Differentielle Psychologie at Universität Ulm | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Differentielle Psychologie an der Universität Ulm

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Differentielle Psychologie Kurs an der Universität Ulm zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Gauß’sche Normalverteilung ?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- eingipflige, symmetrische, glockenförmige Kurve 

- Mittelwert und Median identisch 

- Standardnormalverteilung (m = 0; s2 = 1) 

-  Eine Standardabweichung um den Mittelwert liegen ca. 70% aller Werte. 

• Zwei SA um M liegen ca. 95%. 

• Im Rahmen von drei SA annähernd alle Werte zu 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Beispiel für nicht Normalverteilte interindividuelle Differenzen (nicht immer NVT)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

•  L- Verteilung ->  allermeiste Arbeitnehmer kommen eher rechtzeitig, und immer weniger Personen wiesen eine zunehmend längere Verspätung auf (oder Zuspätkommen in der Kirche und beim Verhalten von Autofahrern bei Rotlicht an Kreuzungen)

• Erklärung: Konformitätsdruck und Normierungsvorschriften verhindern eine freie (zufällige) Kombination der Faktoren.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wie und wann fing das psychologische Testen an?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

• A n f ä n g e schon im frühen China: Leistungsprüfungen für Bewerber auf Positionen im Staatsdienst (Prüfung zum Mandarin= chinesischer Zivilbeamten im Staatsdienst) 


• Plato: Keine zwei Menschen sind von Geburt her gleich, jeder eigne sich aufgrund spezifischer Begabung für eine b e s t i m m t e  B e s c h ä f t i g u n g besonders gut (Konzept der selektiven Platzierung).

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Phrenologie nach Franz Josef Gall (1758-1828). 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Beziehung zwischen Schädelform und Ausprägung verschiedener, in bestimmten Hirnarealen vermuteter Sinne (für Farben, Frohsinn, Zerstörung, usw.) postuliert. 

-  schlug 27 Felder/Assoziationen auf dem Schädel vor, die für Auge sichtbar sein sollten. 

Heute: „Renaissance“ der Phrenologie d u r c h neue Technologien.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Exkursion: Wer war Gall? 


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

• studierte in Straßburg und Wien

- praktischer Arzt in Wien -> fing an Schädel zu sammeln und zu untersuchen 

• Ausweisung aus Österreich wegen moralischer Bedenken ggüseinen Privatvorlesungen in 1805, 

- danach „Europatournee“. 

• Schüler Galls ist Spurzheim, der Phrenologie weiterentwickelte, sich aber später mit Gall überwarf.

- Schädelset für zu Hause: Variation von Schädelformen -> jede Kopfform geht mit Stärken und Schwächen einher


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Gibt es moderne Phrenologie (angelehnt an Gall)? 


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

strukturelle & funktionelle Magnetresonanztomographie 

- > Unterschiede im Hirnvolumen o. Hirnaktivitätsmuster mit Persönlichkeitseigenschaften in Zusammenhang zu bringen 

- Methoden deutlich ausgefeilter als bei Gall 

- Probleme: z. B. statistische Artefakte aufgrund von multiplen Testens oder schlechte Bildauflösung


 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Interindividuelle Differenzen in Gegenwart und Vergangenheit

C h a r l e s D a r w i n( 1 8 0 9 - 1 8 8 2 ) 


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Impulse und Ideen für wissenschaftliche Erklärung individueller Differenzen kamen aus der Biologie

- Selektionstheorie (1859): bestritt Annahme der Unveränderlichkeit der Art (Aristoteles) und postulierte Entwicklung der Arten durch natürliche Auswahl der im Kampf ums Überleben Bestangepassten

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Interindividuelle Differenzen in Gegenwart und Vergangenheit 

Gregor Mendel

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

(1822-1881): 

- angeborene Eigenart des Individuums ist durch zufällige Kombination von Erbanlagen bedingt. 

- Tätigkeit in einem Kloster in Brno, Tschechien.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Interindividuelle Differenzen in Gegenwart und Vergangenheit 

Francis Galton

-> Erweiterung des Steckbriefes um den Fingerabdruck


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

(1822-1911): Großcousin von Darwin; 

- Beiträge zur Bestimmung interindividueller Unterschiede; 

   -> Individualität des Fingerabdrucks;

   - Erkenntnis, dass die Zwillingsmethode die via regia zur Entflechtung von Erb- und Umweltfaktoren darstellt; 

   - Entwicklung von Testverfahren für das Farbensehen, 

   - Unterscheidungsvermögen im visuellen und kinästhetischen Bereich (Bewegungsempfindung),  

   - Fragebogenerhebungen; 

   - Entwicklung des Index of Correlation der später von Pearson (1857-1936) zum heute gebräuchlichen Korrelationskoeffizienten weiterentwickelt wurde.

