10 Big Five at Universität Ulm | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Geschichte der Faktorenanalyse (Seit wann?, Für Was?, Wer?)

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TESTE DEIN WISSEN

Seit 1930 unterschiedliche faktorenanalytische Modelle. 

- Cattell, von Fiske, aber auch das Fünf Faktoren Modell der Persönlichkeit (von Costa & McCrae, 1992) 


- FA geht auf Spearman zurück, der sie für Intelligenzforschung brauchte

- 1904: g-Faktor der Intelligenz dadurch erklärt

- Verallgemeinerung der FA (über einzelne Dimension hinaus) von Garnett, aber von Thurstone bekannt gemachht


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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Hauptfunktionen der Faktorenanalyse ?

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TESTE DEIN WISSEN

• Auffinden einer Binnenstruktur von Daten 

• Datenreduktion 

• Vermeidung von Redundanzen 

• Isolation von grundlegenden Dimensionen

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Ausgangspunkt für Faktorenanalyse?

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TESTE DEIN WISSEN

Korrelationsmatrix ist Ausgangspunkt für die Faktorenanalyse.

-Alle Variablen sind signifikant korreliert (mit wenigen Ausnahmen). Das spricht für gemeinsame Varianz =  wichtige Voraussetzung für FA ! 

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Unterschied zwischen Hauptkomponentenanalyse und Faktorenanalyse (PCA vs. FA)?


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TESTE DEIN WISSEN

- Hauptkomponenten-Analyse (Principal Component Analysis, PCA) -> möglichst viel von Gesamtvarianz der Variablen erklären ->  Ziel: Variablen auf kleine Anzahl von Komponenten reduzieren. 

- Komponenten werden als lineare Kombinationen der ursprünglichen Variablen berechnet (FA: ursprünglichen Variablen als lineare Kombinationen der Faktoren definiert)


- Ziel der FA: z.B. Korrelationen zwischen den Variablen besser zu verstehen: Es geht darum, die zugrunde liegenden Konstrukte besser interpretieren zu können. 

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Wie kann man Interpretierbarkeit der Faktoren verbessern?

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-> durch Rotationsverfahren

-> mit Rotation will man Faktoren den Daten entgegendrehen, bis nur noch wenige Faktoren mit hoher Ladung übrig sind -> dies lassen sich eindeutigen hypothetische Gesetzmäßigkeiten zuordnen (Interpretationshilfe)

- nötig, da die erste errechnete Faktorlösung oft nur schwer interpretierbar ist. Meist wird eine Einfachstruktur angestrebt, d. h. die Drehung so vorgenommen, dass die einzelnen Variablen lediglich auf einem Faktor hoch laden (meist ein Wert von 0.5) und sonst auf keinem Faktor

- Einfachstruktur ist angestrebtes Ziel, das aber nicht erreicht werden muss

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Was besagt das Zitat von Cattell?

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TESTE DEIN WISSEN

…all aspects of human personality which are or have been of importance, interest, or utility have already become recorded in the substance of language“

- > alle Aspekte der menschlichen Persönlichkeiten bereits Sprachlich festgehalten 

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TESTE DEIN WISSEN

Wer war Cattell?

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TESTE DEIN WISSEN

-  mehrere Studienfächer (Physik und Chemie, später Psychologie)

- Promotion unter Spearman

- an vielen Universitäten tätig

Assistent von Thorndike Columbia Universität New York 

- Leitung einer Erziehungsberatungsstelle 

 1932-1937 Direktor Psychologische Klinik in Leicester 

- eigenes Forschungslabor

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben sie den Weg zu den Big Five

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TESTE DEIN WISSEN

- 1933: Cattell publiziert erstes Paper über Temperament mir 4-Faktoren-Struktur 

- Allport & Odbert (1936) extrahierten 17953 Wörter aus Lexikon, die menschliches Verhalten beschreiben (4504  über Persönlichkeitseigendschaften)

- Cattell bediente sich 1945 dieser Liste -> Illiac Computer, reduzierte sie auf empirisch-brauchbares Maß und ließ 199 Teilnehmer auf einer Auswahl von 171 Trait Begriffen einschätzen. 

