Biologischer Psychologie

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TESTE DEIN WISSEN

Warum untersucht man Persönlichkeit?

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TESTE DEIN WISSEN

- Schon immer interessante Fragestellung ("Warum bin ich so wie ich bin?"; schon Hippokrates und Galen)

- Persönlichkeit wird mit wichtigen Lebensvariablen in Verbindung gebracht (z.B. Berufserfolg, Lebenszufriedenheit, Gesundheitsverhalten, etc.) & Anfälligkeit für best. Krankheiten

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Affective neuroscience personality scales

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TESTE DEIN WISSEN
  • Inventare, mit denen man interindividuelle Differenzen in den Primäremotionen messen kann
  • Warum? Trotz homologer Erhaltung der Primäremotionen über die Spezies, gibt es Unterschiede und Struktur und Funktionalität der Hirnareale
    • Diese könnten Unterschiede in Persönlichkeitseigenschaften erklären (affective neuroscience theory)
  • Die Skalen existieren, um die Primäremotionssysteme im Hinblick auf Unterschiede greifbar zu machen
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Beispiel für Panseppsche Arbeiten


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TESTE DEIN WISSEN

Selbstreport von Tieren:

 

  • Tiere machen emotionale Geräusche wenn Schaltkreise aktiviert werden
  • PLAY wird bei Kindern von Lachen begleitet
  • Wenn man eine Ratte kitzelt, kann man im 50 kHZ Bereich, emotionale Ultrasonics vernehmen, die wahrscheinlich Rattenlachen darstellen
    • Lachen ist pure Freude und Ratten wollen mehr davon (Ratten sind der Hand hinterhergerannt -> positive Emotionalität)
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Das Erbgut

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TESTE DEIN WISSEN
  • Die Desoxyribonucleinsäure (DNS) besteht u.a. aus einer Aneinanderreihung von vier Basenpaaren (Adenin, Thymin, Guanin, Cytosin), die den genetischen Code ausmachen
  • Gene sind Abschnitte auf der DNS, die z.B. für ein Protein codieren (körperliche Produkte)
    • Brainscience versucht dort Baupläne zu finden (z.B. Dopamin-Rezeptoren o. Botenstoffe)
  • 99,5% der DNS stimmen bei allen Menschen überein, das heißt lediglich 0.5% sind für die offensichtlich existierenden Unterschiede zuständig
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Mündliche Prüfung Montag Kurs an der Universität Ulm - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Geschichte der GWAS-Persönlichkeitsstudien


A:
  • Relativ jung
  • Erste Studie 2008 publiziert
  • Erst in den letzten 3/4 Jahren robuste Befunde in den genomweiten Studien, weil es erst seitdem wirklich belastbare Fallzahlen gibt
    • Man braucht 2-300.000 Teilnehmer, die im Hinblick auf ihr Genom untersucht werden, um robuste genetische marker zu identifizieren
Q:

Worin bestehen die 0.5% Unterschiede auf der DNS?

A:
  • Ein einzelner Basenaustausch (single nucleotide polymorphism, SNPs) stellt die häufigste Art einer Genvariation auf dem Erbgut dar
  • Bezüglich eines Genortes unterscheiden sich Menschen hier lediglich in einem einzigen Buchstaben (Base)
    • So ein Austausch kann Einfluss auf den Aufbau bestimmter Körperprodukte haben (z.B. GTG – Valin; ATG – Methionin) und somit auch Einfluss auf die Funktionalität des Körperprodukts
  • Jede Punktmutation ist durch eine rs-Nummer gekennzeichnet (bei PubMed nachschlagbar)
Q:

Was sind die Ergebnisse der Studie von Kindermann, Duke & Montag?


A:

- Facebook Nutzer und Nicht-Nutzer unterscheiden sich in den "Big-Five": Nutzer sind etwas mehr extrovertiert und etwas weniger gewissenhaft (trzdm. geringe Effektstärke)

- Wer neigt zu exzessiver Nutzung?: 

  -> Unklar, ob Verhalten als suchtähnlich bezeichnet werden kann; 

  ->Geringe Gewissenhaftigkeit geht mit exzessiverer Nutzung einher; 

  -> höhere Neurotizismus-Werte mit dramatischerer Nutzung assoziiert (Effektstärke sehr mild)

Q:

