14 Verhaltensgenetik at Universität Ulm | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für 14 Verhaltensgenetik an der Universität Ulm

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TESTE DEIN WISSEN

Bestimmung der Erblichkeit im Tiermodell

- 2 Methoden 

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TESTE DEIN WISSEN

• Tiermodelle geben Info über Erblichkeit von Phänotypen

  – Selektive Züchtung 

  – Inzuchtstämme 

• Beispiel für ein Paradigma: Aktivitätswert im „open field“ ist Maß für Ängstlichkeit (geringe Aktivität = hohe Ängstlichkeit) 

• Jeweils Paarung der hoch-aktiven und der niedrig-aktiven Mäuse untereinander -> über 30 Generationen hinweg

 

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Inzuchtstämme ?


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TESTE DEIN WISSEN

• Geschwister über 20 Generationen gepaart. 

• ->Tiere dann quasi genetisch gleich. 

Unterschiede zwischen Stämmen sind dann genetisch bedingt. 

Unterschiede innerhalb der Stämme stellen Umwelteinflüsse dar.

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TESTE DEIN WISSEN

Bestimmung der Erblichkeit im Humanbereich 

Methoden?

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TESTE DEIN WISSEN

- Adoptionsstudien 

- Zwillingsstudien 

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TESTE DEIN WISSEN

Bestimmung der Erblichkeit im Humanbereich 

-> Adoptionsstudien 


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TESTE DEIN WISSEN

• Ähnlichkeit zwischen adoptierten Kindern (Geschwistern) in verschiedenen Familien bedeuten genetische Einflüsse. 

• Ähnlichkeit zwischen adoptierten und nicht adoptierten Kindern in derselben Familie bedeuten Umwelteinflüsse

• meist wird Einfluss der Gene festgestellt, z.B. allgemeine kognitive Fähigkeit, Persönlichkeit. 

• allgemeine kognitive Fähigkeit (IQ) gilt als der am stärksten erbliche psychologische Phänotyp (Erblichkeitsschätzungen für IQ bis zu 70%).


Neue Meta-Analyse: Alle hier untersuchten Traits (nicht nur in Psychologie) zeigen substantielle Erblichkeit! 

-> ganz einfach: ca 50% der untersch. Phänotypen auf Genetik zurückzuführen

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TESTE DEIN WISSEN

Bestimmung der Erblichkeit im Humanbereich

-> Zwillingsstudien

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TESTE DEIN WISSEN

Zygositätsbestimmung: Physische Merkmale (Haarfarbe, Augenfarbe) 

• Indikatorfrage: „Wie schwierig war es die Zwillinge als kleine Kinder zu unterscheiden?“ 

• D N A - M a r k e r helfen ggf bei Zygositätsbestimmung. 

• Monozygote (eineiige) Zwillinge (MZ) sind genetisch identisch

• Dizygote (zweieiige) Zwillinge (DZ) - 50 % genetische Ähnlichkeit 

- Wenn Merkmal genetisch beeinflusst ist, müssen sich MZ darin ähnlicher sein als DZ!

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet die EEA (Equal Environment Assumption) bei Zwillingsstudien?

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TESTE DEIN WISSEN

• Equal environments assumption: Umweltähnlichkeiten sind für beide Arten von Zwillingen gleich.

• Hätten MZ ähnlichere Umweltbedingungen als DZ käme es zu einer Überschätzung des genetischen Einflusses. 

• Hätten MZ weniger ähnliche Umweltbedingungen als DZ käme es zu einer Unterschätzung des genetischen Einflusses (z.B. durch pränatales Konkurrenzverhalten). 

• Formel für die Erblichkeitsschätzung nach Falconer (1960): h2 = 2 * (r(MZ)– r (DZ))

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TESTE DEIN WISSEN

Formel für die Erblichkeitsschätzung nach Falconer

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TESTE DEIN WISSEN

h2 = 2 * (r(MZ)– r (DZ))

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Labeling ?

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TESTE DEIN WISSEN

- labeling = Klassifikation von Zwillingen als MZ oder DZ 


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TESTE DEIN WISSEN

Hält die EEA?

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TESTE DEIN WISSEN

Ja, insgesamt von Forschung unterstützt

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TESTE DEIN WISSEN

Heritabilität

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TESTE DEIN WISSEN

= Anteil der phänotypischen Varianz, die auf den Genotyp unterschiedlicher Individuen zurückgeht

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TESTE DEIN WISSEN

Beispiel für Heretabilitätsrechnung mit Falconer-Formel:

r(DZ) = .55, r(MZ) = .85

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TESTE DEIN WISSEN

• Bei getrennt aufgewachsenen eineiigen Zwillingen -> h2 gleich Korrelation zwischen den untersuchten Merkmalen

• Vergleich von eineiigen und zweieiigen Zwillingen (mit Falconer-Formel): 

Verdopplung der Differenz zwischen den Korrelationen: 

z. B. r(DZ) = .55, r(MZ) = .85 h2 = 2 * ( r(MZ) – r(DZ) ) ergibt 

2 * (.85 - .55) also 2 * 30 = .60

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter der Erbe-Umwelt-Kontroverse?