- Cattell extrahierte zunächst zwölf Faktoren. 

Warum ging er dann aber nicht weiter und reduzierte diese nicht direkt auf die heutigen bekannten Big Five?

- Zunächst war nicht klar, dass sich robust weltweit fünf Faktoren als „richtig“ herausstellen würden. 

- Zudem gilt: Viele Stellglieder in einer Faktorenanalyse beeinflussen die Anzahl an Faktoren, die man aus einem Datensatz herausarbeiten kann.

-  Thurstone, the most dominant player in the factor-analytic world at the time. He advocated more rather than few factors.“-> der Zeitgeist sprach auch dagegen 

- Faktorenanalysen in den 1930/40s wurde händisch gerechnet -> dauerte sehr lange, Computer sehr Langsam


- Fiske (1949) kam Big Five sehr nah ->  untersuchte mit Hilfe von 22 Cattell-Skalen eigene Daten, aus dem Selbstbericht, Fremdbericht oder einer Supervision. Er kam in seiner Arbeit zu fünf Faktoren, allerdings statt „Gewissenhaftigkeit“ den „Confident Self-Expression“-Faktor

- Tupes & Christal (1961; 1992) waren die ersten Forscher, die die Big Five so beobachteten, wie wir sie heute kennen -> wurden nicht bekannt, da sie bei der Air Force arbeiteten und ihre Arbeit nicht in einem offiziellen Journal erschienen ist (erst 1992). Ziel für sie war ein gutes diagnostisches Auswahlverfahren für die Air Force zu entwickeln. 

Goldberg (1992) zeigt, dass die Big Five unabhängig von den einzelnen statistischen Prozedere der Faktorenanalyse und Stichproben robust zu beobachten sind. --> gab auch Liste von 100 Adjektiven raus, mit denen man die Big Five messen kann

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Beschreiben sie den Cattellschen Persönlichkeitsbegriff 

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TESTE DEIN WISSEN

• Persönlichkeit: Summe dessen, was Vorhersagen eines Verhaltens einer Person in einer bestimmten Situation erlaubt. 

• Reaction = f(Situation, Person) 

Traits: stabile, übergreifende Merkmale 

States: situationsabhängige Merkmale 

• Selbstbeschreibung: „I am the world‘s most experienced and skilled visual rotator of factor solution“

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Faktorenanalytisches Vorgehen von Cattell im Detail 


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TESTE DEIN WISSEN

• Oberstes Prinzip: Thurstones Einfachstruktur -> Variablen sollten entweder sehr hoch oder gar nicht auf einen Faktor laden; ergo jede Variable lädt idealerweise nur auf einem Faktor. 

• Oblique Rotation, da man nicht davon ausgehen kann, dass Basis-Traits unabhängig sind, da sie durch genetische bzw. soziale Komponenten beeinflusst werden. 

Zu hohe Korrelationen vermeiden, da ein Faktor sonst kein effizienter Prädiktor in Persönlichkeitsmodellen mehr sein kann -> Vermeiden von Korrelationen > 0.4 – 0.5 zwischen zwei Faktoren

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Was ergab Cattells Faktorenanalyse?

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TESTE DEIN WISSEN

 - 16 Faktoren 

- fand 12 Dimensinen, die er mit self-report questionnaire data (Q-data) and observer ratings (L-data) gefunden hat

- 4 Dimensionen nur mit Q-Daten findbar (Q1-through Q4)

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Was ist ein v o r r a n g i g e s Z i e l d e r e m p i r i s c h e n Persönlichkeitsforschung ?