- Begründer der Eugenik

- Galton war umstritten und rassistisch

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Sir Francis Galton: Measuring „Beauty“ 


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- klassifizierte einige Frauen in 6 Größen Kategorien:  from ‘ thin’ to ‘prize fat’ 

- machte eine Schönheitskarte von GB

- >‘attractive’, ‘indifferent’ or ‘repellent’  -> zählte sie mit Handschuh

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Ziele der  Differentiellen Psychologie 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

• Bestimmung der Art und des Ausmaßes ID (interindividuelle Differenzen) in psychischen Prozessen 

• Bestimmung von Wechselbeziehungen zwischen psychischen Vorgängen innerhalb des Individuums 

• Klärung der Frage, welche Faktoren ID bedingen oder beeinflussen (z.B. erbliche, soziale, kulturelle, klimatische Größen) 

• Klärung der Frage, auf welche Weise sich ID manifestieren und über welche Indikatoren man Aufschluss über diese Besonderheiten erhalten kann 

Beeinflussbarkeit von ID  (Training, Medikamente etc.)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

wie sind interindividuelle Differenzen quantifizierbar?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Mit Messoperationen

-  Werte für individuelle Ausprägungsgrade sind häufig fast normalverteilt

- Annahme, dass solche Verteilungen entstehen, wenn Vielzahl von Faktoren in zufälliger Kombination zusammenwirken (-> ohne Zufälligkeit =>  Abweichungen von NVT)

Lösung ausblenden
  • 94106 Karteikarten
  • 1173 Studierende
  • 42 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Differentielle Psychologie Kurs an der Universität Ulm - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist die Gauß’sche Normalverteilung ?

A:

- eingipflige, symmetrische, glockenförmige Kurve 

- Mittelwert und Median identisch 

- Standardnormalverteilung (m = 0; s2 = 1) 

-  Eine Standardabweichung um den Mittelwert liegen ca. 70% aller Werte. 

• Zwei SA um M liegen ca. 95%. 

• Im Rahmen von drei SA annähernd alle Werte zu 

Q:

Beispiel für nicht Normalverteilte interindividuelle Differenzen (nicht immer NVT)

A:

•  L- Verteilung ->  allermeiste Arbeitnehmer kommen eher rechtzeitig, und immer weniger Personen wiesen eine zunehmend längere Verspätung auf (oder Zuspätkommen in der Kirche und beim Verhalten von Autofahrern bei Rotlicht an Kreuzungen)

• Erklärung: Konformitätsdruck und Normierungsvorschriften verhindern eine freie (zufällige) Kombination der Faktoren.

Q:

Wie und wann fing das psychologische Testen an?

A:

• A n f ä n g e schon im frühen China: Leistungsprüfungen für Bewerber auf Positionen im Staatsdienst (Prüfung zum Mandarin= chinesischer Zivilbeamten im Staatsdienst) 


• Plato: Keine zwei Menschen sind von Geburt her gleich, jeder eigne sich aufgrund spezifischer Begabung für eine b e s t i m m t e  B e s c h ä f t i g u n g besonders gut (Konzept der selektiven Platzierung).

Q:

Phrenologie nach Franz Josef Gall (1758-1828). 

A:

- Beziehung zwischen Schädelform und Ausprägung verschiedener, in bestimmten Hirnarealen vermuteter Sinne (für Farben, Frohsinn, Zerstörung, usw.) postuliert. 

-  schlug 27 Felder/Assoziationen auf dem Schädel vor, die für Auge sichtbar sein sollten. 

Heute: „Renaissance“ der Phrenologie d u r c h neue Technologien.

Q:

Exkursion: Wer war Gall? 


A:

• studierte in Straßburg und Wien

- praktischer Arzt in Wien -> fing an Schädel zu sammeln und zu untersuchen 

• Ausweisung aus Österreich wegen moralischer Bedenken ggüseinen Privatvorlesungen in 1805, 

- danach „Europatournee“. 