(Gleichzeitig sind dies die Kontrollfragen)

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TESTE DEIN WISSEN

• Woher weiß man, dass Merkmal (Phänotyp) erblich ist? 

• Wie bestimme ich Ausmaß der Erblichkeit? 

• Wenn Phänotyp erblich ist, wie kann ich herausfinden, welche Gene diese Erblichkeit ausmachen?

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Q:

Bestimmung der Erblichkeit im Tiermodell

- 2 Methoden 

A:

• Tiermodelle geben Info über Erblichkeit von Phänotypen

  – Selektive Züchtung 

  – Inzuchtstämme 

• Beispiel für ein Paradigma: Aktivitätswert im „open field“ ist Maß für Ängstlichkeit (geringe Aktivität = hohe Ängstlichkeit) 

• Jeweils Paarung der hoch-aktiven und der niedrig-aktiven Mäuse untereinander -> über 30 Generationen hinweg

 

Q:

Was sind Inzuchtstämme ?


A:

• Geschwister über 20 Generationen gepaart. 

• ->Tiere dann quasi genetisch gleich. 

Unterschiede zwischen Stämmen sind dann genetisch bedingt. 

Unterschiede innerhalb der Stämme stellen Umwelteinflüsse dar.

Q:

Bestimmung der Erblichkeit im Humanbereich 

Methoden?

A:

- Adoptionsstudien 

- Zwillingsstudien 

Q:

Bestimmung der Erblichkeit im Humanbereich 

-> Adoptionsstudien 


A:

• Ähnlichkeit zwischen adoptierten Kindern (Geschwistern) in verschiedenen Familien bedeuten genetische Einflüsse. 

• Ähnlichkeit zwischen adoptierten und nicht adoptierten Kindern in derselben Familie bedeuten Umwelteinflüsse

• meist wird Einfluss der Gene festgestellt, z.B. allgemeine kognitive Fähigkeit, Persönlichkeit. 

• allgemeine kognitive Fähigkeit (IQ) gilt als der am stärksten erbliche psychologische Phänotyp (Erblichkeitsschätzungen für IQ bis zu 70%).


Neue Meta-Analyse: Alle hier untersuchten Traits (nicht nur in Psychologie) zeigen substantielle Erblichkeit! 

-> ganz einfach: ca 50% der untersch. Phänotypen auf Genetik zurückzuführen

Q:

Bestimmung der Erblichkeit im Humanbereich

-> Zwillingsstudien

A:

Zygositätsbestimmung: Physische Merkmale (Haarfarbe, Augenfarbe) 

• Indikatorfrage: „Wie schwierig war es die Zwillinge als kleine Kinder zu unterscheiden?“ 

• D N A - M a r k e r helfen ggf bei Zygositätsbestimmung. 

• Monozygote (eineiige) Zwillinge (MZ) sind genetisch identisch

• Dizygote (zweieiige) Zwillinge (DZ) - 50 % genetische Ähnlichkeit 

- Wenn Merkmal genetisch beeinflusst ist, müssen sich MZ darin ähnlicher sein als DZ!

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Q:

Was bedeutet die EEA (Equal Environment Assumption) bei Zwillingsstudien?

A:

• Equal environments assumption: Umweltähnlichkeiten sind für beide Arten von Zwillingen gleich.

• Hätten MZ ähnlichere Umweltbedingungen als DZ käme es zu einer Überschätzung des genetischen Einflusses. 

• Hätten MZ weniger ähnliche Umweltbedingungen als DZ käme es zu einer Unterschätzung des genetischen Einflusses (z.B. durch pränatales Konkurrenzverhalten). 

• Formel für die Erblichkeitsschätzung nach Falconer (1960): h2 = 2 * (r(MZ)– r (DZ))

Q:

Formel für die Erblichkeitsschätzung nach Falconer

A:

h2 = 2 * (r(MZ)– r (DZ))

Q:

Was bedeutet Labeling ?

A:

- labeling = Klassifikation von Zwillingen als MZ oder DZ 


Q:

Hält die EEA?

A:

Ja, insgesamt von Forschung unterstützt

Q:

Heritabilität

A:

= Anteil der phänotypischen Varianz, die auf den Genotyp unterschiedlicher Individuen zurückgeht

Q:

Beispiel für Heretabilitätsrechnung mit Falconer-Formel:

r(DZ) = .55, r(MZ) = .85

A:

• Bei getrennt aufgewachsenen eineiigen Zwillingen -> h2 gleich Korrelation zwischen den untersuchten Merkmalen

• Vergleich von eineiigen und zweieiigen Zwillingen (mit Falconer-Formel): 

Verdopplung der Differenz zwischen den Korrelationen: 

z. B. r(DZ) = .55, r(MZ) = .85 h2 = 2 * ( r(MZ) – r(DZ) ) ergibt 

2 * (.85 - .55) also 2 * 30 = .60

Q:

Was versteht man unter der Erbe-Umwelt-Kontroverse?

(Gleichzeitig sind dies die Kontrollfragen)

A:

• Woher weiß man, dass Merkmal (Phänotyp) erblich ist? 

• Wie bestimme ich Ausmaß der Erblichkeit? 

• Wenn Phänotyp erblich ist, wie kann ich herausfinden, welche Gene diese Erblichkeit ausmachen?

14 Verhaltensgenetik

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