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TESTE DEIN WISSEN

Persönlichkeit in ihren Schattierungen und Verhaltensbereichen erfassen, aber auch Struktur und wechselseitige Abhängigkeit in den Beschreibungsdimensionen aufzuzeigen

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Beispielhafte Karteikarten für deinen 10 Big Five Kurs an der Universität Ulm - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Geschichte der Faktorenanalyse (Seit wann?, Für Was?, Wer?)

A:

Seit 1930 unterschiedliche faktorenanalytische Modelle. 

- Cattell, von Fiske, aber auch das Fünf Faktoren Modell der Persönlichkeit (von Costa & McCrae, 1992) 


- FA geht auf Spearman zurück, der sie für Intelligenzforschung brauchte

- 1904: g-Faktor der Intelligenz dadurch erklärt

- Verallgemeinerung der FA (über einzelne Dimension hinaus) von Garnett, aber von Thurstone bekannt gemachht


Q:

Was sind die Hauptfunktionen der Faktorenanalyse ?

A:

• Auffinden einer Binnenstruktur von Daten 

• Datenreduktion 

• Vermeidung von Redundanzen 

• Isolation von grundlegenden Dimensionen

Q:

Was ist Ausgangspunkt für Faktorenanalyse?

A:

Korrelationsmatrix ist Ausgangspunkt für die Faktorenanalyse.

-Alle Variablen sind signifikant korreliert (mit wenigen Ausnahmen). Das spricht für gemeinsame Varianz =  wichtige Voraussetzung für FA ! 

Q:

Was ist der Unterschied zwischen Hauptkomponentenanalyse und Faktorenanalyse (PCA vs. FA)?


A:

- Hauptkomponenten-Analyse (Principal Component Analysis, PCA) -> möglichst viel von Gesamtvarianz der Variablen erklären ->  Ziel: Variablen auf kleine Anzahl von Komponenten reduzieren. 

- Komponenten werden als lineare Kombinationen der ursprünglichen Variablen berechnet (FA: ursprünglichen Variablen als lineare Kombinationen der Faktoren definiert)


- Ziel der FA: z.B. Korrelationen zwischen den Variablen besser zu verstehen: Es geht darum, die zugrunde liegenden Konstrukte besser interpretieren zu können. 

Q:

Wie kann man Interpretierbarkeit der Faktoren verbessern?

A:

-> durch Rotationsverfahren

-> mit Rotation will man Faktoren den Daten entgegendrehen, bis nur noch wenige Faktoren mit hoher Ladung übrig sind -> dies lassen sich eindeutigen hypothetische Gesetzmäßigkeiten zuordnen (Interpretationshilfe)

- nötig, da die erste errechnete Faktorlösung oft nur schwer interpretierbar ist. Meist wird eine Einfachstruktur angestrebt, d. h. die Drehung so vorgenommen, dass die einzelnen Variablen lediglich auf einem Faktor hoch laden (meist ein Wert von 0.5) und sonst auf keinem Faktor

- Einfachstruktur ist angestrebtes Ziel, das aber nicht erreicht werden muss

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Q:

Was besagt das Zitat von Cattell?

A:

…all aspects of human personality which are or have been of importance, interest, or utility have already become recorded in the substance of language“

- > alle Aspekte der menschlichen Persönlichkeiten bereits Sprachlich festgehalten 

Q:

Wer war Cattell?

A:

-  mehrere Studienfächer (Physik und Chemie, später Psychologie)

- Promotion unter Spearman

- an vielen Universitäten tätig

Assistent von Thorndike Columbia Universität New York 

- Leitung einer Erziehungsberatungsstelle 

 1932-1937 Direktor Psychologische Klinik in Leicester 

- eigenes Forschungslabor

Q:

Beschreiben sie den Weg zu den Big Five

A:

- 1933: Cattell publiziert erstes Paper über Temperament mir 4-Faktoren-Struktur 

- Allport & Odbert (1936) extrahierten 17953 Wörter aus Lexikon, die menschliches Verhalten beschreiben (4504  über Persönlichkeitseigendschaften)

- Cattell bediente sich 1945 dieser Liste -> Illiac Computer, reduzierte sie auf empirisch-brauchbares Maß und ließ 199 Teilnehmer auf einer Auswahl von 171 Trait Begriffen einschätzen. 