Testgüte des ANPS

A:
  • Daten beziehen sich auf die deutsche Version (Reuter et al., 2016)
  • 110 Item mit 4-likert Skalierung (lehne stark ab – stimme sehr zu)
  • Es werden SEEKING, PLAY, CARE gemessen (positive Emotionalität) LUST ist aus Gründen sozialer Unerwünschtheit nicht in den Bogen aufgenommen worden
  • FEAR, ANGER und SADNESS bilden negative Emotionalität ab

Interne Konsistenten sind gut: .73 und .86 (N=3184). Lügenskala ein wenig niedriger aber auch nur wenig Items (.67)

Q:

Pankseppsche Arbeiten

A:
  • Durch elektrische Stimulationsstudien und pharmakologische „Challenge-Tests“ gelang es ihm, sieben distinkte Primäremotionssysteme herauszuarbeiten
    • Er ist mit Elektroden in tiefe Hirnareale vorgedrungen und hat Impulse auf unterschiedliche Hirnareale im Säugetierhirn gegeben; Welche Emotion wird dadurch ausgelöst?
  • SEEKING, PLAY, CARE, LUST (positive Emotionalität)
  • ANGER, SADNESS, FEAR (negative Emotionalität)
  • Große Bedeutung aus evolutionärem Blickwinkel: ermöglichen als Überlebenswerkzeug den Fortbestand unserer Gattung
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Q:

Womit beschäftigt sich die molekulare Psychologie?


A:

- Erbe-Umwelt-Frage: Zwillingsstudien: Zumindest ein Teil der Persönlichkeit ist auf Genetik zurückzuführen (ungefähr .50)

-> Wie kommt es zu den Unterschieden?


- Molekulargenetische Vorgänge: Screening d. Mensch. Genoms & Identifikation von Abschnitten, die Unterschiede ein Stück weit erläutern könnten


Q:

Was ist Molekulare Psychologie?

A:

versucht Prozesse in "winzigen" Bereichen des menschlichen Körpers abzubilden und diese mit Verhaltensweisen des Menschen in Zusammenhang zu bringen

Q:

Wo ist die Molekulare Psychologie anzusiedeln?

A:

irgendwo zwischen Differenzialpsychologie und Biologischer Psychologie

Q:

Warum untersucht man Persönlichkeit?

A:

- Schon immer interessante Fragestellung ("Warum bin ich so wie ich bin?"; schon Hippokrates und Galen)

- Persönlichkeit wird mit wichtigen Lebensvariablen in Verbindung gebracht (z.B. Berufserfolg, Lebenszufriedenheit, Gesundheitsverhalten, etc.) & Anfälligkeit für best. Krankheiten

Q:

Affective neuroscience personality scales

A:
  • Inventare, mit denen man interindividuelle Differenzen in den Primäremotionen messen kann
  • Warum? Trotz homologer Erhaltung der Primäremotionen über die Spezies, gibt es Unterschiede und Struktur und Funktionalität der Hirnareale
    • Diese könnten Unterschiede in Persönlichkeitseigenschaften erklären (affective neuroscience theory)
  • Die Skalen existieren, um die Primäremotionssysteme im Hinblick auf Unterschiede greifbar zu machen
Q:

Beispiel für Panseppsche Arbeiten


A:

Selbstreport von Tieren:

 

  • Tiere machen emotionale Geräusche wenn Schaltkreise aktiviert werden
  • PLAY wird bei Kindern von Lachen begleitet
  • Wenn man eine Ratte kitzelt, kann man im 50 kHZ Bereich, emotionale Ultrasonics vernehmen, die wahrscheinlich Rattenlachen darstellen
    • Lachen ist pure Freude und Ratten wollen mehr davon (Ratten sind der Hand hinterhergerannt -> positive Emotionalität)
Q:

Das Erbgut

A:
  • Die Desoxyribonucleinsäure (DNS) besteht u.a. aus einer Aneinanderreihung von vier Basenpaaren (Adenin, Thymin, Guanin, Cytosin), die den genetischen Code ausmachen
  • Gene sind Abschnitte auf der DNS, die z.B. für ein Protein codieren (körperliche Produkte)
    • Brainscience versucht dort Baupläne zu finden (z.B. Dopamin-Rezeptoren o. Botenstoffe)
  • 99,5% der DNS stimmen bei allen Menschen überein, das heißt lediglich 0.5% sind für die offensichtlich existierenden Unterschiede zuständig
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