Ethik at Universität Tübingen

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Genfer Gelöbnis

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Moralische Prinzipien medizinischen Handelns

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Voraussetzungen für medizinisches Handeln:

Befähigung zum medizinischen Handeln (

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Das Dilemma der Forschung am Menschen

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Ethische Prinzipien

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Was ist Krankheit?

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Schwangerschaftsabbruch - Rechtliche Regelung: §218 StGB (1)

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Embryonenschutzgesetz

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Präimplantationsdiagnostikgesetz

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Moralischer Status des Embryos

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Präimplantationsdiagnostik

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Pränataldiagnostik

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Ethik

Genfer Gelöbnis

“Als Mitglied der ärztlichen Profession gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der
Menschlichkeit zu stellen. Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patientin oder
meines Patienten werden mein oberstes Anliegen sein. Ich werde die Autonomie und die
Würde meiner Patientin oder meines Patienten respektieren. Ich werde den höchsten
Respekt vor menschlichem Leben wahren. Ich werde nicht zulassen, dass Erwägungen von
Alter, Krankheit oder Behinderung, Glaube, ethnischer Herkunft, geschlecht,
Staatsangehörigkeit, politischer Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung, soziale
Stellung oder jeglicher anderer Faktoren zwischen meine Pflichten und meine Patientin oder
meinen Patienten treten. Ich werde die mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod der
Patientin oder des Patienten hinaus wahren. Ich werde meinen Beruf nach bestem Wissen
und Gewissen, mit Würde und im Einklang mit guter medizinischer Praxis ausüben. Ich
werde die Ehre und die edlen Traditionen des ärztlichen Berufes fördern. Ich werde meinen
Lehrerinnen und Lehrern, meinen Kolleginnen und Kollegen und meinen Schülerinnen und
Schülern die ihnen gebührende Achtung und Dankbarkeit erweisen. Ich werde mein
medizinisches Wissen zum Wohle der Patientin oder des Patienten und zur Verbesserung der
Gesundheitsversorgung teilen. Ich werde auf meine eigene Gesundheit, mein Wohlergehen

und meine Fähigkeiten achten, um eine Behandlung auf höchstem Niveau leisten zu können.
Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von
Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden. Ich gelobe dies feierlich, aus
freien Stücken und bei meiner Ehre.”

Ethik

Moralische Prinzipien medizinischen Handelns

- Autonomy (Selbstbestimmung respektieren)
- Beneficience (Nutzen)
- Non-maleficience (nicht Schaden)
- Justice (Gerechtigkeit)

Ethik

Voraussetzungen für medizinisches Handeln:

Befähigung zum medizinischen Handeln (

- Befähigung zum medizinischen Handeln (das die Beteiligten anbieten)
- Wille zum moralisch richtigen medizinischen Handeln (nach dem Willen
der Patienten, welcher respektiert wird)
→ beides kann der Patient nicht kontrollieren → “antizipatorisches
Systemvertrauen” ist deshalb essentiell

Ethik

Das Dilemma der Forschung am Menschen

“ Die ethische Aporie heißt dann: es ist unethisch, eine Therapie
anzuwenden, deren Sicherheit und Wirksamkeit nicht wissenschaftlich geprüft
ist; es ist aber auch unethisch, die Wirksamkeit wissenschaftlich zu prüfen.”
(Richard Toellner)

Ethik

Ethische Prinzipien

1. Gesellschaftlicher Wert der Forschung

2. Wissenschaftliche Qualität

3. Faire Auswahl der Probanden (justice)

4. Akzeptables Nutzen-Risiko-Verhältnis (non-maleficience)

5. unabhängige Beurteilung: Votum einer unabhängigen Ethik-Kommission

6. informiertes Einverständnis, Freiwilligkeit (autonomy)

7. Achtung für Versuchsteilnehmer (z.B. Recht des Widerrufs)

Ethik

Was ist Krankheit?

Zustand, der verändert werden soll

Ethik

Schwangerschaftsabbruch - Rechtliche Regelung: §218 StGB (1)

§218 Abs. 1, S. 1: “Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit einer Freiheitsstrafe
bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Handlungen, deren Wirkung vor
Abschluss der Einnistung des befruchteten Eies in der Gebärmutter eintritt, gelten
nicht als Schwangerschaftsabbruch im Sinne des Gesetzes.”
-
z.B. Pille danach oder Spirale

§218 Abs. 2:

Gefahr für das Leben oder die Gefahr einer schwerwiegenden
Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes der
Schwangeren abzuwenden

Ausnahmen:

Fristenregelung:

tatbestandslos nach §218a Abs. 1, S.1: innerhalb von 12 Wochen
nach der Empfängnis, auf Verlangen der Schwangeren, nach
Beratung und Wartezeit von 3 Tagen von einem Arzt durchgeführt
- = kein Schwangerschaftsabbruch im Sinne des Tatbestandes
(tatbestandslos heißt aber nicht erlaubt)
- medizinische Indikation:
- nicht rechtswidrig nach §218a Abs. 2: bei einer nicht anders
abzuwendenden Gefahr für Leben oder Gesundheit der
Schwangeren, keine Frist
keine Beratung notwendig

kriminologische Indikation:
- nicht rechtswidrig

persönlicher Strafausschluss für die Schwangere

n Verweigerungsrecht für Ärzte

Ethik

Embryonenschutzgesetz

Schutz von Embryonen außerhalb des Uterus

(ab Kernverschmelzung,

kein Klonen, keine Forschung, keine Veränderung an der Keimbahn, keine
Leihmutterschaft, keine Eizellspende

Ethik

Präimplantationsdiagnostikgesetz

eingeschränkte Zulassung der PID

hohe Wahrscheinlichkeit einer schwerwiegenden Erbkrankheit
- Feststellung einer schwerwiegenden Schädigung, die mit hoher
Wahrscheinlichkeit zu einer Tot- oder Fehlgeburt führt
- nach medizinischer und psychosozialer Beratung und Einwilligung der Mutter
- durch fachlich geschulte Ärzt/innen in für PID lizenzierten Zentren
- nach positivem Votum einer interdesiziplinären Ethikkommission

Ethik

Moralischer Status des Embryos

unbedingter Schutz des Embryos ab der Kernverschmelzung

religiöse Begründung der christlichen Kirchen:

gottesebenbildlich

säkulare (philosophische) Begründung (SKIP-Argumente):

Spezieszugehörigkeit

Kontinuität

Identität

Potenzialität
-
-
die befruch

Lebensschutz nur für Personen (vertreten z.B. durch Peter Singer)

rationalistische Auffassung der Person

Lebensschutz ist an personale Eigenschaften gebunden
- Bewusstsein
- Selbstreflexion
- bewusster Zukunftswunsch

abgestufter Lebensschutz

moralische Schutzwürdigkeit des Embryos nimmt im Laufe seiner
Entwicklung zu

Problem: kontinuierliche Entwicklung, wo zieht man die Grenzen?

Lebensschutz ist abwägbar gegen andere Rechtsgüter

-
feministische Position

Ethik

Präimplantationsdiagnostik

PID = genetische Diagnostik bei einem Embryo nach künstlicher Befruchtung
vor der Einpflanzung in die Gebärmutter

Ethik

Pränataldiagnostik

PND beinhaltet “alle die diagnostischen Maßnahmen, durch die
morphologische, strukturelle, funktionelle, chromosomale und molekulare
Störungen vor der Geburt erkannt oder ausgeschlossen werden können”

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