- Cattell extrahierte zunächst zwölf Faktoren. 

Warum ging er dann aber nicht weiter und reduzierte diese nicht direkt auf die heutigen bekannten Big Five?

- Zunächst war nicht klar, dass sich robust weltweit fünf Faktoren als „richtig“ herausstellen würden. 

- Zudem gilt: Viele Stellglieder in einer Faktorenanalyse beeinflussen die Anzahl an Faktoren, die man aus einem Datensatz herausarbeiten kann.

-  Thurstone, the most dominant player in the factor-analytic world at the time. He advocated more rather than few factors.“-> der Zeitgeist sprach auch dagegen 

- Faktorenanalysen in den 1930/40s wurde händisch gerechnet -> dauerte sehr lange, Computer sehr Langsam


- Fiske (1949) kam Big Five sehr nah ->  untersuchte mit Hilfe von 22 Cattell-Skalen eigene Daten, aus dem Selbstbericht, Fremdbericht oder einer Supervision. Er kam in seiner Arbeit zu fünf Faktoren, allerdings statt „Gewissenhaftigkeit“ den „Confident Self-Expression“-Faktor

- Tupes & Christal (1961; 1992) waren die ersten Forscher, die die Big Five so beobachteten, wie wir sie heute kennen -> wurden nicht bekannt, da sie bei der Air Force arbeiteten und ihre Arbeit nicht in einem offiziellen Journal erschienen ist (erst 1992). Ziel für sie war ein gutes diagnostisches Auswahlverfahren für die Air Force zu entwickeln. 

Goldberg (1992) zeigt, dass die Big Five unabhängig von den einzelnen statistischen Prozedere der Faktorenanalyse und Stichproben robust zu beobachten sind. --> gab auch Liste von 100 Adjektiven raus, mit denen man die Big Five messen kann

Q:

Beschreiben sie den Cattellschen Persönlichkeitsbegriff 

A:

• Persönlichkeit: Summe dessen, was Vorhersagen eines Verhaltens einer Person in einer bestimmten Situation erlaubt. 

• Reaction = f(Situation, Person) 

Traits: stabile, übergreifende Merkmale 

States: situationsabhängige Merkmale 

• Selbstbeschreibung: „I am the world‘s most experienced and skilled visual rotator of factor solution“

Q:

Faktorenanalytisches Vorgehen von Cattell im Detail 


A:

• Oberstes Prinzip: Thurstones Einfachstruktur -> Variablen sollten entweder sehr hoch oder gar nicht auf einen Faktor laden; ergo jede Variable lädt idealerweise nur auf einem Faktor. 

• Oblique Rotation, da man nicht davon ausgehen kann, dass Basis-Traits unabhängig sind, da sie durch genetische bzw. soziale Komponenten beeinflusst werden. 

Zu hohe Korrelationen vermeiden, da ein Faktor sonst kein effizienter Prädiktor in Persönlichkeitsmodellen mehr sein kann -> Vermeiden von Korrelationen > 0.4 – 0.5 zwischen zwei Faktoren

Q:

Was ergab Cattells Faktorenanalyse?

A:

 - 16 Faktoren 

- fand 12 Dimensinen, die er mit self-report questionnaire data (Q-data) and observer ratings (L-data) gefunden hat

- 4 Dimensionen nur mit Q-Daten findbar (Q1-through Q4)

Q:

Was ist ein v o r r a n g i g e s Z i e l d e r e m p i r i s c h e n Persönlichkeitsforschung ?

A:

Persönlichkeit in ihren Schattierungen und Verhaltensbereichen erfassen, aber auch Struktur und wechselseitige Abhängigkeit in den Beschreibungsdimensionen aufzuzeigen

10 Big Five

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