• Schüler Galls ist Spurzheim, der Phrenologie weiterentwickelte, sich aber später mit Gall überwarf.

- Schädelset für zu Hause: Variation von Schädelformen -> jede Kopfform geht mit Stärken und Schwächen einher


Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Gibt es moderne Phrenologie (angelehnt an Gall)? 


A:

strukturelle & funktionelle Magnetresonanztomographie 

- > Unterschiede im Hirnvolumen o. Hirnaktivitätsmuster mit Persönlichkeitseigenschaften in Zusammenhang zu bringen 

- Methoden deutlich ausgefeilter als bei Gall 

- Probleme: z. B. statistische Artefakte aufgrund von multiplen Testens oder schlechte Bildauflösung


 

Q:

Interindividuelle Differenzen in Gegenwart und Vergangenheit

C h a r l e s D a r w i n( 1 8 0 9 - 1 8 8 2 ) 


A:

- Impulse und Ideen für wissenschaftliche Erklärung individueller Differenzen kamen aus der Biologie

- Selektionstheorie (1859): bestritt Annahme der Unveränderlichkeit der Art (Aristoteles) und postulierte Entwicklung der Arten durch natürliche Auswahl der im Kampf ums Überleben Bestangepassten

Q:

Interindividuelle Differenzen in Gegenwart und Vergangenheit 

Gregor Mendel

A:

(1822-1881): 

- angeborene Eigenart des Individuums ist durch zufällige Kombination von Erbanlagen bedingt. 

- Tätigkeit in einem Kloster in Brno, Tschechien.

Q:

Interindividuelle Differenzen in Gegenwart und Vergangenheit 

Francis Galton

-> Erweiterung des Steckbriefes um den Fingerabdruck


A:

(1822-1911): Großcousin von Darwin; 

- Beiträge zur Bestimmung interindividueller Unterschiede; 

   -> Individualität des Fingerabdrucks;

   - Erkenntnis, dass die Zwillingsmethode die via regia zur Entflechtung von Erb- und Umweltfaktoren darstellt; 

   - Entwicklung von Testverfahren für das Farbensehen, 

   - Unterscheidungsvermögen im visuellen und kinästhetischen Bereich (Bewegungsempfindung),  

   - Fragebogenerhebungen; 

   - Entwicklung des Index of Correlation der später von Pearson (1857-1936) zum heute gebräuchlichen Korrelationskoeffizienten weiterentwickelt wurde.

- Begründer der Eugenik

- Galton war umstritten und rassistisch

Q:

Sir Francis Galton: Measuring „Beauty“ 


A:

- klassifizierte einige Frauen in 6 Größen Kategorien:  from ‘ thin’ to ‘prize fat’ 

- machte eine Schönheitskarte von GB

- >‘attractive’, ‘indifferent’ or ‘repellent’  -> zählte sie mit Handschuh

Q:

Ziele der  Differentiellen Psychologie 

A:

• Bestimmung der Art und des Ausmaßes ID (interindividuelle Differenzen) in psychischen Prozessen 

• Bestimmung von Wechselbeziehungen zwischen psychischen Vorgängen innerhalb des Individuums 

• Klärung der Frage, welche Faktoren ID bedingen oder beeinflussen (z.B. erbliche, soziale, kulturelle, klimatische Größen) 

• Klärung der Frage, auf welche Weise sich ID manifestieren und über welche Indikatoren man Aufschluss über diese Besonderheiten erhalten kann 

Beeinflussbarkeit von ID  (Training, Medikamente etc.)

Q:

wie sind interindividuelle Differenzen quantifizierbar?

A:

- Mit Messoperationen

-  Werte für individuelle Ausprägungsgrade sind häufig fast normalverteilt

- Annahme, dass solche Verteilungen entstehen, wenn Vielzahl von Faktoren in zufälliger Kombination zusammenwirken (-> ohne Zufälligkeit =>  Abweichungen von NVT)

Differentielle Psychologie

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Differentielle Psychologie an der Universität Ulm

Für deinen Studiengang Differentielle Psychologie an der Universität Ulm gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Differentielle Psychologie Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Differentielle Psychologie

FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Zum Kurs
differentielle Psychologie

Universität Siegen

Zum Kurs
Differentielle Psychologie

Universität Erfurt

Zum Kurs
Differentielle Psychologie

Universität Düsseldorf

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Differentielle Psychologie
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Differentielle Psychologie